Veranstaltungsbericht «BaWü-Labs Go» am 30.04.2015 in Stuttgart

Hochschule

Titel

Kurzbeschreibung

Universität Freiburg/ Hochschule Rottenburg (HFR)

Reallabor Nordschwarzwald (ReNo): Der Nationalpark Schwarzwald als Katalysator einer regionalen Nachhaltigkeitstransformation

Ziel des Reallabors Nordschwarzwald ist es, ökologische, soziale und ökonomische Wirkungsbeziehungen zwischen dem neu gegründeten Nationalpark und der Region Nordschwarzwald mit Blick auf eine regionale Nachhaltigkeitstransformation gemeinsam mit den betroffenen Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu analysieren, zu bewerten und daraus konkrete Handlungsoptionen abzuleiten und umzusetzen.

Universität Heidelberg

„Urban office” – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft

Die aktuelle Transformation der Stadt Heidelberg ist in vielen Stadtteilen erfahrbar und die Herausforderungen sind der Stadt Heidelberg sowie der eingerichteten Internationalen Bauausstellung bewusst. Das Reallabor liefert Beiträge in Bezug auf den demographischen Wandel, Fragen der partizipativen Stadtplanung, der Akteurskonstellationen bei konkreten Vorhaben, neuen Vermittlungsformen sowie der Beschreibung des Wandels.

KIT Karlsruhe

Reallabor 131: KIT findet Stadt

Das „Reallabor 131” widmet sich thematisch umfassend der nachhaltigen Entwicklung eines Karlsruher Stadtteils. Als Auftakt wir ein erweitertes BürgerForum zur Themen- und Projektauswahl durchgeführt und diese anschließend in transdisziplinären Kooperationen realisiert. Eine transdisziplinäre Infrastruktur bestehend aus einem „Sustainability Science Shop” vor Ort, einer „übergreifenden Wissensbasis” und projektintegrierter Lehre und Weiterbildung fundieren das Reallabor.

Universität Stuttgart

Future City Lab_Stuttgart: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

Der unmittelbare Bezugsraum der Universität, Stadt und Region Stuttgart dient als reales Handlungsfeld, konkreter Laborraum und experimentelle Plattform für die Erforschung und Entwicklung nachhaltiger Mobilitätsvisionen und –praktiken. Dabei werden Akteure der Zivilgesellschaft als „Mitforscher” in den Prozess des Wissenserwerbs, der Generierung von Forschungsdaten und Entwicklung von Szenarien und Pilotprojekten mit eingebunden.

Universität Ulm/ Hochschule Reutlingen

Nachhaltige Transformation der Textilwirtschaft am Standort Dietenheim

Das Projekt verknüpft zwei Reallabor-Perspektiven: Die nachhhaltigkeitsorientierte urbane Revitalisierung der Textilstadt Dietenheim mit der nachhaltigkeitsorientierten Transformation der textilen Kette. Indem aktuell verwaiste Innenstadtflächen der Stadt Dietenheim von Unternehmen und Akteuren der Dietenheimer Textilindustrie dafür genutzt werden, die gesamte textile Wertschöpfungskette, regional und transparent (gläserne Kette) für den Kunden erfahrbar zu machen, soll ein Impuls zur Veränderung des Textilkonsums ausgelöst werden.

Hochschule für Technik Stuttgart

EnSign Reallabor – Klimaneutrale Hochschule als Partner der Region

Um eine Klimaneutralität für den innerstädtischen Hochschulcampus der HFT Stuttgart zu erreichen, soll im EnSign Reallabor eine umfassende Umsetzungsstrategie entwickelt, mit Akteueren aus Hochschule und Stadt debattiert und in ersten innovativen Projekten – finanziert durch den Landesbetrieb Vermögen Bau – exemplarisch umgesetzt werden.

Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart

Space Sharing – Nutzungs-intensivierung des Gebäudebestands durch Mehrfachnutzung

Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass in urbanen Wachstumsregionen wie Stuttgart die umbauten Volumen und Nutzflächen zunehmen, während die Nutzerdichte sinkt. Ziel des Projektvorhabens ist es Raumnutzungen des Gebäudebestands mit dem bestehenden Bedarf unterschiedlicher Nutzungen räumlich zu kombinieren und somit die Nutzungseffizienz von Gebäuden in urbanen Zentren zu steigern.