Ökosoziale Studientage in Tübingen – Ideenwerkstatt für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Vergangenes Wochenende fanden die ökosozialen Studientage in Tübingen statt. Ein gemischtes Programm brachte den Teilnehmern die Schnittstellen von Nachhaltigkeit und der Vision einer ökosozialen Marktwirtschaft ihres hochschulischen Alltages näher. In Vorträgen und Workshops, sowie Meinungsplätzen erarbeiteten Studierende, aber auch von auswärts kommende gemeinsam mit den Referenten Ideen und konkrete Handlungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung.
Initiatoren waren verschiedene Tübinger Hochschulgruppen, die sich im Bereich der Nachhaltigkeit engagieren, und das Forum für Ökosoziale Marktwirtschaft.
Die Idee der Hochschultage ist keine alleinige Tübinger Veranstaltung, sondern soll flächendeckend in Deutschland Verbreitung finden. Nach dem Auftakt 2010 mit insgesamt vier Veranstaltungen wird für das diesige Jahr schon eine weit höhere Resonanz erwartet.
Interessierte Initiativen sind herzlich geladen, sich an dem Projekt zu beteiligen und selbst vor Ort Veranstaltungen zu organisieren, um wirklich nachhaltige Akzente im Bereich der hochschulischen Bildung zu setzen. Weitere Infos gibt’s hier.

oikos spring meeting vom 24. bis 27. März in Prag – students for sustainable economics and management

Unter dem Titel „Sustainable Architecture: Space for Living“ fand das diesjährige spring meeting von oikos international statt. oikos ist ein Netzwerk internationaler Studierender, mit dem Ziel, Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften zu etablieren.
Architektur, Thema der Veranstaltung, ist aus dem Leben nicht weg zu denken: Die Gebäude, in denen wir uns aufhalten, beeinflussen Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität. Gleichzeitig sind sie durch Heizungen, Ventilatoren und Klimaanlagen energiehungrige CO²- Emittenten. Im Blick auf Energie- und Kosteneffizienz lassen sich Beiträge für den Klimaschutz in jedes betriebswirtschaftliche Kalkül einbauen. Mittel und Wege, Perspektiven und Herausforderungen nachhaltiger Gebäudewirtschaft standen thematisch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dass Nachhaltigkeit und Wirtschaft enger verbunden sind als vielfach unterstellt und praktiziert, hat sich einmal mehr bestätigt.
Mehr zu oikos gibt’s hier.

Krisen öffnen Augen ? ein Blick auf den wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs in Indien: Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung in der Wissenschaft?

Die Länder der sog. Dritten Welt sind in besonderem Maße von den negativen Auswirkungen verantwortungsloser, wirtschaftlicher Verwertungslogik betroffen, die sich verstärkt auch im Bildungssektor bemerkbar macht. Zwar ist nicht abzustreiten, dass auch die hiesige Wissenschaft kritische Stimmen und Theorien zulässt und teils auch fördert, der Grundtenor von Effizienz und Verwertbarkeit ist jedoch nicht zu überhören.
Kaum verwunderlich dürfte daher sein, dass Länder, in denen dieses System die existenziellen Grenzen von Menschen antastet, der Diskurs über alternative, normative Prämissen umso stärker ausgeprägt ist.

Südamerika und Indien stellen hier wohl die prominentesten Vertreter dar, aber auch islamische Länder weisen ein grundsätzlich anderes Verständnis von Wissenschaft auf, wenn auch mit anderer Motivation. Vergessen sei an dieser Stelle aber nicht, dass auch in diesen Ländern viele Universitäten sich dem globalen, technologischen Innovationswettbewerb verschrieben haben.

Eine diskursive Trias von Sozialismus, islamischer Ökonomie und Neoliberalismus lässt sich gut in den verschiedenen Ausrichtungen der Wirtschaftswissenschaften in Indien beobachten. Einige Universitäten, insbesondere im Bundesstaat Kerala, aber bspw. auch die Jawaharlal University in Neu Delhi verfolgen eine stark sozialistisch geprägte Linie, Tendenzen zur islamischen Ökonomie finden sich besonders im Norden in Staaten mit einem hohen Anteil der muslimischen Bevölkerung. Das neoklassische Dogma der perfekten Berechenbarkeit findet insbesondere in den großen, international renommierten Universitäten seinen Platz. Und je nach dem welche normative Zielsetzung man zugrunde legt und die hierzu entsprechenden Zahlen benutzt, findet jede dieser Denkschulen ihre Legitimation.
Unter Berücksichtigung sozialer Kriterien wie Kindersterblichkeit, Lebenserwartung oder Bildungsgrad kann die sozialistisch orientierte Politik Keralas im landesweiten Vergleich eine sehr gute Bilanz ziehen. Die Neoklassiker sehen ihre Bestätigung in den hohen Wachstumsraten des BIP. Islamische Ökonomen berufen sich auf die Stabilität islamischer Finanzinstitutionen in der Finanzkrise.
Amartya Sen, der 1998 für seine Arbeiten zu Wohlfahrtsökonomie und seine Theorien zu wirtschaftlichen Entwicklung und zu Lebensstandard den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt, mag wohl das bekannteste Beispiel dafür sein, wie wichtig ein Blick über die starren, disziplinären Grenzen einer Wissenschaft sein kann. Er studierte Wirtschaft und Philosophie und konnte die sozialen Realitäten in Indien bzw. Bangladesch hautnah miterleben. Dies alles mag seinen Beitrag dazu geleistet haben, dass er ein erweitertes Verständnis von Wirtschaft entwickelte, das eine tiefergehende Dimension als das Messen monetärer Werte umfasst. Maßgeblich wirkte er beispielsweise auch an der Erarbeitung des Human Development Index mit.

Im Hinblick auf die ?Nachhaltigkeit? in der Wissenschaft ist spannend, mit welcher Offenheit die Diskussion über diese Denkrichtungen und deren zugrunde liegenden normativen Prämissen geführt wird, da keine der ökonomischen Schulen in einem Monopolanspruch überzeugend ist.
In Ländern wie Indien stoßen die perfekt konstruierten, modellhaften Systeme unübersehbar an ihre Grenzen. Die islamische Ökonomie ist vielleicht sogar die nachhaltigste, da sie ihre Prämissen ständig neu von einer islamischen Rechtsinstanz bewerten lässt. Allgemeine Gültigkeit wird dies für den weit größeren Hindu-Anteil in der Bevölkerung jedoch kaum suggerieren. In Kerala geht es den Menschen zwar gut, aber nur so lange der Strom der Gelder gut gebildeter, keralischer Gastarbeiter in den Golfstaaten ins Land strömt. Global ?wettbewerbstauglich? sind die Keraler mit ihren starken Gewerkschaften nämlich kaum. Verfechter des freien Marktes sehen sich rekordverdächtigen Selbstmordstatistiken verarmter Bauern, einem verkümmernden Agrarsektor im Angesicht schwankender Weltmarktpreise und gesunkenen Reallöhnen gegenüber. Klima- und Ressourcenproblematik kommen hinzu. Derartige Bedingungen fördern auf natürliche Weise den Diskurs.

Krisen, wie die Finanz- und die androhende Klimakrise, sollten auch bei uns dazu beitragen, den Diskurs über normative Grundkonzeptionen von Wissenschaft neu zu eröffnen und nie wieder zu schließen. Aber wahrscheinlich ist das ein nur zu menschliches Phänomen: solange es gut läuft, hat die Wissenschaft recht und Kritiker werden müde belächelt.
Hier liegt die große Herausforderung einer wirklich nachhaltigen Wissenschaft: Stete Entwicklung durch immer wiederkehrenden kritische Reflexion des eigenen Tuns.
Ein Argument für mehr Ethik in den Wissenschaften!

Exzellenz und Nachhaltigkeit – eine kleine Nachlese der Vorentscheidung der dritten Runde der Exzellenzinitiative

Die Universität Hamburg konnte sich mit ihrem Zukunftskonzept der Nachhaltigen Universität in der Exzellenzinitiative leider nicht durchsetzen. Der Blick auf die sonstigen Entscheidungen der ersten Auswahlrunde der Exzellenzinitiative am 02.03.2011 läßt aber einzelne Ansätze einer an Transdisziplinarität und Nachhaltigkeit ausgerichteten Forschung erkennen.
Insbesondere zeigt es sich, dass Themen wie Ressourcenknappheit, Global Governance und Klimawandel vor den Türen der Universitäten nicht Halt machen.

Ein interessantes Konzept verfolgt die TU München, die mit der Idee einer Graduiertenschule für „Risk and Security“ antritt, die sich bewusst einer disziplinären Eingrenzung entzieht. Für ein tiefgreifendes Verständnis des komplexen Phänomens des Risikos sei es unumgänglich aus jedem Blickwinkel die einzelnen Facetten der Thematik zu betrachten. Das Graduiertenkolleg soll Doktoranden und Wissenschaftlern aller Fachrichtungen als Ansprechpartner für Fragen der Risikoforschung dienen. Hierbei wird auch explizit eine thematische Brücke der Bedeutung eines tiefgehenden Verständnisses von Risiko im Rahmen nachhaltiger Forschung geschlagen.

Rein inhaltlich dürfte auch die angestrebte Graduate School of Social Science der Universität Bamberg für eine nachhaltige Wissenschaft von hohem Interesse sein. Sie widmet sich der Erforschung des Wandels von Governancestrukturen, der Herausbildung von Institutionen und der Ausprägung individuellen bürgerlichen Engagements im transnationalen Kontext widmet.

Bereits im Titel spiegelt sich der Nachhaltigkeitsbezug eines Graduiertenprogramms der HU Berlin wieder: „FutureLand Graduate School – The Transformation of Land Use to Sustainability“. In einer interdisziplinären Forschung von Natur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sollen Lösungsstrategien für globale Herausforderungen im Angesicht von Klimawandel, abnehmender Biodiversität und zunehmender Landnutzungsintensität gefunden werden.

Nicht nur bei den Graduiertenschulen, sondern auch bei den in der ersten Runde erfolgreichen Exzellenzcluster finden sich vielversprechende Ansätze. So tritt die Universität Mainz mit einem Cluster an, der sich der Erforschung des „Anthropozän“ als neuem Erdzeitalter widmet. Es geht um die Untersuchung natürlicher Elementzyklen und geologischer Prozesse unter der Einflussnahme des Menschen.

Den Governance-Veränderungen im globalen Kontext widmet die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder ein Exzellenzcluster: Unter dem Titel „B/ODERS IN MOTION“ solle eine Forschung etabliert werden, die sich den sozial-, kultur-, wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Implikationen der zunehmenden Diffusion nationaler Grenzen widmet. Diese Programm dürfte interessant sein hinsichtlich globalpolitischer Steuerungsmöglichkeiten zur Bekämpfung von nachhaltigkeitsrelevanten Krisen.

Auch bei den Exzellenzclustern bewegt sich die TU München im Themenfeld Nachhaltigkeit: Electro Mobility beyond 2020 ist ein multi- und interdisziplinäres Forschungskonzept, das den Herausforderungen einer zukunftstauglichen Mobilität begegnet: technologisch orientierte Forschung elektrischer Antriebe und neuer Speichertechnologien, jedoch mit dem Fokus auf die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die Problemen von Stromnetzwerken und Speicherbegrenzungen auch auf nicht-technischem Wege begegnen.

„Resarch – Relevance – Responsibility“ heißt die Idee mit der die Universität Tübingen als Anwärter auf den Rang einer künftigen Eliteuniversität verbleibt. Durch die Einrichtung eines Zentrums für angewandte Wissenschaften soll der Bezug der Wissenschaften zur Realität bestärkt werden. Forschung und Lehre sollen auf diese Weise dahin gelenkt werden, dass sie Absolventen den verantwortungsbewussten und vor allen Dingen weltbezogenen Umgang mit ihrem Wissen vermitteln.

All dies sind Entwicklungen, die hoffnungsfroh stimmen könnten: Realitätsbezüge, Verantwortung und Zusammenarbeit jenseits disziplinärer Grenzen scheinen in der kommenden Runde der Exzellenzinitiative möglich zu sein.

„Sustainable Consumption – Towards Action and Impact“ – wissenschaftliche Beiträge erbeten

Kommenden Herbst findet vom 6.-8. November in Hamburg, der European green Capital 2011, eine internationale Wissenschaftskonferenz zur Thematik: „Nachhaltiger Konsum – Wege in die Praxis“ statt. Die Konferenz geht auf das inter- und transdisziplinären BMBF-Forschungsprogramm „From Knowledge to Action – New Paths towards Sustainable Consumption“ als Teil der Initiative Sozial-ökologische Forschung (SÖF) zurück.

Der Fokus der Konferenz ist auf das Konsumentenverhalten, dessen kulturelle wie soziale Einbettung und die Einflüsse institutioneller, ökonomischer, physischer und politischer Rahmenbedingungen gerichtet. Ziel der Konferenz ist den akademischen Diskurs um die Ansätze und Bemühungen um einen Nachhaltigen Konsum zu fördern.

Bis zum 10. Mai können Beiträge eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Themen und formalen Anforderungen finden Sie hier.

Universitäre Nachhaltigkeitsberichte -Neuer Nachhaltigkeitsbericht der Universität Bremen erschienen

Die Universität Bremen legt für das Jahr 2010 einen neuen Nachhaltigkeitsbericht vor. Nachdem bereits vor fünf Jahren ein erster Nachhaltigkeitsbericht erschienen war, werden hier die Entwicklungen der Universität erneut unter die Lupe genommen.

Nachhaltigkeitsberichte dienen dazu, alle Interessengruppen einer Universität über deren Entwicklungen zu informieren. Sie untersuchen die Universität hinsichtlich ihres inneren wie äußeren Wirkens, was zum einen die Betriebsabläufe der Universität selbst, zum anderen aber auch deren Rolle im regionalen Umfeld umfasst. Ganzheitlichkeit, die quasi begriffsimmanent mit Nachhaltigkeit verbunden ist, spiegelt sich auch konzeptuell in Nachhaltigkeitsberichten wieder. Während beispielsweise eine EMAS-Zertifizierung oder Umweltberichte in der Regel nur Aktivitäten einer Einrichtung hinsichtlich bestimmter Umweltkriterien bewerten, finden auch soziale und ökonomische Komponenten in Nachhaltigkeitsberichten ihren Niederschlag.

Der Nachhaltigkeitsbericht der Universität Bremen beispielsweise teilt sich formal in zwei Bereiche: eine Innen- wie Außenansicht der Universität.
Nach Innen konzentriert sich der Bericht auf die Darstellung der Universität als nachhaltige Hochschule, aufgegliedert in die drei Komponenten der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Im Innenbereich geht es darum, die Qualität von Lehre und Forschung zu sichern, ein umweltverträgliches Energie- und Abfallmanagement zu betreiben sowie Chancengleichheit, Diversität und Familienfreundlichkeit zu fördern.

Nachhaltigkeit in der Außenwirkung einer Hochschule findet ihren Bewertungshintergrund in ihrer gesellschaftlichen Aufgabe: dem Transfer und der Generierung von Wissen. Eine Hochschule für nachhaltige Entwicklung ist danach zu bewerten, wie sie ihren Studierenden für Themen der Nachhaltigkeit sensibilisiert und gleichzeitig einen Transfer diesen Wissens in die Gesellschaft leistet; auch die Forschung sollte bestimmte Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen.

Nicht nur die Universität Bremen ist bisher diesen Schritt gegangen, ihre Rechenschaftslegung auf eine solch breite Ebene zu legen, auch an anderen Universitäten finden sich solche Initiativen. Aktuell liegen beispielsweise Berichte der Universitäten Graz, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück vor. Es gibt jedoch auch Universitäten, an denen das Engagement zu einer solch ausführlichen Berichterstattung nicht von der Hochschulleitung sondern von Studierenden ausging. So hat beispielsweise eine Lokalgruppe des Netzwerkes Oikos für die Universität Bayreuth einen Nachhaltigkeitsbericht verfasst.

Orientierung beim Erstellen eines solchen Nachhaltigkeitsberichtes können internationale Standards liefern. So stellt beispielsweise die Global Reporting Initiative Richtlinien zur Verfügung, anhand derer ein Nachhaltigkeitsbericht aufgebaut werden kann.
Der Nachhaltigkeitsbericht der Universität Bayreuth ist beispielsweise nach diesen GRI-Standards strukturiert.

„Nachhaltige Hochschule – Das Konzept der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt“: eine Vorstellung von Andreas Lob-Hüdepohl im Rahmen des Treffens der AG Hochschule vom 03.03.11

Die Idee der „Nachhaltigen Hochschule“ ist an der KU Eichstätt-Ingolstadt kein ganz neuer Gedanke. Bereits im Jahr 1993 unterzeichnete die KU EI die sogenannte Copernicus-Charta, die im Eindruck der Rio Konferenz von 1992 die Rolle der Hochschulen im Kontext nachhaltiger Entwicklung neu definierte. So bekundete die KU EI schon früh ihre Ambitionen zu mehr Nachhaltigkeit. Über Umweltringvorlesungen, die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern aus Wirtschaft, Kommunen und Verbänden begann sich dieses Anliegen zu konkretisieren. Aus verschiedenen Gründen verlor diese Bewegung mit der Zeit jedoch an Schwung und wurde erst im Jahr 2008 wieder aufgegriffen.

Quasi zeitgleich mit der Wiederaufnahme des Konzeptes einer nachhaltigen Universität durch Umweltringvorlesungen und den Ideenwettbewerb „Sustainable Campus“ kam auch bundesweit Leben in die Debatte um die Verantwortung der Hochschulen für eine Nachhaltige Entwicklung. Anfang 2010 verfassten die UNESCO-Kommission und der Hochschulrektorenkonferenz „Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung“.

Die Hochschulleitung selbst definiert in einem Wechselspiel zwischen Bottom-up und Top-down Einflüssen zu betrachten. Sie selbst trägt hierbei lediglich die Verantwortung für die Struktur und den Prozess, nicht aber für das Ergebnis selbst. Konkret lässt sich das beispielsweise an der Ernennung eines Beauftragten für Nachhaltige Entwicklung festmachen. Aufgabe der Hochschulleitung ist es für die institutionelle Einbettung eines solchen Prozesses zu sorgen.

Nachhaltigkeit selbst sei hier als normatives Konzept verstanden. Eine nachhaltige Universität müsse sich ständig einer kritischen Selbstreflexion unterziehen und hierin ihre Legitimation neu definieren. Gesellschaftliche Verantwortung ist zentral im Selbstverständnis als Nachhaltige Hochschule. In dieser stetigen Selbstreflexion und Legitimation unterliegt die einem steten Gestaltungsprozess. Im Kontext einer so nennbaren „organisierten Anarchie“, die an Universitäten vorherrschend ist, unterliegen Gestaltungsprozesse meist dem zufälligen Engagement einzelner Akteure, was einen hohen Anspruch der Durchsetzbarkeit an die Idee der Nachhaltigen Hochschule stellt.

Nachhaltigkeit als Leitbild einer Hochschule ist jedoch mehr als ein abstraktes Bild, sondern stellt hohe Ansprüch an alle Bereiche. Hierbei tun sich insbes. drei Handlungsfelder hervor: 1. Forschung, 2. Studium, Lehre und Weiterbildung sowie 3. die institutionelle Umsetzung und Infrastruktur.
Kurzfristig gilt es in der Forschung den Bezug des Forschungsschwerpunktes „Nachhaltigkeit“ sichtbar zu machen. Im weiteren kann diese Forschung durch die Veranstaltung von Tagungen und Symposia, der Beteiligung an (inter)nationalen Forschungsprojekten und den Ausbau institutionenübergreifender Kooperationen gestärkt werden. Die Verstetigung wird über die Beteiligung an einschlägigen nationalen wie internationalen Netzwerken und Kooperationen angestrebt.
In Lehre und Studium ist zunächst wichtig, Studierende für das Fach BNE, hier Konkret in Form eines Masterstudienganges, zu begeistern. Auch gilt es, für Studierende anderer Studiengänge die Verfügbarkeit von Wahlmodulen zur Nachhaltigkeit zu erweitern. Umweltringvorlesungen des Studium generale sollen weiterhin zentraler Bestandteil des Campusleben bleiben. Auch in der Lehre ist es wichtig, durch eine stärkere nationale wie internationale Sichtbarkeit eine Verstetigung und Profilierung im Bereich der Nachhaltigkeit zu erlangen.
Auf Seite der institutionellen Umsetzung und Infrastruktur heißt dies auch, die Universität in ihrem Vorbildcharakter zu stärken: Es gilt Abfall zu vermeiden, Energiesparmaßnahmen einzuleiten und Studierende und Mitarbeiter der Universität für das Konzept der Nachhaltigkeit auch im eigenen Wirken zu begeistern. Partizipation aller Universitätsangehörigen bei der Umgestaltung und steten Weiterentwicklung der Universität sind durch institutionelle Verankerung zu bestärken und verstetigen. Auch das verstärkte Sichtbarmachen von Literatur und sonstigen Medien zur Thematik kann zur Sensibilisierung für eine NE einen Beitrag leisten. Langfristig wird eine EMAS-Zertifizierung angestrebt.

Die Entwicklung einer Universität zu einer Nachhaltigen Universität hat also nicht nur Relevanz im Bereich der Lehre und des Studiums sondern spiegelt sich auf allen Ebenen wieder. Gesellschaftliche Verantwortung ist auch darin zu sehen, dass Universitäten eine Vorbildfunktion zu erfüllen haben. Durch den eigenen, verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen kann so glaubhaft vermittelt werden, dass Hochschulen die Idee der „Nachhaltigen Entwicklung“ ernst meinen.

„Hochschule und Nachhaltigkeit – Eine kritische Bestandsaufnahme“ – zu einem Beitrag von Maik Adomßent auf dem Treffen der AG Hochschule am 03.03.11 in Essen

Mit Blick auf vielversprechende Bekenntnisse und Initiativen zu einer nachhaltigen Entwicklung (NE) in den vergangenen Jahren stellt berechtigterweise die Frage: Was hat sich getan im deutschen Hochschulwesen?

Maik Adomßent, Mitglied im Institut für Umweltkommunikation an der Leuphana-Universität in Lüneburg, unterzog den Komplex „Hochschule und Nachhaltigkeit“ kritisch einer Bilanz.
Ausgangspunkt stellte eine mittlerweile fünf Jahre alte Bestandsaufnahme dar. Für damals galt festzuhalten, dass sich nur sehr vereinzelt in der Bildungslandschaft innovative Beispiele in Forschung und Lehre finden ließen. Nach der Unesco-Weltkonferenz „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vom Frühjahr 2009 und einer gemeinsamen Erklärung „Hochschulen für nachhaltige Entwicklung“ von der deutschen Unesco-Kommission und der Hochschulrektorenkonferenz bleibt zu fragen, wo diese Impulse Niederschlag im hiesigen Hochschulsystem gefunden haben.

Maik Adomßent stellte erfolgreiche Beispiele aus der Praxis vor und leitete über in eine strategische Diskussion über, die sich Problemen und weiterem Vorgehen im Forcieren einer nachhaltigen Entwicklung (NE) im Hochschulsektor widmete.

Postulierte Leitbilder klingen zwar beim ersten Hören nach viel, aber gilt es Hochschulen hinsichtlich einer NE zu bewerten, sollte man den Blick auf das Wirken in der Praxis lenken. Die Fachhochschule Eberswalde stellt ein gutes Beispiel dar, wie Wort und Tat in Einklang gebracht werden können. Sie benannte sich zur „Hochschule für nachhaltige Entwicklung“ um und übertrug dieses Prinzip auch konsequent auf das eigene Handeln. Tagungen in Berlin und Bremen im vergangenen Jahr zeugen davon, dass das Interesse an nachhaltiger Entwicklung im Hochschulsektor längst kein Nischendasein mehr führt. Auch Studierende werden verstärkt aktiv: so stellte ein Gruppe studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen auf der Berliner Tagung im Dezember einen Forderungskatalog vor. Die Bewerbung der Universität Hamburg bei der Exzellenzinitiative mit dem Zukunftskonzept einer „Nachhaltigen Universität“, die wiederaufgenommenen Aktivitäten der COPERNICUS-Alliance sowie die zunehmende Resonanz des Webblogs „Nachhaltige Wissenschaft“ zeugen von dem Schwung, der in den vergangenen Jahren in die Debatte gekommen ist.
Konstatieren lässt sich, dass die Entwicklungen im Bereich der Lehre durchaus mit vorsichtigem Optimismus zu beobachten sind. Nachdem die Lehre hier in kleinen Schritte vorangeht, verbleibt jedoch die Frage: Wo spiegelt sich dieser Trend in der Forschung wieder? Nur sehr vereinzelt finden sich hier Ansätze.
Die Leuphana Universität in Lüneburg gilt wohl als prominentestes Beispiel für hochschulische Forschung im Bereich der Nachhaltigkeit. Weitere Beispiele nachhaltiger Forschung finden sich eher im außeruniversitären Sektor, wie beispielsweise am Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies.

Als roter Faden durch diese Debatten zieht sich die Frage, welche Rolle der Politik beim Fördern einer NE im Hochschulbereich spielen kann und wie die Akteure selbst politisch Einfluss nehmen können. Forderungskataloge großer Verbände stellen ein effizientes Mittel dar, um der Lobby der Nachhaltigen Wissenschaft den Rücken zu stärken. Akzente zu setzen, ist jedoch auch über Forschungsanträge, die ein entsprechendes Thema forcieren, möglich.
Zwar mag auch der HRK politischer Einfluss attestiert werden, allerdings schien das Postulat „Hochschulen und Nachhaltigkeit“, in dem ein eindeutiges Bekenntnis zur Nachhaltigen Entwicklung zu erkennen war, im universitären Alltag kaum tiefgreifende Spuren zu hinterlassen; geschweige denn, dass es in der politischen Debatte Beachtung fand. Dies mag auch daran liegen, dass in Politik und Verwaltung oft ein eher abstraktes Bild von Qualität in der Forschung vorhanden ist. Was NE an Hochschulen in der Praxis zu bedeuten hat, ist für viele ein unbestimmter Begriff. Die Tatsache, dass Nachhaltigkeit nach wie vor als separate Zusatzqualifikation betrachtet wird, wirkt dem nicht entgegen. Der Schlüssel zu einer nachhaltigen Entwicklung könne nicht in verpflichtenden Zusatzvorlesungen für alle liegen, sondern müsse integraler Bestandteil eines jeden Studienganges werden. Forderungen nach einer jeweiligen Wissenschaftsethik stellen einen ersten Schritt dar. Auch in technischen Fächer ist eine selbstkritische Reflexion wichtiger denn je.

Das Aus in der Exzellenzinitiative kann für viele Universitäten auch Anstoß zur grundlegenden Neukonzeption darstellen. Universitäten, die aus dem Rennen sind, müssen ihre Rolle neu definieren. Eine Profilierung im Bereich der Nachhaltigkeit bietet eine gute Chance.

Abschließend lässt sich festhalten, dass für das Etablieren von NE nach wie vor eine Vielzahl der Akteure in der Pflicht ist. Es gilt, politisch Druck zu machen über Forderungskataloge. Auch die anstehenden Landtagswahlen sowie darauf folgenden Koalitionsverhandlungen stellen eine gute Bühne dar, um den Fuß in die Tür zu setzen. Hoffnung bleibt auch hinsichtlich kleiner und mittlerer Hochschulen, die ohne die Möglichkeit auf den Titel eine Eliteuni neue Profilierungsmöglichkeiten suchen.
Fakt ist, dass Qualifizierungsangebot im Bereich der Nachhaltigkeit nur eine vorübergehende Lösung sind. Ziel sollte es sein, Verantwortungsbewusstsein und Nachhaltigkeit als unumgängliche, integrale Komponenten in jedem Studiengang zu verankern.

Abschlusstagung des Projektes BINK – Bildungsinstitutionen und nachhaltiger Konsum am 01.04.2011 in Lüneburg

Wie können Bildungseinrichtungen zu Orten werden, die jungen Menschen eine kritische Reflexion ihres eigenen Konsumverhaltens ermöglichen und gleichzeitig Alternativen eines nachhaltigen Konsums aufzeigen?

Dieser Frage stellten sich im Rahmen des Projektes BINK (BIldungsinstitutionen und Nachhhaltiger Konsum) WissenschaftlerInnen und BildungspraktikerInnen. Die Ergebnisse des Projektes sowie Ansätze konkreten Handelns sollen ausgehend von der Abschlusstagung nun auch Wege die (hoch)schulische Praxis finden.

Akteure aus der Praxis, Lehrkräfte und Entscheidungsträger aus Schul- und Hochschulverwaltung sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen auf der Tagung praxisnahe Ergebnisse und zukünftige Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren. Eine Messe regionaler Möglichkeiten: Nachhaltige Ernährung soll gleichzeitig die Möglichkeit bieten, direkt mit regionalen Anbietern aus dem Naturkostbereich in Kontakt zu kommen.

Weitere Informationen über das Projekt sowie das aktuelle Programm der Tagung finden Sie hier.

Treffen der AG Hochschule in Essen

Nach der leichten Ernüchterung, die sich im Zuge des Scheitern des Zukunftskonzeptes einer Nachhaltigen Universität als Zukunftskonzept im Rahmen der Vorauswahl der Exzellenzinitiative eingestellt hat, zeigten die Mitglieder der AG Hochschule, die als Arbeitsgruppe der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) fungiert, dass ihnen ein solcher Bremser nichts anhaben kann.

Vergangenen Donnerstag, 03.03.2011, setzten sich erneut die Vertreter aus Studierendenschaft, Lehrenden sowie außeruniversitärer Akteure zusammen, um das Voranschreiten von BNE im Hochschulbereich kritisch unter die Lupe zu nehmen, gute Beispiele und Herausforderungen in der Praxis zu diskutieren sowie die weitere Projektarbeit zu koordinieren.

Ulrich Schreiber, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Universität Duisburg-Essen, stellte das BENA-Nachhaltigkeitsprojekt der Uni Duisburg-Essen vor. BENA (BEstandsaufnahme NAchhaltigkeit) hat das Ziel, relevante Akteure sowohl universitätsintern, wie -extern zu identifizieren und durch eine bessere Vernetzung deren Aktivitäten zu fördern und insbesondere nach außen zu kommunizieren.

Bereits im universitären Gesamtkonzept etabliert hat sich die Idee einer „Nachhaltigen Hochschule“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Andreas Lob-Hüdepohl, Präsident der KU Eichstätt-Ingolstadt berichtete sowohl von der normativen Grundkonzeption als auch von der Konkretisierung eines solchen Vorhabens in der Praxis.

Maik Adomßent von der Universität Lüneburg hingegen erläuterte eher theoriebasiert, was Nachhaltigkeit an Hochschulen zu bedeuten hat. In einer kritischen Bestandsaufnahme zog er Bilanz über die Entwicklungen und Anstrengungen der vergangenen Jahre, zeigte Impulse der Vergangenheit sowie Perspektiven für die Zukunft auf.

Die angeschlossene Projektplanungsphase lässt erwarten, dass wir auch in Zukunft von der AG Hochschule hören werden. An dieser Stelle sei schon mal auf eine geplante Informationsbroschüre zum Thema der Nachhaltigen Hochschule sowie auf zwei im Laufe des Jahres anstehende Konferenzen verwiesen: zum einen geht es um die Stärkung studentischen Engagements in Zeiten verkürzter Studiendauer und enger Stundenpläne sowie um eine Tagung in Anlehnung an die Tagungen des vergangenen Jahres; diesmal unter dem Motto: Wir gehen in die Breite!

Besonderer Dank geht an das Team von BENA, die aus ihrem Gewinn aus dem DM-Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ das Treffen finanziell unterstützten.

CampusGrün und grüne Hochschulgruppen

Auch politische Hochschulgruppen engagieren sich im Bereich der Nachhaltigkeit. Hier ein Umfassender Überblick über die aktiven Gruppen an deutschen Universitäten:

Eine Liste nicht-politischer Initiativen findet ihr hier.


Schleswig-Holstein

Kiel
Campus Grüne Kiel

Hamburg
CampusGrün Hamburg

Bremen
CampusGrün Bremen

Niedersachsen
Göttingen
GHG Göttingen
Hannover
CampusGrün Hannover
Lüneburg
CampusGrün Lüneburg
Osnabrück
GHG Osnabrück

Mecklenburg-Vorpommern
Greifswaldd
GHG Greifswald
Rostock
GHG Rostock

Berlin
Grünboldt (HU)
INGruen (TU)
GHG FU

Brandenburg
Potsdam
GAL Potsdam

Sachsen-Anhalt
Halle
GHG Halle
Magdeburg
GHG Magdeburg

Nordrhein-Westfalen
Aachen
GHG Aachen
Bielefeld
Grüne offene Liste
Bochum
GHG Bochum
Bonn
CampusGrün Bonn
Dortmund
Die Grünen TU
Duisburg-Essen
GHG Duisburg-Essen
Hagen
GHG Fernuni Hagen
Köln
CampusGrün Köln
Münster
Campus Grün Münster
Paderborn
CampusGrün Paderborn
Wuppertal
Bündnis Freibeuter und Grüne

Hessen
Darmstadt
CampusGrüne TUD
Frankfurt a.M.
GHG Frankfurt
Giessen
UniGrün GHG
Kassel
GHG Kassel
Marburg
GHG Marburg

Thüringen
Ilmenau
GHG Ilmenau
Jena
Intergrün

Sachsen
Chemnitz
CampusGrün
Dresden
GHG Dresden

Rheinland Pfalz
Kaiserslautern
Grüne:Uni
Mainz
CampusGrün Mainz
Trier
Die GrünOrangen

Saarland
Homburg/ Saarbrücken
CampusGrün Saar

Baden-Württemberg
Freiburg
GHG Freiburg
Heidelberg
GHG Heidelberg
Karlsruhe
GHG Karlsruhe
Konstanz
GHG Konstanz
Mannheim
GAHG Mannheim
Tübingen
GHG Tübingen

Bayern
Augsburg
GHG Augsburg
Bamberg
GHG Bamberg
Bayreuth
GHG Bayreuth
Eichstätt-Ingolstadt
GHG-EI
Erlangen-Nürnberg
GHG Erlangen
München
GHG München
Passau
GHG Passau
Würzburg
GHG Würzburg

Auflistung studentischer Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit

Studierenden liegt das Thema Nachhaltigkeit am Herzen. Deutschlandweit findet sich eine Vielzahl an studentischen Gruppen, die hierfür selbst die Ruder in die Hand genommen haben: Sie organisieren Vorlesungsreihen und Seminare, setzen sich für eine faire Mensen und klimagerechte Gebäude an den Universitäten ein.

Hier eine Auflistung der Gruppen:

Hamburg
Oikos Hamburg
sneep Hamburg

Niedersachsen

Clausthal
Oikos Clausthal
Lüneburg
sneep Lüneburg
Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ Ökologiereferat des AStA
Oldenburg
sneep Oldenburg

Berlin
sneep Berlin
Initiative für Nachhaltige Entwicklung
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Uni Solar

Brandenburg
Cottbus
Solar University/Uni Solar
Potsdam
Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ Ökologiereferat des AstA

Sachsen-Anhalt

Halle
sneep Halle
BURGgrün KH/ Netzwerk Klimagerechte Hochschule Halle

Nordrhein-Westfalen
Bielefeld
AK Ökologie (AStA)
Duisburg-Essen
Initiative für Nachhaltigkeit
Köln
Oikos Cologne
Münster
sneep Münster
Studenteninitiative Wirtschaft und Umwelt e.V.
Paderborn
Oikos Paderborn
Witten/Herdecke
Oikos Witten/Herdecke

Hessen
Marburg
Phlink

Thüringen
Erfurt
AG Nachhaltigkeit
Ilmenau
Referat für Umwelt des StuRa Ilmenau/ Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Nordhausen
Mission Sustainability

Sachsen
Dresden
TU – Umweltinitiative
Leipzig
Netzwerk Klimagerechte Hochschule

Rheinland Pfalz
Trier
sneep Trier

Baden-Württemberg
Friedrichshafen
Oikos Friedrichshafen
Heidelberg
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Karlsruhe
sneep Karlsruhe
Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ kine e.V.
Global Marshall Plan Initiative
Konstanz
Oikos Constance
Stuttgart
sneep Stuttgart
Tübingen
Greening the University e.V.
Oikos Tübingen
Global Marshall Plan Initiative

Bayern
Bayreuth
Oikos Bayreuth
Eichstätt-Ingolstadt
sneep EI
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Nürnberg
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
München
Sneep München
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Passau
sneep Passau
Würzburg
AK Ökologie/ Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ Ö-Pro e.V

Einige dieser Gruppen gehören nationalen wie internationalen Netzwerken an. Siehe hierfür auch:
Oikos international: students for sustinable economics and management
sneep: Studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik
Netzwerk klimagerechte Hochschule
Uni Solar
Initiative für Psychologie im Umweltschutz

Falls eure Hochschulgruppe hier fehlt, hinterlasst einen Kommentar oder wendet euch an den Administrator.

Außer bei den hier aufgeführten Gruppen spielen Aspekte „Nachhaltiger Hochschule“ auch bei den Campus-Grün und den Grünen Hochschulgruppen sowie weiteren politischen Hochschulgruppen eine wichtige Rolle.