Veröffentlichung des Baden-Württembergischen Expertensberichts zu Nachhaltiger Wissenschaft

UweSchneidewind_Theresia BauerFoto: Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Kommissionsvorsitzender Prof. Dr. Uwe Schneidewind
(Quelle: MWK)
Am 13.06. empfing die Baden-Württembergische Wissenschaftsministerin, Theresia Bauer, im Rahmen einer Pressekonferenz die Empfehlungen zur „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ durch den Vorsitzenden der Expertenkomission, Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Die siebenköpfige Expertenkommission hatte seit Frühjahr 2012 beraten, wie das Baden-Württembergische Wissenschaftssystem den großen gesellschaftlichen Herausforderungen in geeigneter Weise begegnen kann. Der Abschlussbericht der Kommission bündelt die Ergebnisse der Analyse und stellt zentrale Empfehlungen vor. Die Wissenschaftsministerin kündigte im Rahmen des Empfangs der Empfehlungen die zweite Ausschreibungsrunde einer Förderlinie über 5 Millionen Euro für Nachhaltigkeitsprojekte an Baden-Württembergischen Hochschulen an. 3 Millionen Euro wurden bereits im Rahmen einer ersten Ausschreibungsrunde vergeben.

Die Empfehlungen können Sie hier herunterladen.

 

Ein Gedanke zu „Veröffentlichung des Baden-Württembergischen Expertensberichts zu Nachhaltiger Wissenschaft“

  1. Wo ist eigentlich der gestrige Beitrag zu Baden-Württemberg in diesem Blog geblieben? Gelöscht? Samt Kommentar?

    Inhalt war:
    13.06.2013: Baden-Württembergs Engagement für eine Wissenschaft für Nachhaltigkeit
    Baden-Württemberg ist eines der Bundesländer mit einem der leistungsstärksten Wissen-schaftssysteme. In den beiden bisherigen Runden der Exzellenzinitiative bewährten sich die Baden-Württemberger Hochschulen und Forschungseinrichtungen signifikant. Die Studie Transformative Wissenschaft skizziert die partizipativ angelegte wissenschaftspolitische Strategie des Bundeslandes.
    „Für die Weiterentwicklung seiner diesbezüglichen wissenschaftspolitischen Strategie wählte das Wissenschaftsministerium ein exploratives Vorgehen: Es bekannte sich zur Leitidee einer „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ und dem Anspruch Baden-Württembergs, mit seinem Wissenschaftssystem eine Führungsrolle in diesem Bereich einzunehmen. Die Wissenschafts¬ministerin setzte im Frühjahr 2012 eine siebenköpfige Expertenkommission „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ ein, die im Laufe eines Jahres Empfehlungen für die Stärkung von Nach¬haltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb von Hochschulen und Wissenschaft erarbeiten sollte“ (S. 342)
    Eine weitergehende Beschreibung der wissenschaftspolitischen Steuerungsansätze Ansätze Baden-Württembergs findet sich im Buch auf den Seiten 341-343.
    Mein Kommentar: Vorsicht: im ersten Abschnitt werden hier Erfolge Baden-Württembergs und die partizipativ angelegte Strategie des Landes recht willkürlich in einen Absatz gefasst und damit ein Zusammenhang zwischen beidem zumindest suggeriert. Die Antragstellungen und damit auch die Grundlegung der Erfolge Baden-Württembergs in der Exzellenz-Initiative (EXIN) fallen explizit in die Zeit VOR dem Frühjahr 2012! Einen Zusammenhang zwischen diesen Erfolgen und der – im Vergleich dazu relativ jungen – partizipativ angelegten Strategie der Nachhaltigkeit in BW ab Frühjahr 2012 herzustellen, scheint ein recht zweifelhaftes Unterfangen.
    Generell stellt sich die Frage in welcher Hinsicht sich die Erfolge in einem Bundesland in der EXIN spezifischen inhaltlich definierten strategischen Forschungspolitiken verdanken (und nicht vielmehr langfristig günstigen adäquaten Rahmenbedingung, i.e. den finanziellen und (!!) inhaltlichen Freiheitsgraden). Die EXIN fokussierte NEBEN anderen Kriterien PRIMÄR Forschungsexzellenz als DAS Bewertungskriterium.

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