Freie Universität Berlin wird für den Aufbau eines neuen internationalen Netzwerks zu Nachhaltigkeit und Hochschulen gefördert

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat der Freien Universität Berlin rund eine Million Euro für den Aufbau einer strategischen Partnerschaft unter dem Namen „University Alliance for Sustainability“ bewilligt. Die vier Partneruniversitäten (Hebrew University of Jerusalem (Israel), University of British Columbia (Kanada), St. Petersburg State University (Russland) und die Peking University (China)) werden das Thema „Nachhaltigkeit“ als Querschnittsthema für ihre Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Campus-Management nutzen.

„Die University Alliance for Sustainability wird die komplementären Stärken der internationalen Partner nutzen, um gemeinsame Forschungs- und Lehrprojekte zu entwickeln, Hochschulangehörigen den Austausch zu ermöglichen und das interinstitutionelle Lernen in Hinblick auf Managementfragen zu fördern. Hierzu sollen beispielsweise Studien- und Promotionsprogramme gemeinsam mit den Partneruniversitäten entwickelt werden. Studierenden soll es ermöglicht werden, ihre Initiativen zu vernetzen. Eingerichtet werden sollen Forschungsaufenthalte für etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Sommerschulen für Promovierende, Tagungen für Verwaltungskräfte rund um das Thema „Green Campus“ und erweiterte Möglichkeiten für Studien- und Praktikumsaufenthalte.“ (Pressemitteilung der FU Berlin)

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Ein Gedanke zu „Freie Universität Berlin wird für den Aufbau eines neuen internationalen Netzwerks zu Nachhaltigkeit und Hochschulen gefördert“

  1. Nachhaltigkeit ist eine Worthülse, die nichts konkreteres besagt, als dass jede Ursache auch eine Wirkung hat. Wenn ich mir einen Finger abschneide, dann ist das so nachhaltig, wie dieser Kommentar.

    Aber schön, dass „die Wissenschaft“ gesondert gefördert wird, um das Geschäft zu betreiben, das ohnehin ihre Hauptaufgabe ist: Wissenschaft.

    Alternativ und viel nachhaltiger wäre, die Wissenschaft beim Namen zu nehmen und diese in ihrem Namen nachhaltig zu finanzieren. Wäre dann zwar viel weniger zielorientiert, weil die Wissenschaft dann ja frei wäre und aus der Notwendigkeit heraus viel wichtigere Forschungen betreiben würde, aber damit lässt sich eben nicht so medienwirksam Politik und Werbung betreiben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.