Nachhaltigkeit als Strukturchance für die Leibniz-Gemeinschaft?

Die Institute der Leibniz-Gemeinschaft wollen sich durch exzellente Spitzenforschung profilieren und gleichzeitig mit interdisziplinären Fragestellungen zur gesellschaftlichen Relevanz ihrer Forschung beitragen. Insofern hätte die Leibniz-Gemeinschaft großes Potential zum Motor einer transformativen Forschung, orientiert an den großen gesellschaftlichen Herausforderungen, zu avancieren. Die Studie Transformative Wissenschaft zeigt die strukturellen Chancen und Grenzen der Leibniz-Gemeinschaft aus dieser Perspektive.

„Insbesondere die disziplinäre und methodische Vielfalt der in der Leibniz-Gemeinschaft organisierten Institute ist eindrucksvoll. Bisher nutzt die Leibniz-Gemeinschaft dieses Potenzial nur in Ansätzen. Statt in einigen Bereichen zu viel „vom Gleichen“ zu betreiben, das gilt z.B. für die sechs Wirtschaftsforschungsinstitute, die letztlich alle einem konventionellen wirtschaftswissenschaftlichen Paradigma verhaftet sind, gelte es vielmehr die konzeptionellen und methodischen Vernetzungsinstitutionen zu stärken, wie sie in einem Institutstypus der Art „GESIS“ zum Ausdruck kommen“ (S. 179f.).

Eine detailliertere Darstellung der Leibniz-Gemeinschaft und ihrer Nachhaltigkeitsbezüge findet sich im Buch auf den Seiten 177-180.

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.