„Der inkonsequente Reformer“ – Diskussion über Bürgerwissenschaft und Bürgeruniversität in der Deutschen Universitätszeitung (DUZ)

In der August-Ausgabe der Deutschen Universitätszeitung reagierte Uwe Schneidewind mit einem „Plädoyer für eine Bürgeruniversität“ auf die im Sommer erschienenen Empfehlungen des Wissenschaftsrates zu den „Perspektiven des deutschen Wissenschaftssystems“. Grundtenor des Beitrages: Hochschulen müssen sich in einer ganz neuen Form gegenüber der Gesellschaft öffnen. Dies hat massive methodische und institutionelle Konsequenzen – in Forschung und Lehre.

Peter Finke, Wissenschaftstheoretiker aus Bielefeld, antwortet in der Januarausgabe der Deutschen Universitätszeitung auf den Beitrag vom August. In seiner Kritik „Der inkonsequente Reformer“ macht er deutlich, dass die Idee einer „Bürgeruniversität“ letztlich noch viel zu eng gedacht ist. Es bedarf vielmehr einer „Bürgerwissenschaft“, die sich heute schon an vielen Orten zeigt und auch über die Ansätze einer „Citizen Science“ hinausweist.

Die DUZ will mit den veröffentlichten Beiträgen eine Plattform für eine breitere Diskussion über „Citizen Science“ schaffen.

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