Lesetipp: Schwerpunktheft „Reallabore als Orte der Nachhaltigkeitsforschung und Transformation“

Im Dezember ist das Schwerpunktheft „Reallabore als Orte der Nachhaltigkeitsforschung und Transformation“ der Zeitschrift Technikfolgenabschätzung – Theorie und Praxis des KIT erschienen, welches neben konzeptionellen Beiträgen auch erste Ergebnisse aus vier Reallaboren der Förderlinien Baden-Württembergs vorstellt.

Im Schwerpunkt wird durch zwei einführende Beiträge mit konzeptionellen Überlegungen zum Forschungsformat und einer Diskussion der Schlüsselbegriffe des Forschungsmodus der Kontext für die Vorstellung der 4 Reallabor Case-Studys gegeben, wodurch wesentliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Reallaborprojekte deutlich werden.

In den vier Case-Studies stellen dann die Reallabore „Wissensdialog Schwarzwald„, „Urban Office – Nachhaltige Stadtenwicklung in der Wissensgesellschaft„, „Quartier Zukunft – Reallabor 113“ und „Energielabor Tübingen – Gemeinsam zur Energiewende“ ihre jeweiligen Forschungsdesigns und erste gewonnene Erkenntnisse aus der partizipativen Zusammenarbeit in den Reallaboren vor Ort vor.

Abschließend stellt das Begleitforschungsteam ForReal konzeptuelle, praxisorientierte und reflexive Thesen zur Diskussion, welche sich auf die Bedeutung zielorientierter Methodennutzung und das Thematisieren von Lernprozessen als Kerncharakteristiken von Reallaboren stützen.

Das Heft (Open-Access) kann hier heruntergeladen werden.

Factsheet des WBGU zur „Forschung für die Transformation der Städte zu Nachhaltigkeit“

Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat in einem neuen Factsheet die wichtigsten wissenschaftspolitischen Empfehlungen des WBGU-Städtegutachens „Der Umzug der Menschheit: Die transformative Kraft der Städte“ (2016) zusammengefasst.

Bereits im Hauptgutachten kommt Forschung eine bedeutende Rolle als Mittler zu, einen gesellschaftlichen Lern- und Suchprozess zu unterstützen. Die Empfehlungen zielen dabei darauf ab, sowohl die Datenlage für Stadtforschung durch bessere Rahmenbedingungen und Kooperation mit gesellschaftlichen Schlüsselakteuren, als auch global mit anderen Städten und Organisationen zu verbessern. Auch soll Stadtforschung in Reallaboren selbst zur nachhaltigen Entwicklung der Städte beitragen. Dabei macht das Gutachten nicht bei der Nord-Süd Grenze halt sondern fordert auch hier eine globale Perspektive.

Kernforderungen stellen ein „Max-Planck-Institut für urbane Transformation“, „50 urbane Reallabore für 50 Jahre“, sowie die gezieltere Erfassung sozialer, politischer und ökonomischer Indikatoren dar.

„Nachhaltigkeit sollte querschnittsmäßig in allen Programmen der Bundesregierung mit Stadtfokus verpflichtend aufgenommen werden, ohne dabei zur Floskel oder Worthülse degradiert zu werden.“

Der Factsheet steht hier zum Download.

Forschungspreis für nachhaltige Entwicklung des BUND

Der BUND schreibt in 2017 erstmals einen Preis für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Nachhaltige Entwicklung in den zwei Kategorien Studentische Abschlussarbeiten und Forschungsarbeiten aus.

Der Preis soll zur Beschäftigung mit dem Thema anregen und dazu beitragen, das Wissenschaftssystem für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu sensibilisieren.
Dabei können Arbeiten aus allen Fachdisziplinen eingereicht werden, mit besonderer Berücksichtigung von interdisziplinär angelegten Arbeiten.
Der Preis ist für studentische Arbeiten (Bachelor- oder Masterthesen) mit 1.000€, für Forschungsarbeiten (Dissertationen oder Forschungsberichte) auf 3.000€ dotiert. Es können noch bis zum 15. März 2017 seit Januar 2015 fertig gestellte Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Die feierliche Preisverleihung erfolgt im Juni 2017. Die prämierten Arbeiten werden anschließend auf der Homepage des BUND veröffentlicht. Alle weiteren Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Jahresrückblick 2016: Aktivitäten in der Reallaborforschung

Das Jahr 2016 war ein erfolgreiches in Sachen Reallaborforschung. Der nachfolgende Überblickbeitrag soll die wichtigsten Meilensteine aus der deutschen Reallaborforschung aufzählen um den aktuellen Stand der Forschung und Forschungsförderung von transformativer Forschung im Rahmen von Reallaborprojekten in Deutschland zu geben.
Dabei möchten wir lediglich den Überblick über den großen Rahmen bieten; details was in den einzelnen Projekten passiert ist finden Sie auf den Webseiten der einzelnen Reallabore.

Zweite Reallabor-Förderlinie BaWü gestartet

Ein größerer Meilenstein in der Reallaborförderung war der Start der zweiten großen Förderlinie des Wissenschaftsministeriums in Baden-Württemberg. Im Rahmen der Förderung werden sieben weitere Reallaborprojekte eingerichtet, mit einem Gesamtfördervolumen von rund 8 Mio. Euro über drei Jahre. Thematischer Schwerpunkt ist nach der ersten, breiter ausgelegten Förderrichtlinie nun insbesondere das Themenfeld „Stadt“. Weitere Infos im Beitrag.

Interkolloquium: Erste Zwischenbilanz der ersten Förderlinie BaWü

Im April 2016 fand ein erstes großes Interkolloquium statt, bei dem die Reallabore der ersten Förderlinie des Baden-Württembergischen Reallabor-Förderprogramms aus ihrem ersten Förderjahr berichtet haben. So wurden erste Ergebnisse und Erfahrungen präsentiert und mit internationalen Erxpertinnen und Experten diskutiert.
Weitere Informationen zum Interkolloquium finden Sie im Beitrag.

Reallabore Baden-Wüttemberg in der GAIA

Neben den Kurzberichten auf dem NaWis-Blog werden die Reallabor-Projekte künftig auch auf den GAIA-Mitteilungsseiten einen festen Platz erhalten. Dort soll künftig regelmäßig über Entwicklungen, Neuigkeiten und Ergebnisse aus den Reallaborprojekten sowie der Begleitforschung berichtet werden.

Die aktuelle Ausgabe der GAIA (4/2016) hat außerdem die Reallaborforschung als Themenschwerpunkt. Beiträge zu Reallaboren im Kontext transdisziplinärer Forschung mit konzeptionellen Überlegungen ebenso wie Case Studies aus der Forschungspraxis, darunter die Reallabore Baden-Württembergs, sind vertreten. Die Beiträge finden Sie hier.

Reallabore auf der IST

Auf der International Sustainable Transitions-Konferenz in Wuppertal mit über 400 internationalen Gästen haben sich auch die Reallabore aus Deutschland präsentiert: In zwei eigenen Sessions ging es speziell um die Baden-Württembergischen Reallaborprojekte, von denen Projekte der ersten und zweiten Förderlinie in Dialog und Poster-Sessions näher vorgestellt und diskutiert wurden. Näheres dazu im Beitrag.

Im Rahmen der Konferenz wurde darüber hinaus auch das Reallaborprojekt „Wohstandstranformation Wuppertal (WTW)“ in zwei Sessions präsentiert und im Rahmen eines Side-Events auch vor Ort begutachtet und diskutiert.

Gemeinsames Kick-off der Begleitforschung BaWü-Labs ‚Stadt‘

In einem gemeinsamen Kick-Off am 27. September 2016 wurde das Begleitforschungsprogramm für die zweite Reallabor-Förderlinie in Baden-Württemberg gestartet. Die Begleitforschung bietet unter anderem Unterstützung in Form einer externen Beratung oder Trainings zu inter-/transdisziplinärer Arbeit für die Projektteams der Reallabore.
Weitere Informationen finden Sie im Beitrag.

Relevante Publikationen

Im vergangenen Jahr wurde eine Anzahl relevanter Fachbeiträge zum Thema Reallaborforschung publiziert. Eine Auswahl finden Sie im Folgenden:

Schäpke, N., Singer-Brodowski, M., Stelzer, F., Bergmann, M. , & Lang, D. J. (2015). Creating Space for Change: Real-world Laboratories for Sustainability Transformations: The Case of Baden-Württemberg. Gaia, 24(4), 281-283.

Felix Wagner et al.: BaWü-labs on Their Way – Progress of Real-world Laboratories in Baden-Württemberg. zur Webseite

Uwe Schneidewind, Karoline Augenstein, Franziska Stelzer, Dorle Riechert, Luisa Lucas. “The Woodstock of Sustainability Science”. Impulses from the Wuppertal Making Utopia Possible Conference Week. GAIA 25/3 (2016): 207 – 209

Luederitz, C., et al., Learning through evaluation – A tentative evaluative scheme for sustainability transition experiments, Journal of Cleaner Production (2016), http://dx.doi.org/10.1016/j.jclepro.2016.09.005.

Uwe Schneidewind, Mandy Singer-Brodowski, Karoline Augenstein, Franziska Stelzer: Pledge for a Transformative Science: A Conceptual Framework. Wuppertal Paper Nr. 191 (Juli 2016).

Der konzeptionelle Rahmen einer transformativen Wissenschaft, die nicht nur beobachtet sondern selber aktiv wird und sich forschender Weise einmischt, wird im folgenden Beitrag auch der internationalen Fachwelt zugänglich gemacht. zum Download

Workshop „Reallabore als transformative Methode in der Nachhaltigkeitsbildung“ vom 24.-25.01.17 in Wuppertal

Vom 24.-25. Januar 2017 veranstalten das Wuppertal Institut und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) einen gemeinamen Workshop zum Thema „Reallabore als transformative Methode in der Nachhaltigkeitsbildung“ in Wuppertal.

Der Workshop richtet sich an FachexpertInnen aus Wissenschaft und Praxis und soll den Austausch zwischen Reallabor-Forschung und dem Bereich der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE) fördern. So sollen gemeinsam Ideen entwickelt werden, wie sich im Zusammenspiel didaktische Erkenntnisse aus dem Bereich der BNE mit den Praxiserfahrungen der Reallabor-Forschung verknüpfen lassen.

Als Referentinnen und Referenten werden u.a. Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal Instituts), Dr. Heinrich Bottermann (Generalsekretär der DBU), Prof. Dr. Ilka Parchmann (Vizepräsidentin der Uni Kiel) sowie Dr. Mandy Singer-Brodowski (Institut Futur Berlin) dabei sein.

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Es wird um Anmeldung bis zum 17.01.2017 bei karoline.augenstein@wupperinst.org gebeten.

Reallabore Baden-Württemberg:
Reallabor Schorndorf

Im Februar 2016 startete das Baden-Württemberger „Reallabor Schorndorf: Zukunftsweisender Öffentlicher Verkehr – Bürgerorientierte Optimierung der Leistungsfähigkeit, Effizienz und Attraktivität im Nahverkehr (BOOLEAN)“ sowie die ergänzende Begleitforschung mit dem Vorhaben, ein ergänzendes Buskonzept zu entwickeln, das individuell abrufbar ist und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort in den schwächer ausgelasteten Nebenzeiten flexible Mobilität gewährleistet. Jetzt konnte mit Mercedes Benz Vans ein neuer Praxispartner dazugewonnen werden.

Die Besonderheiten des Projekts, das von einem vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) angeführten Konsortium durchgeführt wird, liegen in der Nutzung von Kleinbussen, die effizienter und ressourcenschonender als normale Linienbusse sind, sowie im Verzicht auf feste Haltepunkte. Dazu wird an einem digitalen Bedienkonzept geforscht, welches den Nahverkehr auf die individuellen Ansprüche der Nutzenden anpassen soll.

Im Rahmen der Projektentwicklung ist dann ein weiterer Schwerpunkt die umfangreiche Partizipation der Bürgerinnen und Bürger, für die seit Februar ein Konzept erarbeitet wurde, welches mit ersten Projektpräsentationen auf dem Schorndorfer Bürgermarkt nun in die Umsetzungsphase gegangen ist. Weitere Schwerpunkte des Beteiligungsprozesses liegen in vertiefenden Diskussions- und Experimentierrunden zur Fahrzeugentwicklung und der Erprobung des Bedienkonzeptes.

Als neuer Kooperationspartner konnte nun Mercedes-Benz Vans für die technische Entwicklung der Fahrzeuge gewonnen werden. u.a. für die Bereitstellung von Minibussen, als auch für die Bereitstellung von „Know-how“ zur Entwicklung des Bedienkonzeptes sowie der Informationsschnittstelle zwischen Leitstelle, Fahrpersonal und Nutzenden. Darüber hinaus möchte das Unternehmen das Beteiligungsverfahren unterstützen.

Aktuelle Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

DRIFT Workshopbericht zu Transformationsforschung

Im Rahmen eines Expertenworkshops am 14. Juni 2016 in Berlin zum Thema „Transformation Research – Goals, Contents, Methods“, organisiert vom Dutch Research Institute for Transition (DRIFT) und Ecologic, haben 25 führende Forscherinnen und Forscher über Ansätze, Ziele, Inhalte und Ergebnisse transformativer Forschung diskutiert. Ein besonderer Fokus lag auf geeigneten Methoden und Praktiken aus den Sozialwissenschaften, welche die Erforschung von Prozessen und der Dynamik von Transformationen aus verschiedenen Perspektiven ermöglichen.

Zum Workshop wurde nun von Julia Wittmayer und Katharina Hölscher ein abschließender Bericht veröffentlicht. Dieser fasst die Hauptargumente aus den Debatten zusammen und formuliert Fragestellungen für zukünftige Forschungsarbeiten zur Analyse und Unterstützung von Nachhaltigkeitstransformationen. Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden.

Transformationsforschung hat sich in den letzten Jahren schnell als Forschungsperspektive entwickelt, um gesellschaftliche Veränderungsprozesse in Richtung nachhaltiger Entwicklung zu unterstützen. Dabei verbindet sie verschiedene Forschungsfelder und Ansätze, kombiniert theoretische Konzepte und Rahmenbedingungen und bedient sich unter anderem transdisziplinärer
Daraus ist eine intensive Debatte über die Legitimität, die gesellschaftlichen und institutionellen Auswirkungen sowie den Bedarf für entfacht.
Bislang fehlen jedoch weitgehend konzeptionelle Arbeiten zur empirischen und theoretischen Untersetzung von Transformationsforschung, ihren Methoden und inhaltlichen Schwerpunkten.

Der Workshop hat sich nun diesen Problemen zugewandt. Dabei wurden fünf wesentliche Diskussionspunkte in Bezug auf zukunftsweisende Forschungsfragen identifiziert, um Transformationsforschung weiterzuentwickeln „DRIFT Workshopbericht zu Transformationsforschung“ weiterlesen

Best-Practice Sammlung des netzwerk n veröffentlicht

Das netzwerk n hat am Freitag, den 7. Oktober seine Best-Practice-Sammlung zu Nachhaltigkeitsprojekten im Hochschulbereich im Rahmen des 3. Symposiums Nachhaltigkeit in der Wissenschaft (SISI) in Berlin veröffentlicht.

Die Best-Practice-Sammlung, welche in Kooperation mit der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit produziert wurde, zeigt 27 konkrete Projekte und Strukturen an Hochschulen auf, die bereits heute in den Bereichen Lehre, Governance, Betrieb und Forschung Nachhaltigkeit in der Praxis umsetzen. Die Bandbreite reicht, um einige Beispiele zu nennen, vom Studium Oecologicum in Tübingen, über das Kompetenzzentrum nachhaltige Entwicklung (Wien), die grüne Mensa  „Veggie No. 1“ (Berlin) bis zu einem Student Journal aus Maastricht.

Dabei stellen gerade Studierende und Initiativen an Hochschulen einen wichtigen Faktor im Rahmen des Transformationsprozesses zu Nachhaltigkeit dar. So schaffen diese es, durch ihr ehrenamtliches Engagement starke Veränderungsimpulse in die Institutionen hineinzutragen und sich öffentliches Gehör zu verschaffen, um notwendige Reformen einzufordern.

Die Best-Practice Sammlung können Sie hier herunterladen.
Bei Fragen können Sie sich an Lisa Weinhold vom netzwerk n wenden.

Neuer Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ der Zempelin Stiftung

Die Zempelin Stiftung hat dem Wuppertal Institut Mittel zur jährlichen Vergabe eines Forschungspreises für transformative Wissenschaft gestiftet.

Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums, welches am 8. September in Wuppertal im Rahmen eines Festaktes unter dem Motto „Making Utopia Possible“ gefeiert wurde, hat der Stifterverband dem Institut den Forschungspreis für „Transformative Wissenschaft“ für die nächsten fünf Jahre übergeben.

Jährlich soll das Institut im Rahmen eines Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens eine Preisträgerin oder einen Preisträger ermitteln, welche/r den mit 25.000€ dotierten Preis erhält. Dazu hat die Stiftung dem Wuppertal Institut insgesamt 250.000€ zur Verfügung gestellt, um die Ehrung im Rahmen eines Symposiums vorzunehmen, welches aktuelle Fragen zu transformativer Forschung adressiert.

Inhaltlich zielt der Forschungspreis auf „alle Formen von Wissenschaft, die Impulse auslösen, die den gesellschaftlichen Fortschritt befördern.“ Vorgeschlagen werden können NachwuchswissenschaftlerInnen, zivilgesellschaftliche Institutionen oder Wissenschaftseinrichtungen, die sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen annehmen und zu einer nachhaltigen Transformation unserer Gesellschaft und Umwelt beitragen, sowie solche, die sich der Nachwuchsförderung in dem Feld verdient machen.

Die offizielle Mitteilung vom Stifterverband finden Sie hier.

Reallabore aus Baden-Württemberg auf der International Sustainable Transitions Konferenz

Die Reallabore der Förderlinien des Landes Baden-Württembergs haben ihre Aktivitäten auf der 7. International Sustainable Transitions (IST) Konferenz, die vom 6.-9. September in Wuppertal stattfand, einem internationalen Fachpublikum präsentiert.

Am Donnerstag, den 8. September diskutierten die Forschenden der Reallabor-Projekte gemeinsam mit den beiden Teams der Begleitforschung und den internationalen Gästen in zwei Dialog-Sessions sowohl „Reallabore als neuen Forschungsmodus“ unter Betrachtung der konzeptionellen Rahmungen und Fallbeispiele aus Baden-Württemberg ebenso wie die „Potenziale und Grenzen von Reallaboren“ aus Sicht von Wissenschaft und Praxis in einer zweiten Session. Dabei präsentierten zunächst Forschende aus den Reallabore-Projekte in Kurzvorträgen ihre Projekte und spezifische Perspektive auf das Thema. Anschließend wurden dann einzelne Aspekte unter Einbeziehung von internationalen ExpertInnen der Transition-Forschung diskutiert.

In einer Speeddating Session sowie einem eigenen Ausstellungsbereich für die Baden-Württemberger Reallabore im Rahmen der nachmittäglichen Poster-Sessions kamen die VerterInnen aus insgesamt sieben Reallaboren dann auch mit den BesucherInnen der Konferenz näher ins Gespräch und konnten Fragen der Gäste aber auch eigene Herausforderungen mit dem Fachpublikum diskutieren.

Folgende Poster und Reallabore haben sich im Rahmen der Konferenz präsentiert:

  • Structure of the “Real-World Laboratory 131: KIT findet Stadt”.
  • Participation on the way to the Real-World Laboratory 131.
  • Reallabor 131 – Overview of the real-world experiments.
  • Co-Design and Co-production in the Real-world Laboratory Knowledge Dialogue Northern Black Forest.
  • SPACESHARING LABORATORY.
  • Future City Lab – “Realworld Laboratory for a Sustainable Mobility Culture”.
  • With public participation to a stopless and timetableless urban quarter bus in the Reality Lab Schorndorf.
  • Rethinking schools in the context of demographic and pedagogic shift: The research agenda of Reallabor STADT-RAUM-BILDUNG.
  • Real-world lab ASYLUM.