Hochschulrektorenkonferenz greift in Jahresversammlung die Energiewende auf

Auch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) positioniert sich aktiv in der Forschung zur Energiewende. Auf ihrer Jahresversammlung in Nürnberg nahm das Thema Energiewende eine zentrale Rolle ein. HRK-Präsident Horst Hippler betonte, dass „bei der Energiewende nicht nur Natur- und Ingenieurwissenschaften gefordert seien sondern auch die Wirtschafts-, Rechts-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Die Fragen der Energiewende müssten im interdisziplinären Verbund angegangen werden.“ Er betonte weiterhin, dass die notwendigen Veränderungs- und Umstellungsprozesse „nur zum Erfolg führen können, wenn die Wissenschaft und damit die Hochschulen maßgeblich beteiligt werden. Die Hochschulen seien in der Forschung gefordert und müssten das notwendige Personal auf die neue Herausforderung vorbereiten.“
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Damit bringt sich die HRK aktiv in die Debatte über die Rolle der Wissenschaft bei der Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen ein – und setzt einen Akzent der Hochschulen neben den bestehenden prominenten Positionierungen der Helmholtz-Gemeinschaft (Helmholtz 2020), der Technikakademie Acatech und weiterer Wissenschaftsorganisationen. Es wird interessant zu sehen sein, wie die Hochschulen jenseits schon bestehender Pioniereinrichtungen die notwendigen inter- und transdisziplinären Strategien künftig umsetzen.
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