Die „Effizienzlücke“ als Motor aktueller Hochschulpolitik?

Hochschulen stehen heute unter einem steigenden Produktivitätsdruck und dem permanenten Sannungsfeld von wachsenden Anforderungen auf der einen Seite und abnehmenden Ressourcen auf der anderen Seite. In der Studie Transformative Wissenschaft wird beschrieben, wie mit diesem Produktivitätsdruck und der daraus resultierenden Effizienzlücke politisch umgegangen wird.

„>Managerisierung< im Sinne der vielen neu entwickelten Managementinstrumente und „Ökonomisierung“ im Sinne eines immer stärkeren Achtens auf Input-Output-Verhältnisse im Hochschulbereich sind die zwangsläufigen Versuche der Hochschulen, mit der Effizienzlücke umzugehen. Die Gewährung von „Autonomie“ hilft ihnen dabei, die Produktivitätspotenziale zu mobilisieren. Durch die äußere Zwangslage ist diese aber nicht mehr als eine Scheinautonomie – es ist die Freiheit, der Einsicht in die faktischen Ressourcenzwänge mit einem Spektrum an nahe liegenden Managementinstrumenten zu folgen“ (S. 84).

Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Effizienzlücke findet sich im Buch auf den Seiten 81-86.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.

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