Schleswig-Holstein: Über die Meeresforschung den globalen Wandel verstehen

Trotz seiner geringen Größe und schwierigen finanziellen Situation des Landes schnitten die Schleswig Holsteiner Universitäten bei der Exzellenzinitiative sehr gut ab: Mit zwei Exzellenzclustern und einer Graduiertenschule war die Universität Kiel neben Bremen die erfolgreichste norddeutsche Universität. Daneben gelang der Universität Lübeck die Einwerbung eines Exzellenzclusters im Bereich der Medizininformatik.

Das besondere des Kieler Erfolges: Mit dem Cluster „Ozean der Zukunft“ zur Meeresforschung wurde eines der wenigen Cluster mit unmittelbaren Nachhaltigkeitsbezug bewilligt, das in sich auch interdisziplinäre Bezüge trägt (z.B. enge Zusammenarbeit mit der Ökonomie). Schleswig Holstein besitzt hier in der Kombination der Universität und der angesiedelten außeruniversitären Einrichtungen (IFM Geomar, Institut für Weltwirtschaft) einen prominenten Nachhaltigkeitschwerpunkt. Dazu kommen relevante Forschungspotenziale zu regenerativen Energien (u.a. an der Universität Flensburg), die eng gekoppelt sind mit der wirtschaftlichen Bedeutung, die insbesondere die Windindustrie für Schleswig Holstein bedeutet.

Kurzum: Lauter Argumente für eine noch aktivere Nachhaltigkeitsausrichtung für die Schleswig-Holsteinische Wissenschaftspolitik!

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