Transformative Wissenschaft: Uwe Schneidewind antwortet in GAIA auf die Kritik von DFG-Praesident Peter Strohschneider

Im Herbst 2014 hat Peter Strohschneider, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in einem Aufsatz „Zur Politik der Transformativen Wissenschaft“ eine Frontalkritik am Konzept der „Transformativen Wissenschaft“ geübt. Sein Vorwurf: Transformative Wissenschaft sei durch die „Entgrenzung“ der Sphären von Wissenschaft und Politik ein Programm der De-Politisierung und der Preisgabe wissenschaftlicher Wahrheitssuche. Im Forum der Zeitschrift GAIA 1/2015 hatte Armin Grunwald darauf geantwortet. In der gerade erschienen Ausgabe 2/2015 von GAIA reagiert Uwe Schneidewind auf die Kritik von Peter Strohschneider.
In seinem Aufsatz macht er deutlich, dass das Konzept der „Transformativen Wissenschaft“ keine Gefahr, sondern geradezu eine Belebung für gute Wissenschaft und lebendige Demokratie in einer modernen Wissensgesellschaft sein. Unter Bezug auf das im April 2015 vom Wissenschaftsrat veröffentlichte Positionspapier „Zum wissenschaftspolitischen Diskurs über Große gesellschaftliche Herausforderungen“ konkretisiere sich hier eine auch vom Wissenschaftsrat eingeforderte „dritte Mission“ von Wissenschaft. Für die weitere Diskussion sei es unerlässlich die sich daraus ergebenden Implikationen differenziert nach unterschiedlichen Wissenschaftsfeldern zu diskutieren.
Der Aufsatz von Uwe Schneidewind kann hier heruntergeladen werden.

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