„Wissenschaft und Frieden“ – Konferenz der VDW vom 16. bis 18.05. in Potsdam

Die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. richtet vom 16. bis 18.05. einen Kongress „Wissenschaft und Frieden“ in Potsdam aus. In dem Hintergrund-Text zum Programm heißt es: „der Erste Weltkrieg hat die politische, soziale, geostrategische und ökonomische Landschaft der Welt grundlegend verändert und spätere Kriege vorbereitet. Er brachte ungeahnte Grausamkeiten, brutale Vernichtung und Ausbeutung von Mensch und Umwelt hervor. Ohne eine massive Indienstnahme von Wissenschaft und Forschung und einer Instrumentalisierung des Wissens der verschiedenen Wissenschafts- und Forschungsbereiche wäre dieser Krieg und auch der Zweite Weltkrieg nicht möglich gewesen; Wissenschaften und Wissenschaftler/innen wurden als Ressourcen der „modernen“ Kriegsführung eingespannt. Wir wollen auf dem Kongress (…) die Rolle von Wissenschaft und Forschung, von Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstitutionen analysieren, aktuelle Entwicklung wie die Roboterisierung und die Automatisierung (u.a. Drohnen) bearbeiten und kritisieren. Stark im Mittelpunkt soll die Diskussion von friedlichen und zivilen Alternativen stehen (z.B. Zivilklauseln); Abrüstung als gesellschaftlicher Prozess ist die Herausforderung, Entmilitarisierung der Gesellschaft das humane Ziel.“
Bitte melden Sie sich für den Kongress an unter: kongress@ialana.de
Das vollständige Programm finden Sie hier:

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