Bundesregierung legt Schwerpunktbericht zu Forschung und Innovation 2014 vor

Das Bundeskabinett hat in der vegangenen Woche den „Bundesbericht Forschung und Innovation 2014“ beschlossen. Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick der Entwicklungen in den Bereichen Forschung und Innovation auf Bundes- und Landesebene mit Bezug auf den europäischen und internationalen Kontext. Mit Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Höhe von drei Prozent des BIP sowie knapp 600.000 Menschen, die in wissenschaftlichen Einrichtungen beschäftigt sind, ist Deutschland „zu einem der attraktivsten Standorte für Forschung und Innovation geworden“ sagt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka in der Pressemitteilung zum Bericht.

Auch im Hinblick auf die Entwicklungen der Nachhaltigkeitsforschung ist der Bericht interessant. Auf Bundesebene wird die Forschungsstrategie des Bundes im Bereich Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit sowie das Rahmenprogramm FONA (Forschung für Nachhaltigkeit) mit seinen einzelnen Schwerpunkten vorgestellt (S. 131ff.). Weiterhin findet eine ausführliche Darstellung der Landesaktivitäten statt. In Baden-Württemberg stellt die Förderung der nachhaltigen Wissenschaft und Forschung einen Schwerpunkt der landesweiten Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen dar (S. 258). In Nordrhein-Westfalen rahmt die Forschrittsstrategie NRW eine Forschung zu den gesellschaftlichen Herausforderungen (S. 321f.). Auch in dem dem Teilbericht aus Niedersachen wird konstatiert, dass Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre eine der Leitideen künftiger Hochschulentwicklung sein soll (S. 315). 

Die Tabellen zu den Ausgaben des Bundes für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach Förderschwerpunkten und Förderbereichen für die Jahre 2011 bis 2014 (S. 286ff.) zeigen, dass die Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland insgesamt einen Aufschwung erfährt.