DFG- Sackgasse für transformative Forschung?

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist als Selbstorganisation der deutschen Wissenschaft aktuell kein Impulsgeber für eine transformative Wissenschaft. Die Studie Transformative Wissenschaft zeigt, welche Öffnungstendenzen es im Hinblick auf eine Missions- sowie eine stärkere Gesellschaftsorientierung bei der DFG gibt:

„Die Förderung erfolgt insbesondere für Forschungsansätze und Zugänge, die im aktuellen Wissenschaftssystem etabliert und dadurch in den bestehenden Gutachtergremien repräsentiert sind. Dies sichert einen hohen Qualitätsstandard im Hinblick auf die bestehenden Formen der Forschung, verringert in der Regel jedoch die Erfolgschancen für neue und daher noch nicht in gleicher Weise qualitätsgesicherte Forschungsparadigmen – wie es die transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung darstellt. Sowohl die Ergebnisse der Exzellenzinitiative als auch das Spektrum der geförderten koordinierten Forschungsverbünde und der Anträge der Einzelförderung zeigen dies“ (S. 148).

Eine detailliertere Darstellung der Anknüpfungspunkte an eine transdisziplinär ausgerichtete und Transformationsprozesse begleitende Forschungsförderung in der DFG findet sich im Buch auf den Seiten 148-150.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.