Ausschreibung Forschungspreis Transformative Wissenschaft 2018

Nachdem das Wuppertal Institut 2017 zum ersten mal den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ der Zempelin Stiftung des Stifterverbandes verliehen hat, geht der mit 25.000€ dotierte Preis nun in die zweite Runde -diesmal mit einem Fokus auf Forschung in Reallaboren.

Dazu werden Personen gesucht, die im Rahmen wissenschaftlich konstruierte Räume Transformationsprozesse anstoßen oder auch aktiv begleiten. Die Spannbreite reicht von Interventionen mit Randomisierung und Kontrollgruppen, über Quasi- und Feldexperimente bis zum Aufbau von Transformationsräumen mit kontinuierlichen Interventionen. Dabei sind neben Reallaboren auch ähnliche Formate wie Sustainable Living Labs, Urban Transition Labs und Innovation Labs angesprochen. Das Preisgeld soll der Schaffung von Freiräumen und Ressourcen für die Durchführung zukünftiger Projektideen dienen.

Bewerben können sich sowohl Einzelpersonen als auch Forschungsteams von Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie aus der Zivilgesellschaft. Die Nominierung erfolgt auf Vorschlag, Selbstbewerbungen sind möglich. Eine unabhängige Jury wählt anschließend die Preisträger aus.

Kriterien für die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers sind die gesellschaftliche Relevanz, Qualität und Innovativität der Arbeit/Projekte sowie die transformativen Wirkungen der Forschung in Reallaboren sowie die Form und Qualität der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung.

Die Bewerbung sollte ein Motivationsschreiben, eine Darstellung der bisherigen transformativen Forschung sowie einen Lebenslauf umfassen und bis zum 14. Mai 2018 bei franziska.stelzer@wuppertinst.org eingegangen sein. Alle weiteren Details zur Bewerbung finden Sie in der Ausschreibung.

 

Internationales Mentor*innenprogramm für Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das ESD Expert Net bietet ab Oktober 2018 ein von Engagement Global  gefördertes internationales Mentor*innenprogramm für Bildung für nachhaltige Entwicklung an, welches sich an junge Berufstätige und Hochschulabsolvent*innen aus Deutschland, Indien, Mexiko und Südafrika richtet, die im BNE-Bereich tätig sind oder tätig sein möchten.

Kern des Programms ist neben der fachlichen Weiterbildung vor allem die Begleitung durch nationale und internationale Mentoren bei der Verwirklichung eigener Praxisideen im Themenfeld von BNE. Neben einem Online-Trainingsprogramm findet vom 11.-18. November ein Treffen aller Mentees in Bonn zum Thema „Leadership through Sustainability“ statt, auf dem die Teilnehmer*innen ihre Mentor*innen kennenlernen und Kontakte knüpfen können. Bis zum Mai 2018 finden dann weitere Gespräche und Workshops statt.

Interessierte können sich noch bis zum 20.08.2017 für das Programm bewerben. Alle weiteren Informationen zur Bewerbung sowie zum Programm finden Sie hier.

Call for Papers: GAIA Sonderausgabe zu Reallaborforschung

Für eine Sonderausgabe ruft die GAIA als inter- und transdisziplinäre Fachzeitschrift für Umwelt- und Nachhaltigkeitsprobleme sowie -lösungen zur Einreichung von Beiträgen zum Themenschwerpunkt „Reallabore als transformativer Forschungsmodus“ auf.

Aufbauend auf den Erfahrungen der Reallabore Baden-Württembergs und Konferenzen und Workshops zum Forschungsmodus soll die Sonderausgabe empirische Beobachtungen aus verschiedenen Projekten systematisch mit der konzeptuellen Arbeit und komparativen Analyse zusammenbringen.

Dabei stehen insbesondere die Erfahrungen hinsichtlich des Potenzials aber auch der Probleme und Grenzen der Reallaborforschung im Vordergrund, um Best-Practices und Einblicke in den besonderen Mehrwert von Reallaboren gegenüber anderen transdisziplinären und transformativen Forschungsansätzen zu geben. Dabei sind Einbindungen in den internationalen Kontext, kritische oder epistemologische Reflexionen ebenso wie Politikstrategien und Beiträge aus praktischer Perspektive zu einer Bandbreite an Unterthemen willkommen.

Englischsprachige und in Ausnahmefällen auch deutsche Beiträge zu den Themen sind in den üblichen GAIA-Formaten möglich. Abstracts (500-1000 Wörter) zu geplanten Beiträgen sind bis zum 11. April 2017 einzureichen. Die Sonderausgabe soll im Frühjahr 2018 erscheinen.

Weitere Informationen zur Sonderausgabe finden Sie hier oder im Call for Papers.

International Transdisciplinary Conference 2017 vom 11.-15.09. an der Leuphana Universität Lüneburg

Vom 11.-15. September 2017 findet an der Leuphana Universität Lüneburg die International Transdisciplinarity Conference 2017, organisiert von der Leuphana und dem TD-Net der Schweizer Akademie der Wissenschaften, statt. Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz sind Aspekte von Interkulturalität im Themenkomplex transdisziplinärer Bildung und Forschung.

Durch die Konferenz soll die internationale Community transdisziplinärer Bildung und Forschung gestärkt werden, indem deren Fortschritte in theoretischer, empirischer und transformativer Hinsicht sichtbar gemacht und im Sinne einer Kultur der Interkulturalität auch auf der Konferenz selber verschiedene Regionen, Institutionen, Kulturen und Gemeinschaften zusammengebracht werden.
Im Themenschwerpunkt soll Transdisziplinarität in seiner (inter)kulturellen Dimension betrachtet werden, um das Potenzial von Transdisziplinarität im Umgang mit Heterogenität und sozialen, epistemologischen, als auch regionalen Unterschieden zu beleuchten.

Beiträge in den Kategorien Theorien, Methoden und Case-Studies, als auch didaktische Konzepte können noch bis Freitag, den 10. März in Form von Abstracts eingereicht werden. Den ausführlichen Call können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Ausschreibung Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“

Nachdem das Wuppertal Institut im vergangen Jahr damit beauftragt wurde, den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ der Zempelin Stiftung des Stifterverbandes zu verleihen, steht der mit 25.000€ dotierte Preis nun erstmals zur Ausschreibung.

Der Preis soll alle Formen transformativer Wissenschaft berücksichtigen: Von die Zivilgesellschaft einbeziehenden, transdisziplinären Forschungsdesigns über unterschiedliche Formen von Bürgerwissenschaft bis hin zu die gesellschaftliche Debatte anregende Formen der Wissenschaft. Das Preisgeld soll der Schaffung von Freiräumen und Ressourcen für die Durchführung zukünftiger Projektideen dienen.

Bewerben können sich sowohl Einzelpersonen als auch Forschungsteams. Die Nominierung erfolgt auf Vorschlag, Selbstbewerbungen sind möglich. Eine unabhängige Jury wählt die Preisträger aus. Antragsberechtigt sind Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Zivilgesellschaft.

Kriterien für die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers sind die gesellschaftliche Relevanz, Qualität und Innovativität der Arbeit/Projekte sowie die eigene Reflexion und geplante Verwendung des Preisgeldes.

Die Bewerbungsunterlagen sind als PDF-Datei bis zum 15. Mai 2017 an franziska.stelzer@wupperinst.org zu schicken. Alle weiteren Details zur Bewerbung finden Sie in der Ausschreibung.

Forschungspreis für nachhaltige Entwicklung des BUND

Der BUND schreibt in 2017 erstmals einen Preis für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Nachhaltige Entwicklung in den zwei Kategorien Studentische Abschlussarbeiten und Forschungsarbeiten aus.

Der Preis soll zur Beschäftigung mit dem Thema anregen und dazu beitragen, das Wissenschaftssystem für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu sensibilisieren.
Dabei können Arbeiten aus allen Fachdisziplinen eingereicht werden, mit besonderer Berücksichtigung von interdisziplinär angelegten Arbeiten.
Der Preis ist für studentische Arbeiten (Bachelor- oder Masterthesen) mit 1.000€, für Forschungsarbeiten (Dissertationen oder Forschungsberichte) auf 3.000€ dotiert. Es können noch bis zum 15. März 2017 seit Januar 2015 fertig gestellte Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Die feierliche Preisverleihung erfolgt im Juni 2017. Die prämierten Arbeiten werden anschließend auf der Homepage des BUND veröffentlicht. Alle weiteren Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Promotionsstipendium „Öko-Dorf-Innovationen für den urbanen Raum“

Das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (Karlsruhe) hat ein Promotionsstipendium zum Thema „Öko-Dorf-Innovationen für den urbanen Raum“ ausgeschrieben.

Ziel der Promotionsarbeit ist es, die Übertragbarkeit nicht‐technischer wie technischer Innovationen aus Ökodörfern auf städtische Kontexte zu untersuchen. Ausgehend von den Betrachtungen zur Übertragbarkeit sollen Handlungsempfehlungen für EntscheidungsträgerInnen abgeleitet werden und optional auch in Form eines transdisziplinären Experiments in Karlsruhe angewandt werden.

Die Promotion ist dabei in die Arbeiten und Projektgruppe des Quartier Zukunft – Labor Stadt eingebunden und erfolgt am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT – im Rahmen des Kooperativen Promotionskollegs Energiesysteme und Ressourceneffizienz (Enres).

Eine Bewerbung ist noch bis zum 15.12.16 möglich. Alle weiteren Details finden Sie hier.

Koordinator/in für das Green Office der Universität Hildesheim gesucht

Das Green Office (Nachhaltigkeitsbüro) der Universität Hildesheim sucht im Rahmen einer Mutterschutzvertretung zum 1. Dezember eine/n neue/n Koordinator/in (TV-L E 13), zunächst befristet bis zum 07.03.2017 (100%). Mit einer voraussichtlich darauf folgenden Elternzeitvertretung vom 08.03.2017 bis 07.08.2017 (auf 100%) ist eine Weiterarbeit ab dem 08.08.2017 auf 50% möglich.

Die Aufgaben umfassen das Management des Green Office Hildesheim (u.a. Koordination der 6 Hilfskräfte, Teambildung, Vernetzung, Zukunftsplanung), die Nachhaltigkeitsberichterstattung,
sowie die Evaluation des Green Office Projektes. Außerdem interdisziplinäre Lehre im Umfang von 2 SWS pro Semester und
Begleitforschung mit der Möglichkeit zur Weiterqualifikation.

Die vollständige Stellenanzeige finden Sie hier.

Wandercoaching und Konferenz des netzwerk n

3. Runde des Wandercoachings

Das Wandercoaching des netzwerk n geht in die dritte Runde und studentische wie auch gemischte Gruppen können sich noch bis zum
9. Oktober für eine individuelle Beratung durch zwei ausgebildete Coaches des netzwerk n bewerben, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen.

Studentische Initiativen spielen eine wichtige Rolle in der Transformation der Hochschulen, um neue Impulse zu setzen. Daher fördert das BMBF das Wandercoaching im Rahmen des Projektes „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten„. Einen Eindruck von der letzten Runde des Wandercoachings vermittelt dieses Video. Alle weiteren Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

konferenz n

Das netzwerk n veranstaltet vom 3.-5. Dezember in Berlin bereits zum dritten mal seine jährliche konferenz n, diesmal zum Thema „Studentisches Engagement für nachhaltige Hochschulen – Alles neu durch die Sustainable Development Goals?“.
Informationen zur Anmeldung und Programm finden Sie in Kürze hier.
Ein Video von der letzten konferenz n im Januar in Berlin finden Sie hier.

perspektive n

Am Donnerstag, den 29. September findet im Rahmen des RASUM-Symposiums an der Hochschule Darmstadt eine Diskussionsrunde perpektive n zum Thema „Herausforderung Nachhaltige Entwicklung – die Hochschule Darmstadt weiter denken“, im Rahmen des RASUM-Symposiums der Schader-Stiftung statt.

Das Format „perpektive n“ stellt eine Reihe an Podiumsdiskussion im Fishbowl-Format an verschiedenen Hochschulen dar, in der jeweils mit Vertreter_innen der Hochschulverwaltung und Studierendenschaft Nachhaltigkeitsperspektiven für die jeweilige Hochschule diskutiert werden. Weitere Informationen zum Format finden Sie hier. Bei Fragen oder Interesse an einer solchen Veranstaltung vor Ort können Sie Michael Flohr kontaktieren.

Stellenausschreibung Studiengangskoordination Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement an der HNEE

(Bewerbungsfrist Mittwoch, 10.08.26)

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) sucht zum 19.09.16 eine/n neue/n akademische/n Mitarbeiter/in (50%, TV-L E 13) zur Koordination des Weiterbildungsstudiengangs „Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement„. Die Stelle ist ist im BMBF-Projekt „Weiterentwicklung, Evaluation und Etablierung von berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten an der HNE Eberswalde“ angesiedelt und zunächst bis zum 30.09.2017 befristet.

Zum Aufgabenbereich gehören die konzeptionelle Weiterentwicklung, Evaluierung und Qualitätssicherung des Weiterentwicklungsangebots sowie die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing für den Studiengang. Weiterhin gehören die Projektadministration und Betreuung von Studierenden, Lehrenden und Hilfskräften, sowie der Online-Lernplattform, dazu. Darüber hinaus auch eine Mitwirkung in der Lehre möglich.
Anforderung ist ein Masterabschluss, idealer Weise mit interdisziplinärer und nachhaltiger Ausrichtung, Erfahrung in der Abwicklung von Drittmittelprojekten sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Bewerbungen sind in elektronischer Form bis zum 10. August unter Angabe der Kennziffer „28/16“ an Frau Großkopf zu richten.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier, Fragen richten Sie bitte an Herrn Benjamin Nölting.

 

Neuigkeiten vom netzwerk n: Launch der plattform n und Wandercoaches gesucht

Das netzwerk n hat seine plattform n offiziell geöffnet und sucht für die nächste Runde des „Wandercoachings“ noch Studierende, die studentische Nachhaltigkeitsinitiativen beraten möchten.

Launch der plattform n

Seit dem 16. Juni ist die plattform n offiziell für alle Nachhaltigkeits-initiativen an Hochschulen geöffnet. Studentische wie nicht-studentische Akteure sind eingeladen, sich über die Online-Plattform zu vernetzen und diese für ihre Projektarbeit zu nutzen.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick
Vernetzung: Austausch und Wissenstransfer mit anderen Aktiven über das  „Forum“ und Zusammenarbeit in übergreifenden Gruppen und Projekten
Kollaboration: Projektmanagement-Tools zur Dokumentenerstellung, Dateiablage, Nachrichten, Terminfindung, Kalender und Aufgabenplanung
Präsentation: Eine öffentlich zugängliche Infoseite bietet die Möglichkeit der Außenwelt das eigene Projekt und Aktivitäten zu präsentieren
Neu hinzugekommen sind Funktionen zur Facebook-Integration, sowie die Möglichkeit, jetzt auch Tabellen anzulegen.

Das netzwerk n lädt dazu ein, die Plattform zu testen und auszuprobieren. Erste Anleitung und Hilfestellung finden Sie hier, Ansprechpartner für weitere Fragen und Anregungen ist Tillmann Schmitz.

Wandercoaches gesucht

Es werden derzeit für das Projekt „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ engagierte Studierende gesucht, die im Rahmen der dritten Runde des Wandercoaching zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 Nachhatigkeitsinitiativen vor Ort beraten möchten.

Die neuen Wandercoaches bekommen in Workshops das nötige Wissen vermittelt um studentische Initiativen beraten zu können. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2016 bei Henrike Lindemann formlos möglich.

Alle weiteren Infos im untenstehenden Flyer sowie hier.
Wandercoaching Ausschreibung 16

Wissenschaftliche Mitarbeiter/in für Bildung für nachhaltige Entwicklung am Institut Futur an der FU Berlin gesucht

Die Arbeitsstelle beim Wissenschaftlichen Berater des BMBF für das UNESCO-Weltaktionsprogramm (WAP) Bildung für nachhaltige Entwicklung, Prof. Gerhard de Haan, angesiedelt am Institut Futur der FU Berlin sucht befristet bis zum 25.09.17 eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in zur Elternzeitvertretung (75%, 13 TV-L FU).

Ziel der wissenschaftlichen Beratung am Institut Futur ist die Entwicklung und Durchführung eines Monitorings zur Beobachtung von Entwicklungsprozessen bei der Umsetzung des Weltaktionsprogramms (WAP) sowie der BNE-Implementierung in Deutschland und einer entsprechenden Berichterstattung gegenüber verschiedenen WAP-Gremien (Nationale Plattform, Fachforen, Partnernetzwerke etc.).

Zu den Aufgaben gehören die Mitarbeit bei der Erarbeitung von Positionspapieren und thematischen Synopsen ebenso wie die Erstellung von Sachstandsberichten, wissenschaftlichen Publikationen und Präsentationen sowie wissenschaftliche Beratung.

Es sind Bewerbungen von Absolvent/innen der Erziehungs-, Politik-, Kommunikations- oder Nachhaltigkeitswissenschaften mit Erfahrung in Bildung für nachhaltige Entwicklung erwünscht. Bewerbungsfrist ist der 09.05.2016. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Call for Papers: Open Access Journal SOCIENCE

Das neue inter- und transdisziplinäre Open Access Online Journal SOCIENCE lädt zum Einreichen von Beiträgen zur Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft, insbesondere zu Bildung für nachhaltige Entwicklung und der Rolle transformativer Lernprozesse für einen sozial-ökologischen Wandel, ein.

Das Ziel des neuen Journals ist die Unterstützung angewandter und verantwortungsbewusster transformativer Forschung, die einen offenen und kritischen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert.

Für die erste Ausgabe von SOCIENCE sind Beiträge mit theoretischem, konzeptionellem oder empirischem Hintergrund aus den Gebieten transdisziplinärer Forschung und Nachhaltigkeitsprozessen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft, besonders solche mit Fokus auf Wissensaustausch und Lehr-/Lernprozesse erwünscht.

Einreichungsfrist ist der 15. Juni 2016, das angestrebte Publikationsdatum im Oktober. Ansprechpartner für Fragen ist Christian Rammel.
Alle weiteren Informationen finden Sie Call for Papers SOCIENCE.

2 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (50%) für das Projekt „Bildung für Nachhaltigen Konsum durch Achtsamkeitstraining“ an der Leuphana Universität gesucht

Die Leuphana Universität Lüneburg sucht für das Forschungsprojekt „BiNKA – Bildung für Nachhaltigen Konsum durch Achtsamkeitstraining“ zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (50%, E13 TV-L) befristet bis zum 28.02.2018.

Das vom BMBF geförderte Projekt untersucht die Effekte eines konsumspezifischen Achtsamkeitstrainings auf das Konsumverhalten von Schüler und Studierenden sowie Angestellten. Die beiden Stellen haben die Schwerpunkte „quantitative Methoden“ und „qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung“ mit der Möglichkeit zur Promotion.

Die Ausschreibungen finden Sie hier und hier. Bewerbungsfrist ist der 10. April 2016. Bei Fragen können Sie sich an Daniel Fischer wenden.

Call for Papers Umweltpsychologie: Schwerpunktthema Partizipation

Für das Heft 2/2017 der Zeitschrift Umweltpsychologie werden zum Themenschwerpunkt „Partizipation“ psychologische und sozialwissenschaftlich fundierte Beiträge aus benachbarten Wissenschaftsdisziplinen sowie aus relevanten Praxisfeldern, die sich mit Partizipation in Umweltkontexten befassen, gesucht.

Es können theoretisch-konzeptionelle Beiträge zu empirischen Fallstudien, kritischen Methodendiskussionen oder auch Beispiele aus der Beteiligungspraxis eingereicht werden, die sich formellen, informellen oder auch unkonventionellen Partizipationsansätzen bzw. –verfahren widmen.

Die Beiträge müssen spätestens bis zum 30. September 2016 eingereicht werden. Bei inhaltlichen Fragen können Sie sich an Stefanie Baasch wenden, weitere Informationen zum Begutachtungsverfahren finden Sie hier.

Den ausführlichen Call for Papers können Sie auf deutsch oder englisch lesen.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in als Koordinator/in des Green Office der Universität Hildesheim gesucht

An der Stiftung Universität Hildesheim ist zum nächstmöglichen Termin erneut die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters/in als Koordinator/in des „Green Office“ (TV-L E 13, 100%) für 3 Jahre zu besetzen.

Die Aufgaben der Stelleninhaber/in umfasst das Management des Green Office Hildesheim (u.a. Koordination der 6 Hilfskräfte, Teambildung, Vernetzung, Verwaltung, Zukunftsplanung), die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts der Universität Hildesheim, die Evaluation des Green Office Projektes, sowie die begleitende Forschung und Lehre.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben sind bis zum 30.03.2015  einzureichen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stellenausschreibung Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Forschungsschwerpunkt Transdisziplinäre Methoden und Konzepte am ISOE

Das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in im Forschungsschwerpunkt Transdisziplinäre Methoden und Konzepte.

Aufgabe ist es, die künftigen Qualitätsstandards transdisziplinärer Forschungsmethodik mit- und weiter zu entwickeln. Im Austausch mit Forschenden soll ermittelt werden, wie die Zusammenarbeit zwischen Sozial- und Naturwissenschaften verbessert und wie der gesellschaftliche und wissenschaftliche Impact der Forschung erhöht werden kann. Außerdem sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Institutionen in Prozessen des Austauschs und des gemeinsamen Lernens im Rahmen der Stelle unterstützt werden.
Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-H (Teilzeit möglich), Ansprechpartnerin für die Stelle ist Dr. Alexandra Lux, lux(at)isoe.de.

Bewerbungfrist ist der 7. März 2016.
Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

2 Post-Doc Stellen im Projekt „Educating Future Change Agents“ an der Leuphana Universität ausgeschrieben

An der Leuphana Universität sind im neuen transdisziplinären Projekt „Educating Future Change Agents – Higher Education as a Motor of the Sustainability Transformation“, gefördert vom Land Niedersachsen und der Volkswagen Stiftung, 2 volle Post-Doc Stellen (E 13/TV-L) ausgeschrieben.

Eine Stelle ist im Teilprojekt „Transformation on the micro level“ angesiedelt, die andere Stelle im Teilprojekt „Transformation on the macro level“. Die vollständige Ausschreibung können Sie hier einsehen.

 

Doktorandenstellen an der SPRU der University of Sussex

Die Science Policy Research Unit (SPRU) der University of Sussex in Brighton, England, hat mehrere offene und projektbezogene PhD-Stellen und Stipendien im Bereich Transformationsforschung mit Beginn im September 2016 zu vergeben. Die Stellen können hier eingesehen werden. Allgemeine Informationen zum PhD-Programm der University of Brighton finden sich hier.

Gleichzeitig werden bis zu 22 Stipendien in 6 Themenfeldern ausgeschrieben, auf die sich parallel beworben werden kann: ESRC 1+3 and +3 Scholarships (2016). Bewerbungsfrist ist der 22. Januar 2016.

Interessierte Bewerber können sich mit ihrem Themenvorschlag auch direkt an die Fakultätsmitglieder wenden. Anschließend ist noch eine formale Online-Registrierung erforderlich. Informationen zu den Vorraussetzungen finden sich in diesem Video.

Call for Papers: International Sustainability Transitions (IST) Conference 2016 in Wuppertal

Vom 06. bis 09. September 2016 begeht das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie seinen 25. Geburtstag und verbindet dieses Jubiläum mit der Ausrichtung der International Sustainability Transitions Conference (IST). Das Wuppertal Institut holt damit die jährliche Konferenz des international führenden Sustainability Transitions Research Network (STRN) nach Deutschland.

Mit den zentralen Leitthemen der IST 2016 Conference – „Transformative Wissenschaft“ und „Urbane Reallabore“ – setzt das Wuppertal Institut wichtige Impulse aus der deutschen Debatte und generiert internationale Sichtbarkeit für aktuelle Themen, wie bspw. die Rolle der Wissenschaft und von Städten als Experimentierfelder für eine nachhaltige Entwicklung.

Der Call for Papers kann auf der Konferenz-Homepage heruntergeladen werden: www.ist2016.org

Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle zum Aufbau eines Green Office an der Universität Hildesheim ausgeschrieben

An der Stiftung Universität Hildesheim ist zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters/in als Koordinator/in des „Green Office“ (TV-L E 13, 100%) für 3 Jahre zu besetzen. Die studentische Nachhaltigkeitsinitiative S.U.N. (Studium und Nachhaltigkeit) der Universität Hildesheim hatte die Förderung des Green Office durch die Kommission für Studienqualitätsmittel im Oktober erwirkt.

Die Aufgaben der Stelleninhaber/in umfasst den Aufbau und das Management des Green Office Hildesheim (u.a. Koordination der 6 Hilfskräfte, Teambildung, Vernetzung, Verwaltung, Zukunftsplanung), die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts der Universität Hildesheim, die Evaluation des Green Office Projektes, sowie Forschung und Lehre.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben sind bis zum 20.11.2015  einzureichen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Studentische „konferenz n – Hochschule weiter denken“ und Ausschreibung zum Wandercoaching für studentische Nachhaltigkeitsinitiativen

Am 22.01.2016 findet die „konferenz n – Hochschule weiter denken“ des Netzwerks studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen (netzwerk n) – gefolgt vom Vernetzungstreffen am 23. und 24. 01. – in Berlin statt. Zum Start des Weltaktionsprogrammes legen die Studierenden dieses Jahr den Schwerpunkt auf das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Dazu möchten sie eine offene, wertschätzende Atmosphäre schaffen, echten Perspektivwechsel wagen, Interdisziplinarität erlebbar machen und gemeinsam positiv-gestaltend in die Zukunft blicken. Eingeladen sind alle Akteure, die sich für eine nachhaltige Hochschullandschaft engagieren. Alle weiteren Infos dazu finden sich hier.
Weiterhin bietet das netzwerk n studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen eine kostenlose mehrmonatige Begleitung durch zwei sogenannte Wandercoaches an, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen. Die Coaches sind ausgebildet und motiviert, die erste Runde an Coachings ist gestartet. Alle interessierten Gruppen und Initiativen (studentisch und gemixt) können sich jetzt bis zum 22.11.15 bewerben. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen dazu finden sich hier.

Angebot für Nachhaltigkeitsinitiativen & Hochschulgruppen

Im Projekt „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ bietet netzwerk n wieder studentischen Nachhaltigkeitsititiativen kostenlose mehrmonatige Begleitung durch zwei sog. Wandercoaches an, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen. Bewerbungen sind noch bis zum 30. September 2015 möglich.
Alle Details zur Ausschreibung finden sich hier.

Campus und Community – Zertifikatskurs Intersektorales Management

Die Akademie des Netzwerks „Bildung durch Verantwortung“ und die Agentur Mehrwert bieten gemeinsam einen Zertifikatskurs „Campus und Community“ an. Der Kurs richtet sich an GestalterInnen aus Hochschule und Zivilgesellschaft, die Prozesse und Kooperationen zur Gesellschaftsorientierung von Wissenschaft an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft managen.
„Intersektorale Kooperationen sind anspruchsvoll und scheitern oft an ungeklärten Erwartungen und unterschiedlichen „Sprachen“. Genau für diese Herausforderung wurde der Zertifikatskurs Campus und Community – CuC entwickelt. Für Gestalterinnen und Gestalter aus Hochschule und Zivilgesellschaft. Das Besondere ist die interdisziplinäre Zusammensetzung der Teilnehmenden und der Referenten. CuC arbeitet mit innovativen Methoden wie Design Thinking, Muster impliziten Wissens und leitet permanent zu einem Perspektivenwechsel an. Im Zentrum von CuC steht ein eigenes Projekt, das zertifiziert wird.“ (Ausschreibung Zertifikatskurs)
Die 4 Module des Kurses sind über ein Jahr angelegt und starten im September 2015. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Nähere Informationen zum Kurs erhalten Sie hier.

2016 GAIA Masters Student Paper Award: Aufruf zum Einreichen von Beiträgen

Die Zeitschrift GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society und die LeuphanaUniversität Lüneburg laden Master-Studierende ein sich an dem 2016 GAIA Masters Student Paper Award zu beteiligen. Studierende können hier Ergbenisse von Forschungsbasierten Seminaren oder ihren Master-Arbeiten in dem Feld transdisziplinärer Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften veröffentlichen. Die eingereichten Beiträge werden von einem internationalen Expertengremium begutachtet und der beste Artikel wird in einer GAIA Ausgabe veröffentlicht. Außerdem erhalten die GewinnerInnen ein Preisgeld in Höhe von 1500€ (gesponsort von der Selbach Umwelt Stiftung), sowie ein Jahresabonnement (inkl. Open Access Zugang) der GAIA.
Die genaue Ausschreibung des GAIA Masters Student Paper Awards finden Sie hier. Deadline zum Einreichen von Beiträgen ist der 2. November 2015.

8 Doktorandenstellen im Projekt „Leverage Points for Sustainability Transformation“ an der Leuphana Universität ausgeschrieben

In dem Projekt „Leverage Points for Sustainability Transformation“ der Fakultät Nachhaltigkeitswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg sind aktuell 8 Promotionsstellen ausgeschrieben. Das Projekt fokussiert auf Veränderungen in relativ unnachgiebigen, aber potentiell hoch einflussreichen Systemeigenschaften, die dazu beitragen können komplexe sozial-ökologische Systeme auf Nachhaltigkeitsziele auszurichten. Die drei Nachhaltigkeits-relevanten „Hebel“ sind (1) institutionelle Dynamiken (RESTRUCTURE), (2) Mensch-Umwelt Interaktionen (RECONNECT) und (3) eine Nachhaltigkeitsrelevante Wissensgenerierung (RETHINK). Das Projekt wird von der Volkswagen-Stiftung und dem Niedersächsischen MInisterium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen der Förderlinie Nachhaltige Wissenschaft finanziert. Die detaillierte Ausschreibung der einzelnen Promotionsstellen finden Sie hier.

Bewerbungsschluss ist der 30.06.2015

Call for Papers für die Herbsttagung des Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung in Frankfurt am Main

Am 25./26. November 2015 findet unter dem Motto „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ die Herbsttagung des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung statt, die sich mit der Initierung von Service Learning befasst. Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen fordern Hochschulen und Zivilgesellschaft zu einer aktiven und intersektoralen Zusammenarbeit heraus. Service Learning, Community Based Research und ähnliche Formate stellen mögliche Instrumente dar, diese Zusammenarbeit beidseitig lösungsorientiert und nutzbringend zu gestalten. Bei der diesjährigen Herbsttagung des Hochschulnetzwerks soll der Fokus auf die Frage gelegt werden, wie Partnerschaften zwischen Hochschulen und Zivilgesellschaft erfolgreich initiiert werden, damit diese dauerhaft und für beide Seiten gewinnbringend verlaufen.

„Managementverantwortliche inter- und transdisziplinaerer Verbuende – Rollen, Kompetenzen, Karrieren“ – Call for Paper in der Zeitschrift „Forschung. Politik – Strategie – Management“

In der Zeitschrift „Forschung. Politik – Strategie – Management“ wird ein Special Issue „Managementverantwortliche inter- und transdisziplinärer Verbünde – Rollen, Kompetenzen, Karrieren“ gestaltet. GastherausgeberInnen sind Rico Defila, Antonietta Di Giulio und Michael Scheuerman. Die HerausgeberInnen lenken mit dem Special Issue den Blick auf diejenigen Personen, die inter- und transdisziplinäre Forschungsprozesse in Forschungsverbünden gestalten. Diese Personen benötigen sowohl eine auf den jeweiligen Forschungsschwerpunkt als auch auf Inter- bzw. Transdisziplinarität bezogene sachliche und methodische Expertise. Ihre Rollen, Kompetenzen und Karrieren wurden jedoch in der bisherigen Forschungsliteratur kaum beleuchtet.
Frist für die Einreichung von Abstracts (deutsch oder englisch) ist der 6. März 2015.

Ausführlichere Informationen zur Zeitschrift und zum Call for Paper sind hier zu finden.

Call for Papers: Wirkungsevaluation umweltpsychologischer Interventionen

UmweltpsychologInnen versuchen, häufig zusammen mit kommunalen oder zivilgesell-schaftlichen Akteuren an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft mitzuwirken und durch sozialwissenschaftlich fundierte Interventionen konkrete gesellschaftliche Transformationsprozesse zu verstehen und zu gestalten. Mit diesem doppelten Anspruch des forschenden Intervenierens können sie auch für die Nachhaltigkeitswissenschaften wichtige inhaltliche und methodische Impulse setzen. Inwieweit umweltpsychologische Interventionen tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielen, lässt sich aus der Sicht der Umweltpsychologie mithilfe einer Wirkungsevaluation feststellen. Die Zeitschrift „Umweltpsychologie“ widmet ihre Ausgabe im Frühjahr 2015 dem Schwerpunktheft  Wirkungsevaluation, Überprüfung der Wirksamkeit und Wirkungsweise umweltpsychologischer Interventionen.
Einsendeschluss für Beiträge ist der 15.06.2015. Den ausführlichen Call for Paper finden Sie hier.

Call for Papers: Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen

Die Nachwuchsgruppe EnergyCultures veranstaltet in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung | ECS am 29. und 30. April an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen einen Workshop zum Thema Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen.

Der Workshop untersucht die Entwicklungslinien, Bedingungen und Anforderungen an eine entstehende transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Eingeladen werden Beiträge, die die epistemische Ordnung solch einer „transformativen Wissenschaft“ wie auch deren Beziehung zu Gesellschaft und Politik im Allgemeinen empirisch und theoretisch untersuchen.

Vorschläge (ca. 300 Wörter) für Beiträge können bis zum 1. März per Email eingereicht werden an thomas.pfister@zu.de. Abhängig von den Beiträgen besteht die Absicht die Ergebnisse im Nachgang des Workshops zu publizieren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne eigene Reisemittel können von den Veranstaltern zumindest anteilig unterstützt werden. Dazu soll mit der Anmeldung eine Aufstellung der anfallenden Reisekosten aufgelistet werden.

Den ausführlichen Call for Papers erhalten Sie hier:
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Ausschreibung zu transdisziplinären Forschernachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Rahmen des Förderschwerpunkts der Sozial-ökologischen Forschung die Förderung von transdisziplinären Forschernachwuchsgruppen ausgeschrieben. Ziel dieser „Infrastrukturförderung“ ist vor allem die Weiterentwicklung von personellen und institutionellen Kapazitäten für eine transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland. Die bisherigen Förderinitiativen zu Nachwuchsgruppen im Rahmen der SOEF mit Start in 2002 und 2008 haben erheblich zu einem Capacity Building für eine transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung beigetragen (siehe Hintergrund-Information unten).
Antragsteller können Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sein, die Förderdauer erstreckt sich auf 5 Jahre und erfährt nach dem ersten Jahr eine Zwischenevaluation. Die komplette Ausschreibung können Sie hier lesen.

Hintergrund: Nachwuchsförderung im Programm Sozial-ökologische Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit 13 Jahren Nachwuchsgruppen der Sozial-ökologischen Forschung. Eine Evaluation der beiden bisherigen Förderphasen, an denen die Ecornet-Institute mit insgesamt zehn Projekten beteiligt waren, kam zu dem Ergebnis, dass die SÖF-Nachwuchsgruppen überaus positiv bewertet werden. Die ausführliche Bilanzierung wurde bereits 2013 vom Projektträger im DLR durchgeführt und steht auf www.fona.de/de/9880 zum Download bereit. Grundlage war eine Befragung der Gruppenmitglieder und der beteiligten Institutionen.

Wichtige Alleinstellungsmerkmale sind:

  •         Förderung von Kompetenzen der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung
  •         Natur- und Sozialwissenschaften übergreifender Ansatz
  •         Zusammenarbeit von Hochschulen und außeruniversitären Instituten
  •         Beteiligung von Praxispartnern und Zivilgesellschaft
  •         Thematische Offenheit

Aus den bisherigen Nachwuchsgruppen sind bereits zehn ordentliche Professuren und zwölf weitere Professuren hervorgegangen (Stand Februar 2015). Rund drei Viertel der Gruppenmitglieder arbeiten nach Ende der Förderung in einer wissenschaftlichen Einrichtung – das ist deutlich mehr als der bundesweite Durchschnitt.

In der neuen Bekanntmachung greift das BMBF Verbesserungsvorschläge aus der Evaluation der bisherigen Förderung auf.

Stellenausschreibungen an der TU München zum Aufbau eines politikwissenschaftlichen Schwerpunkts – auch mit Fokus auf Nachhaltigkeitsforschung

Die Hochschule für Politik München mündete zum 01.12.2014 in die Trägerschaft der Technischen Universität München (TUM). Mit diesem Transfer ist eine konzeptionelle Erneuerung verbunden, die zeitgemäß den Dialogbedarf zwischen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Technik aufnimmt. Um den politikwissenschaftlichen Kernbereich auszustatten und mit dem breiten, differenzierten TUM-Portfolio der Ingenieur- Natur-, Lebens- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Medizin zu verbinden, sind an der TUM fünf Professuren open rank als Tenure Track Assistant, Associate oder Full Professorships zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit folgenden Ausrichtungsoptionen zu besetzen:
  • Politische Theorie und Innovationsforschung
  • Vergleichende Politikfeldanalyse mit Schwerpunkt Technologie-, Energie- und Umweltpolitik
  • Empirische Methodenlehre und Big Data-Analyse
  • Politische Akzeptanzforschung und Kommunikation im Zeitalter der digitalen Medien
  • Partizipationsforschung und politische Regulierung
  • Internationale und transnationale Politik in der globalen Wissens- und Technologiegesellschaft 
  • Data-Sicherheit im Zeitalter globaler Digitalisierung
  • Transdisziplinäre politikwissenschaftlich-orientierte Nachhaltigkeitsforschung.
Gesucht werden Persönlichkeiten aus einem transdisziplinären Forschungsumfeld, die sich mit ihren Leistungen ein international anerkanntes Forschungsprofil erarbeitet haben. Besondere Management,- Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten, insbesondere auch auf dem Gebiet der Politikberatung, werden bei der Berufung berücksichtigt. Bewerbungsschluss ist der 15.02.15

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Ausschreibung W3 Professur „Sustainable Governance“ an der Universität Freiburg

An der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen im Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist eine W3-Professur für Sustainability Governance zum 01.10.2015 zu besetzen. Diese Professur eignet sich insbesondere als Einstiegsposition für hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler.
Die/Der Bewerber/in soll über ein international ausgewiesenes Forschungsprofil und Lehrerfahrung an der Schnittstelle zwischen Nachhaltigkeitswissenschaft sowie inter- und transdisziplinärer Wissenschaftsforschung verfügen. Sie/Er soll wesentliche konzeptionelle und methodische Beiträge leisten zur Analyse und Bewertung von Instrumenten und Prozessen von Nachhaltigkeitsgovernance, zur Evaluation verschiedener Formen wissenschaftlicher Politik- und Gesellschaftsberatung sowie zur Konzeption inter- und transdisziplinärer Lehr- und Forschungsformate.
Zu den weiteren Aufgaben zählen Lehr- und Koordinationstätigkeiten insbesondere im MSc.-Studiengang Environmental Governance sowie das Mitwirken an weiteren deutsch- und englischsprachigen Studiengängen und Promotionsprogrammen innerhalb und außerhalb der Fakultät (v.a. MSc. Forstwissenschaften, Umweltwissenschaften und Renewable Energy Management sowie Graduate School Environment, Society and Global Change).
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 23.01.2015. Die vollständige Ausschreibung können Sie hier einsehen.

Stellenausschreibung im Projekt „Zivilgesellschaft und Forschung für nachhaltige Entwicklung“

Zum Programm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ des Landes Niedersachsen und des VW-Vorab wird von der LMU München (Lehrstuhl Mensch-Umwelt-Beziehungen) gemeinsam mit der Universität Basel (Forschungsgruppe Inter-/Transdisziplinarität, MGU) die wissenschaftliche Begleitforschung im transdisziplinären Forschungsprojekt ZiFoNe (Zivilgesellschaft und Forschung für Nachhaltige Entwicklung: Transdisziplinarität fordern und fördern) durchgeführt. In diesem Rahmen ist erneut eine wissenschaftliche MitarbeiterInnenstelle ausgeschrieben. Aufgabe des Projektes wird es sein, die Rolle und den Einfluss von Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Gruppen auf Konzeption, Begutachtung und Durchführung der Projekte im Rahmen des Programms zu untersuchen.

Aufruf zur 2. Runde Wandercoaching für studentische Nachhaltigkeitsinitiativen

Das netzwerk n hat den Aufruf für die 2. Runde des Wandercoachings veröffentlicht. Im Rahmen zweitägiger bedarfsgerecht konzipierter Workshops werden studentische Nachhaltigkeitsinitiativen durch zwei Wandercoaches mit Wissen, Erfahrung und Kompetenzen rund um das Thema nachhaltige Hochschule unterstützt. Die Coaches kom­men selber aus Nachhaltigkeitsinitiativen und wurden im Vorfeld inhaltlich und methodisch dafür ausgebildet. Bei den Workshops werden mit den TeilnehmerInnen konzeptionelle Grundlagen erarbeitet, erfolgreiche Beispiele aus den Bereichen Betrieb, Lehre, Forschung und Governance reflektiert und eine Nachhaltigkeitsstrategie für die eigene Hochschule entworfen.

Bewerbungen für das Wandercoaching können bis zum 21.11.2014 eingereicht werden.

Call for Papers und Save the Date: Forschungskolloquium „Forschung fuer Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen“ am 11.06.2015 in der HAW Hamburg

Nachhaltigkeitsforschung hat in Deutschland bereits Tradition und einen hohen Stellenwert. Doch die Vielfalt von Akteuren und Forschungsprojekten zum Thema Nachhaltigkeit in Deutschland hat mittlerweile eine solche Dimension erreicht, dass das „Wer macht was?“ schwer zu überblicken ist. Es besteht also ein realer Bedarf, die Akteure, die im Bereich Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen tätig sind, zusammen zu bringen, um als „Gemeinschaft“ über den neuesten Stand der Forschung sowie über zukünftige Trends zu diskutieren.

Aus diesem Grund wird das Forschungskolloquium „Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen“ organisiert. Die Veranstaltung findet am 11.06.2015 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) statt. Gastgeber ist das Forschungs-und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“, Initiator der „Sustainability 2.0“ Initiative und des „World Symposium on Sustainability in Higher Education“, welches aus dem UN Gipfel in Rio de Janeiro im Jahr 2012 entstanden ist.

Als Dokumentation und Output der Veranstaltung wird das Buch „Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen“ als Teil der Buchreihe „World Sustainability Series“ (Springer, Berlin) veröffentlicht. Die Buchreihe, die 2015 startet, ist bereits mit einer Reihe von hochwertigen Publikationen besetzt und wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit zu dokumentieren und sie im ganzen deutschsprachigen Raum zu verbreiten. Weitere Informationen zum Call for Paper und zur Veranstaltung finden Sie hier.

campusWELTbewerb – Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen startet

Der campusWELTbewerb möchte Initiativen für eine global nachhaltige Entwicklung fördern. Diese sollen zur Bewusstseinsschaffung dienen und praktisches Handeln anstoßen. Alle baden-württembergischen Hochschulangehörigen können mit einer überzeugenden Projektskizze rund um das Thema global nachhaltige Entwicklung einen Förderbetrag von bis zu 5.000 Euro zur Umsetzung ihres Projekts gewinnen. Wettbewerbsbeiträge in Form einer Projektskizze können bis zum 31.01.2015 eingereicht werden. Gefördert wird der Wettbewerb vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat die Schirmherrschaft übernommen.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

GAIA Masters Student Paper Award – Einreichung von Bewerbungen bis zum 17.11. möglich

Studierende, die eine inter- oder transdisziplinäre Masterarbeit geschrieben haben, können sich für den GAIA Masters Student Paper Award bewerben. Mit ihrer Bewerbung erhalten sie die Chance, einen Artikel zu ihrem Thema in einer internationalen Peer-Review-Zeitschrift zu veröffentlichen. Außerdem erhält der/die Gewinner(in) ein Jahresfreiabo von GAIA (inkl. Free Open Access) sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.500,– Euro (gestiftet von der Andrea von Braun Stiftung).

Den Preis schreiben die Leuphana Universität Lüneburg und GAIA zusammen aus. Der Einsendeschluss ist der 17. November 2014.
All eingereichten Beiträge werden von einer Jury einer Vorauswahl unterzogen – die ausgewählten Beitrage durchlaufen anschließend den Peer-Review-Prozess von GAIA.
Mehr Informationen zum Award gibt es hier.

4 Professuren an der Fakultät Nachhaltigkeitswissenschaft der Leuphana Universität Lüneburg ausgeschrieben

An der Leuphana Universität Lüneburg sind aktuell 4 Professuren an der Fakultät Nachhaltigkeitswissenschaften ausgeschrieben.

Juniorprofessur für Didaktik der Naturwissenschaften (W1)
Juniorprofessur für Sustainability Science (W1)

Professur „Human Behaviour and Sustainable Development“ (W3)
Professur für „Sustainable Economics“ (W3)

Der Bewerbungsschluss für alle vier Stellenausschreibungen ist der 26.10. bzw. der 03.11.2014.
Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Stellenausschreibung in Projekt „Zivilgesellschaft und Forschung für nachhaltige Entwicklung“

Das Land Niedersachsen und der VW-Vorab haben mit dem Programm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ neue Wege beschritten: die Zivilgesellschaft bekommt bei der Auswahl von Forschungsprojekten Mitsprache-Recht. Zum Programm wird von der LMU München (Lehrstuhl Mensch-Umwelt-Beziehungen) gemeinsam mit der Universität Basel (Forschungsgruppe Inter-/Transdisziplinarität, MGU) die wissenschaftliche Begleitforschung im Rahmen des transdisziplinären Forschungsprojektes ZiFoNe (Zivilgesellschaft und Forschung für Nachhaltige Entwicklung: Transdisziplinarität fordern und fördern) durchgeführt. In diesem Rahmen ist aktuell eine wissenschaftliche Mitarbeiterstelle ausgeschrieben. Aufgabe des Projektes wird es sein, die Rolle und den Einfluss von Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Gruppen auf Konzeption, Begutachtung und Durchführung der Projekte im Rahmen des Programms zu untersuchen.

Bewerbungsschluss ist der 03.11.2014.

Call for Abstracts zur Konferenz „Education for Sustainability in Higher Education – Achievements and Prospects“

Am 8. Januar 2015 findet an der Plymouth University, England, die Konferenz „Education for Sustainability in Higher Education – Achievements and Prospects“ statt. Sie wird vom „Centre for Sustainable Futures“ und „PedRIO“ organisiert. Die Konferenz wird eine Rückschau auf 10 Jahre „Higher Education for Sustainable Development“ in Großbritannien geben und vor allem die Ebenen von innovativer und kreativer Lehre für Nachhaltigkeit in den Blick nehmen. „This conference will bring together, showcase, and celebrate achievements in sustainability-related teaching and learning, Continuing Professional Development (CPD), pedagogic research, resource development, hybrid learning space design, and whole institutional change.“ (Konferenz-Ankündigung)
Abstracts zu wissenschaftlichen Beiträgen im Umfang von maximal  500 Wörtern können bis zum 12.09. eingereicht werden, zu folgenden Themen:

  • ESD Pedagogy: Criticality, Creativity and Collaboration
  • Innovative Learning Spaces for sustainability education 
  • Towards the Sustainable University 
Mehr Informationen zur Konferenz und zum Einreich-Prozedere für Abstracts erhalten Sie hier.

Stellenausschreibung der Vereinigung der Deutschen Wissenschaftler e.V. (VDW e.V.)

Die Vereinigung der Deutschen Wissenschaftler e.V. (VDW.e.V.) hat sich in den letzten beiden Jahren in der Wissenschafts- und Forschungspolitik engagiert. Für eine befristete Stelle wird nun ein/e Mitarbeiter/in als Projektassistenz für den Zeitraum von 24 Monaten gesucht. Bewerbungen können bis zum 30.07. per Mail eingereicht werden. Die komplette Ausschreibung kann hier herunter geladen werden.

Ausschreibung  Vereinigung der Deutschen Wissenschaftler

Ausschreibung von zwei Mitarbeiterstellen am Institut Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bochum

Am Institut für Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung (IBKN) der Hochschule Bochum sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Teilzeit-Stellen als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / wissenschaftliche Mitarbeiter zu besetzen.  Das IBKN ergänzt die Fachausbildung in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften durch interdisziplinäre Lehrveranstaltungen und unterstützt damit die Entwicklung der Studierenden zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten, die in ihren beruflichen Alltag Aspekte der Nachhaltigkeit hinein tragen. Die Tätigkeiten im Rahmen der Mitarbeiterstellen erfolgen im Zusammenhang mit der Einführung eines Bachelor-Studiengangs „Nachhaltige Entwicklung“.

Mit den Stellen sollen u. a. folgende Aufgaben verbunden werden:
  • Unterstützung bei der Organisation und Lehre im Studiengang „Nachhaltige Entwicklung“ als forschende Lehre
  • Wissenschaftliche Mitarbeit in Projekten zu Problemlagen und Lösungsansätzen der Nachhaltigen Entwicklung
  • Selbständige Planung und Akquise wissenschaftlicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte
  • Selbständige Erstellung wissenschaftlicher Abschlussberichte und entsprechender Publikations- und Vortragsbeiträge
  • Konzepterstellung zu Train-the-Trainerangeboten
  • Selbständig zu entwickelnde empirische Studien zu den Themen der Nachhaltigen Entwicklung

Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Bewerbungsschluss ist der 02.05.2014.
Die komplette Stellenausschreibung finden Sie hier.

Weitere Stellenangebote und Aktivitäten von Vorreiter-Instituten und Pilothochschulen finden Sie hier.

Stellenausschreibung zur Entwicklung des Kompetenzfeldes Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Hochschule München

An der Hochschule München ist die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiter/in zur Entwicklung des Kompetenzfeldes Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 10. April 2014. Die Stelle ist in dem Projekt „Für die Zukunft gerüstet“ an der Professur Nachhaltiges Zukunftsmanagement angesiedelt und wird finanziert aus dem Qualitätspakt Lehre.

Die Aufgaben der zukünftigen Stelle umfassen:
  • die Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung eines Gesamtkonzeptes zur Stärkung der Nachhaltigkeitskompetenz von Studierenden

  • die wissenschaftliche Fundierung des Konzepts unter Berücksichtigung ethischer Aspekte sowie der Methoden des ganzheitlichen Denkens und Entscheidens

  • die Unterstützung bei der Einwerbung von Förder- und Drittmitteln rund um den Bereich „Nachhaltiges Zukunftsmanagement“ (u.a. vorbereitende administrative und unterstützende Tätigkeiten bei der Antragstellung, Durchführung und Abwicklung von Projekten auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene)

  • die Organisation und Beteiligung an hochschulspezifischen Forschungs- und Netzwerkaktivitäten zur Weiterentwicklung des Kompetenzfeldes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

  • die Mitarbeit bei der Dokumentation und Evaluation der BNE-Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Für die Zukunft gerüstet“

Bewerbungen können bis zum 10.04. digital eingereicht werden: jobs-bewerbung@hm.edu
Die komplette Ausschreibung finden Sie hier:
10-02-14

Weitere Stellenangebote und Aktivitäten von Vorreiter-Instituten und Pilothochschulen finden Sie hier.

Stellenausschreibung Universität Hohenheim – Professur für Gesellschaftliche Transformation und Landwirtschaft

Zunehmend werden in Deutschland Stellen für Transformationsforschung ausgeschrieben. Hier zeigt sich vermutlich auch die Wirkung der (landes)politischen Kulissen für eine „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“, die sich in den letzten Jahren entwickelt haben. So ist zum kommenden Wintersemester an der Universität Hohenheim die Professur (W3) für Gesellschaftliche Transformation und Landwirtschaft ausgeschrieben. „Die Stelleninhaberin /der Stelleninhaber soll das Fachgebiet in Forschung und Lehre vertreten und sich mit der gesellschaftlichen Transformation zur Nachhaltigkeit in Bezug auf den Agrar- und Ernährungssektor befassen. Es wird eine Bewerberin/ein Bewerber mit fundierten sozialwissenschaftlichen Kenntnissen gesucht, die/der das Fachgebiet interdisziplinär auch in Zusammenarbeit mit der Fakultät Naturwissenschaften und der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften etabliert und vertritt. Die Fakultät legt besonderen Wert auf die Exzellenz der angewendeten Methodik und die internationale Sichtbarkeit der Bewerberin/des Bewerbers.“ (aus der Ausschreibung).
Die Bewerbungsfrist endet am 15.02. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Stellenausschreibung für das Projekt Wandercoaching beim netzwerk n

Das Netzwerk der Nachhaltigkeitsinitiativen, netzwerk n e.V., sucht für das Projekt Wandercoaching zum 01.02.2014 eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter (50%). Das netzwerk n e.V. ist ein Zusammenschluss von aktiven und erfolgreichen studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen in Deutschland und bündelt vielfältige Erfahrungen in der Initiierung und Begleitung von Nachhaltigkeitsprozessen an deutschen Hochschulen.

Das Projekt Wandercoaching möchte studentische Nachhaltigkeitsinitiativen durch jeweils bedarfsgerecht konzipierte Coaching-Workshops sowie eine langfristige Prozessbegleitung bei der Weiterentwicklung ihrer Aktivitäten unterstützen. Es verbindet Elemente einer strategischen Organisationsberatung mit dem Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie der Vernetzung von nachhaltigkeits-engagierten Studierenden im Kontext Hochschule.Der Projektzeitraum beginnt am 01.02.2014 und endet am 31.01.2015. Das Projekt wird hauptsächlich von Berlin aus koordiniert, einzelne Projektblöcke werden jedoch deutschlandweit stattfinden. Die Stelle ist auf 1 Jahr befristet, Bewerbungsschluss ist der 30.12.2013.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier:
Stellenauschreibung Wandercoaching
Mehr Informationen zum Projekt Wandercoaching und dem netzwerk n erhalten Sie hier.

Stipendien für interdisziplinäre Forschungsarbeiten zu urbaner Wasserinfrastruktur ausgeschrieben

Das Gemeinschaftsunternehmen der Hamburger Wasserwerke und der Hamburger Stadtentwässerung HAMBURG WASSER schreibt drei Stipendien für Wasser-Forschungsprojekte mit interdisziplinärem Ansatz aus in Höhe von insgesamt 15000€. Die William-Lindley-Stipendien, benannt nach dem englischen Ingenieur Sir Williman-Lindley, sind explizit der Arbeitsdisziplinen – übergreifenden Erforschung von Problemen der urbanen Wasserinfrastruktur gewidmet. Mit diesem gesellschafts-orientierten und interdisziplinären Ansatz bietet HAMBURG WASSER ein gutes Beispiel, wie gerade auch nicht-wissenschaftliche Akteuere gute Impulse für die interdisziplinäre Förderung von NachwuchswissenschaftlerInnen leisten können. Bewerbungsschluss ist der 31. 01. 2014.

Mehr Informationen über HAMBURG WASSER und das William-Lindley-Stipendium erfahren Sie hier.
Eine Pressemitteilung zur Ausschreibung kann hier eingesehen werden:
2013_12_03_Bewerbungsphase Lindley-Stipendium beginnt

Ausschreibung zur Förderung von Reallaboren in Baden-Württemberg gestartet

Im Rahmen der Initiative „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums ist die zweite Ausschreibung zur „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ gestartet. Bereits im Jahr 2012 gab es eine Ausschreibung in Höhe von 3 Mio € zur Förderung von Projekten für die Integration von Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Hochschul-Verwaltung.

Mit der Veröffentlichung der Empfehlungen der Expertengruppe „Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung“ im Juni 2013 wurde von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer eine zweite Ausschreibungsrunde in Höhe von 5 Mio € angekündigt. Aufbauend auf den Empfehlungen der Expertengruppe ist der Schwerpunkt dieser Ausschreibung die Förderung von Reallaboren. Die Förderung wird aus Mitteln des Innovations- und Qualitätsfonds (IFQ) ermöglicht. Die Einreichung von Projektskizzen im zweistufigen Antragsverfahren muss bis zum 14.02.2014 erfolgt sein.

Die Ausschreibung, die Richtlinien zur Beantragung und das Antragsformular können Sie hier herunterladen:

IQF_Ausschreibung_Reallabore Kriterien und RichtlinienAntragsformular Nachhaltigkeit

Mehr Informationen erhalten auf der Seite des Baden-Würrtembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst: http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/aktuelle-ausschreibungen/staerkung-des-beitrages-der-wissenschaft-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung/

Start des niedersächsischen Forschungsförderprogramm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“

Mit einer öffentlichen Veranstaltung am 06.11. in Hannover startete die Niedersächsische Landesregierung das Forschungsförderprogramm „Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung“. Das Programm wird aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung finanziert. Damit ist Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg das dritte Bundesland, das Förderrichtlinien im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung auflegt.

„Bewerben können sich niedersächsische Hochschulen, Kooperationen mit wissenschaftlichen Partnern innerhalb und außerhalb Niedersachsens sind möglich. Für drei Ausschreibungen von 2014 – 2016 stehen zunächst 15 Millionen Euro zur Verfügung. Die erste Antragsfrist endet am 15. März 2014. (…) Unterstützt werden Projekte mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren. Beteiligt sind jeweils drei bis acht Professuren plus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Pro Professur können 60 000 bis 100 000 Euro jährlich beantragt werden. Die eingereichten Projektideen werden in zwei Stufen von unabhängigen Expertinnen und Experten begutachtet und vergleichend bewertet. Die Ausschreibung richtet sich an fächerübergreifende Forschungskooperationen, da gerade im Grenzbereich von Wissenschaftsfeldern wegweisende und äußerst innovative Arbeiten zu erwarten sind. Die Anforderung, die Forschung kooperativ durchzuführen, erwächst aus dem Ziel des Programms, zur Profil- und Strukturbildung beizutragen.“ (IDW – Meldung vom 06.11.2013)

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Start des Programms „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ in Niedersachsen

Zum Start des Programms „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ laden das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung am 06.11. von 10 bis 12.30Uhr ein. In einer gemeinsamen Initiative werden in den kommenden Jahren fachübergreifende wissenschaftliche Projekte in Niedersachsen gefördert – sofern sie einen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft leisten.
Das Programm ist prinzipiell offen für Beiträge aus der Wissenschaft, wie bspw.:
  • Umwelt, Klima, Agrarfragen, Energie, Mobilität
  • Gesundheit, Demographie, offene Gesellschaft, alternative Wirtschaftsformen
  • Kulturelle Selbstverständigung, Nachhaltigkeitsdiskurs in Gesellschaft und Wissenschaft, interkulturelle Studien zum Verhältnis von Natur und Kultur
  • Nachhaltige Technik, gesellschaftliche Bedingungen nachhaltiger Entwicklung / soziale Innovationen

In dem Programm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ werden für die erste Ausschreibung bis zum 15. März 2014 rund 15 Millionen Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab zur Verfügung gestellt. Die Veranstaltung im Festsaal im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen bietet den Auftakt der Initative.

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: Nachhaltigkeit@volkswagenstiftung.de


Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Faltblatt.

NV_Nachhaltigkeit_Faltblatt_online

Ausschreibung von Forschungsstipendien an der Harvard University

Im Rahmen des Sustainability Science Program an der Harvard University werden Forschungstipendien für DoktorandInnen und Post-DoktorandInnen vergeben. Der Schwerpunkt dieser Ausschreibung liegt an der Schnittstelle von Nachhaltigkeits-Initiativen in verschiedenen Sektoren: der steigende Wasserverbrauch zur Energie-Erzeugung, die Auswirkungen der Wassernutzung auf die menschliche Gesundheit, der Wettbewerb um Landnutzung zur Nahrungsmittelproduktion, sowie Naturschutz-Initiativen. Die Konkurrenz, Wechselwirkung und Ergänzung der Nachhaltigkeits-Bestrebungen in diesen verschiedenen Sektoren soll am Beispiel von Indien, China und Brasilien erforscht werden und somit ein integriertes Verständnis von Nachhaltiger Entwicklung generiert werden. Mehr Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier. Bewerbungsschluss ist der 15.01.2014.

Ausschreibung über Forschungsprojekt zu nachhaltiger Hochschulentwicklung an der Universität Maastricht

An dem International Centre for Integrated assessment and Sustainable development (ICIS) der Universität Maastricht ist eine Doktoranden-Stelle zur nachhaltigen Governance einer Hochschule ausgeschrieben. Das Forschungsprojekt „A Sustainable University: organisational transformation“ soll die strukturelle Transformation öffentlicher Institutionen in den Blick nehmen und im Besonderen die Bedeutung von studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen (wie das Green Office der Universität Maastricht) fokussieren. Die Universität Maastricht und das studentisch betriebene Nachhaltigkeitsbüros „Green Office“ sollen als Reallabor für organisationalen Wandel genutzt werden.

Die Doktorandenstelle zur „Sustainability Governance“ ist ein hervorragendes Beispiel zur strukturellen Verankerung von Projekten, die durch Studierende angestoßen wurden. Das Forschungsprojekt wurde auf aktives Betreiben der Studierenden des „Green Office“ eingerichtet. Die Besonderheit liegt neben dem interdisziplinären Charakter der Forschung vor allem in der transdisziplinären Ausrichtung, die darauf zielt, dass der Doktorand aktiv im Green Office mitwirken soll, es als Reallabor beforschen, mit anderen Fallbeispielen vergleichen und am Ende Empfehlungen an die Universität abgeben soll.

Die vollständige Ausschreibung kann hier eingesehen werden, Bewerbungsfrist ist der 18. Oktober 2013.

Ausschreibung von fünf Promotionsstipendien und einer Mitarbeiterstelle an der Leuphana Universität Lüneburg

Zur Realisierung der Fakultätsinitiative „Deutschland – Europa – Welt 2042. Transformation ist möglich“ sind an der Leuphana Universität Lüneburg/ Fakultät Nachhaltigkeitswissenschaft aktuell 5 Promotionsstipendien sowie eine wissenschaftliche MitarbeiterInnenstelle (bis zu 75%) ausgeschrieben. Die Ausschreibungstexte finden Sie verlinkt auf der Fakultätshomepage.
Mit dem Ziel einer weiteren Profilierung, Internationalisierung, Vernetzung sowie der noch stärkeren Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung und der Weiterentwicklung des sich entwickelnden Feldes der Nachhaltigkeitswissenschaft wurde aufbauend auf den vier Forschungsschwerpunkten der Fakultät Nachhaltigkeit die fakultätsübergreifende Forschungsinitiative: „Deutschland – Europa – Welt 2042. Transformation ist möglich“ (kurz „2042“) ins Leben gerufen.
Die Initiative „2042“ verfolgt drei wesentliche Zielsetzungen:
• (Verbessertes) konzeptionelles, theoretisches und methodologisches Verständnis der Bedingungen, Mechanismen und Möglichkeiten von Nachhaltigkeitstransformationen;
• Entwicklung der Basis für eine Longitudinalstudie zur Dokumentation des Fortschritts der Nachhaltigkeitstransformation auf lokaler, nationaler, regionaler und internationaler Ebene über einen Zeitraum von 30 Jahren;
• aktive Mitgestaltung dieser Transformation mit Hilfe von gezielten transformativen Forschungsprojekten und Fallstudien.
Ein Hintergrundpapier zur Ausschreibung finden Sie hier:
Lüneburg_NaWis_ 2042
Weitere Stellenangebote und Aktivitäten von Vorreiter-Instituten und Pilothochschulen finden Sie hier.

NRW schreibt erste Fortschrittskollegs aus

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen hat die erste Ausschreibung zur Förderung von „Fortschrittskollegs“ im Rahmen der neuen Forschungsstrategie des Landes „Forschritt NRW“ veröffentlicht. „Fortschritt NRW“ ist auf Forschung für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet und konzentriert sich auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen – etwa den Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels, die Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln aus nachhaltiger Produktion, eine sichere, saubere und effiziente Energieversorgung sowie eine intelligente, umweltfreundliche und integrierte Mobilität. In den Fortschrittskollegs sollen jeweils 10 und 15 Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit haben in inter- und transdisziplinären Forschungsumfeldern zu arbeiten. Es soll enge Verbindungen zu den ebenfalls im Rahmen von „Fortschritt NRW“ initiierten Regionalen Innovationsnetzwerken geben.

Antragsberechtigt sind die nordrhein-westfälischen Hochschulen. Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2013. Häufig gestellte Fragen werden hier beantwortet.

Zertifikatskurs für Nachhaltigkeitsmanagement in Hochschulen

Die Consulting und Trainings-Agentur KATE – Umwelt und Entwicklung bietet ab September 2013 einen Zertifikatskurs für Nachhaltigkeitsmanagement in Hochschulen an.

Der Zertifikatskurs zum/zur NachhaltigkeitsmanagerIn richtet sich an Hochschulangehörige, insbesondere an die Beauftragten für Energiemanagement, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Der Kurs vermittelt Strategien und Instrumente, um Geschäftsprozesse an Hochschulen aus Sicht der Nachhaltigkeit zu bewerten und kontinuierlich zu optimieren. Die Grundlagen zur Ausgestaltung des Nachhaltigkeitsmanagements EMASplus, das Konzept Corporate Social Responsibility (CSR), die weltweite Klimagerechtigkeit sowie externe und interne Kommunikationsmethoden sind zentrale Bestandteile des Curriculums.

Anhand konkreter Geschäftsprozesse (z.B. Beschaffungswesen) wird dargestellt, wie im Kontext einer Hochschule eine Änderung bestehender Praktiken hin zu mehr Nachhaltigkeit realisiert werden kann. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie Nachhaltigkeit prozessbegleitend in eine Organisationskultur integrieren und Verbesserungspotenziale realisieren können.

Eine Anmeldung ist über das Anmeldeformular auf der Website von Kate möglich. Anmeldeschluss ist der 31.07.2013

Fortbildung zu Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung am 13.06. in Aachen

Die Initiative „We4Future und das Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung“ veranstalten am 13.06. den Auftakt zu einer MultiplikatorInnenfortbildung an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen „Bildung für nachhaltige Entwicklung im internationalen Kontext“. Die Fortbildung richtet sich explizit an Lehrende der Erziehungs- und Sozialwissenschaft, sowie Vertreter hochschulischer Fortbildungseinrichtungen.

Diese Fortbildung unterstützt einen Bildungsansatz, der den ökologischen, ökomischen und sozialen Herausforderungen des 21. gerecht wird. Das Konzept wurde unter Beteiligung internationaler und regionaler Fachkräfte im Bereich der BNE entwickelt und beinhaltet: Grundlagen des Konzeptes nachhaltiger Entwicklung, das Konzept der BNE, Lehrmethoden der BNE, internationale und lokale Praxisbeispiele sowie Module zur Entwicklung von BNE-Lehrveranstaltung.

Veranstaltungs-Eckdaten:

Donnerstag, den 13. Juni 2013, 15.00 – 18.00 Uhr

Präsentation am Institut für Politische Wissenschaft RWTH Aachen University Mies-van-der-Rohe-Straße 10, Raum B EG 1.04, 52074 Aachen
Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen: Programm_Flyer_BNE Konzeptpräsentation

Stellenangebote an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) steht für eine Nachhaltige Entwicklung. Mit dieser Werteentscheidung hat sich die HfWU verpflichtet, ihre Tätigkeiten in Lehre, Forschung und Transfer an den Grundsätzen der Nachhaltigen Entwicklung zu orientieren. In diesem Zusammenhang sind derzeit Stellen für vier Akademische MitarbeiterInnen und eine Professur ausgeschrieben:

1) Für die neu einzurichtenden Nachhaltigkeitsreferate unserer vier Fakultäten werdenr zum nächstmöglichen Zeitpunkt und befristet bis zum 30.6.2015 vier akademische Mitarbeiter/innen in Teilzeitbeschäftigung (50%) gesucht. Bewerbungsschluss ist der 26. Mai 2013. Näheres unter:
http://www.hfwu.de/de/hochschule-verwaltung/hochschulverwaltung/stellenangebote/akademische-mitarbeiterinnen.html

2) Für das neue Vertiefungsprogramm „Ganzheitliche Unternehmensführung“ im Studiengang Betriebswirtschaftslehre am Standort Nürtingen wird zum Sommersemester 2014 eine Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Nachhaltigkeit (Besoldungsgruppe W2) besetzt: Bewerbungsschluss ist am 7.Juni 2013. Näheres unter:
http://www.hfwu.de/de/hochschule-verwaltung/hochschulverwaltung/stellenangebote/professur-standort-nuertingen.html

Aufruf zur Nomminierung für den 6. Millenium Technologiepreis

Die Technology Academy Finland hat Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieorganisationen in aller Welt dazu aufgerufen, Kandidaten für den 6. Millennium-Technologiepreis zu nominieren, der zu den weltweit renommiertesten Wissenschafts- und Technologiepreisen zählt. Die Nominierungsfrist begann am 14.01.2013 und endet am 31.07.2013. Die Gewinner des Hauptpreises werden im Juni 2014 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Helsinki bekanntgegeben. Der mit mindestens einer Million Euro dotierte Millennium-Preis wird alle zwei Jahre von der Technology Academy Finland (TAF) verliehen, einer unabhängigen Stiftung, die von der finnischen Industrie in Partnerschaft mit akademischen und Regierungsinstitutionen gegründet wurde.

Ausgezeichnet werden damit die Urheber von Innovationen, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität beigetragen haben oder in Zukunft beitragen können. Diese Innovationen müssen praktisch erprobt sein und nachweislich bedeutende Veränderungen bewirken, indem sie zu weiterführender bahnbrechender Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Wissenschaft und Technologie anregen. Der Preis kann an Einzelpersonen und Teams vergeben werden. Als Preisträger kommen Wissenschaftler jeglicher Nationalität und aus allen Bereichen mit Ausnahme der Militärtechnologie in Frage.

Die Verleihung des Millennium-Preises bedeutet für die Preisträger den Durchbruch zu internationaler Prominenz. Alle bisherigen sechs Gewinner des Hauptpreises haben es zu weltweiter Anerkennung gebracht. Zuletzt ging der Millennium-Preis 2012 an Linus Torvalds und Shinya Yamanaka. Linus Torvalds entwickelte das kostenlose Open-Source-Betriebssystem Linux, das in vielen Smartphones und Tablet-Geräten verwendet wird, und Dr. Yamanaka fand ein bahnbrechendes Verfahren zur Gewinnung nichtembryonischer Stammzellen, das die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden zum Beispiel für Herzkrankheiten, Diabetes und Rückenmarksverletzungen ermöglicht. Dr. Yamanaka erhielt im gleichen Jahr auch den Nobelpreis für Medizin.

Mehr Informationen zum Call for nominations finden Sie hier.
Ein Video zum Preis können Sie hier ansehen.

Ausschreibung für Juniorprofessur Social Entrepeneurship an der Leuphana Universität Lüneburg

Die Universität Lüneburg, „die öffentliche Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts“, schreibt eine Juniorprofessur Social Entreneurship an der Fakultät Nachhaltigkeit aus. Ausgerichtet ist die Ausschreibung auf eine „Forschung an der Schnittstelle zwischen Unternehmertum, Management, innovativen gesellschaftsorientierten Initiativen und nachhaltigem gesellschaftlichen Wandel.“ (…) Die schwerpunktmäßige lehrbezogenen Tätigkeit liegt „im Aufbau eines Projektangebots für Studierende, das durch eine Kombination von Theorievermittlung und praktischer Umsetzung die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden, insbesondere das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein, fördert.“

Zwei weitere Professur-Ausschreibungen der Fakultät Nachhaltigkeitswissenschaft finden Sie hier.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 15.02.2013 an den Präsidenten der Leuphana Universität Lüneburg, Postfach 2440, D-21314 Lüneburg oder elektronisch an beko@leuphana.de.

Quelle und weitere Informationen unter www.leuphana.de. 

Ausschreibungen für 2 Professuren an der Leuphana Universität Lüneburg

An der inter- und transdisziplinären Fakultät Nachhaltigkeitswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg werden zwei Professuren ausgeschrieben. Das Profil der Leuphana als öffentliche Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts bietet WissenschaftlerInnen der Nachhaltigkeitswissenschaften ein optimales und inspirierendes Arbeitsumfeld. Die Leuphana ist Mitglied in der NaWis-Runde.

Die Ausschreibung für die Professur für Umweltchemie und Stoffdynamik (W3) finden Sie hier:

Die Ausschreibung für die Professur für „Behaviour, Communication and Sustainable Development“ (W3) finden Sie hier:

Bewerbungsschluss für beide Stellen ist der 15.02.2013.

Gutachtenausschreibung: Strukturelle und programmatische Hindernisse für eine Partizipation der Umweltverbände in der staatlichen Forschungspolitik

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geförderten Projektes „Voraussetzungen und Ziele zivilgesellschaftlicher Partizipation an der nationalen Forschungsagenda“ (Laufzeit 8/2012 bis 7/2014) wird hiermit ein Gutachten ausgeschrieben.

Um die Partizipationsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft angemessen zu erfassen, wird eine Potenzialanalyse zu den institutionellen Rahmenbedingungen der öffentlichen Forschungsförderung hinsichtlich Transparenz und Partizipationsmöglichkeiten benötigt. Dieses Gutachten sollte die gegenwärtigen Debatten und Veränderungen im Wissenschaftsbetrieb mit aufnehmen und mögliche Ansatzpunkte für Veränderungen identifizieren. Ein Schwerpunkt der Analyse soll sich auf die Frage richten, wo im Wissenschaftssystem Abläufe und Strukturen erkennbar sind, die eine effektive Partizipation ermöglichen.

Gegenstand der Gutachten

Die Gutachten sollen an Hand der Themenfelder ‚Bio‐Ökonomie‘ oder ‚Energiewende‘ strukturelle und programmatische Hindernisse für eine qualifizierte und wirksame Partizipation der Umweltverbände in der staatlichen Forschungspolitik untersuchen. Dabei soll der Stand des Wissens repräsentativ erfasst werden. Der Schwerpunkt soll auf der Untersuchung der staatlichen Forschungsstrukturen (Agenda-­‐Setting, Finanzierung, Programm-­‐Entwicklung, Evaluation) liegen einschließlich der bestehenden Partizipationen von externen Akteuren, die nicht Umweltverbände sind. Der zu erfassende Zeitraum sind etwa die Jahre ab 2000. Jüngere Entwicklungen und Veränderungen sind zu berücksichtigen. Es ist erwünscht, dass aus der Analyse auch begründete Ansatzpunkte und Optionen für eine Partizipation von Zivilgesellschaftlichen Organisationen abgeleitet werden, ggf. unter Einbeziehung schon erprobter Beispiele.

Die Gutachten sollen so abgefasst sein, dass sie auch für die inner-­ und zwischenverbandlichen Diskussionen der Umweltverbände geeignet sind. Zu diesem Zweck sollen sie auch Literatur übersichtlich ausweisen, die für vertiefende Lektüre im Sinne der Zielsetzung geeignet ist.

Ansatzpunkte der Analyse sind u.a.:

  • Betrachtung der institutionellen Forschungsförderung, die seitens BMBF, BMU, BMWi einschließlich der Ressortforschung betrieben wird. Dazu kommen die mit staatlichen Mitteln geförderten Großforschungseinrichtungen und die DFG.
  • Partizipationsfragen der Zivilgesellschaft sollen auch in Bezug auf Gremien wie Kuratorien, Senate, Hochschulräte usw. analysiert werden, in denen neben den Wissenschaften und der
  • Wissenschaftsadministration auch andere gesellschaftliche Gruppen oder Bereiche repräsentiert sind.
  • Zudem sollen die Evaluierungs-­‐ und Vergabekriterien sowie Beteiligungspflichten im Blick auf partizipative Prozesse beleuchtet werden.
  • Die Rolle des Wissenschaftsrates als übergreifendes, gesamtstaatliches und standardsetzendes Gremium des Hochschul-­ und Wissenschaftsbetriebes soll in die Analyse einbezogen werden, insbesondere mit der Frage, inwieweit Ansätze für eine stärkere programmatische Ausrichtung der Förderung an transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung erkennbar sind.
  • Das Gutachten zielt nicht allein darauf ab, den Status Quo zu erfassen, sondern ebenso die inneren Widersprüche in den Institutionen und sich daraus abzeichnenden Ansatzpunkte für Handlungsmöglichkeiten zu beschreiben.
  • Das Gutachten 2011 des WBGU soll in die Analyse einbezogen werden.

Ausschreibung Postdoc-Fellowships im Postdoc-Kolleg „Sustainable Future“ des Kompetenzzentrums Nachhaltige Universität Hamburg

Im Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität der Universität Hamburg hat zum Sommersemester 2012 das Postdoc-Kolleg „Sustainable Future“ seine Arbeit aufgenommen. Es bietet herausragend qualifizierten Postdoktorandinnen und -doktoranden sowohl von der Universität Hamburg als auch von anderen Universitäten im In- und Ausland die Möglichkeit, als Fellows des Kollegs und zugleich eingebunden in eine von ihnen zu wählende Forschungseinrichtung der Universität Hamburg Forschungsprojekte zu Fragen, Problemen und Perspektiven von Nachhaltigkeit durchzuführen.

In ihrem Bestreben, sich zu einer „University for a Sustainable Future“ zu entwickeln, möchte die Universität Hamburg mit dem Postdoc-Kolleg gerade auch jene Fächer ansprechen, in denen Nachhaltigkeit noch keine prominente Rolle spielt, und sie ermuntern, dieses Thema auch in reflexiv-wissenschaftskritischer und/oder didaktischer und/oder institutioneller Perspektive in den Blick zu nehmen.

Anträge können jederzeit eingereicht werden. Die Förderentscheidungen finden im halbjährlichen Turnus statt. So werden alle Anträge, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vorliegen, jeweils vergleichend geprüft.

Förderparameter:
• Voll- und Teilstipendien für einschlägige Projekte zur Nachhaltigkeit
• Laufzeit von bis zu zwei Jahren
• eine akademisch und sozio-kulturell attraktive, interdisziplinäre Arbeitsumgebung
• Einbindung in eine Forschungseinrichtung der Universität Hamburg und gezielte Betreuung
• Auswahlentscheidung nach persönlicher Präsentation

Fördersumme:
Vollstipendien in Höhe von 2.200 Euro pro Monat, zuzüglich monatlicher Sachkostenpauschale von 150 Euro Teilstipendien in Höhe von 800 Euro pro Monat zur Finanzierung von Fahrt- und Aufenthaltskosten sowie sonstigen anfallenden Sachkosten (bei anderweitiger Finanzierung der eigenen Position).

Nächster Antragstermin: 31. Dezember 2012

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.nachhaltige.uni-hamburg.de/de/Foerderprogramme/Fellowships.html

Die Ausschreibung finden Sie hier:
Anzeige_Postdoc_Fellowships_31-12-2012_lang.pdf

Stellenangebote für transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg

Die Professur Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung an der Fakultät Nachhaltigkeit der Leuphana Universität Lüneburg wird in den nächsten zwei Jahren ein transformatives Forschungsprojekt im Bereich nachhaltige Stadtquartiersentwicklung durchführen. Gefördert wird das Projekt innerhalb des EU Großprojekt Innovations-Inkubator an der Leuphana Universität. Die Leuphana Universität Lüneburg ist Mitglied der Runde für Nachhaltige Wissenschaft und immer wieder Vorreiter-Institution im Design und der Umsetzung transdisziplinärer Forschungsprojekte.

Im Rahmen des Projekts wird von Forschungsseite an einem Nachhaltigkeitskonzept für eine konkrete Liegenschaft in der Hansestadt Lüneburg mitgearbeitet werden. In einem transdisziplinären Ansatz sollen durch intensive Interaktion mit einer Vielzahl bereits akquirierter Praxispartner wechselseitige Lernprozesse gestaltet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse und Resultate werden eingebettet in Umsetzungsstrategien sowie auf generelle Anwendbarkeit hin überprüft. Zudem soll erforscht werden, welche Rolle nachhaltige Stadtquartiere als „Leuchttürme“ für eine regionale Nachhaltigkeitstransformation spielen und auch in andere Bereiche ausstrahlen können. Im Sinne eines transdisziplinären Prozesses finden aktuell Gespräche zwischen der wissenschaftlichen Leitung des Projekts (Prof. Dr. Daniel J. Lang) und Schlüsselakteuren statt, um die Arbeitsschwerpunkte des Forschungsprojekts zu präzisieren.
Für die erste Phase des Projektes sind momentan zwei 50% Stellen für Wissenschaftliche MitarbeiterInnen ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 25. Oktober. Die Ausschreibungstexte finden Sie unter folgenden Links:

http://www.leuphana.de/aktuell/ausschreibungen/offene-stellen/inkubator/ansicht-inkubator/datum/2012/11/12/1-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-schwerpunkt-szenariobasierte-und-partizipative-planungsprozess.html

http://www.leuphana.de/aktuell/ausschreibungen/offene-stellen/inkubator/ansicht-inkubator/datum/2012/11/12/1-wissenschaftlicher-mitarbeiterin-schwerpunkt-analyse-und-evaluation-nachhaltiger-stadtquartiere.html

3 Stellen im Bereich Nachhaltigkeit in Baden- Württemberg ausgeschrieben

Im Rahmen des baden-württembergischen Innovations- und Qualitätsfonds und des Förderprogramms „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ werden in Baden-Württemberg aktuell immer mehr Stellen mit explizitem Nachhaltigkeitsbezug im Bereich der Forschung, Lehre und des Managements geschaffen. Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst möchte Baden-Württemberg zum Vorbild für nachhaltige Entwicklung machen und setzt dabei auf die Beitrage der Wissenschaft. Beraten wird sie dabei von einer Expertengruppe „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“, die über einen öffentlichen Konsultationsprozess aktuell umfassende Empfehlungen für das baden-württembergische Wissenschaftssystem erarbeitet und im Frühjahr 2013 vorstellen wird.

Folgende Stellen sind aktuell ausgeschrieben:

1. eine „Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Nachhaltigkeit“ an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.
NE-Professur-1

2. eine „Professur für das Fachgebiet Grundlagen der Ingenieurwissenschaften, Nachhaltigkeit und Umwelttechnik“ an der Hochschule Heilbronn.
NE-Professur-Heilbronn

3. die Ausschreibung der Vollzeitstelle eines „Referenten für Nachhaltige Entwicklung“ an der Hochschule für Technik in Stuttgart.
NE-Referent-1

Mehr Informationen finden Sie auch unter: http://mwk.baden-wuerttemberg.de/hochschulen/wissenschaft-fuer-nachhaltigkeit/

Deutscher Studienpreis für gesellschaftlich relevanteste Dissertationen durch die Körber-Stiftung ausgeschrieben

Der Wettbewerb richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen, die im jeweils vorangegangenen Jahr eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten und zählt mit drei Spitzenpreisen von je 30.000 Euro zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen. Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1. März .
Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körberstiftung deshalb Nachwuchswissenschaftler aus, die in ihrer Dissertation gesellschaftlich relevante Themen bearbeitet und handfeste Ergebnisse vorgelegt haben: innovative Verfahren oder Produkte, zukunftsweisende Modelle für die Organisation des Gemeinwesens oder sachkundige Orientierung in aktuellen gesellschaftlichen Streitfragen.

Den aktuellen Flyer zum Deutschen Studienpreis finden Sie hier:
http://www.koerber-stiftung.de/fileadmin/user_upload/wissenschaft/studienpreis/pdf/2012/DSP-Flyer-2013.pdf

Alle weiteren Informationen außerdem auf den Internetseiten der Körber-Stiftung unter: http://www.studienpreis.de/

Experten für das deutsche Nationalkomitee im Rahmen von Future Earth gesucht

Auf dem 5. Nationalen Kolloquium „Integrative Forschung im Rahmen von Future Earth“ des Nationalen Komitees für Global Change Forschung (NKGCF) wurde mit rund 200 Teilnehmern einen Mandatsvorschlag für ein neues „Deutsches Komitee für Nachhaltigkeitsforschung I Future Earth“ diskutiert, welches das NKGCF ablösen soll. Ziel ist es den mit Nachhaltigkeitsforschung befassten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein nationales Forum zu bieten, und sie dabei zu unterstützen, nationale und internationale Aktivitäten im Rahmen der Initiative „Future Earth: research for global sustainability“ anzustoßen und mit zu gestalten.

Die Mitglieder des NKGCF beabsichtigen in diesem Jahr in Abstimmung mit BMBF den Antrag auf ein Mandat für das neue Komitee im Rahmen von „Future Earth“ bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einzureichen. Für die zukünftige Mitarbeit an den Themen von „Future Earth“ suchen das NKGCF interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich an den kommenden Aktivitäten beteiligen wollen oder Interesse haben als Mitglied des neuen Komitees vorgeschlagen zu werden.

Das vorgeschlagene „Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung I Future Earth“ wird in der ersten Mandatsperiode zunächst aus etwa 5-8 in Deutschland angesiedelten Wissenschaftlern bestehen, die die Bandbreite der Nachhaltigkeitsforschung im Rahmen von „Future Earth“ abdecken. Das Komitee wird interdisziplinär zusammengesetzt sein und die Mitglieder sollten

  • Erfahrung in der Nachhaltigkeitsforschung besitzen
  • Erfahrung in der interdisziplinären und/oder transdisziplinären Forschung sowie
  • Kenntnis der internationalen Forschungslandschaft.

Arbeitsschwerpunkte der ersten Mandatsperiode werden die Ausarbeitung einer Organisationsstruktur und eines Arbeitsprogramms des neuen Komitees sein sowie die Mitgestaltung der Entwicklung von „Future Earth“. Für die erfolgreiche Umsetzung kann das Komitee themenspezifische Arbeitsgruppen initiieren, in denen Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Vorschläge und Empfehlungen gemeinsam erarbeiten.

Interesse die internationale Forschungslandschaft aktiv mitzugestalten?

Das NKGCF freut sich über

  • Interessensbekundungen für eine Mitarbeit an den Ideen von „Future Earth“ in Arbeitsgruppen und anderen Aktivitäten des neuen Gremiums.
  • die Empfehlung/Nominierung von potentiellen Kandidaten, die wir der DFG als Mitglieder des neuen „Deutschen Komitees für Nachhaltigkeitsforschung I Future Earth“ vorschlagen können (Selbstnominierungen sind ausdrücklich erwünscht).

Alle übersendeten Informationen werden natürlich vertraulich behandelt.

Das NKGCF wird den Antrag für ein neues Komitee Ende 2012 bei der DFG einreichen. Ihre Interessensbekundung bzw. Bewerbung sollte daher bis spätestens 30. September 2012 bei uns eingegangen sein.

Weitere Informationen über das 5. NKGCF-Kolloquium und den Mandatsvorschlag erhalten Sie unter http://kolloquium2012.nkgcf.org

Stipendien für Nachhaltigkeitswissenschaftler an der Harvard University ausgeschrieben

Das Programm für Nachhaltigkeitswissenschaft an der Harvard University vergibt zum akademischen Jahr ab September 2013 Forschungsstipendien für Doktoranden und Post-Docs, die ihren Forschungssschwerpunkt im Design, der Implementation oder Evaluation wirksamer Interventionen für nachhaltige Entwicklung haben. Dabei sollen vor allem die Interdependenzen verschiedener Sektoren in Indien, China und Brasilien im Vordergrund stehen. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2013. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Nachhaltigkeits-Nachwuchswissenschaftler für Science Slam gesucht

Für den Regionalwettbewerb West des Science Slam im Wissenschaftsjahr am Mittwoch, den 17.10. um 19Uhr in Köln werden noch Teilnehmer/innen gesucht. Zur Teilnahme aufgefordert sind Nachwuchswissenschaftler/innen (bis max. 40 J.) aus dem Bereich der Nachhaltigkeitsforschung. Der Einzugsbereich für den Regionalentscheid West umfasst: Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland Pfalz und das Saarland.

Zum dritten Mal veranstaltet das Haus der Wissenschaft Braunschweig einen wissenschaftlichen Kurzvortragswettbewerb (Science Slam), der unter dem Motto des Wissenschaftsjahres steht. Auch englische Vorträge sind willkommen. Bewerbungsschluss ist der 30.09. (Möglichkeit der Verlängerung). Den Flyer zum Science Slam West finden Sie hier:

Flyer_Science_Slam_im_Wissenschaftsjahr_West

Weitere Informationen erhalten Sie außerdem unter www.scienceslam-im-wissenschaftsjahr.de

Ausschreibung der Kurt-Eberhard-Bode-Stiftung „Wasser – Forschung für eine nachhaltige Ressourcennutzung“

Die Kurt-Eberhard-Bode-Stiftung schreibt die Förderung einer Junior-Forschergruppe aus, die in interdisziplinärer, praxisorientierter Forschungsarbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft integrative Modelle für die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser entwickelt. Wasser gilt als der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung auf neun Milliarden Menschen anwachsen. Die weltweit und regional unterschiedlichen Wasserprobleme erfordern vielfältige Forschungsbemühungen. Während in den entwickelten Ländern primär die Wasserqualität im Fokus steht, sind die ariden und semiariden Regionen Asiens, Afrikas und Südamerikas von einer Verknappung ihrer Wasserressourcen betroffen. Für Küstenregionen und Flusseinzugsgebiete wird die Zunahme von hydrologischen Extremereignissen wie Hochwasser und Überflutungen prognostiziert.

Zentrale Forschungsthemen des Stiftungsprogramms sind Strategien und Konzepte für ein gesellschaftlich tragfähiges, nachhaltiges Management der Ressource Wasser.

Exemplarische Themenfelder sind:

  • Wasser und Gesundheit
  • Wasser und Ernährung
  • Wasser und Ökotoxikologie
  • Wasser und Landnutzung
  • Wasser und Boden
  • Wasser und Klima

Es wird eine Junior-Forschergruppe gefördert und für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren mit insgesamt bis zu 160.000 Euro p.a. ausgestattet.
Die Gruppe soll in interdisziplinärer, praxisorientierter Forschungsarbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft herausragende Strategien und Konzepte für die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser entwickeln.
Angesprochen sind Vertreter/innen der natur- und lebenswissenschaftlichen Disziplinen im interdisziplinären Austausch. Die Beantragung erfolgt gemeinsam mit dem/der verantwortlichen Hochschullehrer/in. Für die Antragstellung fordern Sie bitte das entsprechende Merkblatt bei karsten.krueger@stifterverband.de an.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. Juli 2012 an die Kurt-Eberhard-Bode-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Weitere Informationen entnehmen sie bitte der folgenden Datei:Bode_Ausschreibung_Juniorforschergruppe_Wasser_2012

Call for Papers für Konferenz ‚Rio + 20: Nachhaltigkeit neu denken?‘

Seit der UN-Konferenz von Rio de Janeiro sind 20 Jahre vergangen, und im Wissenschaftsjahr „Zukunftsprojekt ERDE“ 2012 lässt sich die Frage stellen, wie die Wissenschaften den Auftrag angenommen haben, zum Verständnis von Nachhaltigkeit beizutragen.

Die Konferenz „Rio + 20: Nachhaltigkeit neu denken?“ am 05. und 06. November 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt möchte vor allem junge Forscherinnen und Forscher verschiedenster Disziplinen zusammenbringen und ein Forum bieten für den inhaltlichen und methodischen Austausch über Nachhaltigkeit. Hat die Diskussion um das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung auch die Wissenschaften nachhaltig geprägt? Welche Impulse gehen von den Wissenschaften für die Nachhaltigkeit in verschiedensten Lebensbereichen aus? Inwiefern geben die Erträge der Wissenschaft Anlass, das Konzept der Nachhaltigkeit zu ergänzen oder zu verändern (etwa in Bezug auf das Drei-Säulen-Modell und mögliche Alternativkonzeptionen)? Welche Zugänge werden in den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen gegenwärtig diskutiert und erforscht?

Folgende Themenschwerpunkte sollen dabei im Zentrum stehen:

  • Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel
  • Nachhaltigkeit in Mensch-Umweltbeziehungen
  • Kommunikation von Nachhaltigkeit
  • Konflikte zwischen Zielfeldern der Nachhaltigkeit
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Verschiedene Zugänge zur Theorie der Nachhaltigkeit
  • Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Ethik

    Es werden wissenschaftliche Beiträge (Vorträge und Poster) zu allen Themenschwerpunkten gewünscht. Besonders und ausdrücklich willkommen sind Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zum Thema. Beiträge können bis zum 30.04.2012 eingereicht werden. Mehr Informationen zur Konferenz und den Beiträgen erhalten Sie hier.

    Forschungsaufruf zum Thema „Welternährung“ der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft

    Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beteiligt sich im europäischen Forschungsnetzwerk ERA-ARD an einem gemeinsamen Aufruf verschiedener europäischer Partner für transnationale Forschungsprojekte zur Sicherung der Welternährung. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) übernimmt dabei die Projektträgerschaft. Das ERA-ARD (The Agricultural Research for Development Dimension of the European Research Area) ist ein europäisches Netzwerk zur Sicherung der Welternährung. Daran beteiligt sind 14 Organisationen aus 13 europäischen Ländern. Das BMELV wird in den nächsten drei Jahren rund 300.000 Euro für die Forschungsprojekte zur Verfügung stellen. Antragsfrist ist der 22. Mai 2012.

    Die Forschungsprojekte sollen zur Verbesserung der ländlichen Entwicklung in Entwicklungsländern, zunächst vor allem im Afrika südlich der Sahara, beitragen. Dies soll durch die Förderung von nachhaltigen und Klima neutralen Agrarsystemen erreicht werden. Folgende Aktivitäten sind für eine Förderung vorgesehen:

    • Partizipatorische Forschung in ländlichen Regionen aufbauend auf Bedarf, Ressourcen und Nachfrage von Kleinbauern in Ländern des Südens. Ziel der Forschung ist die Implementierung einer nachhaltigen und klimafreundlichen Intensivierung der Landwirtschaft und deren Einbettung in Wertschöpfungsketten.
    • Aktionsforschung zur Umsetzung von klimaresistenter Intensivierung oder Verbesserung von Wertschöpfungsketten der Landwirtschaft unter Berücksichtigung der lokalen und regionalen Bedingungen.
    • Meta-Analysen, die vorhandene Datensätze aus vergleichbaren Anbausystemen nutzen, um effektive Lösungen zu entwickeln
    • Stärkung vorhandener Forschungskapazitäten
    • Stärkung von Wissensmanagement zur Verbesserung von Informationsverbreitung und Einführung von Lösungsansätzen aus der Forschung („research into use“).
    • Netzwerk- und Koordinationsaktivitäten zur Integration von existie-renden sowie neuen Forschungsprogrammen, -netzwerken, -organisationen und -vorhaben.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://era-ard.org/
    Q
    uelle: http://idw-online.de/de/news467287

    Einbindung von zivilgesellschaftlichen Organisationen in den Forschungsprozess – Call for Papers der Society for Social Studies of Science

    Die Copenhagen Buisness School veranstaltet zusammen mit der European Association for the Study of Science and Technology (EASST) vom 17.-20.10.2012 das jährliche Meeting der Society for Social Studies of Science.

    Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler_innen, sowie Vertreter_innen von Industrie, Politik und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Zentales Thema der Konferenz ist die stärkere Einbindung dieser Organisationen in Forschungsprozesse. Zu diesem Zweck wurde das CONSIDER Projekt gegründet, an dessen Themenschwerpunkten sich die Konferenz orientiert. CONSIDER untersucht die speziellen Aspekte der Partizipation der zivilgesellschaftlichen Organisationen an Forschung. Das Projekt sucht nach Modellen und Richtlinien, welche die Teilnahmemöglichkeiten zivilgesellschaftlicher Organisationen an der Forschung verbessern.

    Im Rahmen der Konferenz wird um die Zusendung von Papers gebeten, die die Partizipationsmöglichkeiten zivilgesellschaftlicher Organisationen an der Forschung thematisieren oder die Dynamiken und Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft, Technik und Gesellschaft analysieren.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://4sonline.org/meeting

    Die Einreichung der Papers wird bis zum 18.März 2012 erbeten.

    Informationen zur Veranstaltungen finden sie auf folgender Homepage: http://www.4sonline.org/meeting
    sowie http://www.easst.net/

    Promotionsförderung der Heinrich-Böll-Stiftung – Forschung für und über die „Große Transformation“

    Die aktuelle Einrichtung des Forschungsschwerpunkts Transformationsforschung im Rahmen der Promotionsförderung steht im Kontext des Programmschwerpunkts der Heinrich-Böll-Stiftung zur Großen Transformation. Das Themen-Cluster greift eine zentrale Forderung des Wissenschaftlichen Beirats für Globale Umweltveränderungen (WBGU) zur „Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ (WBGU 2011) zur Umsetzung des „Green New Deal“ auf: Mit dem Themenschwerpunkt leistet die Heinrich-Böll-Stiftung einen wichtigen Beitrag zum Aufbau des neuen Forschungsfelds der Transformationsforschung.

    Die Arbeiten sollten „robustes Wissen“ zu Transformationsprozessen entwickeln und insbesondere auch Perspektiven auf sektorale Transformationsstrategien eröffnen. Wichtig ist dabei die Anschlussfähigkeit sowohl an das Wissenschaftssystem als auch an Akteure außerhalb der Wissenschaft.

    Es wird angestrebt, einen Unterstützerkreis von Wissenschaftler_innen für den Förderschwerpunkt aufzubauen. Zudem werden ab 2013 Veranstaltungen zum fachlichen Austausch und zur gegenseitigen Vernetzung im Rahmen des ideellen Begleitprogramms des Studienwerks und in Kooperation mit den Fachabteilungen der Stiftung stattfinden. Es ist zudem geplant, das Begleitprogramm in Zusammenarbeit mit führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Transformationsforschung weiter zu entwickeln, darunter folgende Institute: Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (d.i.e.), das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) sowie das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH.


    Weitere Informationen zu den Stipendien gibt es hier.

    Bewerbungsfristen: 1. März und 1. September 2012

    Stellenausschreibung für Nachhaltige Wissenschaft im Baden- Württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat sich zum Ziel gesetzt,
    den Beitrag der Wissenschaft für die nachhaltige Entwicklung zu verstärken. Mit einer 
    eigenen Förderlinie für Nachhaltige Entwicklung setzt die Regierung auf eine innovative
    und zukunftsfähige Wissenschaftspolitik.
    Für die Entwicklung und Umsetzung der Strategie Wissenschaft für Nachhaltigkeit
    wird daher eine Person mit Hochschulabschluss, die über Erfahrungen und Kenntnis-
    se in der Wissenschaftspolitik und im Themenfeld Nachhaltige Entwicklung verfügt gesucht.
    Von Vorteil sind Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von Programmen.

    Zur Stellenausschreibung geht es hier.
    Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 03.02.2012 eingereicht werden.

    Stellenausschreibungen der School of Sustainability der Arizona State University

    Die Arizona State University schreibt bis zu drei Professorenstellen (zum Teil als Juniorprofessur) im Rahmen eines innovativen und interdisziplinären Studienprogramms für Nachhaltigkeit aus. Die School of Sustainability ist Teil des Global Institute of Sustainability und bearbeitet mit ihren transdisziplinären Lehr- und Forschungsaktivitäten ein weites Spektrum globaler Herausforderungen (Energie, Materialflüsse, Technologie, Wasser, internationale Entwicklungen, Ökosysteme, soziale Transformationen, Ernährung und Politik).

    Es werden WissenschaftlerInnen mit folgendem Profil gesucht:

    1. vorrangige Forschungs- und Lehrerfahrung im Bereich Nachhaltiger Entwicklung, 
    2. methodologische Expertise in Fragen der Erfassung und Bewertung, Entscheidung und Planung, sowie  Intervention und Evaluation von Prozessen nachhaltiger Entwicklung,
    3. Erfahrung in der Beteiligung von Akteuren aus der Gesellschaft in Forschungs- und Problemlösungsprozessen,
    4. großes Interesse an innovativen Lehrmethoden (Problem- und Projektorientiertes Lernen, transformatives Lernen, kooperatives Lernen).

    Die Ausschreibung findet sich unter: https://academicjobsonline.org/ajo/jobs/1331

    Bewerbungen können, trotz angegebenem Bewerbungsschluss für die erste Runde, auch weiterhin eingereicht werden.

    Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität der Universität Hamburg schreibt Postdoc-Stipendien für das Kolleg „Sustainable Future“ aus

    Das Kompetenzzentrum „Nachhaltige Universität“ der Universität Hamburg schreibt noch bis zum 31.12.2011 die nächste Runde von Post-Doc-Fellowships aus. Die Stipendien sind auf maximal 2 Jahre mit 2200,- Euro + Sachkostenzuschuss dotiert. Bewerben können sich herausragend qualifizierte Postdoktorandinnen und -doktoranden sowohl von der Universität Hamburg als auch von anderen Universitäten im In- und Ausland. Voraussetzung ist, dass das betreffende Vorhaben das Thema der „Nachhaltigkeit“ entweder in
    thematisch-inhaltlicher, reflexiv-wissenschaftskritischer, didaktischer und/oder institutioneller Perspektive aufgreift. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich unter http://www.nachhaltige.uni-hamburg.de/de/Foerderung/Fellowships.html.

    Nachhaltigkeitspreis für Abschlussarbeiten an der Universität Tübingen

    Zum kommenden Wintersemester wird erstmalig der Nachhaltigkeitspreis für Abschlussarbeiten von der Universität Tübingen vergeben. Das Konzept dieses Preises wurde von dem seit einem Jahr bestehenden Beirat für Nachhaltige Entwicklung entwickelt, auf Initiative von und in Zusammenarbeit mit der StudierendenInitiative Greening the University e.V. Tübingen.

    Mit dem Nachhaltigkeitspreis für Abschlussarbeiten sollen jährlich jeweils bis zu drei Bachelor- und Masterarbeiten (bzw. äquivalente akademische Leistungen wie z.B. Zulassungsarbeiten, Diplomarbeiten etc.) prämiert werden. Bis zum 1. September diesen Jahres können sich alle Studierenden und Alumni der Universität Tübingen für den Preis bewerben, die ihre Abschlussarbeit in den vergangenen beiden akademischen Jahren verfasst haben. Die Preise sind mit 300€ für Bachelorarbeiten und 500€ für Masterarbeiten dotiert und werden jedes Jahr im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung vergeben.

    Mit der Vergabe des Nachhaltigkeitspreises möchte die Universität erreichen, dass Themen der Nachhaltigen Entwicklung vermehrt in Forschungsprojekten aufgegriffen werden. Hierbei richtet sich die Herausforderung einer Nachhaltigen Entwicklung – also der Frage, wie sich unsere Gesellschaft ökologisch, ökonomisch sowie sozial-kulturell global- und generationengerecht weiterentwickeln kann – explizit an alle Fachbereiche! Mit der Ausschreibung des Nachhaltigkeitspreises möchte die Universität also sowohl Anreize für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema der Nachhaltigen Entwicklung schaffen als auch bestehende gute Lehre und Forschung an der Universität Tübingen sowie deren Relevanz für die Gesellschaft sichtbar machen.

    Die Verleihung des Preises wird am 11.11.2011 im Rahmen des Nachhaltigkeitstages der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim in einer Vorabendveranstaltung stattfinden; Prof. Dr. Klaus Töpfer wird dabei die erste Sustainability Lecture der Universität Tübingen halten.

    Wie oben bereits angemerkt können sich (leider) nur Studierende und Alumni bewerben, welche ihre Abschlussarbeiten an der Universität Tübingen abgefasst haben. Als Initiatoren dieses Preises hoffen wir natürlich darauf, dass weitere Hochschulen über Tübingen hinaus diesem Beispiel folgen werden, um verstärkt Anreize zur Erforschung von Themen der Nachhaltigen Entwicklung zu schaffen.

    Den vollständigen Auschreibungstext sowie alle Bewerbungskriterien für den Nachhaltigkeitspreises für Abschlussarbeiten finden sich unter http://www.uni-tuebingen.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmin/Uni_Tuebingen/Fakultaeten/WiSo/Wiwi/Uploads/Karriere/Stipendien/Aushang_Nachhaltigkeitspreis_2011.pdf&t=1312629062&hash=f483d2acd8d254dfc3a9c2995e1b40bdf589f158

    Call for applications für neue Regional Centres of Expertise on Education for Sustainable Development (RCEs)

    Die United Nations University hat den diesjährigen Call for Applications für Regional Centres of Expertise on Education for Sustainable Development (RCEs) ausgesendet. Das 2005 im Rahmen der UN Dekade BNE initiierte RCE Netzwerk umfasst heute bereits 85 RCEs in Asien, N & S Amerika, Afrika, Europa und Australien. RCEs stellen auf lokaler/regionaler Ebene ein Netzwerk aus Hochschulen, formalen & non-formalen Bildungseinrichtungen, NGOs, GOs und Unternehmen dar. In diesem Netzwerk werden neue Nachhaltigkeitsinitiativen initiiert sowie werden international Forschungskooperationen zur gegenseitigen Unterstützung eingeleitet.
    Im D-sprachigen Raum gibt es bereits in den folgenden Regionen RCEs:
    Deutschland: München, Nürnberg, Hamburg, Vechta,
    Österreich: Graz-Styria, Vienna
    Niederlande: Rhine Meuse (Länderübergreifend B/NL/D)

    Nähere Informationen zum Einreichverfahren finden sie unter: www.ias.unu.edu/efsd und auch ich stehe gerne für Fragen zur Verfügung.

    Bei Interesse sollte dieses bereits bis zum 11. April an das Global RCE Service Centre (siehe Link) bekannt gegeben werden. Danach bekommt man vom Service Centre sowie auch von bereits bestehenden RCEs Unterstützung im Aufbau und der Entwicklung der Application.

    Französische Förderagentur legt Programm „Innovative Gesellschaften“ auf

    Die französische Förderagentur (Agence Nationale de la Recherche) hat ein umfassendes Förderprogramm „Innovative Gesellschaften“ aufgelegt. Das Programm folgt einem erfrischend weiten Innovationsverständnis und fühlt sich einem umfassenden interdisziplinären Ansatz verpflichtet. Einige Hintergrundinformationen zur Agentur finden sich hier.

    „Sustainable Consumption – Towards Action and Impact“ – wissenschaftliche Beiträge erbeten

    Kommenden Herbst findet vom 6.-8. November in Hamburg, der European green Capital 2011, eine internationale Wissenschaftskonferenz zur Thematik: „Nachhaltiger Konsum – Wege in die Praxis“ statt. Die Konferenz geht auf das inter- und transdisziplinären BMBF-Forschungsprogramm „From Knowledge to Action – New Paths towards Sustainable Consumption“ als Teil der Initiative Sozial-ökologische Forschung (SÖF) zurück.

    Der Fokus der Konferenz ist auf das Konsumentenverhalten, dessen kulturelle wie soziale Einbettung und die Einflüsse institutioneller, ökonomischer, physischer und politischer Rahmenbedingungen gerichtet. Ziel der Konferenz ist den akademischen Diskurs um die Ansätze und Bemühungen um einen Nachhaltigen Konsum zu fördern.

    Bis zum 10. Mai können Beiträge eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Themen und formalen Anforderungen finden Sie hier.

    BMBF-Ausschreibung „Förderung von Forschungspotenzialen im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ – Ausschreibung mit Relevanz für den Hochschulbereich

    In einer neuen Bekanntmachung schreibt das Bundesforschungsministerium (BMBF) Forschungsvorhaben im Bereich „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) aus. BNE soll damit stärker an die bestehende bildungswissenschaftliche Forschung herangeführt werden. Als Themenfelder sind dabei neben (1) Kompetenzmessung und -diagnostik und (2) Lehrerkompetenzen auch die Bereiche (3) Steuerung und Institutionalisierung sowie (4) Transfer von BNE angesprochen. Die beiden letzten Felder sind nicht auf den schulischen Bereich beschränkt. Es geht hier um die Institutionalisierung und Diffusion von BNE in allen Bereichen des Bildungssystems – also auch in Hochschulen.

    Gefördert werden möglichst Projektverbünde aus unterschiedlichen Partnern, die theoriebasiert und empirisch gestützt vorgehen, möglichst interdisziplinär ausgerichtet sind und ein besonderes Augenmerk auf die Doktorandenförderung legen. Die Projekte können maximal 3 Jahre laufen und sollen ein Volumen von 65.000 Euro p.a. nicht überschreiten. Die Einreichungsfrist für die 15-seitigen Projektskizzen ist der 18.03.2011. Es ist auf möglichst viele und gute Skizzen mit einem Hochschulfokus zu hoffen!