Stand der transformativen Forschung in NRW

Am Mittwoch, den 21. September 2016 fand in Düsseldorf eine Veranstaltung zum Thema „Transformative Forschung – Wo steht NRW?“, veranstaltet vom Wissenschaftsministerium NRW, statt.

Auf der Veranstaltung wurde der Stand der seit 2013 verfolgten Forschungsstrategie „Fortschritt NRW“ diskutiert, die zum Ziel hat, umsetzungsorientierte Forschung zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu stärken. Sie zielt außerdem darauf ab, die Entwicklung von Themen wie der Energiewende, digitalem Wandel, Arbeit 4.0 oder Verbraucherschutzthemen nachhaltig auszugestalten und dabei auch die Zivilgesellschaft stärker einzubeziehen.

Im Rahmen eines „Science Match“ hat sich eine große Bandbreite an Projekten aus NRW vorgestellt, darunter die transdisziplinären Forschungskollegs und Regionalnetzwerke in NRW, die von Lebensqualität im hohen Alter über Kinder und Jugendgesundheit, Energieeffizienz und Ressourcen in der Landwirtschaft eine große Bandbreite an Themen bearbeiten.

Auch die Verbraucherzentralen NRW engagieren sich zunehmend in dem Feld, indem sie Verbraucherforschung für, mit und zu Konsumentinnen und Konsumenten betreiben.

Ebenfalls kontrovers diskutiert wurde, wie eine engere Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft möglich wäre. Während sich die Podiumsgäste hinsichtlich der allgemeinen Zielsetzung einer „transformativen“ Wissenschaft einig waren, kam die Kritik an Bürgeruniversitäten hier eher von außen.

Ein kürzlich erschienener Artikel in der Welt legt die Ängste in der Debatte anschaulich dar, berücksichtigt aber leider nicht den inzwischen sehr differenzierten Stand der Diskussion (vgl. dazu die Debatte in der GAIA).

2 Gedanken zu „Stand der transformativen Forschung in NRW“

  1. Der Link zur Veranstaltung (letzte Zeile) öffnet leider eine Seite zum Engagement von Studierenden in Flüchtlingsfragen, und nicht zur Veranstaltung „Stand der Transformativen Forschung in NRW“. Ist die Seite noch aufrufbar? (konnte ich im Netz nicht lokalisieren)

    1. Leider ist die Veranstaltungsseite nicht mehr abrufbar. Eine Anfrage beim Ministerium nach den Informationen blieb leider bislang unbeantwortet.
      Ich habe daher den Link aus dem Text gelöscht.

      Mit freundlichen Grüßen

      Lukas Vaupel

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