Warum muss Wissenschaftspolitik wieder zu einem politischen Feld werden?

Wissenschaftspolitik ist ein weniger attraktives Feld für PolitikerInnen. Sie wird nur in Ausnahmefällen medial diskutiert und bietet u.a. aufgrund der Verabschiedung von Globalhaushalten wenig Gestaltungsspielräume. In der Studie Transformative Wissenschaft wird analysiert, wie Wissenschaftspolitik wieder zu einem politischen Feld werden kann und welche zentrale Rolle darin zivilgesellschaftliche Akteure einnehmen.

„Nur wenn sich auch diejenigen Gruppen in der Gesellschaft, die von den Entwicklungen des Wissenschaftssystems aktiv betroffen sind, öffentlich zu Wort melden, kann Wissenschaftspolitik auch wieder zu einem politisch verhandelten Thema werden. Erst dann wird das Thema öffentlich und medial wieder relevant, entstehen neue Transparenz- und Legitimationszwänge für Wissenschaftspolitik, Ministerien, Fördergeber und die Wissenschaft selber. Wissenschaftspolitik wird damit zu einem weiteren politischen Feld, in dem die neuen und höheren Partizipationsanforderungen moderner Politik einzulösen sind.“ (S. 307)

Eine vertiefte Auseinandersetzung mit das Zusammenspiel von Wissenschaftspolitik und ziviligesellschaftlichen Akteuren findet sich im Buch auf den Seiten 306-311.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.

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