Ausweitung der Begleitforschung für die Reallabore Baden-Württembergs

Seit September 2016 wurde die bestehende Begleitforschung der ersten Förderlinie des Landes Baden-Württemberg auch auf die Reallabor-Projekte der zweiten Förderlinie ausgeweitet.

Bereits seit Mitte 2015 hatten sich zwei Projektteams unter Leitung der Leuphana Universität Lüneburg sowie der Universität Basel auf den Weg gemacht, um die Reallabore sowohl zu unterstützen als auch begleitend zu erforschen.

Die Begleitforschung besteht dabei aus zwei Projekten:
Die Projektteam unter Leitung der Universität Lüneburg begleitet unter dem Titel „Forschung in Reallaboren begleiten, systematisieren und transferieren“ die 14 Reallabore praxisnah hinsichtlich deren Prozessgestaltung. Darüber hinaus unterstützt das Team durch die Erfassung übergreifender Ergebnisse und Best-Practices sowie die nationale und internationale Vernetzung der Akteure untereinander.

Das Projektteam der Universität Basel versucht währenddessen unter dem Titel „Reallabore vernetzen, verstehen, verstetigen“ Einsichten in die Prozesse in den Reallaboren selbst, insbesondere hinsichtlich methodischem Vorgehen, Qualitätsmerkmalen sowie der transdisziplinären Wissensintegration zu gewinnen. Dabei bietet es einen (moderierten Rahmen) für das gemeinsame Lernen und die Generalisierung der gewonnenen Erfahrungen.

Die Begleitforschung bietet den Reallaboren so konkrete Unterstützung in Form einer externen Beratung oder Reflexion sowie eine Plattform zur gegenseitigen Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch, welche Methodenkenntnis und Praxiswissen, auch aus den beiden Begleitforschungsteams zusammenbringt. Währenddessen wird gleichzeitig übergreifendes Methodenwissen festgehalten, um die Reallaborforschung insgesamt zu fördern und zu verstetigen.

Einen Überblick über die Begleitforschung können sie diesem Flyer entnehmen.

 

Neues Reallabor-Forschungsprogramm „Trafo BW“ des Landes Baden-Württemberg gestartet

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat ein neues Forschungsprogramm „Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW“ gestartet.

Nachdem das Wissenschaftsministerium Baden-Württembergs bereits seit 2015 zwei Förderlinien für Reallaborforschung unterhält, fördert nun auch das Umweltministerium mit knapp sechs Millionen Euro bis zum Jahr 2021 inter- und transdisziplinäre Reallaborforschung im Kontext der Energiewende Baden-Württembergs.

Thematisch werden Forschungsvorhaben zum Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis für die Themenfelder Sektorkopplung von Strom, Wärme und Mobilität, der Überwindung von Hemnissen für Energieeffizienzmaßnahmen auf Verbraucherseite sowie hinsichtlich Einsatzmöglichkeiten von Solarthermie und Bioenergie (2.0) gefördert.

Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung und Akzeptanz von technologischen Lösungen sondern auch um Innovationen bsp. von Geschäftsmodellen, hinsichtlich gesellschaftlichem Bewusstsein, Verbaucherverhalten oder organisatorischer Einbindung von Akteuren.

Das neue Forschungsprogramm wurde durch eine Empfehlung des wissenschaftlichen Ausschusses des Beirats der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung angestoßen.

Alle weiteren Informationen zur Förderlinie sowie Informationen zur Antragsstellung (Frist 22.08.16) finden Sie hier.

Interkolloquium: Zwischenbilanz der ersten Förderlinie der Reallabore Baden-Württembergs

Am 29. April 2016 fand an der Hochschule für Technik Stuttgart ein Interkolloquium statt, in dessen Rahmen die Reallabore der ersten Förderlinie des Landes Baden-Württembergs aus ihrem ersten Förderjahr berichtet und in themenspezifischen Workshops konkrete Herausforderungen mit internationalen ExpertInnen diskutiert haben.

Im Rahmen des Interkolloquiums wurden erste Ergebnisse und Erfahrungen aus den Projekten im Beisein von Ministerin Theresia Bauer präsentiert und mit internationalen Expertinnen und Experten wie u.a. Dr. Andrew Karvonen (University of Manchester) und Uwe Schneidewind (Wuppertal Insitut, per Videochat) diskutiert.

In sechs Workshops wurden dann spezifische Themen vertieft:

Ein erster Workshop beschäftigte sich mit einem wissenschaftlich fundierten „Versuchsaufbau“ von Reallaboren im Zusammenhang mit der Stakeholder-Einbindung hinsichtlich des Bewirkens von Veränderungen während ein zweiter Workshop die transformative Wirkung von Reallaboren hinsichtlich des Potenzials zivilgesellschaftlicher Initiativen und deren Rolle in „Models of Change“ behandelte. Der dritte Workshop untersuchte die „Integration von Wissen in transdisziplinären Prozessen“ – also wie und wo welche Arten von Wissen in der Interaktion der unterschiedlichen Akteure entstehen während der vierte Workshop Konflikte im Umgang mit Stakeholdern behandelt hat: Von notwendigen Konflikten und Widersprüchen partizipativer Forschung bis hin zu ethischen Fragestellungen. Der fünfte Workshop hingegen beschäftigte sich mit eher wissenschaftstheoretischen Fragestellungen, insbesondere dem Erkenntnisgewinn in Hinblick auf Lernprozesse und ihre forschungspraktische Relevanz, ebenso wie die Übertragbarkeit aus dem ‚Labor‘-Kontext heraus. Im sechsten Workshop ging es dann ganz um den Lernbegriff innerhalb der transformativen Nachhaltigkeitsforschung – welche Umgebungsgestaltung unterstützt welche Arten von Kompetenzerwerb?

In einer abschließenden Paneldiskussion wurden dann Potenziale und Grenzen der Reallaborforschung mit den eingeladenen ExpertInnen zusammengetragen. Insgesamt ging es sowohl um die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen, (wissenschaftliche) Qualitätssicherung in der Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Institutionen auch hinsichtlich der Professionalität und Routinisierung. Ebenso einen Ausblick auf mögliche Zukunftsszenarien der Reallabore. Dabei wurde auch das große Engagement der Beteiligten in dem noch wenig etablierten Forschungsformat deutlich.

Zum Schluss gab Dr. Felix Wagner vom Baden-Württembergischen Ministerium noch einen kurzen Ausblick auf den weiteren Schritte der Begleitforschung und Evaluation der Reallabore Baden-Württembergs.

Hier finden Sie das Programm sowie die Workshopbeschreibungen.
Einen Kurzbericht von Dr. Michael Kalf für die HfT finden Sie hier.

Eröffnung des „Future City Lab – Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“ am 03. April in Stuttgart

Am Sonntag, den 03.04.2016 findet die Eröffnungsfeier des „Future City Lab – Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“, eines der Reallabore der ersten Förderlinie des Landes Baden-Württemberg, in Stuttgart statt.

Im Rahmen der Veranstaltung stellt sich das Projekt der Universität Stuttgart der breiten Öffentlichkeit vor und startet mit einer Karawane der nachhaltigen Fortbewegungsformen durch Stuttgart. Auf einem Markt der Möglichkeiten werden verschiedene Mobilitätsformen, -technologien und -praktiken getestet und gezeigt. Mit weitere Gäste, einer Fish-Bowl-Diskussion sowie einer Ausstellung der geplanten Realexperimente findet nachmittags im Theater Rampe die feierliche Eröffnung statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage. Das Programm finden Sie hier, die Einladung zur Karawane hier. Anmeldungen für die Diskussion an karten@theaterrampe.de.

EFI zu sozialen Innovationen

Die Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI) betont nach Veröffentlichung ihres Jahresgutachtens 2016 in einer ergänzenden Pressemitteilung nochmals ausdrücklich die Bedeutung sozialer Innovationen in der Forschungs- und Innovationsförderung.

Die EFI äußert sich damit auch zu der Kritik, ein zu enges soziales Innovationsverständnis zu bedienen, wie sie u.a. von Dirk Messner und Uwe Schneidewind geäußert wurde (siehe Kolumne des DIE).
EFI-Mitglied Prof. Böhringer macht in der Pressemitteilung deutlich: „Wir haben die Sorge, durch die Fokussierung auf ein technologisches Innovationsverständnis in der Förderpolitik wichtige soziale Innovationspotenziale zu vernachlässigen“. Die Expertenkommission fordert daher „von der Bundesregierung nun mutige Schritte ein, um mit neuen Formaten der Partizipation und mit neuen Förderinstrumenten zu experimentieren“.

Die Kommission verweist für eine zukünftige Förderung auf Preisgeld-Wettbewerbe oder Vorreiter-Beispiele wie die Reallaborförderung in Baden-Württemberg.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Workshop „Experimente für gelebte Nachhaltigkeit – Ein Ansatz im Reallabor“ am 11.03. in Berlin

Im Rahmen des Reallabors Future City Lab_Stuttgart Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur findet am Freitag, den 11. März 2016 im Umweltbundesamt in Berlin ein Workshop zum Thema „Experimente für gelebte Nachhaltigkeit  – Ein Ansatz im Reallabor“ statt.
Im Rahmen des Workshops soll die Rolle und Bedeutung von Reallaborexperimenten für soziale Innovationen und gelebte Nachhaltigkeit diskutiert werden. Vor dem Hintergrund erster Erkenntnisse aus dem Future City Lab_Stuttgart geht es dabei um die identifizierung spezifische Chancen und Herausforderungen, die mit der Umsetzung verbunden sind.

Weitere Details können Sie der Einladung entnehmen, das Programm finden Sie hier.

Anmeldungen werden bis spätestens Montag, den 7. März 2016 von Eric Puttrowait entgegen genommen.

Symposium „Reallabor Spacesharing“ am 18.02.16 an der Kunstakademie Stuttgart

Am 18.02. findet von 9-12.30h an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg ein Symposium anlässlich der EuroFM Winterschool 2016“  zum Thema „Reallabor Spacesharing“ statt.

Im Rahmen des Symposiums wird das Forschungsprojekt „Reallabor Spacesharing“ vorgestellt und diskutiert, welche Potentiale und Herausforderungen sich bei der Nutzungsintensivierung von Gebäuden durch dynamische Programmierung mit dem Ziel der „24/7-Nutzung“ ergeben.
Das vorgestellte Reallabor ist eines der in der ersten Förderrunde des Landes Baden-Württemberg geförderten Projekte.

Das Symposium findet in englischer Sprache statt. Das Programm sowie alle weiteren Informationen zum Symposium finden Sie hier.

„The Future of Sustainable Food Business“ Sommeruniversität im August 2016 in Emmendingen

Vom 31. Juli bis zum 14. August 2016 findet die zweite Sommeruniversität
„The Future of Sustainable Food Business“ der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie in Kooperation mit dem College of the Atlantic in Emmendingen (nähe Freiburg im Breisgau) statt.

Die Sommeruniversität richtet sich an (angehende) Abiturienten und Bachelor-Studierende, die in Gruppen selbstgewählte Projekte bei Unternehmen aus der Region durchführen und dabei von erfahrenden Lehrenden angeleitet werden. Dabei werden relevante Inhalte, theoretische Konzepte und Forschungsmethoden in einem Reallabor, erarbeitet, um das Wissen in einer transdisziplinären, praxisorientierten Gruppenarbeit und der offenen Atmosphäre einer Charrette (einer öffentlichen Projektwerkstatt) anzuwenden, die den Partnerbetrieben und interessierten Bürgerinnen und Bürgern die direkte Beteiligung an den Studienprozessen ermöglicht.

Inhaltlich steht die Diskussion um unser heutiges Ernährungssystem, seiner nachhaltigen Entwicklung und möglicher innovativer Konzepte eines Wandels hin zu einer grünen Ernährungswirtschaft im Vordergrund.

Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier. Anmeldeschluss ist der 30. April 2016.

Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen? – Veranstaltung der Plattform Forschungswende am 11.01.16 in Stuttgart

Der BUND, der NABU Baden-Württemberg und die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende laden ein zum Workshop „Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen?“ am
11. Januar 2016 in Stuttgart.

In dem Workshop sollen Ziele, Strukturen und Inhalte der Forschungs- und Innovationsstrategien sowie die Möglichkeiten der Partizipation auf Bundes- und Landesebene vorgestellt und diskutiert werden. Außerdem liegen aus den „Reallaboren für praxisnahe wissenschaftliche Forschung zur Nachhaltigkeit“ erste landesspezifische Erfahrungen für Baden-Württemberg vor, die reflektiert und diskutiert werden sollen. Der Workshop wendet sich insbesondere an die Akteure der Gesellschaft sowie der transformativen Wissenschaft.

Ausführliche Informationen zum Workshop finden Sie in der Einladung.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 05.01.2016 unter Angabe von Institution und Funktion an hello(at)forschungswende.de
Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Zweite Förderlinie der Reallabore Baden-Württemberg gestartet

Nach erfolgter Ausschreibung der zweiten Förderlinie für „Forschung für Nachhaltigkeit“ hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg nun sieben weitere Reallaborprojekte ausgewählt, die neben den bestehenden sieben Reallaborprojekten für drei Jahre mit weiteren 8 Millionen Euro gefördert werden.

Die Projekte mit Bezug zum Thema „Städte als Zukunftslabore der modernen Gesellschaft“ sollen dabei das Zusammenspiel von Wissenschaft, Kommunen, Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft stärken. Sie decken dabei thematisch verschiedene Felder einer zukünftigen Stadtentwicklung ab, die sich vor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Herausforderungen stellen: Von Einwanderung und demographischem Wandel, über klimaverträgliches Wohnen hin zu nachhaltiger Mobilität und den Herausforderungen digitaler Lösungen.

Die Projekte wurden dabei aus 27 Anträgen auf Grundlage der Begutachtung durch eine unabhängige Expertenkommission ausgewählt. Hier ein Überblick über die sieben geförderten Reallaborprojekte:

  • Reallabor BUGA:log in Heilbronn
    Im Reallaborprojekt BUGA:log der Hochschule Heilbronn sollen selbstfahrende Transportfahrzeuge für die Nahversorgung im Stadtraum eingesetzt werden, sodass das Verkehrsaufkommen insgesamt reduziert wird. Dazu sollen erstmals Fahrzeuge im Rahmen der Anlieferung und Entsorgung für die Bundesgartenschau 2019 im öffentlichen Bereich getestet werden. Besucher der Bundesgartenschau können dann mit einer eigens entwickelten App den Transportern kleine Aufträge erteilen – dabei sollen gemeinsam Vorbehalte und Herausforderungen für den bürgernahen Einsatz von autonomen Fahrzeugen aufgespürt werden.
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  • Reallabor Schorndorf – Zukunftsweisender Öffentlicher Verkehr
    In Schorndorf (nähe Stuttgart) soll ein bedarfsorientiertes, digital gestütztes Konzept für den dortigen öffentlichen Nahverkehr entwickelt werden, das ohne feste Haltestellen auskommt und damit den Nahverkehr ganz an die individuellen Ansprüche der Nutzenden anpasst. Mittels einer App entwickelt das Projektkonsortium um das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum eine flexible Mobilitätslösung für die Nebenverkehrszeiten, welche durch intelligente Nutzung von Kleinbussen zudem noch Ressourcen einsparen soll.
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  • Reallabor „Go Karlsruhe!“
    In Karlsruhe soll mit digitalen Methoden untersucht werden, wie eine Stadt fußgängerfreundlicher gestaltet werden kann. Präferenzen von Fußgängerinnen und Fußgängern sollen gemeinsam mit Forschenden der Hochschule Karlsruhe der Stadtverwaltung und weiteren Verbänden erforscht werden, um im Anschluss Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs in Experimenten auszuprobieren. Dabei setzt das Projekt auf Interaktion über digitale Medien. Und zwar dort, wo sich die Zielgruppe bewegt: An Ampeln und Verkehrsschildern sowie über die Smartphones der Fußgängerinnen und Fußgänger. Nebenbei werden so auch unterschiedliche (digitale) Beteiligungsformen erprobt.
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  • Energielabor Tübingen
    Im Energielabor-Projekt Tübingen erforscht die Universität Tübingen in einem breit aufgestellten Konsortium zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, wie im Stadtraum Photovoltaik, Solar- und Geothermie, Kleinwindkraft und Biomasse so ergänzt werden können, dass 50 Prozent der Versorgung durch regenerative Energiequellen erfolgt. Auch das Bewusstsein und der persönliche Beitrag der Bürgerinnen und Bürger soll aufgezeigt werden um dem Abbau von Vorbehalten gegenüber regenerativen Energiequellen zu dienen.
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  • Reallabor Stadt:quartiere 4.0 in Stuttgart und Herrenberg
    Im geographisch auf zwei Kommunen angelegten Reallabor der Universität Stuttgart sollen digitale Verfahren und Simulationen erprobt werden, um Bürgerinnen und Bürger in die jeweilige Stadtentwicklung einzubeziehen. Das Projekt dient der Auswahl, Erprobung und Evaluation geeigneter (digitaler) Methoden für die unterschiedlichen Planungphasen. Stadtquartiere sollen auf diese Weise zu „Reallaboren des Wandels“ werden und ein zu entwickelnder Planungsleitfaden die Erkenntnisse für andere Kommunen nutzbar machen.
    Information der Uni Stuttgart
  • Reallabor „STADT-RAUM-BILDUNG“ in Heidelberg
    Im Reallabor der SRH Hochschule Heidelberg untersuchen drei Hochschulen gemeinsam mit Praxispartnern, wie durch Um- und Ausbauten von Schulen Bildungslandschaften geschaffen werden können, die individualisierte und kooperative Lernformen ermöglichen. Auch soll untersucht werden, wie Schulen selber zu Impulsgebern für die Stadtgesellschaft werden können. Im Rahmen des Reallabors soll die Neustrukturierung lokaler Bildungslandschaften zur nachhaltigen Gestaltung der Wissensstadt wissenschaftlich, fachlich und praktisch unterstützt werden. Ein Handbuch zur Schulbau-Typologie soll die Erkenntnisse zu Projektende festhalten und übertragbar machen.
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  • Reallabor „Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region“
    Die Pädagogische Hochschule Heidelberg untersucht gemeinsam mit zahlreichen Praxisakteuren, welche Faktoren die wirtschaftliche und soziale Integration von Flüchtlingen in den Bereichen Spracherwerb, Arbeitsmarktintegration und Wohnen fördern. Darüber hinaus werden Integrationsmaßnahmen der beteiligten Kommunen verglichen, um Best-Practice-Beispiele herauszuarbeiten. Nach den zahlreichen Veränderungen der rechtlichen, strukturellen und sozialen Rahmenbedingungen der Flüchtlingszuwanderung in den letzten Jahren gilt es hier nachhaltige Lösungen innerhalb der veränderten Bedingungen aufzuzeigen.
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Die Ausschreibung vom Juni 2015 kann hier eingesehen werden. Die Pressemitteilung des Ministeriums vom 07.10.15 finden Sie hier.