Nachhaltiger Konsum kommt nicht von allein – Ergebnisse eines transdisziplinären Forschungsprojektes

Konsum soll nachhaltig sein – diese Forderung wird von weiten Teilen der Gesellschaft getragen. Was aber bedeutet das genau? Wie kann dieses Ziel erreicht werden und wer ist dafür verantwortlich? Diesen Fragen war der Themenschwerpunkt Nachhaltiger Konsum gewidmet, der 2008-2013 vom BMBF gefördert wurde. Aus der inter- und transdisziplinären Forschung sind, neben vielen anderen Ergebnissen und Produkten, acht „Konsum-Botschaften“ hervorgegangen. Diese stellen übergreifende Erkenntnisse aus der Forschung in zugespitzter Form dar und empfehlen konkrete Schritte mit Blick auf das Ziel nachhaltigen Konsums. Grundlegende normative Fragen werden darin ebenso angesprochen wie Aspekte des gesellschaftlichen Wandels und der politischen Steuerung. Die Botschaften sind Gegenentwürfe zu verbreiteten Mythen über nachhaltigen Konsum. Sie fordern zum Nachdenken und zu mutigen Entscheidungen auf. 

Im Vorgehen und der Aufbereitung der Forschungsergebnisse setzt das Projekt wichtige Akzente für eine transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Das 16-köpfige Autorenteam der Synthese-Publikation für politische und ziviligesellschaftliche Akteure stammt aus verschiedenen Disziplinen vornehmlich der Sozialwissenschaften. Die Publikation ist unter dem Titel „Konsum-Botschaften. Was Forschende für die gesellschaftliche Gestaltung nachhaltigen Konsums empfehlen“ Ende 2013 im Hirzel-Verlag erschienen. Eine zusammenfassende Darstellung des Projektes können Sie hier lesen:
http://www.konsumbotschaften.de

Ein Gespräch mit den AutorInnen finden Sie hier: https://www.fona.de/de/17029
Weitere Informationen können Sie auch dem hier verlinkten Dokument entnehmen:
Nachhaltiger_Konsum_kommt_nicht_von_allein_2014