Call for Papers: GAIA Sonderausgabe zu Reallaborforschung

Für eine Sonderausgabe ruft die GAIA als inter- und transdisziplinäre Fachzeitschrift für Umwelt- und Nachhaltigkeitsprobleme sowie -lösungen zur Einreichung von Beiträgen zum Themenschwerpunkt „Reallabore als transformativer Forschungsmodus“ auf.

Aufbauend auf den Erfahrungen der Reallabore Baden-Württembergs und Konferenzen und Workshops zum Forschungsmodus soll die Sonderausgabe empirische Beobachtungen aus verschiedenen Projekten systematisch mit der konzeptuellen Arbeit und komparativen Analyse zusammenbringen.

Dabei stehen insbesondere die Erfahrungen hinsichtlich des Potenzials aber auch der Probleme und Grenzen der Reallaborforschung im Vordergrund, um Best-Practices und Einblicke in den besonderen Mehrwert von Reallaboren gegenüber anderen transdisziplinären und transformativen Forschungsansätzen zu geben. Dabei sind Einbindungen in den internationalen Kontext, kritische oder epistemologische Reflexionen ebenso wie Politikstrategien und Beiträge aus praktischer Perspektive zu einer Bandbreite an Unterthemen willkommen.

Englischsprachige und in Ausnahmefällen auch deutsche Beiträge zu den Themen sind in den üblichen GAIA-Formaten möglich. Abstracts (500-1000 Wörter) zu geplanten Beiträgen sind bis zum 11. April 2017 einzureichen. Die Sonderausgabe soll im Frühjahr 2018 erscheinen.

Weitere Informationen zur Sonderausgabe finden Sie hier oder im Call for Papers.

International Transdisciplinary Conference 2017 vom 11.-15.09. an der Leuphana Universität Lüneburg

Vom 11.-15. September 2017 findet an der Leuphana Universität Lüneburg die International Transdisciplinarity Conference 2017, organisiert von der Leuphana und dem TD-Net der Schweizer Akademie der Wissenschaften, statt. Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz sind Aspekte von Interkulturalität im Themenkomplex transdisziplinärer Bildung und Forschung.

Durch die Konferenz soll die internationale Community transdisziplinärer Bildung und Forschung gestärkt werden, indem deren Fortschritte in theoretischer, empirischer und transformativer Hinsicht sichtbar gemacht und im Sinne einer Kultur der Interkulturalität auch auf der Konferenz selber verschiedene Regionen, Institutionen, Kulturen und Gemeinschaften zusammengebracht werden.
Im Themenschwerpunkt soll Transdisziplinarität in seiner (inter)kulturellen Dimension betrachtet werden, um das Potenzial von Transdisziplinarität im Umgang mit Heterogenität und sozialen, epistemologischen, als auch regionalen Unterschieden zu beleuchten.

Beiträge in den Kategorien Theorien, Methoden und Case-Studies, als auch didaktische Konzepte können noch bis Freitag, den 10. März in Form von Abstracts eingereicht werden. Den ausführlichen Call können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Ausschreibung Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“

Nachdem das Wuppertal Institut im vergangen Jahr damit beauftragt wurde, den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ der Zempelin Stiftung des Stifterverbandes zu verleihen, steht der mit 25.000€ dotierte Preis nun erstmals zur Ausschreibung.

Der Preis soll alle Formen transformativer Wissenschaft berücksichtigen: Von die Zivilgesellschaft einbeziehenden, transdisziplinären Forschungsdesigns über unterschiedliche Formen von Bürgerwissenschaft bis hin zu die gesellschaftliche Debatte anregende Formen der Wissenschaft. Das Preisgeld soll der Schaffung von Freiräumen und Ressourcen für die Durchführung zukünftiger Projektideen dienen.

Bewerben können sich sowohl Einzelpersonen als auch Forschungsteams. Die Nominierung erfolgt auf Vorschlag, Selbstbewerbungen sind möglich. Eine unabhängige Jury wählt die Preisträger aus. Antragsberechtigt sind Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Zivilgesellschaft.

Kriterien für die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers sind die gesellschaftliche Relevanz, Qualität und Innovativität der Arbeit/Projekte sowie die eigene Reflexion und geplante Verwendung des Preisgeldes.

Die Bewerbungsunterlagen sind als PDF-Datei bis zum 15. Mai 2017 an franziska.stelzer@wupperinst.org zu schicken. Alle weiteren Details zur Bewerbung finden Sie in der Ausschreibung.

Forschungspreis für nachhaltige Entwicklung des BUND

Der BUND schreibt in 2017 erstmals einen Preis für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Nachhaltige Entwicklung in den zwei Kategorien Studentische Abschlussarbeiten und Forschungsarbeiten aus.

Der Preis soll zur Beschäftigung mit dem Thema anregen und dazu beitragen, das Wissenschaftssystem für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu sensibilisieren.
Dabei können Arbeiten aus allen Fachdisziplinen eingereicht werden, mit besonderer Berücksichtigung von interdisziplinär angelegten Arbeiten.
Der Preis ist für studentische Arbeiten (Bachelor- oder Masterthesen) mit 1.000€, für Forschungsarbeiten (Dissertationen oder Forschungsberichte) auf 3.000€ dotiert. Es können noch bis zum 15. März 2017 seit Januar 2015 fertig gestellte Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Die feierliche Preisverleihung erfolgt im Juni 2017. Die prämierten Arbeiten werden anschließend auf der Homepage des BUND veröffentlicht. Alle weiteren Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Promotionsstipendium „Öko-Dorf-Innovationen für den urbanen Raum“

Das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (Karlsruhe) hat ein Promotionsstipendium zum Thema „Öko-Dorf-Innovationen für den urbanen Raum“ ausgeschrieben.

Ziel der Promotionsarbeit ist es, die Übertragbarkeit nicht‐technischer wie technischer Innovationen aus Ökodörfern auf städtische Kontexte zu untersuchen. Ausgehend von den Betrachtungen zur Übertragbarkeit sollen Handlungsempfehlungen für EntscheidungsträgerInnen abgeleitet werden und optional auch in Form eines transdisziplinären Experiments in Karlsruhe angewandt werden.

Die Promotion ist dabei in die Arbeiten und Projektgruppe des Quartier Zukunft – Labor Stadt eingebunden und erfolgt am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT – im Rahmen des Kooperativen Promotionskollegs Energiesysteme und Ressourceneffizienz (Enres).

Eine Bewerbung ist noch bis zum 15.12.16 möglich. Alle weiteren Details finden Sie hier.

Koordinator/in für das Green Office der Universität Hildesheim gesucht

Das Green Office (Nachhaltigkeitsbüro) der Universität Hildesheim sucht im Rahmen einer Mutterschutzvertretung zum 1. Dezember eine/n neue/n Koordinator/in (TV-L E 13), zunächst befristet bis zum 07.03.2017 (100%). Mit einer voraussichtlich darauf folgenden Elternzeitvertretung vom 08.03.2017 bis 07.08.2017 (auf 100%) ist eine Weiterarbeit ab dem 08.08.2017 auf 50% möglich.

Die Aufgaben umfassen das Management des Green Office Hildesheim (u.a. Koordination der 6 Hilfskräfte, Teambildung, Vernetzung, Zukunftsplanung), die Nachhaltigkeitsberichterstattung,
sowie die Evaluation des Green Office Projektes. Außerdem interdisziplinäre Lehre im Umfang von 2 SWS pro Semester und
Begleitforschung mit der Möglichkeit zur Weiterqualifikation.

Die vollständige Stellenanzeige finden Sie hier.

Wandercoaching und Konferenz des netzwerk n

3. Runde des Wandercoachings

Das Wandercoaching des netzwerk n geht in die dritte Runde und studentische wie auch gemischte Gruppen können sich noch bis zum
9. Oktober für eine individuelle Beratung durch zwei ausgebildete Coaches des netzwerk n bewerben, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen.

Studentische Initiativen spielen eine wichtige Rolle in der Transformation der Hochschulen, um neue Impulse zu setzen. Daher fördert das BMBF das Wandercoaching im Rahmen des Projektes „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten„. Einen Eindruck von der letzten Runde des Wandercoachings vermittelt dieses Video. Alle weiteren Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

konferenz n

Das netzwerk n veranstaltet vom 3.-5. Dezember in Berlin bereits zum dritten mal seine jährliche konferenz n, diesmal zum Thema „Studentisches Engagement für nachhaltige Hochschulen – Alles neu durch die Sustainable Development Goals?“.
Informationen zur Anmeldung und Programm finden Sie in Kürze hier.
Ein Video von der letzten konferenz n im Januar in Berlin finden Sie hier.

perspektive n

Am Donnerstag, den 29. September findet im Rahmen des RASUM-Symposiums an der Hochschule Darmstadt eine Diskussionsrunde perpektive n zum Thema „Herausforderung Nachhaltige Entwicklung – die Hochschule Darmstadt weiter denken“, im Rahmen des RASUM-Symposiums der Schader-Stiftung statt.

Das Format „perpektive n“ stellt eine Reihe an Podiumsdiskussion im Fishbowl-Format an verschiedenen Hochschulen dar, in der jeweils mit Vertreter_innen der Hochschulverwaltung und Studierendenschaft Nachhaltigkeitsperspektiven für die jeweilige Hochschule diskutiert werden. Weitere Informationen zum Format finden Sie hier. Bei Fragen oder Interesse an einer solchen Veranstaltung vor Ort können Sie Michael Flohr kontaktieren.

Stellenausschreibung Studiengangskoordination Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement an der HNEE

(Bewerbungsfrist Mittwoch, 10.08.26)

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) sucht zum 19.09.16 eine/n neue/n akademische/n Mitarbeiter/in (50%, TV-L E 13) zur Koordination des Weiterbildungsstudiengangs „Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement„. Die Stelle ist ist im BMBF-Projekt „Weiterentwicklung, Evaluation und Etablierung von berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten an der HNE Eberswalde“ angesiedelt und zunächst bis zum 30.09.2017 befristet.

Zum Aufgabenbereich gehören die konzeptionelle Weiterentwicklung, Evaluierung und Qualitätssicherung des Weiterentwicklungsangebots sowie die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing für den Studiengang. Weiterhin gehören die Projektadministration und Betreuung von Studierenden, Lehrenden und Hilfskräften, sowie der Online-Lernplattform, dazu. Darüber hinaus auch eine Mitwirkung in der Lehre möglich.
Anforderung ist ein Masterabschluss, idealer Weise mit interdisziplinärer und nachhaltiger Ausrichtung, Erfahrung in der Abwicklung von Drittmittelprojekten sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Bewerbungen sind in elektronischer Form bis zum 10. August unter Angabe der Kennziffer „28/16“ an Frau Großkopf zu richten.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier, Fragen richten Sie bitte an Herrn Benjamin Nölting.

 

Neuigkeiten vom netzwerk n: Launch der plattform n und Wandercoaches gesucht

Das netzwerk n hat seine plattform n offiziell geöffnet und sucht für die nächste Runde des „Wandercoachings“ noch Studierende, die studentische Nachhaltigkeitsinitiativen beraten möchten.

Launch der plattform n

Seit dem 16. Juni ist die plattform n offiziell für alle Nachhaltigkeits-initiativen an Hochschulen geöffnet. Studentische wie nicht-studentische Akteure sind eingeladen, sich über die Online-Plattform zu vernetzen und diese für ihre Projektarbeit zu nutzen.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick
Vernetzung: Austausch und Wissenstransfer mit anderen Aktiven über das  „Forum“ und Zusammenarbeit in übergreifenden Gruppen und Projekten
Kollaboration: Projektmanagement-Tools zur Dokumentenerstellung, Dateiablage, Nachrichten, Terminfindung, Kalender und Aufgabenplanung
Präsentation: Eine öffentlich zugängliche Infoseite bietet die Möglichkeit der Außenwelt das eigene Projekt und Aktivitäten zu präsentieren
Neu hinzugekommen sind Funktionen zur Facebook-Integration, sowie die Möglichkeit, jetzt auch Tabellen anzulegen.

Das netzwerk n lädt dazu ein, die Plattform zu testen und auszuprobieren. Erste Anleitung und Hilfestellung finden Sie hier, Ansprechpartner für weitere Fragen und Anregungen ist Tillmann Schmitz.

Wandercoaches gesucht

Es werden derzeit für das Projekt „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ engagierte Studierende gesucht, die im Rahmen der dritten Runde des Wandercoaching zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 Nachhatigkeitsinitiativen vor Ort beraten möchten.

Die neuen Wandercoaches bekommen in Workshops das nötige Wissen vermittelt um studentische Initiativen beraten zu können. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2016 bei Henrike Lindemann formlos möglich.

Alle weiteren Infos im untenstehenden Flyer sowie hier.
Wandercoaching Ausschreibung 16

Wissenschaftliche Mitarbeiter/in für Bildung für nachhaltige Entwicklung am Institut Futur an der FU Berlin gesucht

Die Arbeitsstelle beim Wissenschaftlichen Berater des BMBF für das UNESCO-Weltaktionsprogramm (WAP) Bildung für nachhaltige Entwicklung, Prof. Gerhard de Haan, angesiedelt am Institut Futur der FU Berlin sucht befristet bis zum 25.09.17 eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in zur Elternzeitvertretung (75%, 13 TV-L FU).

Ziel der wissenschaftlichen Beratung am Institut Futur ist die Entwicklung und Durchführung eines Monitorings zur Beobachtung von Entwicklungsprozessen bei der Umsetzung des Weltaktionsprogramms (WAP) sowie der BNE-Implementierung in Deutschland und einer entsprechenden Berichterstattung gegenüber verschiedenen WAP-Gremien (Nationale Plattform, Fachforen, Partnernetzwerke etc.).

Zu den Aufgaben gehören die Mitarbeit bei der Erarbeitung von Positionspapieren und thematischen Synopsen ebenso wie die Erstellung von Sachstandsberichten, wissenschaftlichen Publikationen und Präsentationen sowie wissenschaftliche Beratung.

Es sind Bewerbungen von Absolvent/innen der Erziehungs-, Politik-, Kommunikations- oder Nachhaltigkeitswissenschaften mit Erfahrung in Bildung für nachhaltige Entwicklung erwünscht. Bewerbungsfrist ist der 09.05.2016. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.