Alles im grünen Bereich – Artikel über die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde in der Süddeutschen

Immer mehr Hochschulen beziehen sich auf ein Profil der Nachhaltigen Entwicklung – auch um im Wettbewerb um zukünftige Studierende gut aufgestellt zu sein. So lautet die Essenz eines Artikels in der Süddeutschen Zeitung, der die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde in den Blick nimmt.
Bereits 1830 wurde am Standort Eberswalde eine Forstlehranstalt gegründet, die sich an den Prinzipien des Naturschutzes und der dauerhaften Bewirtschaftung orientierte. Seit der Neugründung der Fachhochschule 1992 findet eine kontinuierliche Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in den Bereichen Lehre, Verwaltung und Campuskultur statt. Vor drei Jahren hat sie sich in Hochschule für nachhaltige Entwicklung umbenannt und „mit der Namensgebung einen Anspruch formuliert, den wir einlösen müssen.“, so Wilhelm-Günther Vahrson, Präsident der HNEE in dem Artikel.
Die Autoren Johann Osel und Marlene Weiss konstatieren, dass sich viele Hochschulen auf den Weg gemacht haben und fast überall mit dem Nachdenken angefangen wurde. Beispiele dafür finden sie viele: die EMAS-Zeritifizierung von Campi, den Bau von Solaranlagen oder das Angebot von Bio-Hähnchen in der Mensa. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Anspruch von Studierenden an Hochschulen zu studieren, die sie auf die zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen vorbereiten und gleichzeitig die Nachhaltigkeitskompetenzen fördern, die auch in der Wirtschaft zunehmend gefragt sind.
Vor 2 Jahren ist dazu eine repräsentative Umfrage unter britischen Studierenden des 1. Semesters veröffentlicht worden, die die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten für die Wahl der Hochschule verdeutlichte. Diese Studie hatte auch in den Hochschulrektoraten für Erstaunen gesorgt.
Dabei haben, so auch der Tenor des Artikels, gerade kleinere Standorte durchaus sehr viele Möglichkeiten sich mit Nachhaltigkeitsaspekten zu profilieren oder zumindest einige der vielen Möglichkeiten zu nutzen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.


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