Internationale Beispiele einer Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung in der „Nature“

Die aktuelle Ausgabe der Zeischrift Nature beschreibt die wachsende Zahl von US-amerikanischen Hochschulen mit eigenen Nachhaltigkeitsprogrammmen in der Lehre wie z.B. die School of Sustainability der Arizona State University. Die Universitäten reagieren damit auf einen neuen Qualifikations-Bedarf und bieten ihren Studierenden auf allen Qualifiaktionsebenen eine inter- und transdisziplinäre Ausbildung.

So arbeiten an der Arizona State bereits Studierende und angehende WissenschaftlerInnen in projekt-orientierten Formaten zusammen um Nachhaltigkeitsprobleme in der Region zu lösen. Nach dem Konzept des „Real-world learning“ lernen sie so frühzeitig ihre disziplinären Fähigkeiten in einem interdisziplinären Team zur Lösung gesellschaftlicher Fragestellungen im Kontext Nachhaltiger Entwicklung einzusetzen, beispielsweise in einem Projekt zur Unterstützung der Stadt San Juan in Puerto Rico in der Umsetzung nachhaltiger Praktiken. Die Kompetenz in Systemen zu denken wird durch solche Projekte ebenso gefördert wie das Verständnis für wirksame politische Entscheidungsprozesse. Das Format des projekt-orientierten Lernens scheint eine geeignete Übersetzung der geforderten transdisziplinären Fähigkeiten in anspruchsvolle Lernkontexte zu sein, das auch in Deutschland zunehmend institutionell verankert wird – bspw. in der Leuphana Universität Lüneburg oder auf der Ebene der NachwuchswissenschaftlerInnen im IASS Potdam. EIn Vertreter des IASS wird im Artikel prominent zitiert.

Der Artikel der Nature kann hier eingesehen werden.
Einen Bericht über die Nachhaltigkeitsaktivitäten an US-amerikanischen Hochschulen können Sie hier lesen.

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