Bericht zu europäischen Entwicklungen der Citizen Science

Die europäische Debatte um Citizen Science gewinnt Kontur und Kraft – dies zeigt ein aktueller Bericht des Joint Research Centre der Europäischen Kommission, Institute for Environment and Sustainability. Der Bericht stellt eine Zusammenfassung der Beiträge auf einem europäischen Summit zu Citizen Science and Smart Cities im Februar in Italien dar. Neben einer Vorstellung von 28 laufenden europäischen Citizen Science Projekten, werden in dem Bericht konkrete Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Citizen Science in Europa abgegeben. Diese umfassen neben konkreten Empfehlungen zu Veröffentlichungsstrategien von Forschungsergebnissen, auch die Differenzierung in verschiedene Arten der Citizen Science. Nach Haklay (2011) werden in dem Bericht verschiedene Formen der Citizen Science Projekte unterschieden: 1. Crowdsourcing, 2. Distributed Intelligence, 3. Participatory Science und 4. „Extreme Citizen Science“, die eine gleichberechtigte Kooperation mit Laien-Wissenschaftlern bei Problemdefinition, Datenkollektion und -analyse beschreibt (vgl. Report, S. 41). Insbesondere diese letzte Form der Citizen Science bietet auch für die deutsche Diskussion einen spannenden Impuls und schafft Anschluss an die differenzierte methodische Diskussion innerhalb der transdisziplinären Forschung. Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden:

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