Online-Konsultation zum Nationalen Aktionsplan für Bildung für nachhaltige Entwicklung

Noch bis zum 15. März 2017 stehen die Ziele und Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), entwickelt durch die Nationale Plattform BNE unter Leitung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Online-Konsultation bereit.

Das Portal zur Kommentierung finden Sie unter in-aktion.bne-portal.de.

Im Rahmen der Online-Konsultation können Sie die Ziele nachhaltiger Entwicklung, welche für die sechs Bereiche frühkindliche Bildung, Schule, Hochschule, non-formales Lernen, berufliche Bildung und Kommunen durch die Fachvertreter*innen in den gleichnamigen Fachforen ausgearbeitet wurden, bewerten und eigene Vorschläge einbringen.
Für jedes der benannten Handlungsfeld wurden dort kurz-, mittel- und langfristige Ziele mit konkreten Anforderungen und Akteuren formuliert, zu denen nun Maßnahmen für eine erfolgreiche Umsetzung gesammelt werden.

Unter den Vorschlägen für den Bereich Hochschule finden sich (aufgeteilt in fünf Handlungsfelder) unter anderem die Vorschläge, BNE flächendeckend in allen Hochschul-Curricula fest zu verankern, Nachhaltigkeitsberichterstattung zum Standard für Hochschulen zu erheben, vermehrt (virtuelle) Studienangebote für Nachhaltigkeit zu schaffen, studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen auf verschiedenen Ebenen zu fördern, neue Förderangebote für Forschung zu BNE zu schaffen sowie die Einbeziehung von BNE-Kriterien in Akkreditierungs- und Berufungsverfahren als auch in die Leistungs- und Zielvereinbarungen der Hochschulen mit den Ländern.

Hintergrund

In 2015 hat die UNESCO das Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gestartet. Die Nationale Plattform BNE wurde vom BMBF als oberstes Lenkungsgremium für die deutsche Umsetzung des Weltaktionsprogramms gegründet. Ihm gehören 37 Entscheidungsträger_innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an.

Die Vorschläge aus der Online-Konsultation werden in den Fachforen ausgewertet und fließen in den Entwurf des übergreifenden Nationalen Aktionsplans ein, welcher auf der Sitzung der Nationalen Plattform am 20. Juni beschlossen und bis zum Jahr 2019 umgesetzt werden soll.
Begleitet wird die Ausarbeitung und Umsetzung durch jährlich stattfindende Agendakongresse, die wissenschaftlichen Berater der Plattform, sowie die Partnernetzwerke, welche die Akteure untereinander vernetzen und impulsgebend für die Umsetzung vor Ort sind.

 

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