Call for Papers für Konferenz ‚Rio + 20: Nachhaltigkeit neu denken?‘

Seit der UN-Konferenz von Rio de Janeiro sind 20 Jahre vergangen, und im Wissenschaftsjahr „Zukunftsprojekt ERDE“ 2012 lässt sich die Frage stellen, wie die Wissenschaften den Auftrag angenommen haben, zum Verständnis von Nachhaltigkeit beizutragen.

Die Konferenz „Rio + 20: Nachhaltigkeit neu denken?“ am 05. und 06. November 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt möchte vor allem junge Forscherinnen und Forscher verschiedenster Disziplinen zusammenbringen und ein Forum bieten für den inhaltlichen und methodischen Austausch über Nachhaltigkeit. Hat die Diskussion um das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung auch die Wissenschaften nachhaltig geprägt? Welche Impulse gehen von den Wissenschaften für die Nachhaltigkeit in verschiedensten Lebensbereichen aus? Inwiefern geben die Erträge der Wissenschaft Anlass, das Konzept der Nachhaltigkeit zu ergänzen oder zu verändern (etwa in Bezug auf das Drei-Säulen-Modell und mögliche Alternativkonzeptionen)? Welche Zugänge werden in den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen gegenwärtig diskutiert und erforscht?

Folgende Themenschwerpunkte sollen dabei im Zentrum stehen:

  • Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel
  • Nachhaltigkeit in Mensch-Umweltbeziehungen
  • Kommunikation von Nachhaltigkeit
  • Konflikte zwischen Zielfeldern der Nachhaltigkeit
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Verschiedene Zugänge zur Theorie der Nachhaltigkeit
  • Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Ethik

    Es werden wissenschaftliche Beiträge (Vorträge und Poster) zu allen Themenschwerpunkten gewünscht. Besonders und ausdrücklich willkommen sind Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zum Thema. Beiträge können bis zum 30.04.2012 eingereicht werden. Mehr Informationen zur Konferenz und den Beiträgen erhalten Sie hier.

    Ein Gedanke zu „Call for Papers für Konferenz ‚Rio + 20: Nachhaltigkeit neu denken?‘“

    1. In einer überwiegend biobasierten Wasserstoffwirtschaft sinken die Energiekosten um 60-80% im Vergleich zu heute. Das sollte für die Volkswirtschaft eine hinreichende Motivation sein. Klimaschutzkonferenzen sind damit überflüssig.

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