Wie weiter mit einer transformativen Wissenschaft auf europäischer Ebene?

Die europäische Forschungsförderung umfasst einen kontinuierlich steigenden Anteil an der Finanzierung der in Deutschland ansässigen Forschung – und wies auch schon im 7. Rahmenprogramm (2006-2013) interessante Impulse für eine transformative Nachhaltigkeitsforschung auf.  Mit dem besonderen Stellenwert von „Grand Challenges“ im 8. Rahmenforschungsprogramm der EU (Horizon 2020) wird diese programmatisch und finanziell auch für die deutsche Nachhaltigkeitsforschung noch releveanter. In der Studie Transformative Wissenschaft wird die institutionelle Innovationskraft von Horizon 2020 im Hinblick auf eine transformative Wissenschaft untersucht.

„So gab es (im 7. Rahmenprogramm) einen eigenen Forschungsstrang „Science in Society“ und dort einen Bereich „Research for CSO (Civil Society Organizations)“, in dem zivilgesellschaftliche Organisationen eigene Forschungsbedarfe adressieren konnten. Auch wenn der Umfang und die Ausgestaltung aus der Perspektive der Zivilgesellschaft noch als unzureichend angesehen werden, so hat die EU-Kommission hier Möglichkeiten geschaffen, die z.B. im deutschen Fördersystem völlig fehlen. (…) Auch der umfassende öffentliche Konsultationsprozess für die Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraumes durch die EU-Kommission Ende 2011 hat einen wichtigen Vorbildcharakter für die Programmgestaltung auf nationaler Ebene.“ (S. 200f.)

Eine detailliertere Darstellung der Europäischen Forschungsförderung findet sich im Buch auf den Seiten 192-201.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.