Baden-Württembergs Engagement für eine Wissenschaft für Nachhaltigkeit

Baden-Württemberg ist eines der Bundesländer mit einem der leistungsstärksten Wissenschaftssysteme. In den beiden bisherigen Runden der Exzellenzinitiative bewährten sich die Baden-Württemberger Hochschulen und Forschungseinrichtungen signifikant. Die Studie Transformative Wissenschaft skizziert die partizipativ angelegte wissenschaftspolitische Strategie des Bundeslandes.

„Für die Weiterentwicklung seiner diesbezüglichen wissenschaftspolitischen Strategie wählte das Wissenschaftsministerium ein exploratives Vorgehen: Es bekannte sich zur Leitidee einer „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ und dem Anspruch Baden-Württembergs, mit seinem Wissenschaftssystem eine Führungsrolle in diesem Bereich einzunehmen. Die Wissenschaftsministerin setzte im Frühjahr 2012 eine siebenköpfige Expertenkommission „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ ein, die im Laufe eines Jahres Empfehlungen für die Stärkung von Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb von Hochschulen und Wissenschaft erarbeiten sollte“ (S. 342)

Eine weitergehende Beschreibung der wissenschaftspolitischen Steuerungsansätze Ansätze Baden-Württembergs findet sich im Buch auf den Seiten 341-343.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.

2 Gedanken zu „Baden-Württembergs Engagement für eine Wissenschaft für Nachhaltigkeit“

  1. Vorsicht: im ersten Abschnitt werden hier Erfolge Baden-Württembergs und die partizipativ angelegte Strategie des Landes recht willkürlich in einen Absatz gefasst und damit ein Zusammenhang zwischen beidem zumindest suggeriert. Die Antragstellungen und damit auch die Gundlegung der Erfolge Baden-Württembergs in der Exzellenz-Initative (EXIN) fallen explizit in die Zeit NACH dem Frühjahr 2012! Einen Zusammenhang zwischen diesen Erfolgen und der – im Vergleich dazu relativ jungen – partizipativ angelegten Strategie der Nachhaltigkeit in BW ab Frühjahr 2012 herzustellen, scheint ein recht zweifelhaftes Unterfangen.
    Generell stellt sich die Frage in welcher Hinsicht sich die Erfolge in einem Bundesland in der EXIN spezifischen inhaltlich definierten strategischen Forschungspolitiken verdanken (und nicht vielmehr langfristig günstigen Rahmenbedingung, i.e. adäquaten finanziellen und (!!) inhaltlichen Freiheitsgraden). Die EXIN fokussierte NEBEN anderen Kriterien PRIMÄR Forschungsexzellenz als DAS Bewertungskriterium.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.