Reallabor Symposium am 27.04.2018 in Karlsruhe

Am 27. April 2018 fand im Bürgerzentrum Südstadt in Karlsruhe das Reallabor Symposium statt. Die Reallabore, ihre Ergebnisse und Erfahrungen aus über 3 Jahren Reallabor-Forschung in Baden-Württemberg bildeten den Mittelpunkt der Veranstaltung flankiert von Inputs und Reflexionen aus Wissenschaft und Politik, interaktiven Elementen und einem festlichen Abendprogramm. Neben einer Reflexion des Erreichten gab es auch einen forschungspolitischen Ausblick zur Zukunft einer nachhaltigen Wissenschaft.

Der Tag startete mit einem Nachhaltigkeitsspaziergang des Reallabors 131 als Vorprogramm. Den Beginn des Symposiums bildete eine Einführung zur Wissenschaft für Nachhaltigkeit und der Reallabor Förderlinien von Dr. Felix Wagner gefolgt von eine Keynote von Prof. Dr. Lucia Reisch (Zeppelin Universität) mit dem Titel „Reallabore als Motor der Weiterentwicklung einer nachhaltigkeitsbezogenen Transformationsforschung und -Praxis?“. Die BaWü Labs und die Begleitforschungsteams präsentierten hiernach ihre Ergebnisse und Teams auf einer Messe den Besucherinnen und Besuchern des Symposiums.

Der zweite Teil der Veranstaltung startete mit Grußworten der Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, dem Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Dr. Frank Mentrup und dem Vizepräsident des KIT Prof. Dr. Thomas Hirth. Es folgten fachliche Inputs zur Entwicklung des transformativen Formates Reallabor der Begleitforschungsteams, der BaWü-Labs – Dr. Oliver Parodi für die Reallabore aus Baden-Württemberg – und von Prof. Dr. Uwe Schneidewind in Namen der Expertenkommission Wissenschaft für Nachhaltigkeit.

Den Abschluss des Symposiums bildete eine hochrangig besetzte Fishbowl-Podiumsdiskussion zum Thema „Reallabor Forschung: Wohin gehst Du ?“. Teilnehmende Gäste waren unter anderem Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Dr. Eugen Huthmacher (BMBF) und Prof. Dr. Armin Grunwald (KIT/ITAS) sowie Dr. Regina Rhodius (Wissenschaftsdialog Nordschwarzwald) und Dr. Walter Vogt (Future City Lab Stuttgart).
Die Veranstaltung war sehr gut besucht mit Teilnehmenden aus den Bereichen interessierte Öffentlichkeit, Reallabor-Forschende und Praktiker, Fördermittelgeber und Kommunen, Unternehmen und NGOs bis hin zu Studierenden.

Eine Auflistung aller Reallabore der Förderlinien sowie in Kürze eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

Tagung „Wissensintegration“ der DG Humanökologie 24. – 26. Mai 2018

Unter dem Titel: „Transformationswissen integrieren – Wie ‚wirklich‘, ‚wahr‘ und ‚wirksam‘  ist Wissen“ wird auf der Jahrestagung 2018 der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie weiter an grundlegenden Fragen der Wissenschaftstheorie und Praxisunterstützung in den Nachhaltigkeitswissenschaften diskutiert. Die Tagung findet zwischen 24. und 26. Mai d.J. in Sommerhausen am Main statt.

Es wird thematisiert, welche Perspektiven es in Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsphilosophie, Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftssoziologie für eine (interdisziplinären) Wissensintegration gibt, die auf die Fragestellungen in den Nachhaltigkeitswissenschaften anwendbar sind. Gerade in diesem Bereich sind multi-, inter- und transdisziplinäre Herangehensweisen an Wissensproduktion und Wissensverwendung essentiell. Wie valide, sensitiv, spezifisch und reliabel ist also wissenschaftliche Wissensproduktion? Genügt es, über technisch erhobene Daten, wie beispielsweise über Big Data, die „Wirklichkeit“ abzubilden und daran Eingriffsvorschläge (wie z.B. im Kontext der „smart cities“) auszurichten?

Diese Anfragen an eine Epistemologie und Wissenschaftstheorie der Umweltforschung sollten u.E. angesichts der Vielfalt der Krisen unserer Umwelt genauer beleuchtet werden. Denn wie kann eine geforderte „große Transformation“, die mit der Hoffnung verknüpft ist, die Entwicklung einer nachhaltig agierenden Gesellschaft zu unterstützen, gelingen? Ein solches Projekt vernetztes handlungsrelevantes Wissen auf allen gesellschaftlichen Ebenen und Bereichen, sowohl in akademischen, wie auch in alltagspraktischen Formen. Ökologische Ziele sind dabei neben ökonomischen und sozialen Zielen aufeinander bezogen zu verfolgen und ihre kausale Verwobenheit ist zu beachten.

Etliche Praxisprojekte zur nachhaltigen Entwicklung liegen bereits vor. Es fragt sich: Zeigen diese – durchaus positiv zu bewertenden – regionalen transdisziplinären Projekte eine gelungene Wissensintegration? Und wenn ja, aufgrund welcher Herangehensweise?

Eine Reihe von Fragen …

Für eine transformative Wissenschaft lassen sich zahlreiche Detailfragen ableiten, etwa:

* Wo gibt es konzeptuell und methodisch die größten Probleme der Wissensintegration? Wie gelingen die Verbindung zwischen Ökologie und Ökonomie und jener zwischen Natur- und Sozialwissenschaften? Wie werden unterschiedliche Wissenstypen, z.B. Systemwissen, Strategiewissen, „katalytisches Wissen“ (i. S. von Ortwin Renn), Orientierungswissen (i. S. von Jürgen Mittelstraß) zusammengeführt? Was sind konsistente und praxisrelevante Lösungsvorschläge?
* Wie gelingt die Einbindung praktischen / ethischen Wissens? Wie lassen sich die im Alltagsbewusstsein beobachtbaren Werturteile z.B. hinsichtlich der „gesellschaftlichen Natur-Verhältnisse“ auch theoretisch rechtfertigen? Wie behindern Machtverhältnisse die Wissensintegration?
* Was hält die Menschen von der stärkeren Umsetzung des Nachhaltigkeitswissens in die Lebenspraxis ab?

Auf der Tagung soll diese komplexe Thematik in Form von Keynotes und Vertiefungsworkshops diskutiert werden. U.a. mit Beiträgen von Egon Becker, Christoph Görg, Konrad Ott und Christine von Weizsäcker.

Der Programmentwurf ist hier zu finden; Anmeldung bitte über www.dg-humanoekologie.de

Save the Date: Reallabor Symposium am 27.04.2018 in Karlsruhe

Am Freitag, den 27.04.2018 sind die Reallabore der beiden Förderlinien der Reallabore Baden-Württembergs in Karlsruhe zu Gast und bieten die Möglichkeit, sich konkret über die Reallaborforschung aus den letzten drei Jahren zu informieren und mit den Forschenden aus Wissenschaft und Praxis ins Gespräch zu kommen.

Das Symposium stellt somit die Reallabore in Baden-Württemberg und Ihre Arbeit in den Mittelpunkt, flankiert von Inputs und Reflexionen aus Wissenschaft und Politik, interaktiven Elementen und einem festlichen Abendprogramm.

Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, von Reallabor-Forschenden und Praktiker, über Fördermittelgeber und Kommunen, Unternehmen und NGOs bis hin zu Studierenden sind alle Interessierten eingeladen, sich durch interaktive Formate in die Reflexion des erreichten Entwicklungsstandes des Formates Reallabor sowie bei einen forschungspolitischen Ausblick einzubringen.

Weitere Informationen folgen in Kürze, für Rückfragen können Sie sich an Dr. Felix Wagner des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Baden-Württemberg wenden. Eine Auflistung aller Reallabore der Förderlinien finden Sie hier.

Preisverleihung des Forschungspreises „Transformative Wissenschaft“

Achtung: Verlängerte Anmeldefrist bis zum 27.11.2017.

Am 05. Dezember 2017 findet die Preisverleihung des Forschungspreises „Transformative Wissenschaft“ im Haus Zwingli in Berlin statt. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Der Forschungspreis zielt auf Formen von Forschung, die gesellschaftliche Impulse auslöst und fördert und dabei die Zivilgesellschaft einbezieht. Das Wuppertal Institut vergibt dieses Jahr erstmals den Forschungspreis gefördert durch die Zempelin Stiftung im Stifterverband.
Die Gewinnerin des diesjährigen Forschungspreises ist Dr. Laura Woltersdorf (Goethe-Universität Frankfurt): Sie überzeugte die Jury mit ihrem integrierten Bewertungskonzept für ein nachhaltiges Wassermanagement in Namibia, das in einem aufwändigen transdisziplinären Prozess entwickelt wurde. Weitere Informationen zum Forschungspreis finden Sie hier.

Im Rahmen der Preisverleihung wird in einem kurzweiligen Programm neben Laudatio und Impulsvortrag durch die Nominierte auch zum Austausch über die Herausforderungen transdisziplinärer und transformativer Forschung angeregt.

Das Programm der Preisverleihung finden Sie hier. Bitte melden Sie sich bis zum 27. November 2017 verbindlich per Email unter forschungspreis@wupperinst.org an.

Abschlusspräsentation und UBA-Fachtagung des Reallabors für nachhaltige Verkehrskultur in Stuttgart

Vom 21.-23. September 2017 werden in Stuttgart die Ergebnisse des im Rahmen der Reallabore Baden-Württembergs geförderten „Reallabors für nachhaltige Mobilitätskultur“ präsentiert und der Abschluss des Forschungsvorhabens gefeiert.

Am 22. September wurde die UBA-Fachtagung „Neue Wege in der transformativen Umweltpolitik. Sozial-ökologische Perspektiven einer Transformationskultur am Beispiel nachhaltiger Alltagsmobilität“ in den Projektabschluss eingebettet:
Auf der Tagung sollen die im Forschungsprojekt gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich der Wirkungspotenziale transformativer Umweltpolitik beleuchtet und mögliche Übergänge von der (transformativen) Reallaborforschung in die gelebte Praxis mit Forscher*innen und Praktiker*innen diskutiert werden. Dazu wurden u.a. internationale Expert*innen der Living-Lab Forschung eingeladen.

Das vollständige Programm finden Sie hier. Eine Anmeldung zur Tagung ist noch bis zum 15. September unter anmeldung@r-n-m.net möglich.

Am Vorabend der UBA-Fachtagung findet bereits eine Abendveranstaltung zur Eröffnung der Ausstellung „Stuttgart in Bewegung“ statt, zu der auch Wissenschaftsministerin Theresia Bauer erwartet wird.

Zum Abschluss der Veranstaltung findet dann am Samstag, den 23.09. ein interaktiver Aktionstag mit Realexperiment-Workshops zu Mobilität sowie Aktionen wie einer Schnippeldisko und einem Lastenradrennen mit anschließender Party statt.

Den Programmflyer finden Sie hier, alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage des Reallabors.

Interkolloquium der Reallabore Stadt in Baden-Württemberg

Am 6. Juli fand an der Universität Stuttgart ein Interkolloquium für die zweite Förderreihe „Reallabore Stadt“ in Baden-Württemberger statt.
Auf dem Interkolloquium stand der Austausch zwischen den Reallaboren sowie die Diskussion und Weiterentwicklung der methodischen Reallabor-Forschung gemeinsam mit internationalen Expertinnen und Experten auf der Agenda.
Theresia Bauer, die Baden-Württembergische Wissenschaftsministerin eröffnete persönlich das Interkolloquium und unterstrich die Bedeutung des innovativen Forschungs- und Transformationsformats für eine nachhaltige Entwicklung. Das Ministerium wolle und werde das ambitionierte Format der Reallabore auch in den nächsten Jahre weiterhin nach Kräften unterstützen.

Mit dabei waren neben einer Reihe der Projekte aus der ersten Förderlinie alle sechs Reallabore der zweiten Förderlinie, die zunächst Ministerin Theresia Bauer und den anwesenden Expert_innen den aktuellen Stand ihrer Vorhaben präsentierten. Eine Übersicht über alle Reallabore in Baden-Württemberg bietet inzwischen auch ein Wikipedia-Artikel „Reallabor„.

Neben Impulsen zum Forschungsmodus der nah verwandten urbanen Living Labs durch Prof. Dr. James Evan (Manchester) und den Herausforderung von „Real-world labs“ durch Prof. Dr. Andrew Karvonen (Stockholm) wurde in Workshops und einer abschließenden Fish-Bowl-Diskussion an Perspektiven für die Reallaborforschung gearbeitet.
In den Workshops wurde ausgiebig zur vielfältigen und oft herausfordernden Rolle von Forschung in den neuen Formaten diskutiert. Ebenfalls wurden die Herausforderungen der konkreten Interventionen, gemeinsame Lernprozesse und insgesamt die Bedeutung von transformativer Forschung erörtert.

In der abschließenden Fishbowl-Diskussion wurde deutlich, dass die Community an der Verknüpfung von Erfahrungen aus über 20 Jahren transdisziplinärer Forschung und dem an vielen Stellen verwandten Konzept der Reallabore arbeitet. Dieser Prozess sei aber noch nicht abgeschlossen und sollte immer wieder fruchtbar fortgeführt werden, wie Prof. Dr. Martina Schäfer betonte. Auch der Anspruch an ein echtes gemeinsames Co-Design zwischen Wissenschaft und Praxis wurde diskutiert und unterstrichen. Prof. Dr. Michael Stauffacher fand zum Ende diesbezüglich nachdenkliche Worte: einerseits sei es natürlich zu begrüßen, wenn das Format der Reallabore finanziell umfangreich unterstützt werde, gleichzeitig dürfe dies nicht dazu führen, dass neue Akteure aus primärem Interesse an den Fördertöpfen und geringem Bezug zur transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung das Feld übernähmen.

Eine große Abschlusskonferenz der Förderlinien ist für April 2018 geplant.

International Transdisciplinary Conference 2017 vom 11.-15.09. an der Leuphana Universität Lüneburg

Vom 11.-15. September 2017 findet an der Leuphana Universität Lüneburg die International Transdisciplinarity Conference 2017, organisiert von der Leuphana und dem TD-Net der Schweizer Akademie der Wissenschaften, statt. Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz sind Aspekte von Interkulturalität im Themenkomplex transdisziplinärer Bildung und Forschung.

Durch die Konferenz soll die internationale Community transdisziplinärer Bildung und Forschung gestärkt werden, indem deren Fortschritte in theoretischer, empirischer und transformativer Hinsicht sichtbar gemacht und im Sinne einer Kultur der Interkulturalität auch auf der Konferenz selber verschiedene Regionen, Institutionen, Kulturen und Gemeinschaften zusammengebracht werden.
Im Themenschwerpunkt soll Transdisziplinarität in seiner (inter)kulturellen Dimension betrachtet werden, um das Potenzial von Transdisziplinarität im Umgang mit Heterogenität und sozialen, epistemologischen, als auch regionalen Unterschieden zu beleuchten.

Beiträge in den Kategorien Theorien, Methoden und Case-Studies, als auch didaktische Konzepte können noch bis Freitag, den 10. März in Form von Abstracts eingereicht werden. Den ausführlichen Call können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Transformations Konferenz 2017: „Transformations in Practice“ vom 30.08.-01.09. in Dundee

Vom 30.08.-01.09.17 findet die Transformations Konferenz 2017 zum Thema „Transformations in Practice“ an der University of Dundee in Schottland statt.

Die Transformations Konferenz zielt auf die gegenwärtigen Herausforderungen einer Transformation zu Nachhaltigkeit und geht der Frage nach, wie Voraussetzungen für ein gutes Leben, heute und in der Zukunft geschaffen werden können, während gleichzeitig unsere Umwelt gestärkt wird. Die diesjährige Konferenz widmet sich daher konkreten Praktiken aus aller Welt, die soziale und ökologische Transformationen auf verschiedenen Ebenen ermöglichen. Als transdisziplinäre Konferenz kommen dabei sowohl Forschende wie Engagierte aus der Praxis zu Wort.

Die sechs Subthemen sind dabei die Konzeptualisierung von Nachhaltigkeitstransformationen, Designing Transformation und transformative Formen von Design, Konditionen und Praktiken für Transformationen, Transformationsforschung, Kreativität und Innovationen für erweiterte Praktiken von Transformationen und die Verbindung von Aktivismus und Gesetzgebung.

Als erste Keynote-Speaker wurden Hilary Bradbury und Michael Quinn Patton bestätigt.

Die Einreichungsfrist für Konferenzbeiträge ist bereits abgelaufen, eine Early-Bird-Registrierung ist noch bis April hier möglich. Alle weiteren Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Ausstellung des Reallabors Asyl

Das „Reallabor Asyl„, Teil der Zweiten Förderlinie der Reallabore Baden-Württembergs, präsentiert sich noch bis zum 28.02. im Rathaus Wiesloch in einer Poster-Ausstellung mit praxisorientierten Lösungsvorschlägen zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt der Kommunen der Rhein-Neckar-Region.

Die Ausstellung wurde im Rahmen des Reallaborprojektes gemeinsam von Wissenschaftlern der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) entwickelt und bietet der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit sich über die aktuelle Forschung, regionale Konzepte und Integrationsmaßnahmen zu informieren. Einige Poster finden Sie hier auch online.

Im Rahmen des Forschungsprojektes wird erprobt, welche Faktoren die wirtschaftliche und soziale Integration von Flüchtlingen in den Bereichen Spracherwerb, Arbeitsmarktintegration und Wohnen fördern, mit dem Ziel Best-Practice-Beispiele herauszuarbeiten. Neben der wissenschaftlichen Arbeit ist auch der Austausch mit Praktizierenden und der Fachöffentlichkeit integraler Projektbestandteil.

Die Posterausstellung stellt die einzelnen Teilprojekte des Reallabors vor. Sie beschäftigen sich mit aktuellen Fragestellung wie der Kopplung von Sprach- und Kompetenzerwerb in der beruflichen Bildung, der Entwicklung von Beschäftigungsfähigkeit von Flüchtlingen nach ihrer Ankunft in Hinsicht auf Unterstützungsangebote, Faktoren der Unterbringung für eine echte Integration in die Stadtquartiere oder politische Ansätze für die kommunale Politik.

Weitere Einlicke in die Arbeit des Reallabors liefert die Studie „Integrating Refugees in the Rhine-Neckar-Region: Initial Evidence from an Inclusive Soccer Project„, welche im Dezember veröffentlicht wurde. Die Studie können Sie hier herunterladen.

 

Kolloquium „Wege aus der Wachstumsgesellschaft“ vom 31.03.-2.04. in Otzenhausen

Die Stiftung Forum für Verantwortung veranstaltet vom 31. März – 2. April 2017 ein Kolloquium zum Thema „Wege aus der Wachstumsgesellschaft“ in Otzenhausen (Saarland). Das Kolloquium richtet sich an Masterstudierende und DoktorandInnen aller Disziplinen.

Thematischer Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass wachstumszentrierte Ökonomien das Überleben der Menschheit mittelfristig gefährden. Obwohl zahlreiche Analysen und Studien dazu existieren, gebe es aber kaum Visionen dazu, wie Alternativen praktisch aussehen und erreichbar wären.

Hier möchte das Kolloquium ansetzen – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie u.a. Hans Diefenbacher, Niko Paech und Michael Kopatz stellen unter der Leitung von Harald Welzer Alternativen zur Wachstumswirtschaft zur Diskussion und versuchen, gemeinsam mit den Teilnehmenden Denk- und Möglichkeitsräume für eine Postwachstumsökonomie und Wege zur Nachhaltigkeit zu öffnen.

Die Stiftung trägt dabei alle Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten. Voraussetzung für eine Bewerbung um die Teilnahme ist die Einsendung einer Begründung, weshalb die Bewerberin/der Bewerber am Kolloquium teilnehmen möchte (maximal 1000 Zeichen) sowie eines Lebenslaufs per E-Mail an Birgit Hamm. Die Bewerbung ist noch bis 31.01.2017 möglich.

Das Programm finden Sie hier zum Download. Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebseite.

Workshop „Reallabore als transformative Methode in der Nachhaltigkeitsbildung“ vom 24.-25.01.17 in Wuppertal

Vom 24.-25. Januar 2017 veranstalten das Wuppertal Institut und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) einen gemeinamen Workshop zum Thema „Reallabore als transformative Methode in der Nachhaltigkeitsbildung“ in Wuppertal.

Der Workshop richtet sich an FachexpertInnen aus Wissenschaft und Praxis und soll den Austausch zwischen Reallabor-Forschung und dem Bereich der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE) fördern. So sollen gemeinsam Ideen entwickelt werden, wie sich im Zusammenspiel didaktische Erkenntnisse aus dem Bereich der BNE mit den Praxiserfahrungen der Reallabor-Forschung verknüpfen lassen.

Als Referentinnen und Referenten werden u.a. Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal Instituts), Dr. Heinrich Bottermann (Generalsekretär der DBU), Prof. Dr. Ilka Parchmann (Vizepräsidentin der Uni Kiel) sowie Dr. Mandy Singer-Brodowski (Institut Futur Berlin) dabei sein.

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Es wird um Anmeldung bis zum 17.01.2017 bei karoline.augenstein@wupperinst.org gebeten.

Forum „Zukunftsfähige Hochschule gestalten – Wo liegen die politischen Hebelpunkte?“ am 5.12. in Berlin

Am Montag, den 5.12.16 veranstalten das netzwerk n und die Heinrich-Böll-Stiftung ein gemeinsames Forum unter dem Titel „Zukunftsfähige Hochschule gestalten – Wo liegen die politischen Hebelpunkte?“. Das Forum ist Teil der konferenz n und findet in den Räumlichkeiten der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin statt.

Im Rahmen des Forums soll unter anderem ein Positionspapier des studentischen Netzwerks vorgestellt werden und anschließend mit einer breiten Öffentlichkeit aus Politik, Hochschule, Aktivist_innen und allen weiteren Interessierten diskutiert werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie der aktuelle Stand der Nachhaltigkeitsbestrebungen an Hochschulen ist und wie diese im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zukunftsfähig gemacht werden können.

Es wird um eine Anmeldung an bildung@boell.de gebeten.

Für die konferenz n (vom 3.-5.12. in Berlin) sind noch Restplätze vorhanden – Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

NachDenkstatt 2016 – Denken.Handeln.Wandeln. vom 25.-27.11. in Oldenburg

Vom 25.-27. November 2016 findet an der Universität Oldenburg die NachDenkstatt 2016 statt, eine studentisch organisierte und transdisziplinär ausgerichtete Workshop-Konferenz, die zum mitdenken und selber handeln anregen soll, um gemeinsam den gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten.

Auf der Konferenz sollen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen mit BürgerInnen, Studierenden und weiteren Interessierten gesellschaftlich relevante Lösungsansätze zu vorher definierten Problemen erarbeiten

Die Workshopthemen reichen dabei von materiellem Wohlstand über den Wandel auf individueller Ebene hin zu ökologischen Stoffströmen bis zu den Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung. Dabei ist wichtig, dass zum Abschluss der Konferenz konkrete Ergebnisse im Sinne des transdisziplinären Prozesses erarbeitet worden sind, welche Aktive in Praxis und Wissenschaft zu neuen Fragen und Ansätzen anregen und erste Lösungsansätzen zu bestehenden Problemen bieten.

Bereits seit 2012 organisieren Studierende der Uni Oldenburg ehrenamtlich neben ihrem Studium die NachDenkstatt. Das Organisationsteam besteht dabei zu einem großen Teil aus Studierenden des Master in Sustainability Economics & Management. Alle weiteren Informationen finden Sie hier, für Interessierte gibt es die Möglichkeit, sich noch auf die Nachrückliste der Veranstaltung setzen zu lassen.

Tagung „Engagierte Hochschule“ vom 7.-11. November in Illertissen

Von Montag, 7.11.2016, bis Freitag, 11.11.2016 findet die Tagung „Engagierte Hochschule – Zusammenarbeit von Hochschule und Zivilgesellschaft an nachhaltigen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen“ im Hochschulzentrum Vöhlinschloss in Illertissen (Nähe Neu-Ulm, Bayern) statt.

Die Tagung wird im Rahmen des bayerischen Dialogforums und gleichnamigen Programm des Stifterverbands „Campus & Gemeinwesen“ in Zusammenarbeit mit der Hochschule Neu-Ulm, der Hochschule Augsburg, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie dem Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V. organisiert.

Thematisch steht die zivilgesellschaftliche Öffnung von Hochschulen sowie die Partnerschaft mit außeruniversitären Organisationen im Vordergrund. Alle Interessierten sind eingeladen, sich aktiv einzubringen.

Die Tagung setzt dabei verschiedene Schwerpunkte:

  • Montags stehen Zukunftsperspektiven und Wirkungsforschung rund um die Zusammenarbeit von Hochschulen und zivilgesellschaftlichen Organisationen im Vordergrund,
  • Dienstags werden strategische Partnerschaften und bildungspolitische Fördermaßnahmen diskutiert,
  • Mittwochs steht das Engagement von Studierenden sowie dessen Förderung im Vordergrund,
  • während für Donnerstag und Freitag ein Schwerpunkt „Hochschule ohne Grenzen“ zum Engagement für Geflüchtete vorgesehen ist.

Für Montag und Dienstag (7./8.11.) können Vorschläge für Beiträge eingereicht werden. Die Vorstellung von „Projekten“, „Papers“ oder „Challenges“ ist möglich. Alle Projekte von beispielgebenden Charakter können sich hier im Rahmen eines Gallery Walk mit Posterpräsentation vorstellen; zwölf ausgewählte Paper mit einer Länge von 4-6 Seiten sollen in den parallelen Sessions diskutiert werden und „Challenges“ in Form von Themen-Tischen, sollen in zwei Runden von 45 Minuten von den Teilnehmenden interaktiv bearbeitet werden.
Vorschläge können bis zum 31. Juli per Mail eingereicht werden. Entsprechende Formblätter sowie alle weiteren Informationen zur Einreichung finden Sie hier.

Das vollständige Programm sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier.

3. BMBF-Symposium „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ vom 6.-7. Oktober in Berlin

Am 6. und 7. Oktober 2016 veranstaltet das BMBF im Humboldt-Carré Berlin das 3. Symposium zum Thema „Nachhhaltigkeit in der Wissenschaft„.

Im Rahmen des Agendaprozess „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ (SiSi) wurden in zwei großen Symposien im April 2013 und Mai 2014 sowie in weiteren Fachveranstaltungen von Lehrenden, Forschenden, Studierenden und Hochschulverwaltungen Maßnahmen erarbeitet, um die Hochschulen in ihrer Transformation zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Um den Austausch zwischen den Akteuren anzuregen, soll das Symposium die Diskussion zu Facetten der Nachhaltigkeit in Hochschulen und Forschungseinrichtungen anregen. Thematisch geht es dabei insbesondere um Klimaschutz und Energienutzung, nachhaltigen Umgang mit (Bio)Ressourcen, Mobilitätsmanagement, grüne IT und Forschungsinfrastruktur sowie die Rolle von Forschungsräumen für den sozialen Zusammenhalt.

Dazu sind Interessierte eingeladen, ihre konkreten Beiträge und Erfahrungen zur Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Forschung im Rahmen einer moderierten Poster-Session zu präsentieren oder Projekte und Initiativen zur Vorstellung vorzuschlagen. Vorschläge können Sie bis zum 10. August 2016 unter Verwendung dieser Vorlage an sisi@fona.de  senden.

Die Teilnahme am Symposium ist nur mit einer persönlichen Einladung möglich. Alle weiteren Informationen finden Sie in Kürze hier.

Jahrestreffen der „Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit“ vom 29.-31. Juli in Ulm

Vom 29.-31. Juli 2016 findet das Jahrestreffen der Hochschultage für ökosoziale Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit 2016 im Wissenschaftszentrum Schloss Reisensburg bei Ulm statt.

Alle Hochschulangehörigen, die interessiert sind, sich im Rahmen der Hochschultage für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren oder sich für das Thema ökosoziale Marktwirtschaft interessieren, sind eingeladen dem Treffen beizuwohnen.

Im Vordergrund der Veranstaltung steht die Vernetzung mit den Projektträgern und Beteiligten der in Deutschland, Österreich und Schweiz stattfindenden Hochschultage. Der inhaltlichen Diskurs dreht sich um das Thema ökosoziale Marktwirtschaft, das Format der Hochschultage sowie Nachhaltigkeit an Hochschulen im Allgemeinen.

Die Teilnahme kostet 195€, für Studierende werden die Kosten übernommen. Das Programm sowie alle relevanten Informationen finden Sie hier oder auf der Webseite der Initiative.

BNE Agendakongress am 11./12. Juli in Berlin

Vom 11. bis 12. Juli findet, organisiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Agendakongress „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Berlin Congress Center (bcc) statt.

Einmal im Jahr veranstaltet das BMBF einen Agendakongress um die Diskussionen und Ideen zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung bundesweit zu vernetzen. Der Kongress richtet sich an alle in dem Feld aktiven Akteure und Initiativen, sowie an die Gremienmitglieder, die das Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland begleiten. Im Vordergrund steht der Austausch und die gemeinsame Arbeit am Nationalen Aktionsplan, der im Frühjahr 2017 verabschiedet werden soll.

An beiden Tagen werden auch Workshops zum Themenbereich „nachhaltige Hochschulen“ angeboten. Am Dienstag wird im Workshop ein erster Entwurf mit Zielen und Maßnahmen für BNE im Hochschulkontext aus dem Fachforum Hochschule vorgestellt.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind noch bis
Montag, den 4. Juli unter diesem Link möglich.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Konferenz „Transformative Research Development in Urban and Regional Environments“ vom 1.-3. September an der Universität Bozen-Bolzano

Die Freie Universität Bozen-Bolzano veranstaltet in Kooperation mit der Donau Universität Krems vom 01.-03.09.2016 eine Konferenz zur Entwicklung transformativer Forschung im urbanen und regionalen Kontext. Die Konferenz findet am Universitätscampus in Brixen, Italien, statt.

Thematisch liegt der Fokus auf den sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen von Transformation im urbanen/regionalen Raum. Schwerpunkt liegt dabei in der aktiven Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in Transformationsprozesse und urbane/regionale Entwicklung.
Neben theoretischen und methodischen Ansätzen werden Wissenschaftler*innen und Aktive aus verschiedenen Disziplinen ihre Ansätze und Ergebnisse aus transformativer Forschung präsentieren. Inhaltlich sollen die Themen Migration und Integration, Solidarökonomie, Strategien zur Armutsbekämpfung, Gesundheit in urbanen Lebensräumen, gesellschaftliche Entwicklung sowie lebenslanges Lernen im Forschungs- und Transformationskontext diskutiert werden.

Die Konferenzergebnisse werden in der UniPresse der Universität Bozen-Bolzano publiziert, sowie ausgewählte Papers in einem Online-Journal veröffentlicht. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Ankündigung sowie das Programm finden Sie hier.
Eine Registrierung ist erforderlich und kann hier vorgenommen werden.
Fragen richten Sie bitte an transformativeresearch(at)unibz.it

Symposium „Wie innovativ ist Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland“ am 13. Juni an der HAW Hamburg

Die HAW Hamburg veranstaltet am Montag, den 13. Juni ein Symposium zum Thema „Innovation in der Nachhaltigkeitsforschung: ein Beitrag zur Umsetzung der UNO Nachhaltigkeitsziele“.

Nach Verabschiedung der sog. „Sustainable Development Goals
(SDGs) und des Dokuments „Transforming our world: the 2030 Agenda for Sustainable Development“ in 2015 steht nun die Umsetzung der SDGs an. Dazu soll diskutiert werden, wie Forschung zum Thema Nachhaltigkeit hier einen Beitrag leisten kann: Wie sehen innovative Ansätze in der integrativen Forschung für eine globale Nachhaltigkeit aus und wie kann Nachhaltigkeitsforschung nicht nur ökologisch sondern auch wirtschaftlich und sozial relevant sein ?

Um hier konkrete Ansätze zu erarbeiten lädt das Forschungs-und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“, Initiator des „World Symposium on Sustainability in Higher Education“, zum Symposium ein.

Als Dokumentation und Output der Veranstaltung soll das Buch „Innovation in der Nachhaltigkeitsforschung“ als Teil der Buchreihe
„Theorie and Praxis der Nachhaltigkeit“ im Springer Verlag veröffentlicht werden.

Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Wochenendakademie für Studierende zu Nachhaltigkeit an Hochschulen vom 6.-8. Mai in Aachen

Der Verein zur Förderung politischen Handelns und rootAbility halten von Freitag, den 06.05. bis Sonntag, den 08.05. in Aachen erneut das Seminar „Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten?“. Das Seminar richtet sich an Studierende, die sich für Nachhaltigkeit interessieren und mehr Wissen und Fähigkeiten erlernen möchten, wie sie Nachhaltigkeit an ihrer Hochschule voranbringen können. Inhaltlich soll es darum gehen:

  • Einsichten zu erlangen, wie sich Nachhaltigkeitsprozesse an Hochschulen gestalten lassen,
  • Sich mit anderen aktiven Studierenden zu vernetzen und auszutauschen,
  • Methoden, Projekte, Tipps und Tricks zu erlernen wie der Nachhaltigkeitsprozess an der eigenen Hochschule besser begleitet werden kann,
  • Neue Inspiration, Motivation und Energie zu gewinnen,
  • Mehr von einem Referenten der Universität Maastricht über das Green Office Modell zu lernen.

Die Plätze sind auf 20 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro. Alle weitere Informationen erhalten Sie hier.

Forschungswende Jahreskonferenz am 7. Juni in Berlin

Zum Abschluss der vier Projektjahre, in denen das BMUB die zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende gefördert hat, findet am 7. Juni die Forschungswende Jahreskonferenz zum Thema „Neue Horizonte für die Forschungspolitik – Wissensgesellschaft und Institutionen im Wandel“ in den Räumlichkeiten der Bank für Sozialwirtschaft in Berlin statt.

Im Rahmen der Veranstaltung soll diskutiert werden, wie Wissenschaft, Wirtschaft und wichtige Forschungsstrategien aufgestellt sind, um die Sustainable Development Goals innerhalb der planetaren Leitgrenzen zu fördern und welche Rolle dabei die organisierte Zivilgesellschaft heute und in Zukunft spielt.

Da gesellschaftliche Transformation nicht nur einen Wandel für die Art und Weise des Wirtschaftens, Konsumierens oder der Mobilität, sondern auch einen Wandel für die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Organisationen bedeutet, sollen hierfür in interaktiven Sessions neue Ansätze erarbeitet werden.

Eine Anmeldung ist bis zum 1. Mai unter hello@forschungswende.de möglich, alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Eröffnung des „Future City Lab – Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“ am 03. April in Stuttgart

Am Sonntag, den 03.04.2016 findet die Eröffnungsfeier des „Future City Lab – Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“, eines der Reallabore der ersten Förderlinie des Landes Baden-Württemberg, in Stuttgart statt.

Im Rahmen der Veranstaltung stellt sich das Projekt der Universität Stuttgart der breiten Öffentlichkeit vor und startet mit einer Karawane der nachhaltigen Fortbewegungsformen durch Stuttgart. Auf einem Markt der Möglichkeiten werden verschiedene Mobilitätsformen, -technologien und -praktiken getestet und gezeigt. Mit weitere Gäste, einer Fish-Bowl-Diskussion sowie einer Ausstellung der geplanten Realexperimente findet nachmittags im Theater Rampe die feierliche Eröffnung statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage. Das Programm finden Sie hier, die Einladung zur Karawane hier. Anmeldungen für die Diskussion an karten@theaterrampe.de.

Konzeptwerkstatt „Strukturen für Nachhaltigkeit an Hochschulen“ vom 4.-8. Mai in Lüneburg

Das netzwerk n lädt zusammen mit der Leuphana Universität Lüneburg vom 4.-8. Mai 2016 zur einer ersten Konzeptwerkstatt unter dem Titel „Strukturen für Nachhaltigkeit an Hochschulen: Analysieren, Vergleichen & Neues schaffen“ nach Lüneburg ein.

Inhaltlich steht die Frage im Vordergrund, was für Strukturen es braucht, um Nachhaltigkeit an Hochschulen zu verankern. Darüber hinaus wird diskutiert, wie die Gremien und Strukturen an anderen (Vorreiter-) Hochschulen funktionieren, und wie das dort bereits vorhandene Wissen auf die Institutionen der Teilnehmenden übertragen und vor Ort genutzt werden kann.

Bewerben können sich Gruppen mit 4-5 Personen, die idealer Weise sowohl aus Studierenden als auch Hochschulmitarbeitenden und Lehrpersonen bestehen. Ansprechpartnerin für Fragen ist Henrike Lindemann.

Eine Kurzinformation mit Programm finden Sie hier, alle weiteren Informationen finden Sie hier. Bewerbungsfrist ist der 10. April 2016.

Workshop „Experimente für gelebte Nachhaltigkeit – Ein Ansatz im Reallabor“ am 11.03. in Berlin

Im Rahmen des Reallabors Future City Lab_Stuttgart Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur findet am Freitag, den 11. März 2016 im Umweltbundesamt in Berlin ein Workshop zum Thema „Experimente für gelebte Nachhaltigkeit  – Ein Ansatz im Reallabor“ statt.
Im Rahmen des Workshops soll die Rolle und Bedeutung von Reallaborexperimenten für soziale Innovationen und gelebte Nachhaltigkeit diskutiert werden. Vor dem Hintergrund erster Erkenntnisse aus dem Future City Lab_Stuttgart geht es dabei um die identifizierung spezifische Chancen und Herausforderungen, die mit der Umsetzung verbunden sind.

Weitere Details können Sie der Einladung entnehmen, das Programm finden Sie hier.

Anmeldungen werden bis spätestens Montag, den 7. März 2016 von Eric Puttrowait entgegen genommen.

Symposium „Reallabor Spacesharing“ am 18.02.16 an der Kunstakademie Stuttgart

Am 18.02. findet von 9-12.30h an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg ein Symposium anlässlich der EuroFM Winterschool 2016“  zum Thema „Reallabor Spacesharing“ statt.

Im Rahmen des Symposiums wird das Forschungsprojekt „Reallabor Spacesharing“ vorgestellt und diskutiert, welche Potentiale und Herausforderungen sich bei der Nutzungsintensivierung von Gebäuden durch dynamische Programmierung mit dem Ziel der „24/7-Nutzung“ ergeben.
Das vorgestellte Reallabor ist eines der in der ersten Förderrunde des Landes Baden-Württemberg geförderten Projekte.

Das Symposium findet in englischer Sprache statt. Das Programm sowie alle weiteren Informationen zum Symposium finden Sie hier.

„3. Forum Nachhaltigkeit: Standpunkte – Verantwortung – Ansprüche“ vom 13. bis 15. September 2016 in Eberswalde

Vom 13. bis 15. September 2016 findet das „3. Forum Nachhaltigkeit: Standpunkte – Verantwortung – Ansprüche“ in Eberswalde statt.

Die Veranstaltung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und des HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. richtet sich an Gestalterinnen und Gestalter nachhaltiger Entwicklung an Hochschulen und in Forschungsinstituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Inhaltlicher Schwerpunkt ist dieses Mal die soziale Verantwortung im Kontext von nachhaltiger Entwicklung an wissenschaftlichen Einrichtungen. Der Themenkreis umfasst u. a. den Umgang mit Begrifflichkeiten wie Ethik, Moral, Gerechtigkeit und Verantwortung, es geht um Begeisterungsfähigkeit und Handlungsoptionen, Gemeinwohl, Chancen aus Strukturunterschieden von Hochschulen, Anspruch und Erwartungen an die Akteure und den hochschulspezifischen Deutschen Nachhaltigkeitskodex.
Das konkrete Programm und die Anmeldung folgen demnächst.

(Quelle: HIS-HE-Newsletter)

„The Future of Sustainable Food Business“ Sommeruniversität im August 2016 in Emmendingen

Vom 31. Juli bis zum 14. August 2016 findet die zweite Sommeruniversität
„The Future of Sustainable Food Business“ der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie in Kooperation mit dem College of the Atlantic in Emmendingen (nähe Freiburg im Breisgau) statt.

Die Sommeruniversität richtet sich an (angehende) Abiturienten und Bachelor-Studierende, die in Gruppen selbstgewählte Projekte bei Unternehmen aus der Region durchführen und dabei von erfahrenden Lehrenden angeleitet werden. Dabei werden relevante Inhalte, theoretische Konzepte und Forschungsmethoden in einem Reallabor, erarbeitet, um das Wissen in einer transdisziplinären, praxisorientierten Gruppenarbeit und der offenen Atmosphäre einer Charrette (einer öffentlichen Projektwerkstatt) anzuwenden, die den Partnerbetrieben und interessierten Bürgerinnen und Bürgern die direkte Beteiligung an den Studienprozessen ermöglicht.

Inhaltlich steht die Diskussion um unser heutiges Ernährungssystem, seiner nachhaltigen Entwicklung und möglicher innovativer Konzepte eines Wandels hin zu einer grünen Ernährungswirtschaft im Vordergrund.

Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier. Anmeldeschluss ist der 30. April 2016.

„Responsible University Symposium“ am 07. April 2016 in Lüneburg

Die Leuphana Universität Lüneburg veranstaltet im Rahmen der vom Stifterverband geförderten Initiative „Campus und Gemeinwesen“ am 07. April 2016 auf dem Campus Scharnhorststraße ein Dialogforum über Wege und Wirkungen der Zusammenarbeit von Hochschulen und Gesellschaft.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Hochschulen, Gesellschaft und Politik werden in einer Podiumsdiskussion und anschließenden Workshops die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen näher beleuchtet und Fragen nach den Beiträgen gestellt, die diese zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten können. Dabei sollen auch die Auswirkungen von transdisziplinären Forschungsmethoden auf die Rolle von Hochschulen, die sich durch einen Einbezug der Gesellschaft ergeben,  thematisiert werden.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie die Anmeldung finden Sie hier.

Tagung der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen“ am 14. April in Bremen

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit veranstaltet am 14.04.2016 zusammen mit dem Partnernetzwerk Hochschule an der Universität Bremen eine Tagung zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen“.

Inhaltlich soll es passend zum 5-jährigen Jubiläum der Virtuellen Akademie sowie des Weltaktionsprogramms BNE der UNESCO um die „innovative Transformation von Lern- und Lehrumgebungen für die Vermittlung von Nachhaltigkeitskompetenzen“ gehen. Dabei sollen vor allem Praxisbeispiele aus verschiedenen Kontexten im Vordergrund stehen, abschließend soll die Frage nach Zukunftsvisionen für BNE diskutiert werden.

Dabei gibt es auch die Möglichkeit eigene Erfahrungen mit einem Poster, Abstract und Kurzvortrag oder Ideen für das Barcamp einzubringen. Einreichungen werden (als kurze Zusammenfassung der Idee) bis zum 15.02.16 per Email entgegen genommen. Die Ergebnisse der Tagung werden auch als Video dokumentiert.

Alle weiteren Informationen sowie das aktuelle Programm finden Sie hier.

Im Anschluss an die Tagung findet am Freitag, den 15.04.16 ein offenes Treffen des Partnernetzwerks „Hochschule und Nachhaltigkeit“ statt.

Forum Citizen Science Deutschland am 16. März in Berlin

BürGEr schaffen WISSEN (GEWISS), ein Konsortium verschiedener Leibniz- und Helmholtz-Institute, Universitäten und Wissenschaft im Dialog lädt am Mittwoch den 16.03.2016 nach Berlin zum „Forum Citizen Science Deutschland“ ein.

Als Abschlussveranstaltung des GEWISS-Bausteinprogramms werden dort die Prozessergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt, insbesondere die Citizen Science Strategie 2020 für Deutschland. Anschließend soll die Anschlussfähigkeit an weitere politische Strategien, unter anderem Nachhaltigkeitsforschung und Innovation, diskutiert werden.

In Storytelling-Sessions sollen Citizen Science Projekte und die darin aktiven Menschen sichtbar gemacht machen. Wer sein eigenes Projekt im Rahmen der Veranstaltung vorstellen möchte, kann sich hier anmelden.

Das Programm finden Sie hier, Informationen zur Anmeldung unter: http://www.buergerschaffenwissen.de/forum-citizen-science

Johannes-Rau-Symposium am 16.01. an der Bergischen Universität Wuppertal: „Die Rolle der Länder in der Wissenschaftspolitik“

Am 16. Januar wäre Johannes Rau (1931-2006) 85 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass findet am Samstag, 16. Januar, an der Bergischen Universität Wuppertal das Symposium „Die Rolle der Länder in der Wissenschaftspolitik“ statt. Zu Gast sein werden unter anderem Christina Rau, Prof. Dr. Peter Strohschneider, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), und Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW.

In drei Paneldiskussionen soll dabei die Frage zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik diskutiert werden: Worin liegt die Verantwortung der Politik, worin die Autonomie der Wissenschaft? Welche Akzente können in der Länderpolitik gesetzt werden? Was kann gemeinsam getan werden, um allen Talenten ein wissenschaftliches Studium zu ermöglichen und um eine Tätigkeit in der Wissenschaft zu einer attraktiven Berufsperspektive zu machen?

Das Programm des Symposiums finden Sie hier, eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist noch bis Mittwoch, 13. Januar, unter www.rau-symposium.de möglich. Veranstalter sind die Bergische Universität Wuppertal, die Johannes RauStiftung, die Stiftung Mercator und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.

(Quelle: Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal)

Partizipation als Trumpf?! – Workshop zur Reflexion partizipativer Prozesse im Kontext der „Großen Transformation“ am 29.02./01.03.16

Vom 29.02. bis 01.03.2016 veranstaltet das Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI) einen Workshop zur Reflexion partizipativer Prozesse im Kontext der „Großen Transformation“ in Essen.

Im Diskurs um sozial-ökologische Transformationsprozesse werden Partizipation und Beteiligung vielfach als eine Notwendigkeit angesehen. Dabei variieren die Standpunkte darüber wie, wann, mit wem, wie oft und wozu Beteiligung durchgeführt werden soll. Für die Herstellung und Durchsetzung politischer Entscheidungen wird Partizipation zum Teil als Instrument der Legitimation konstruiert. An anderer Stelle die Stärkung von bottom-up Initiativen als Weg gesehen, gesellschaftliche Demokratisierung und Empowerment zu fördern. Die finanzielle Beteiligung an Bürgergenossenschaftsanlagen sowie die Umsetzung energiesparender Maßnahmen gelten in bestimmten Diskursen ebenfalls als Beteiligung an der Energiewende.

Trotz dieser teils widersprüchlichen Verständnisse von Partizipation, unterliegen diese Transformationsprozesse der Besonderheit, dass sie von der Politik als normativ wünschenswert festgelegt wurden. Die konkrete Umsetzung muss jedoch gestaltet werden. Zivilgesellschaftliche Akteure, Unternehmen, politische Initiativen und die Wissenschaft sind daran ebenso beteiligt wie Kommunen, Land- und Bundesebene. Die Auswirkungen betreffen die gesamte Gesellschaft, daher braucht es eine breite gesellschaftliche Akzeptanz der notwendigen Veränderungen sowie deren Übernahme in alltägliches Handeln.

Die Tagung „Partizipation als Trumpf?!“ thematisiert die mit Partizipation verbundenen Herausforderungen. Im Zentrum stehen das Verständnis der Partizipation im Kontext der sozial-ökologischen Transformation sowie Formate und Bedingungen, die Rolle der Akteure und die Möglichkeiten der wissenschaftlichen Begleitung partizipativer Verfahren.

Das Programm der Tagung und die Möglichkeit zur Anmeldungen finden Sie hier.

Call for Papers: International Sustainability Transitions (IST) Conference 2016 in Wuppertal

Vom 06. bis 09. September 2016 begeht das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie seinen 25. Geburtstag und verbindet dieses Jubiläum mit der Ausrichtung der International Sustainability Transitions Conference (IST). Das Wuppertal Institut holt damit die jährliche Konferenz des international führenden Sustainability Transitions Research Network (STRN) nach Deutschland.

Mit den zentralen Leitthemen der IST 2016 Conference – „Transformative Wissenschaft“ und „Urbane Reallabore“ – setzt das Wuppertal Institut wichtige Impulse aus der deutschen Debatte und generiert internationale Sichtbarkeit für aktuelle Themen, wie bspw. die Rolle der Wissenschaft und von Städten als Experimentierfelder für eine nachhaltige Entwicklung.

Der Call for Papers kann auf der Konferenz-Homepage heruntergeladen werden: www.ist2016.org

„konferenz n – Hochschule weiter denken“ – vom 22. bis 24. Januar in Berlin

Das netzwerk n lädt ein zur nächsten konferenz n – Hochschule weiter denken“ rund um das Thema Nachhaltigkeit an Hochschulen vom 22. bis 24. Januar 2016 in Berlin. Wie schon im Oktober 2014 bringt das netzwerk n auch im Januar 2016 wieder alle Akteure zum Thema Hochschulen in nachhaltiger Entwicklung auf einer Konferenz zusammen. Die Konferenz gliedert sich dabei in zwei Teile:

Am Freitag, den 22. Januar, widmen sich die Teilnehmenden der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Hochschulen, bringen alle Akteursgruppen zusammen und erarbeiten gemeinsam Ideen zur stärkeren Integration der BNE für die Wissenschaftspolitik.

Samstag und Sonntag, 23. und 24. Januar, sind primär für Studierende da; das studentische Engagement für Nachhaltigkeit an Hochschulen steht dann im Vordergrund. Ziel ist es, sich gegenseitig zu inspirieren, über aktuelle Projekte auszutauschen und gemeinsam aus Ideen konkrete Projekte zu entwickeln.

Das Anmeldeformular findet sich hier. Anmeldefrist ist der 15. Januar 2016.

Sustainable Development Goals and the Role of Research – Konferenz der Volkswagen Stiftung am 08./09.12. in Hannover

Die Volkswagen Stiftung veranstaltet am 08. und 09. Dezember eine Herrenhäuser Konferenz zum Thema „Sustainable Development Goals and the Role of Research: A Focus on Coastal Regions“ in Hannover. Anmeldungen zur kostenlosen Teilnahme sind noch möglich.

Mit der Konferenz werden drei Ziele verfolgt:

  1. Die Rolle von Forschung in der Umsetzung der Sustainable Development Goals fokussieren,
  2. Themenschwerpunkte für zukünftige Forschung identifizieren und
  3. mögliche Fördermaßnahmen zur Unterstützung dieser Forschung diskutieren.

Die Konferenz wird in englischer Sprache und mit einer Reihe internationaler ExpertInnen abgehalten. Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Thinking ahead sustainably: policies, scenarios and models to address grand societal challenges – Konferenz am 16.12. in Brüssel

Das Konsortium des EU-Projektes FLAGSHIP “Forward Looking Analysis of Grand Societal Challenges and Innovative Policies” (gefördert im FP7) lädt ein zur Abschlusskonferenz und Ergebnisdiskussion am 16.12.2015 in Brüssel. In dem Forschungsprojekt wurde der state-of-the-art der forward-looking analysis (FLA) zusammengetragen und mit qualitativen und quantitative Methoden analysiert, wie große gesellschaftliche Herausforderungen bewertet werden können. Auf der Konferenz mit dem Titel „Thinking ahead sustainably: policies, scenarios and models to address grand societal challenges“ sollen nun die wissenschaftlichen Ergebnisse vorgestellt und mit internationalen ExpertInnen aus Wissenschaft und Politik diskutiert werden.

Das vorläufige Konferenzprogramm finden Sie hier. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, um Anmeldung wird jedoch bis zum 11.12. unter diesem Link gebeten.  

Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen? – Veranstaltung der Plattform Forschungswende am 11.01.16 in Stuttgart

Der BUND, der NABU Baden-Württemberg und die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende laden ein zum Workshop „Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen?“ am
11. Januar 2016 in Stuttgart.

In dem Workshop sollen Ziele, Strukturen und Inhalte der Forschungs- und Innovationsstrategien sowie die Möglichkeiten der Partizipation auf Bundes- und Landesebene vorgestellt und diskutiert werden. Außerdem liegen aus den „Reallaboren für praxisnahe wissenschaftliche Forschung zur Nachhaltigkeit“ erste landesspezifische Erfahrungen für Baden-Württemberg vor, die reflektiert und diskutiert werden sollen. Der Workshop wendet sich insbesondere an die Akteure der Gesellschaft sowie der transformativen Wissenschaft.

Ausführliche Informationen zum Workshop finden Sie in der Einladung.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 05.01.2016 unter Angabe von Institution und Funktion an hello(at)forschungswende.de
Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten? Wochenendakademie für Studierende vom 11.12. bis 13.12. in Bonn

Der Verein zur Förderung politischen Handelns und rootAbility organisieren vom Freitag den 11.12.2015 bis Sonntag den 13.12.2015 das Seminar „Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten?“. Das Seminar richtet sich an junge Studierende an Universitäten und Fachhochschulen, die sich für Nachhaltigkeit im Hochschulkontext interessieren, und mehr Wissen und Fähigkeiten erlernen möchten, wie sie Nachhaltigkeit an ihren Hochschulen voranbringen können. Die Studierenden erlangen in  dem Seminar…

  • eine Einführung in das Green Office Modell, erste Ideen wie ein Green Office für die eigene Hochschule aussehen kann und es aufgebaut werden kann,
  • ein besseres Verständnis was Nachhaltigkeit für die eigene Hochschule bedeuten kann und wie sich Nachhaltigkeitsprozesse gestalten lassen,
  • neue Ideen für Nachhaltigkeitsprojekte und –Initaitiven, und erste Pläne um diese umzusetzen.

Plätze sind auf 20 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt nur 60 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Hochschultag Transformative Wissenschaft am 17.11. an der Bergischen Universität Wuppertal

Der AStA der Bergischen Universität Wuppertal organisiert am 17.11.15 den öko-sozialen Hochschultag „Transformative Wissenschaft“. Die Studierenden stellen mit dieser Veranstaltung die Frage, wie die Hochschule der Zukunft aussehen kann. Welche Art von Lehre und Forschung soll es an den Hochschulen geben, damit sie einen aktiven Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen der „großen Transformation“ leisten können. Wie kann sich Wissenschaft in Anbetracht von Umweltzerstörung, Ressourcenknappheit und einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft neu aufstellen?

Auf der Veranstaltung soll die transformative Wissenschaft als Form der Wissenschaft vorgestellt werden, die Ihre Forschungsfragen aus den gesellschaftlichen Herausforderungen ableitet, transdisziplinär und partizipativ arbeitet, außeruniversitäre Akteure miteinbezieht und Veränderungen so selber mit anstößt. Von Reallaborforschung bis hin zu einer Lehre in gesellschaftlichen Verantwortung (Service Learning) soll an dem Hochschultag gezeigt werden, wie eine transformative Wissenschaft in der Praxis ganz konkret aussehen kann. Die daraus entstandenen Ideen sollen anschließend mit dem Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und weiteren Gästen diskutiert werden. Ein offener Ausklang mit Fingerfood und Getränken bietet Raum zum diskutieren und kennenlernen.

Die Veranstaltung findet ganztägig auf der AStA-Ebene statt und ist öffentlich. Für die beiden Workshops „Transformative Lehre“ und „Transformative Forschung“ wird um Anmeldung an oekologie(at)asta.uni-wuppertal.de gebeten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.asta-wuppertal.de/hochschultag

Der Tag findet in Kooperation mit TransZent und der Initiative ökosoziale Hochschultage statt, und wird von der Stadtsparkasse Wuppertal und der Barmenia gesponsert.

Studentische „konferenz n – Hochschule weiter denken“ und Ausschreibung zum Wandercoaching für studentische Nachhaltigkeitsinitiativen

Am 22.01.2016 findet die „konferenz n – Hochschule weiter denken“ des Netzwerks studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen (netzwerk n) – gefolgt vom Vernetzungstreffen am 23. und 24. 01. – in Berlin statt. Zum Start des Weltaktionsprogrammes legen die Studierenden dieses Jahr den Schwerpunkt auf das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Dazu möchten sie eine offene, wertschätzende Atmosphäre schaffen, echten Perspektivwechsel wagen, Interdisziplinarität erlebbar machen und gemeinsam positiv-gestaltend in die Zukunft blicken. Eingeladen sind alle Akteure, die sich für eine nachhaltige Hochschullandschaft engagieren. Alle weiteren Infos dazu finden sich hier.
Weiterhin bietet das netzwerk n studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen eine kostenlose mehrmonatige Begleitung durch zwei sogenannte Wandercoaches an, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen. Die Coaches sind ausgebildet und motiviert, die erste Runde an Coachings ist gestartet. Alle interessierten Gruppen und Initiativen (studentisch und gemixt) können sich jetzt bis zum 22.11.15 bewerben. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen dazu finden sich hier.

Konferenz „WELTcampus – Nachhaltige Kooperationen zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft“ am 11. November in Stuttgart

Das Forum für internationale Entwicklung und Planung lädt herzlich ein zur Konferenz WELTcampus – Nachhaltige Kooperationen zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft. Die Konferenz findet am 11. November 2015 im Stuttgarter Literaturhaus statt und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende zivilgesellschaftlicher Organisationen, Studierende, Dozierende und Beschäftigte an Hochschulen. Ziel der Konferenz ist es Interessierten an der wechselseitiger Kooperation zu Fragen der globalen Nachhaltigkeit mithilfe verschiedener innovativer Formate eine Plattform für den gegenseitigen Austausch und konkrete Handlungsoptionen für die Zusammenarbeit zu geben. Studierenden und PreisträgerInnen des campusWELTbewerbs können wir Reisekosten erstatten. Das vollständige Einladungsschreiben können Sie als pdf hier herunterladen. Das Anmeldeformular im Word-Format gibt es hier zum Download.

Reallabor-Forschungskolloquium am Karsruher Institut für Technologie

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Beteiligten des dort angesiedelten „Reallabor 131 / Quartier Zukunft“ und der „Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit“ (KSN) laden OrganisatorInnen anderer Reallabore, daran beteiligte WissenschaftlerInnen und Stakeholder von Reallaboren, sowie Studierende und Interessierte zu einem öffentlichen Forschungskolloquium jeweils Mittwochs um 11.30Uhr bis 13Uhr ein. Mit dem Forschungskolloquium bieten die OrganisatorInnen einerseits Studierenden erstmals Zugang zu einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Format Reallabor, andererseits auch den interessierten und aktiven WissenschaftlerInnen einen Ort der Reflexion und des Austausches über transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Einige Reallabore (BaWüLabs) stellen sich, Ihre Herausforderungen und aktuellen Erfahrungen vor. Das Programm finden Sie ausführlich hier.
Um Anmeldung wird gebeten via Mail an: marius.albiez(at)kit.edu

„Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen“ – Ecornet Tagung am 02.11. in Berlin

Das Ecological Research Network (Ecornet) veranstaltet gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Brot für die Welt und der Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende am 02.11.2015 von 14 bis 18 Uhr in Berlin eine Tagung „Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen“.

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Armutsbekämpfung oder Erhalt der Biodiversität erfordern umfangreiche gesellschaftliche Transformationen. Es werden wissenschaftlich fundierte und in der Praxis anwendbare Lösungen für komplexe Nachhaltigkeitsprobleme benötigt. Die produktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Das ist für beide Seiten nicht ohne Risiko: Verbände suchen konkrete Ideen für Positionierung und Kampagnen, die Ergebnisse aus Forschungsprojekten liegen allerdings häufig erst nach einigen Jahren vor und sind sehr kontextspezifisch. Forscher/innen fürchten um die Unabhängigkeit ihrer Ergebnisse, wenn Praxisakteure ihre Interessen einbringen. Können die ungleichen Partner Wissenschaft und Zivilgesellschaft also „beste Freunde“ sein?

Viele Beispiele der Kooperation von Zivilgesellschaft und Wissenschaft in transdisziplinären Forschungsprojekten zeigen, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten fruchtbar sein kann und Forschungsergebnisse mit hoher Relevanz hervorbringt. Eine weit entwickelte Kooperationskultur in der Breite fehlt aber. Ziel der Tagung ist es, Praxis und Perspektiven dieser Zusammenarbeit zu reflektieren. Wie groß die Potenziale für gesellschaftliche Innovationen und konkrete Problemlösungen sind, wird in Workshops am Beispiel der Handlungsfelder Nachhaltiger Konsum und Sustainable Development Goals diskutiert. Dazu werden die bisherigen Lernprozesse der Plattform Forschungswende reflektiert.

Das Programm zur Tagung finden Sie hier. Eine Anmeldung kann hier vorgenommen werden.

Wissenschaftliche Praxis und (oeko-) politischer Aktivismus – Programm zur Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie veröffentlicht

Wie das Verhältnis von Wissenschaft und Sozialen Bewegungen zu denken sei, diese Frage hat innerhalb der Soziologie immer wieder zu kontroversen Debatten geführt. Insbesondere im Kontext von ökologischen Krisendiskursen und Kontroversen werden aktuell die Differenzen, Überlagerungen und Wechselwirkungen zwischen den beiden Sphären sichtbar und neu verhandelt. Aus diesem Grund widmet sich die 12. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie (NGU) am 22. und 23.10.2015 an der Zeppelin Universität Friedrichshafen dem Thema Wissenschaftliche Praxis und (öko-)politischer Aktivismus. Neue Perspektiven für die Umweltsoziologie.

„Dynamik oder Verfall? Zur Zukunft der urbanen Infrastrukturen in NRW“ – Veranstaltung der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft am 29.10. in Düsseldorf

Unter dem Titel „Dynamik oder Verfall? Zur Zukunft der urbanen Infrastrukturen in NRW“ lädt die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) am 29. Oktober 2015 um 17:00 Uhr in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf ein. Fünf kurze Impulsvorträge aus JRF-Mitgliedsinstituten bilden den Rahmen für eine anschließende offene Diskussion. Dabei können sich interessierte Bürger mit WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen und UnternehmerInnen über die Frage austauschen, welche technologischen, wirtschaftlichen, aber auch sozialen und kulturellen Anforderungen eine nachhaltige Entwicklung städtischer Infrastrukturen berücksichtigen muss.

Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft e. V. (JRF) ist die Dachorganisation 15 unabhängiger, gemeinnütziger Forschungsinstitute in Nordrhein-Westfalen. Die Institute betreiben zukunftsorientierte Forschung für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Sie forschen interdisziplinär unter dem Dach der JRF und stellen sich den technischen, ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.

Die JRF ist Kooperationspartner des Wissenschaftsjahres „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Veranstaltung wird mit gemeinschaftlicher Unterstützung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen unter: veranstaltungen@jrf.nrw.

„Gutes Klima in der Stadt?! Vom Klimaschutz bis zur Anpassung an den Klimawandel“ – Veranstaltung am 14.10. in der hessischen Landesvertretung in Berlin

Die Hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz und Prof. Dr. Andreas Ernst vom Center for Environmental Systems Research der Universität Kassel laden zu einer Abendveranstaltung „Gutes Klima in der Stadt?! Vom Klimaschutz bis zur Anpassung an den Klimawandel“ am 14. Oktober 2015, 18 Uhr in der Hessischen Landesvertretung in Berlin ein.

Städte sind auf verschiedene Arten mit dem Begriff Klima verwoben: Wie beeinflusst der Klimawandel das Leben in Städten? Was müssen Städte tun, um die Bevölkerung und die Infrastruktur vor den Folgen des Klimawandels, wie Hitzeperioden und Starkregenereignissen zu schützen?

Und auch die Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist eine Aufgabe, derer sich mehr und mehr Städte annehmen. Von Wohnvierteln, die sich für eine klimafreundliche Energieversorgung zusammenschließen, über Bürgerinnen und Bürger, die eine Stiftung gründen, um Klimaschutzprojekte in ihrer Stadt zu finanzieren – die Möglichkeiten, zum Schutz des Klimas beizutragen sind vielfältig – und auch dringend notwendig. Ganz nebenbei trägt der Klimaschutz zum Beispiel durch die Förderung alternativer Verkehrsformen auch zur Luftreinhalteplanung der Städte bei.

Welchen Herausforderungen sich Städte in den Bereichen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel gegenüber sehen, beleuchtet diese Veranstaltung mit Erfahrungen aus der kommunalen Praxis und der hessischen Landespolitik sowie der Perspektive der Wissenschaft.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der NaWis-Runde statt. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 13.10. unter: veranstaltungen@lv.hessen.de

„Transdisziplinaere Ansaetze für die Energiewende“ – Workshop der Plattform Forschungswende und der Schader Stiftung am 21.10. in Darmstadt

Im Rahmen des Forschungsforums Energiewende (BMBF) wurden Stakeholder aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik eingeladen, um sich in die Entwicklung neuer Energieforschungsprogramme einzubringen. Die organisierte Zivilgesellschaft war mit einigen Verbänden wie BUND, Germanwatch e.V., WWF oder Verbraucherzentrale NRW e.V. beteiligt. Das Forschungsforum Energiewende mit der Geschäftsstelle der acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V.) hat mit diesem partizipativen Prozess Neuland betreten. Zeit für die Verbände, Bilanz zu ziehen. Zum einen mit Blick auf die Frage, wie wirksam das Engagement für den Prozess war. Welche Ansätze aus dem Stakeholderkreis wurden im Forschungskonzept berücksichtigt? Zum anderen, um zu überlegen, wie man die „lessons learned“ mit einem konstruktiven Blick nach vorn für weitere partizipative Ansätze fruchtbar machen kann. Die Kunst wird darin bestehen, sowohl ein geregeltes Beteiligungsverfahren zu etablieren, um Willkür, falsche Erwartungen und Überbeanspruchung von Ressourcen in der Partizipation zu vermeiden und gleichzeitig eine offene und lernfähige Entwicklungsperspektive herzustellen.
Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende und die Schader Stiftung laden zum Dialog über diese Aspekte ein. Die Veranstaltung findet am 21. Oktober 2015, 10.00 bis 17.00 Uhr im Schader-Forum, Goethestraße 2, 64285 Darmstadt statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich. Anmeldungen bitte unter der Angabe Ihrer Anschrift bis 16. Oktober 2015 per E-Mail an: kontakt@schader-stiftung.de. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

Tagungsbericht: „Zukunftsfähige Entwicklung und Generative Organisationskulturen“ (ZEGO)

Am 12. und 13. Februar 2015 fand an der Hochschule Bochum beim Institut für Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung (IBKN) das Symposium „Zukunftsfähige Entwicklung und Generative Organisationskulturen“ statt. Ein ausführlicher Bericht über das Symposium mit Links zu den einzelnen Vorträgen ist nun von Matthias Reeg (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Technische Thermodynamik, Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung) erstellt worden.

Der wissenschaftliche, politische und soziale Diskurs, warum unser Gesellschaftssystem mit seinen heterogenen Akteursstrukturen und organisationalen Institutionen wie Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen sowie den politischen und zivilgesellschaftlichen Betrieb die Transformation hin zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung bewerkstelligen muss, wurde in den letzten beiden Jahrzehnten in inter- und transdisziplinären Untersuchungen ausführlich analysiert sowie Handlungsbedarf identifiziert.

Auf welche Art und Weise diese Transformation jedoch gelingen kann und vor allem welche Voraussetzungen und Handlungskompetenzen in den verschiedenen Organisationskulturen dafür von Nöten sind, ist bis heute in vielen teilgesellschaftlichen Bereichen recht unklar und diffus. Diesen „Nebel“ zumindest etwas zu lichten und Organisationen zu befähigen, gestörte interne Abläufe sowie Fehlentwicklungen entgegen zu wirken, war Schwerpunkt des hochkarätig besetzten Symposiums „Zukunftsfähige Entwicklung und generative Organisationskulturen“ am 12. und 13. Februar 2015 an der Hochschule Bochum.

Als Organisator der Veranstaltung gab Prof. Andreas Metzner-Szigeth zu Beginn eine Einführung in die Thematik, nebst Problemaufriss und Überblick bisheriger Forschungsansätze. Die zentrale These seines Vortrags, von der ausgegangen werde, ist die Behauptung, dass Nachhaltige oder Zukunftsfähige Entwicklung mehr als jedes andere Fortschrittsparadigma auf (funktionierende) Kommunikation und (gelingende) Verständigung angewiesen sei. Ausgehend davon ergab sich die forschungsleitende Fragestellung des Symposions: Was passiert, wenn diese beträchtlichen Bedarfe an Kommunikation und Verständigung manifest und akut werden? Es also darum geht,  von der Organisation definierte Ziele bezüglich der Umsetzung nachhaltigen Handels praktisch umzusetzen? Hier bieten sich nach Ansicht von Prof. Andreas Metzner-Szigeth drei Anknüpfungspunkte: der Theorie- und Forschungsansatz der Organisationskultur aus dem HSE-Management, der integrative Nachhaltigkeits-Ansatz der Hermann-von-Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren, sowie die IWÖ/IFOKStudie, die sich mit den institutionellen Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung auseinander setzt. Von dieser These ausgehend wurde im Folgenden in insgesamt zwölf Vorträgen von hochrangigen Vertretern unterschiedlichster Forschungsbereiche die Problemlage aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Dabei wurden Grundprinzipien und Interventionsvorschläge dargelegt, wie sich Organisationen hin zu einem stärkeren nachhaltigen Handeln, (sozialen) Innovationen sowie neuen Kommunikationsformen und Managementsystemen entwickeln können.

20 jähriges Jubiläum des Ecologic Institute am 13.10.2015 in Berlin

Das Ecologic Institut feiert 20 Jahre erfolgreiche umweltpolitische Forschung und Politikberatung. Anlässlich seines 20. Jahrestages lädt es am 13. Oktober 2015, ab 18.00 Uhr zu einem feierlichen Abend ein in das silent green Kulturquartier (Gerichtstraße 35, 13347 Berlin).
Beitragende sind die Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (BMUB.), Prof. Klaus Töpfer (Institute for Advanced Sustainability Studies), Michael Mehling (Massachusetts Institute of Technology), Dr. Imme Scholz (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik), Sascha Müller-Kraenner (Deutsche Umwelthilfe) sowie das Team des Ecologic Instituts. Das Programm finden Sie hier.

„Lehrer/innen-Bildung fuer nachhaltige Entwicklung, Vernetzung Phase 1 & 2“ – Tagung am 08.10. an der PH Schwäbisch Gmünd

Das Hochschulnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Baden-Württemberg lädt zu einer Tagung „Lehrer/innen-Bildung fuer nachhaltige Entwicklung, Vernetzung Phase 1 & 2“ am 08. Oktober 2015 an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd ein. Ziel der Tagung ist es, gemeinsam mit Vertreter/innen der Ministerien für Kultus, Jugend und Sport bzw. für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie mit Vertreter/innen der Hochschulen, der Staatlichen Seminare für Lehrer/innenbildung und der zivilgesellschaftlichen Organisationen die Möglichkeiten einer engen Verzahnung der Lehramtsausbildung vor dem Hintergrund einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) auszuloten und zu entwickeln.

Um Anmeldung wird gebeten bis: Freitag, den 02. Oktober 2015 an: bnenetz@ph-ludwigsburg.de

4. Leuphana Energieforum am 23. September 2015 in Lüneburg

Das Leuphana Energieforum ist eine eintägige Konferenzveranstaltung zur regionalen Energiewende. Sie wird von der Leuphana Universität Lüneburg zusammen mit ihren Kooperationspartnern organisiert und findet am 23. September 2015 zum vierten Mal auf dem Campus Scharnhorststraße statt. Unter dem Titel „Impulse für die Energiewende in Norddeutschland“ diskutieren Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft den aktuellen Stand der Energiewende mit Blick auf Herausforderungen in der Region und zeigen praxisnahe Lösungsansätze, wie sich beispielsweise Unternehmen und Kommunen am Systemumbau beteiligen können. Konkrete Themen des Energieforums 2015 sind u.a.: E-Mobilität, Speichertechnologien, Netzausbau und Wärmewende. Neben Fachvorträgen finden Podiumsdiskussionen, Workshops und eine thematische Campusführung statt. Zum Auftakt spricht Jens Kerstan, der Hamburger Senator für Umwelt und Energie. Kooperationspartner sind die Metropolregion Hamburg, die Clusteragentur Erneuerbare Energien Hamburg, die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade und der Verbund für Nachhaltige Wissenschaft (NaWis).
Weitere Informationen und Anmeldungen unter: www.leuphana.de/energieforum

Bürger Künste Wissenschaft – Citizen Science Tagung vom 21. bis 23.09. an der Universität Erfurt

Citizen Science in Kultur und Geisteswissenschaft – das ist das Thema einer Tagung vom 21. bis 23. September, die von MitarbeiterInnen der Universität Erfurt und des Kulturmanagement Network organisiert wird und von der Forschungsbibliothek Gotha, den Geschichtsmuseen der Stadt Erfurt, der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte sowie der Plattform „Bürger schaffen Wissen” unterstützt wird.
„Raus aus dem Elfenbeinturm, lautet ein häufig vernommener Ruf – auch an Forscher der „schönen Künste“. Ihre Ergebnisse sollen anwendbarer werden, ihre Arbeit transparenter, ihre Kommunikation offener. Aber wie? Citizen Science ist eine Möglichkeit, eng geknüpft an technische Trends wie Big Data oder gesellschaftliche die digitale, zunehmend dialogische Kommunikation – ein nie dagewesenes Potenzial, um Interessierte und Gleichgesinnte zu treffen, deren Wissen und Ideen der Forschung zugänglich zu machen. Der Weg aus dem Elfenbeinturm ist dabei zugleich jener Zugang hinein in die Welt universitärer oder etwa musealer Forschung, ohne dass diese marginalisiert würde. Doch ist Citizen Science beinahe eine Wissenschaft an sich, ein Bereich, der viele Herausforderungen und noch offene Fragen birgt: Was ist eigentlich das Wissen der Massen? Welche Gefahren und welche Potenziale gehen damit einher, etwa für die Zugänglichmachung von Wissen für Laien und für Wissenschaftler? Wie muss ein gutes Projekt aufgebaut sein? Wie lassen sich große Datenmengen sammeln, auswerten und aufbereiten? Wie kann man die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für ein solches wecken? Wie kann Citizen Science bei der Sensibilisierung auch für die Schwierigkeiten wissenschaftlicher Arbeit helfen? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Tagung Bürger Künste Wissenschaft. Citizen Science in Kultur und Geisteswissenschaften.“ (Aus dem Programm zur Tagung)Die Konferenz wird aus zwei Teilen bestehen: einem Konferenzteil, bei dem die wissenschaftlichen Grundlagen vorgestellt werden, und einem Barcamp-Teil mit intensivem Austausch über die Anwendbarkeit für die verschiedenen Disziplinen und Bereiche.
Zum Programm der Tagung und zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten? Seminar für Studierende vom 04.09. bis 06.09. in Bonn

Der Verein zur Förderung politischen Handelns und rootAbility organisieren vom 04.09.2015 bis 06.09.2015 eine Wochenendakademie zum Thema „Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten?“. Das Seminar richtet sich an junge Studierende, die sich für Nachhaltigkeit im Hochschulkontext interessieren, und mehr Wissen und Fähigkeiten erlernen möchten, wie sie Nachhaltigkeit an ihrer Hochschule voranbringen können.

Welche gesellschaftliche Verantwortung sollen Hochschulen tragen? Wie können sich Studierende an den Hochschulen für eine nachhaltige Gesellschaft einsetzen? Was gibt es für konkrete Aktivitäten die durchgeführt werden können? Welche Nachhaltigkeitsinitativen machen Studierende an anderen Hochschulen in Deutschland?

Die OrganisatorInnen möchten diese Fragen bearbeiten, indem sie die Situationen an den eigenen Hochschulen analysieren und gemeinsam mit den Teilnehmenden Zielvorstellungen entwickeln. Dazu gehört neben der Exploration bestehender Konzepte, zum Beispiel dem Green Office Modell, und Methoden zur nachhaltigen Gestaltung von (Fach-) Hochschulen auch die Entwicklung eigener Ideen, welche dann in der Realität erprobt werden können.

Das Programm zur Wochenendakademie kann hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden sich auch auf der Internetseite des v.f.h., hier.
Plätze sind auf 20 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt nur 60 Euro.

12. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit vom 14. bis 15. 09. 2015 in Bonn

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lädt zum 12. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit vom 14. bis 15. September 2015 in Bonn ein. Das neue Rahmenprogramm FONA3 wurde am 21.4.2015 von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Johanna Wanka, öffentlich vorgestellt. Mit drei Leitinitiativen zur Zukunftsstadt, Energiewende und Green Economy wird dort die erfolgreiche Förderung der Nachhaltigkeitsforschung verstärkt auf gesellschaftliche Relevanz und Wirksamkeit für die Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Leitinitiativen sind ein neues und zentrales Element in FONA3. Aber FONA3 zeichnet sich auch durch andere Neuheiten aus, die auf dem FONA-Forum vorgestellt und diskutiert werden: aktuelle Themen in der Vorsorgeforschung, die  erstmalige Koppelung von Forschung und Bildung zur Nachhaltigkeit in einem Programm, eine Strategie zur internationalen Kooperation und  den Prozess zur Nachhaltigkeit in der Wissenschaft.
Folgende Keynote-Redner haben bereits zugesagt:
  • Prof. Dr. Jörg Hacker, Leopoldina
  • Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt, Forschungszentrum Jülich
  • Prof. Dr. Robert Schlögl, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft
  • Christian Ude, Oberbürgermeister München, a.D.

Wir laden ein zu einer lebhaften Debatte, die Perspektiven aus der Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammenbringt.

Die Vernetzung unterschiedlicher Akteure ist ein zentrales Anliegen von FONA3. Direkt im Anschluss an das BMBF-Forum finden daher in Bonn vom 15.-16. September 2015 drei Statuskonferenzen zu Fördermaßnahmen des Rahmenprogramms FONA3 statt. Dort präsentieren und diskutieren die Forschungsgruppen ihre aktuellen Ergebnisse zu folgenden Themen:

  • r³ Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien
  • Nachhaltiges Wirtschaften
  • Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems

Wissenschaftliche Praxis und (öko-)politischer Aktivismus -Call for Paper zur Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie am 22./23.10. an der Zeppelin Universität

Wie das Verhältnis von Wissenschaft und Sozialen Bewegungen zu denken sei, diese Frage hat innerhalb der Soziologie immer wieder zu kontroversen Debatten geführt. Insbesondere im Kontext von ökologischen Krisendiskursen und Kontroversen werden aktuell die Differenzen, Überlagerungen und Wechselwirkungen zwischen den beiden Sphären sichtbar und neu verhandelt. Aus diesem Grund widmet sich die 12. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie (NGU) am 22. und 23.10.2015 an der Zeppelin Universität Friedrichshafen dem Thema Wissenschaftliche Praxis und (öko-)politischer Aktivismus. Neue Perspektiven für die Umweltsoziologie.

Auf der Tagung  sollen die vielfältigen Dynamiken und Interaktionen im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Praxis und (öko-) politischem Aktivismus in den Blick genommen werden. Die Beiträge können sich dabei zum einen mit den Impulsen auseinandersetzen, die durch ökologische Bewegungen in die Sphäre der Wissenschaft getragen werden. Zum anderen können sich die Beiträge mit der Rolle von Wissenschaft innerhalb (öko-)politischer Bewegungen befassen. Für beide Perspektiven sollen insbesondere die Schnittstellen im Fokus stehen, an denen das Selbstverständnis beider Sphären verhandelt wird und sich inhaltliche, epistemologische und methodologische Ausrichtungen verändern.

Abstracts (300-500 Wörter) für Vorträge und Workshop-Ideen können bis zum 31.07.2015 per Mail geschickt werden an mirko.suhari@zu.de.

 

Responsible Research and Innovation als Beteiligung auf Augenhöhe – Bericht zum Workshop der Plattform Forschungswende

Rund 40 TeilnehmerInnen kamen am 23.06.2015 in die Bundesgeschäftstelle des NABU zu der Veranstaltung „Welche Werte zählen in der europäischen Forschungspolitik? Responsible Research and Innovation – Verantwortungsvolle Forschung und Innovation in der nationalen Förderpolitik“. Eingeladen hatte die zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende mit dem Ziel gemeinsam mit VertreterInnen aus Wissenschaftseinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Projektträgern und dem BMBF zu diskutieren, wie Konzepte von Public Engagement und Responsible Research and Innovation im europäischen und nationalen Forschungskontext verstanden und umgesetzt werden. Die Frage nach einer Mitbestimmung von BürgerInnen und zivilgesellschaftlichen Organisationen ist dabei von einem hohen öffentlichen Interesse, was nicht zuletzt aktuelle Medienberichte zeigen.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Eick von Ruschkowski, Fachbereichsleiter NABU Bundesverband, stellte Norbert Steinhaus vom Wissenschaftsladen Bonn in einem ersten kurzen Impulsvortrag zentrale Ideen des Konzeptes „Responsible Research and Innovation“ (RRI) vor. Er rekurrierte dabei auf eine Beschreibung von RRI als eine „Vision, wissenschaftliche und Innovationsbemühungen hin zu sozialverträglichen Ergebnissen zu lenken und dabei gesellschaftliche Wertvorstellungen, Bedürfnisse und Erwartungen mit einzubeziehen.” Anschließend gab er einen kurzen Überblick über das Projekt RRI-Tools, in dem konkrete Instrumente zur stärkeren Ausrichtung von Forschung und Innovation auf gesellschaftlich relevante Forschungsergebnisse und -prozesse zusammengetragen werden. Diese sind auf verschiedenen Ebenen gelagert (vgl. Abb.1):

Steinhaus

 

 

Abb. 1) Prozess- und Ergebnisanforderungen im Rahmen des Projektes RRI-Tools (Steinhaus 2015)

Neben der Diskussion verschiedener politischer Bestrebungen zur Stärkung von RRI stellte Norbert Steinhaus auch konkrete Instrumente vor, mit denen RRI gefördert wird, z.B. der „European Foundations Award for Responsible Research and Innovation“. Nicht zuletzt beschrieb er den Diffussionprozess von RRI in Europa, der durch das Projekt-Konsortium aktuell intensiv unterstützt wird, etwa durch die Begleitung von HUBs in allen europäischen Ländern (für Deutschland der Wissenschaftsladen Bonn) und der Aufbau einer Community of Practice von RRI, die wiederum mit den konkreten Empfehlungen aus dem Projektkontext unterstützt werden soll.

Campus und Community – Zertifikatskurs Intersektorales Management

Die Akademie des Netzwerks „Bildung durch Verantwortung“ und die Agentur Mehrwert bieten gemeinsam einen Zertifikatskurs „Campus und Community“ an. Der Kurs richtet sich an GestalterInnen aus Hochschule und Zivilgesellschaft, die Prozesse und Kooperationen zur Gesellschaftsorientierung von Wissenschaft an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft managen.
„Intersektorale Kooperationen sind anspruchsvoll und scheitern oft an ungeklärten Erwartungen und unterschiedlichen „Sprachen“. Genau für diese Herausforderung wurde der Zertifikatskurs Campus und Community – CuC entwickelt. Für Gestalterinnen und Gestalter aus Hochschule und Zivilgesellschaft. Das Besondere ist die interdisziplinäre Zusammensetzung der Teilnehmenden und der Referenten. CuC arbeitet mit innovativen Methoden wie Design Thinking, Muster impliziten Wissens und leitet permanent zu einem Perspektivenwechsel an. Im Zentrum von CuC steht ein eigenes Projekt, das zertifiziert wird.“ (Ausschreibung Zertifikatskurs)
Die 4 Module des Kurses sind über ein Jahr angelegt und starten im September 2015. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Nähere Informationen zum Kurs erhalten Sie hier.

Treffen des bayerischen Netzwerks „Hochschule und Nachhaltigkeit“ am 16.07. in Bamberg

Die Hochschulrektorenkonferenz und die Deutsche UNESCO-Kommission haben 2010 die gemeinsame Erklärung „Hochschulen für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet, die auf die besondere Verantwortung und Vorbildfunktion der Hochschulen verweist, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in der Gesellschaft zu verankern. Die Hochschulen selbst können das Leitbild in Forschung, Lehre und Campusmanagement implementieren. Im Juni 2012 erfolgte mit dem „Commitment to Sustainable Practices of Higher Education Institutions“ ein erneuter, internationaler Aufruf an die Hochschulen, dem einige deutsche Hochschulen bereits gefolgt sind. Bayerische Hochschulen werden jedoch als Akteure für eine nachhaltige Entwicklung, trotz einzelner Aktionen, national und international bisher zu wenig wahrgenommen.

 Vor diesem Hintergrund initiierten Prof. Dr. Ingrid Hemmer (Katholische Universität Eichstätt- Ingolstadt) und Lara Lütke-Spatz (damals Hochschule München) im Jahr 2012 das Netzwerk Hochschule & Nachhaltigkeit Bayern. Die Initiatorinnen veranstalten einmal pro Semester ein Netzwerktreffen. Das kommende Netzwerktreffen wird unter dem Schwerpunkt „Nachhaltigkeit im Dialog – Lessons to be learned“ am 16.07.2015 an der Universität Bamberg statt finden.

Veranstaltungsbericht Buchvorstellung „Freie Bürger – Freie Forschung – Die Wissenschaft verlässt den Elfenbeinturm“ von und mit Peter Finke u.a.

Am 08.06. fand im ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator die öffentliche Buchvorstellung des neuen Citizen Science Bands von Peter Finke „Freie Bürger-Freie Forschung – Die Wissenschaft verlässt den Elfenbeinturm“ (erschienen am 04.06. im oekom Verlag) statt. Veranstalter waren die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW e.V.), das Wuppertal Institut, der BUND, der NABU, die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende, der oekom Verlag und das Netzwerk Wachstumswende. Rund 70 BesucherInnen aus Wissenschaft, Medien, Politik und Zivilgesellschaft nahmen an der Buchvorstellung teil und repräsentierten damit den Facettenreichtum der Bürgerwissenschaft, die sich auch in dem Sammelband entfaltet.

Nach einer Eröffnung durch Uwe Schneidewind gab Peter Finke Einblicke in die rund 30 Kapitel des Buches und liess die sieben anwesenden Ko-AutorInnen ihre jeweiligen Beiträge vorstellen. Die einzelnen Artikel reichen von einer Darstellung der Citizen Science in einzelnen Bereichen (z.B. dem Artenschutz oder der Oral History) über wissenschaftstheoretische Perspektiven zur Legitimation der Bürgerwissenschaft als wichtiges Element gelebter Demokratie bis hin zu biographischen Erzählungen über die Auseinandersetzung mit dem „Mainstream der Wissenschaft“. In der sich anschließenden Diskussion zeigten sich vor allem auch die Kontroversen, die mit dem Leitbild der Bürgerwissenschaft verknüpft sind. Kritisiert wurde u.a. eine unscharfe Trennlinie zwischen Bürgerwissenschaft und konventioneller Wissenschaft, da diese eine Grenze zwischen beiden Wissenschaftsformen ziehe anstatt Brücken zu bauen. Weiterhin wurde angemerkt, dass klassische Citizen-Science Projekte in spezifischen Disziplinen sehr viel stärker verbreitet sind als in anderen und die Frage gestellt inwieweit Citizen Science ein Programm für alle Disziplinen sein kann. Eine weitere Ausdifferenzierung nach Disziplin-spezifischen Fragestellungen, die auch gemeinsam mit oder selbstorganisiert durch BürgerInnen bearbeitet werden können, scheint hier in Zukunft nötig. Nicht zuletzt thematisierten die Redner aus dem Publikum, dass ein politisches und gesellschaftliches Programm zur weiteren Diffusion einer besonders kritischen und starken Bürgerwissenschaft weitgehend aussteht und die bisherigen Initiativen (beispielsweise die Plattform „Bürger schaffen Wissen“) zu stark den Modus einer einseitigen Kommunikation aus der Wissenschaft in die Gesellschaft darstellten. Der eigentlich emanzipative Charakter einer nicht institutionell angebundenen und durch engagierte Laien vorangetriebenen Forschungspraxis steht erst am Anfang.

Veranstaltungsbericht «BaWü-Labs Go» am 30.04.2015 in Stuttgart

von Mandy Singer-Brodowski (Begleitforschungs-Team „ForReal“ – „Forschung in Reallaboren begleiten, systematisieren und transferieren“

Mit rund 250 BesucherInnen aus Wissenschaft und Praxis war die Auftaktveranstaltung für die baden-württembergischen Reallabore «BaWü-Labs Go!» am 30.04.2015 in der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste ein gelungener und gut besuchter Auftakt.

 

Frau Petra von Olschowski, Rektorin der Akademie der bildenden Künste (ABK), eröffnete die Veranstaltung, in dem sie die verschiedenen Studiengänge der ABK (Architektur, Industrie-Design, Kommunikations-Design etc.) und ihren jeweiligen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit darstellte. Sie zeigte anhand der eigenen Hochschule auf, wie die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und Reallaboren sowohl nach innen (mehr Lehrveranstaltungen) als auch nach außen (Wirkung der Hochschule in die Stadt) aktuell eine intensive Dynamik entfaltet.

Reallabore als Ort des gemeinsamen Lernens

Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer stellte anschließend dar, warum und wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst das Konzept der Reallabore in die eigene Förderung aufgenommen hat. Ihre Ausführungen begann sie mit einer Beschreibung von Reallaboren. Diese sind aus ihrer Sicht notwendig, weil 1. die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen einen umfassenden Veränderungsprozess unserer Gesellschaften in nur kurzer Zeit erforderten, 2. Wissenschaft in der Kooperation mit gesellschaftlichen Akteuren auch neue Wege gehen soll und 3. damit gesellschaftliche Akteure eingeladen werden, in konkreten Forschungs- und forschungsgestützten Veränderungsprozessen zu partizipieren. Etablierte Formen der Grundlagenforschung werden durch eine Forschung in Reallaboren nicht etwa verdrängt, sondern weiterhin notwendig seien. Theresia Bauer wies auf das aktuelle Positionspapier des Wissenschaftsrates zu den Großen gesellschaftlichen Herausforderungen hin, das am 24.04.2015 in Stuttgart veröffentlicht wurde und das Grundlagenforschung und Innovationsförderung als zwei wesentliche wissenschaftspolitische Zielvorstellungen darstellt, die durch eine Forschung zu den Großen gesellschaftlichen Herausforderungen ergänzt werden. Dazu sollte in Forschungs- und Innovationsprozessen vermehrt mit Akteuren ausserhalb der Wissenschaft zusammengearbeitet werden. Als positive Beispiele solcher Kooperationen nennt der Wissenschaftsrat die Reallabore in Baden-Württemberg.

3 BaWü-Labs Stuttgart_DSC06854 Vortragssaal in der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart

Theresia Bauer machte in ihrem Vortrag weiterhin deutlich, dass die Beteiligung von gesellschaftlichen Akteuren in transdisziplinären Forschungsprozessen von allen Akteuren ein gemeinsames Lernen erfordert, in dessen Rahmen die bisherigen Rollen nicht aufgelöst, sondern aufeinander bezogen werden. Dies kennzeichnet auch das Konzept des Reallabors, in dem durch eine enge Kooperation der Forschenden mit Beteiligten aus Verbänden, Kommunen oder Unternehmen gesellschaftliche Lern- und Veränderungsprozesse vorangetrieben und so wissenschaftliches Wissen und ausserwissenschaftliches Wissen integriert wird.

„Exzellenz für Alle? Buergerwissenschaft, Hochschulen und Wissenschaftslaeden – Ein Blick nach vorne!“ Konferenz am 06./07.11 in Oldenburg

Der Science Shop Vechta/Cloppenburg der Universität Vechta veranstaltet vom 06. bis 07. November 2015, gemeinsam mit sieben anderen deutschsprachigen Wissenschaftsläden und den Transferstellen der Jade Hochschule und der Hochschule Emden/Leer, eine Konferenz mit dem Titel „Exzellenz für Alle!? Bürgerwissenschaft, Hochschulen und Wissenschaftsläden – ein Blick nach vorne!“.

Angesichts der Herausforderungen wie Ressourcenverknappung, Urbanisierung, klimatischem und demografischem Wandel, die eine stärkere Mitwirkung zivilgesellschaftlicher AkteurInnen und Institutionen an wissenschaftlichen Prozessen erfordern, drängen sich folgende Fragen auf: Wie kann exzellente Wissenschaft aussehen, um nachhaltige Gesellschaftsentwürfe zu realisieren? Wie öffnen sich Hochschulen für Fragestellungen aus der Gesellschaft und deren Beteiligung am gesamten Forschungsprozess? Wie lassen sich Transparenz, Chancengleichheit und Demokratie bei der Teilhabe von BürgerInnen und NGOs in der Forschungspolitik umsetzen? Wie können bottom-up Initiativen – von FabLabs bis Gemeinschaftsgärten – besser Gehör finden?

Die Veranstalter möchten zum Dialog zwischen AkteurInnen aus Zivilgesellschaft, Hochschulen, Wissenschaftsläden und Forschungspolitik anregen. Auf der Konferenz werden Akteurinnen und Akteure aus zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, Wissenschaftsläden und Hochschulen miteinander ins Gespräch kommen, die für verantwortungsvolle Forschung stehen. Ziel ist es, partizipative Projekte und Modelle zu diskutieren und neue Projekteideen zu entwickeln. Veranstaltungsort ist die Jade Hochschule in Oldenburg.

Themenblöcke:

Thema 1: Bürgerbeteiligung in Forschung und Innovation: Methodische Fragestellungen

Thema 2: Partizipation in der Forschungspolitik: Gleiche Chancen und Transparenz

Thema 3: Selber machen und gemeinschaftlich gestalten

Thema 4: Was ist soziale und ökologische Exzellenz für Alle?
Alexander Gerber, Professor für Wissenschaftskommunikation an der Hochschule Rhein-Waal, liefert Input zum Themea „Bürgerbeteiligung in Forschung und Innovation“. Für den Themenblock „Selber machen und gemeinschaftlich gestalten“ konnten wir den Journalisten und Autor Nils Boeing die Einstimmung in das Thema gewinnen. Christa Müller geschäftsführende Gesellschafterin der anstiftung gibt einen ersten Impuls zum Thema „Was ist soziale und ökologische Exzellenz für Alle?“.

Die Anmeldung zur Konferenz ist ab sofort möglich. Noch bis zum 17. September 2015 können Sie sich zu den Frühbucher-Konditionen hier anmelden. Das ausführliche Programm finden Sie unter www.wissnet.de/programm.


Eröffnung des „Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft“ des Reallabor 131 in der Karlsruher Oststadt am 13.06.

Am 13. Juni wird der „Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft“ des Reallabor 131 in der Karlsruher Oststadt feierlich eröffnet. Auf Basis des „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ und als Bestandteil des „Reallabor 131 – KIT findet Stadt“ wird der Zukunftsraum künftig vielen Interessierten als Treffpunkt zum Austausch und als gemeinsamer Arbeitsort für WissenschaftlerInnen und Akteure in der Oststadt zur Verfügung stehen. Neben der Bereitstellung von Beratungsangeboten zu Mobilitäts- und Energiefragen wird hier ein Raum für Ideen und Umsetzungen einer nachhaltigen Entwicklung der Oststadt (und darüber hinaus) entstehen. Die Eröffnung und Etablierung des Zukunftsraums wird in Politik, Wissenschaft und Stadtgesellschaft weithin und prominent wahrgenommen. Das verdeutlicht die Teilnahme von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, KIT-Bereichsleiter Karl-Friedrich Ziegahn und Oberbürgermeister Frank Mentrup, die dem offiziellen Teil der Eröffnung beiwohnen werden.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig, für Getränke und einen kleinen Snack ist gesorgt.

Call for Papers für die Herbsttagung des Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung in Frankfurt am Main

Am 25./26. November 2015 findet unter dem Motto „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ die Herbsttagung des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung statt, die sich mit der Initierung von Service Learning befasst. Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen fordern Hochschulen und Zivilgesellschaft zu einer aktiven und intersektoralen Zusammenarbeit heraus. Service Learning, Community Based Research und ähnliche Formate stellen mögliche Instrumente dar, diese Zusammenarbeit beidseitig lösungsorientiert und nutzbringend zu gestalten. Bei der diesjährigen Herbsttagung des Hochschulnetzwerks soll der Fokus auf die Frage gelegt werden, wie Partnerschaften zwischen Hochschulen und Zivilgesellschaft erfolgreich initiiert werden, damit diese dauerhaft und für beide Seiten gewinnbringend verlaufen.

„Transdisciplinary Research at the Science | Society Interface“ – Summerschool an der Leuphana Universität Lüneburg vom 31.08. bis 08.09.2015

Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zum vierten Mal eine Summer School zu transdisziplinärer Forschung an, die sich an Wissenschaftler_innen und und Vertreter_innen aus Praxisfeldern richtet und auf das Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und ausserwissenschaftlichen Bereichen ausgerichtet ist. Die Td Summer School 2015 besteht aus einem 5-tägigen Td Training Module (31.08. bis 04.09.), in dem theoretische und methodologische Grundlagen transdisziplinärer Forschung vermittelt werden und an der Entwicklung transdisziplinärer Forschungsdesigns gearbeitet wird. Im Anschluss findet ein 2-tägiges Special Training Module (06.09. bis 08.09.) statt, das in diesem Jahr mit der Arizona State University, USA, angeboten wird und sich mit Szenariotechniken für die transdisziplinäre Forschung beschäftigt. Ein besonderes Anliegen der Td Summer School ist die Orientierung an Themen der Teilnehmer_innen, die ihre disziplinäre oder interdisziplinäre Forschung transdisziplinär ausrichten möchten oder aus Praxisfeldern heraus an transdisziplinärer Forschung mitwirken möchten.

Die Td Summer School richtet sich an Forscher_innen und Praktiker_innen aller Disziplinen und Gesellschaftsbereiche sowie an Absolvent_innen mit Forschungserfahrung. Die Td Summer School wird auf Englisch abgehalten. Der Bewerbungsschluss ist der 14.06.2015

Weitere Informationen finden Sie unter www.leuphana.de/td-training 
Td_SummerSchool_2015(1)

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

„Welche Werte zaehlen in der europaeischen Forschungspolitik?“ – Veranstaltung zu Responsible Research and Innovation am 23. Juni in Berlin

Responsible Research & Innovation (RRI) ist ein Querschnittsthema im „Horizont 2020“ Rahmenprogramm der Europäischen Kommission und bietet hier einen integrativen Ansatz für Forschung und Innovation (F&I), um sicherzustellen, dass gesellschaftliche Akteure während des gesamten Forschungs- und Innovationsprozesses zusammenarbeiten. Ziel ist sowohl den Prozess als auch die Ergebnisse von Forschung und Innovation mit den Wertvorstellungen, den Bedürfnissen und Erwartungen der europäischen Zivilgesellschaft in Einklang zu bringen. Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende und der Wissenschaftsladen Bonn laden ein über die Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure in den europäischen Forschungsförderprogrammen zu diskutieren. Welche Herausforderungen und wessen Bedürfnisse stehen im Zentrum? Wie kann „Responsible Research and Innovation“ konkret aussehen? Was kann man aus Horizon 2020 und RRI für die deutsche Forschungspolitik ableiten?

Die Veranstaltung findet am 23. Juni im NABU Bundesverband, Charitestraße 3, 10117 Berlin von 10.00 – 16.00 Uhr statt.Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

FW RRI Einladung

Weiter Veranstaltungen finden Sie hier.

Kick-Off Veranstaltung des EnSign Reallabors am 12.06. in Stuttgart

Das EnSign RealLabor erhält als eines von sieben BaWü-Labs die Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg für die Erarbeitung von Antworten auf transdisziplinäre Forschungsfragen rund um das Thema „Nachhaltige Konzepte für einen klimaneutralen Innenstadt-Campus“. Unter dem Motto: „HFT Stuttgart als Nachbar der Region“ soll ein intensiver Austausch mit internen und externen, lokalen und regionalen Partnern entstehen und darauf aufbauend weitere Kooperationsprojekte initiiert werden. Ziel dabei ist, gemeinsam unterschiedlichste Konzepte, Szenarien und Lösungen zu erarbeiten, die eine möglichst hohe Übertragbarkeit auf weitere Liegenschaften aufweisen.
Am 12.06.2015 von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr soll das Reallabor in der Aula der HFT Stuttgart (Schellingsstrasse 24, Bau 1) offiziell eröffnet werden. Eine Anmeldung kann unter diesem Link vorgenommen werden. Um Anmeldung bis zum 08.06.2015 wird gebeten.
Das Programm zur Eröffnungsveranstaltung finden Sie hier:

Programm_Kick_off_RealLabor

Buchneuerscheinung und öffentliche Diskussion: Freie Bürger, freie Forschung. Die Wissenschaft verlässt den Elfenbeinturm

Mit seinem neuen Buch „Freie Bürger, freie Forschung – Die Wissenschaft verlässt den Elfenbeinturm“ (Erscheinungstermin 04.06.15, oekom Verlag) gibt Peter Finke, führender Citizen Science-Experte in Deutschland der Debatte um die Bürgerwissenschaft neuen Aufschwung. Die Stimmen, die der Herausgeber in seinem neuen Buch versammelt hat, zeigen exemplarisch, worum es der Bürgerwissenschaft geht: „Es geht um (…) eine Forschungswende und eine zumindest partielle Befreiung der Wissenschaft aus dem Elfenbeinturm. Namhafte Autoren, darunter Joachim Radkau, Uwe Schneidewind, Angelika Zahrnt, Hubert Weiger, Peter Berthold oder Josef Reichholf, plädieren in diesem Buch dafür, die Wissenschaft nicht den Berufswissenschaftlern allein zu überlassen, sondern sie aus der Mitte der Gesellschaft heraus aktiv zu verändern. In einem demokratischen Staat ist dies Bürgerrecht und Bürgerpflicht zugleich. Das Buch ergänzt und erweitert das Grundlagenwerk „Citizen Science: Das unterschätzte Wissen der Laien“, welches von Prof. Finke 2014 im oekom verlag veröffentlicht wurde und große Medienresonanz erfuhr.“ (Ankündigung oekom Verlag)

Die erste Buchvorstellung findet am 8. Juni 2015 um 18 Uhr bis 20Uhr im Projektzentrum Berlin der Stiftung Mercator, Neue Promenade 6, 10178 Berlin statt. Neben Prof. Finke werden vorraussichtlich folgende ExpertInnen diskutieren.

Dr. Steffi Ober (u.a. Plattform Forschungswende)
Prof. Dr. Uwe Schneidewind (u.a. VDW/Wuppertal Institut)
Boris Woynowski (u.a. Netzwerk Wachstumswende)
Mario Parade (u.a. Wissenschaftsladen Potsdam)

Manfred Ronzheimer (Wirtschaftsjournalist)

Veranstalter ist die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie sowie BUND, NABU, der Plattform Forschungswende und dem Netzwerk Wachstumswende.

185 Jahre Hochschule Eberswalde – Festveranstaltung mit Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanke am 07. Mai

Der Start des Hochschulbetriebs in Eberswalde jährt sich in diesem Jahr zum 185. Mal. Zur öffentlichen Jubiläumsfeier am 7. Mai wird die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka im Rahmen der Vorlesungsreihe „Sustainability Lecture“ einen Vortrag halten. Mit dem Festakt soll die eindrucksvolle Entwicklung der Hochschule gewürdigt werden. Unter den über 600 geladenen Gästen werden zahlreiche Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik erwartet. Nach den Grußworten der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Frau Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, wird Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, einen Vortrag im Rahmen der 7. Sustainabilty Lecture halten. Abschließend wird Friedhelm Boginski, Bürgermeister der Stadt Eberswalde, die Festveranstaltung schließen.
Zur Pressemitteilung der Hochschule gelangen Sie hier.

Über die HNE Eberswalde
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde mit über 2.000 Studierenden gehört in Lehre und Forschung zu den leistungsstärksten Hochschulen Deutschlands. Die 17 innovativen Studiengänge in den Fachbereichen für Wald und Umwelt, Landschaftsnutzung und Naturschutz, Holzingenieurwesen sowie Nachhaltige Wirtschaft besitzen ein sehr eigenständiges, dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtetes Profil. Die HNE Eberswalde wurde 2009 vom Internetportal Utopia zur grünsten Hochschule Deutschlands erkoren und 2010 mit dem europäischen EMAS-Award für ihr vorbildliches Umweltmanagement ausgezeichnet. Seit 2014 ist sie durch eigene Forschungsleistungen, ein besonderem Engagement der Hochschulangehörigen und ehemaliger Studierender als erste Hochschule klimaneutral.

Innovative Lehrmethoden im Kontext der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen – Netzwerktreffen des BNE-Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg

Am 13.05.2015 wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das nächste Netzwerktreffen des BNE- Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg statt finden. Leitthema der Veranstaltung sind innovative Lehrmethoden im Kontext der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE). Nach Vorträgen durch Dr. Oliver Parodi und Richard Beecroft (beide KIT) und Prof. Dr. Marco Rieckmann (Universität Vechta) am Vormittag können sich die TeilnehmerInnen nachmittags in Workshops zusammenfinden. Eine inhaltliche Beschreibung der Workshops kann dem Tagungsprogramm entnommen werden.

 

„Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen?“ Workshop am 11.05.2015 in Düsseldorf

Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende veranstaltet in Kooperation mit dem NABU-NRW und der Verbraucherzentrale NRW einen Workshop „Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen?“. Ziel der Veranstaltung ist es das Verständnis für Forschung und Innovation in zivilgesellschaftlichen Organisationen zu stärken und Ansätze für eine Beteiligung und Vernetzung zu entwickeln. Im Rahmen der Veranstaltung soll gemeinsam mit den Gästen diskutiert werden, wie zivilgesellschaftliche Organisationen in Forschungspolitik und Forschungsstrategien erfolgreich beteiligt werden können. Als Rednerin ist auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Svenja Schulze, eingeladen.
Der Workshop findet am Montag, den 11. Mai 2015, von 10:00 – 17:00 Uhr im NABU Nordrhein-Westfalen (Völklinger Straße 7-9) in Düsseldorf statt.

Bis zum 5. Mai 2015 können Sie sich kostenlos unter info@nabu-nrw.de anmelden. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist.

Programm zum Workshop „Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen“ veröffentlicht

Die Nachwuchsgruppe EnergyCultures veranstaltet in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung | ECS am 29. und 30. April an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen einen Workshop zum Thema „Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen“. 

Der Workshop untersucht die Entwicklungslinien, Bedingungen und Anforderungen an eine entstehende transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Das Programm des Workshops steht nun fest und kann hier heruntergeladen werden.
Programm_Auftakt_ENCULT_2015

Bei organisatorischen Fragen zum Workshop kann Janet Gauss kontaktiert werden: janet.gauss(at)zu.de.

„Viel Einfluss, wenig Vielfalt? Die Rolle der Wirtschaftswissenschaften in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“ – NRW-Fortschrittslecture Wirtschaftswissenschaften am 22. April in Berlin

Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze lädt zu einer Veranstaltung ein, die den aktuellen Diskurs um den Status und die Zukunft der Wirtschaftswissenschaften aufgreift: die NRW-Fortschrittslecture „Viel Einfluss, wenig Vielfalt? Die Rolle der Wirtschaftswissenschaften in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“ am 22. April 2015, ab 19 Uhr, in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, Hiroshimastraße 12-16, 10785 Berlin.

Sind die Forderungen nach mehr Methoden- und Theorienvielfalt sowie eine stärkere interdisziplinäre Herangehensweise gerechtfertigt? Brauchen wir in den Wirtschaftswissenschaften neue Ansätze und Perspektiven, um den (ökonomischen) Herausforderungen unserer Zeit angemessen zu begegnen? Diese und weitere Fragen diskutieren u.a. Till van Treeck (Professor für Sozialökonomie von der Universität Duisburg-Essen) Ulrike Herrmann (Wirtschaftskorrespondentin der taz) und Lino Zeddies (Studierender der Wirtschaftswissenschaften von der Freien Universität Berlin). Moderiert wird die Veranstaltung von Harald Schumann, Wirtschaftsredakteur beim Tagesspiegel.

Eine Anmeldemöglichkeit zur Veranstaltung finden Sie hier.

Internationales Symposium „Klima – Wandel im Gipfeljahr 2015“ am 18.03. in Hamburg

Anlässlich seines 75. Geburtstags am 18. März 2015 würdigt die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und mit weiteren Unterstützern die wissenschaftliche Tätigkeit sowie das politische und zivilgesellschaftliche Engagement Hartmut Graßls mit einem internationalen Symposium zu den aktuellen Herausforderungen des Klimawandels im Gipfeljahr 2015.

Prof. Dr. Hartmut Graßl steht mit seiner wissenschaftlichen Tätigkeit und seinem politischen Engagement beispielhaft für die notwendigen Schritte in Richtung Klimaschutz. Seit nun vier Jahrzehnten begleitet er aktiv die nationale und internationale Forschung ebenso wie die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Fragen des Klimawandels. Mit kritischem Blick auf das eigene Handeln als Wissenschaftler und die Entwicklungen des Wissenschaftssystems war und ist Hartmut Graßl stets offen für ein neues Denken und für neue Lösungsansätze im Zusammenspiel mit Akteuren jenseits der Forschung.

Im Mittelpunkt des internationalen Symposiums steht die Ausgestaltung klimarelevanter Prozesse wissenschaftlicher Forschung, politischer Entscheidungen und gesellschaftlicher Transformation, die in ihrem Zusammenwirken über unsere Zukunft und jene des Planeten entscheiden. Hierbei sollen wissenschaftliche Herausforderungen des Klimawandels benannt und Möglichkeiten aufgezeigt werden, die sich aus dem Zusammenwirken der jeweiligen Zugänge in Forschung, Politik und Zivilgesellschaft ergeben können. Zusammen mit Rednern aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft wird aufgezeigt, in welche Richtung zukünftige Anstrengungen gehen sollten und welche Ansätze sich besonders zielführend für die Lösung drängender Probleme der Klimaerwärmung erweisen.

Das Programm zum Symposium erhalten Sie hier:
Flyer_Graßl75_Klima-Wandel_18März_Hamburg

„Lehre. Forschung. Gesellschaft. Neue Kooperationen zwischen Hochschulen und Zivilgesellschaft“ Tagung des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung am 23./24. April in Berlin

Das „Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung“ ist ein seit 2009 bestehender Zusammenschluss von mittlerweile über 30 Hochschulen, die das zivilgesellschaftliche Engagement von Studierenden, Lehrenden und anderen Hochschulangehörigen stärken möchten. Ziel ist es, die Qualität der akademischen Lehre sowie des wechselseitigen Wissenstransfers zwischen Hochschule und Gesellschaft zu verbessern und damit einen spezifischen Beitrag zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinander zu leisten. Im Frühjahr 2015 wird sich das Netzwerk als eingetragener Verein institutionalisieren. Gerahmt wird die Gründungsfeier von einer Fachtagung zum Thema „Lehre. Forschung. Gesellschaft. Neue Kooperationen zwischen Hochschulen und Zivilgesellschaft“ am 23./24. April 2015 in Berlin. Mit ihr soll auf Bundesebene der Dialog zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft angeregt werden. Welche Erwartungen haben beide aneinander? Wie wollen sie Kooperationen aufbauen? Welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Der erste Tag der Tagung reflektiert diese Fragen auf (hochschul-)politischer Ebene. Am zweiten Tag werden die Ergebnisse des von fünf Hochschulen durchgeführten Verbundprojekts „Potenzialförderung für Lernen durch Engagement und gesellschaftliche Verantwortung an Hochschulen“ vorgestellt, das seit 2012 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde.

Die Tagung richtet sich an Hochschulleitungen und -mitarbeitende sowie an Vertreter_innen und Interessierte politischer und zivilgesellschaftlicher Organisationen. Sie will Impulse geben zum aktiven Austausch zwischen Hochschulen und Zivilgesellschaft und die Zusammenarbeit zu konkreten gesellschaftlichen Fragestellungen im Hinblick auf Bildung, Politik, Wirtschaft, Sozialem, Kultur und Umwelt anregen. Eine ausführliche Einladung zur Tagung können Sie hier herunterladen.

Treffen der AG Hochschule und Nachhaltigkeit am 19.03. in Hamburg

Das Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit der Universität Hamburg lädt zu dem nächsten Treffen der AG Hochschule und Nachhaltigkeit am 19.3.2015 (11-16 Uhr) ein. Im Mittelpunkt soll das Thema Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen stehen. Dieses Werkzeug zur Nachhaltigkeitsberichterstattung wurde vom Rat für Nachhaltigkeit für Unternehmen entwickelt und es soll im Rahmen des Treffens diskutiert werden, wie es auf Hochschulen übertragen werden kann. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat in seiner jüngsten Sitzung ein weiteres Engagement in den Bestrebungen um mehr Nachhaltigkeit an Hochschulen beschlossen. Bereits im letzten Jahr hatte er eine große Konferenz veranstaltet: „Vom Piloten zum Standard: Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb implementieren“.
Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme an der Veranstaltung haben, können Sie sich unter dem diesem Link unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse eintragen.
 

People and the Planet in the Anthropocene – Transformationskonferenz des Stockholm Resilience Centre

Vom 05. bis 07. Oktober 2015 wird vom Stockholm Resilience Centre die internationale Konferenz „Transformation – People and the Planet in the Anthropocene“ organisiert. Ziel der Konferenz ist es ein inter- und transdisziplinäres Verständnis über systemische Veränderungen und grundlegende Neuausrichungen in den Mensch-Umwelt-Beziehungen zu bekommen und den Herausforderungen des Anthropozän zu begegnen. Wissenschaftliche Beiträge können in vier verschiedenen Themensträngen bis zum 20. März eingereicht werden:
  • Patterns of transformations
  • Scaling up for transformative impact
  • The role of change agents in sustainability transformations
  • New and emerging approaches for studying sustainability transformations

Den ausführlichen Call for Paper finden Sie hier.

Call for Papers: Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen

Die Nachwuchsgruppe EnergyCultures veranstaltet in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung | ECS am 29. und 30. April an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen einen Workshop zum Thema Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen.

Der Workshop untersucht die Entwicklungslinien, Bedingungen und Anforderungen an eine entstehende transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Eingeladen werden Beiträge, die die epistemische Ordnung solch einer „transformativen Wissenschaft“ wie auch deren Beziehung zu Gesellschaft und Politik im Allgemeinen empirisch und theoretisch untersuchen.

Vorschläge (ca. 300 Wörter) für Beiträge können bis zum 1. März per Email eingereicht werden an thomas.pfister@zu.de. Abhängig von den Beiträgen besteht die Absicht die Ergebnisse im Nachgang des Workshops zu publizieren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne eigene Reisemittel können von den Veranstaltern zumindest anteilig unterstützt werden. Dazu soll mit der Anmeldung eine Aufstellung der anfallenden Reisekosten aufgelistet werden.

Den ausführlichen Call for Papers erhalten Sie hier:
Auftakt_ENCULT_CFP_VERSION3

Netzwerktreffen des „Future Earth Early Career Scientist Network“ zum Thema Methoden transdisziplinaerer Forschung

Am 23. und 24.3.2015 wird in Tübingen das Netzwerktreffen der Early Career Scientists im Rahmen der Initiative Future Earth statt finden. Auf dem Treffen sollen die methodischen Herausforderungen im Rahmen von Future Earth im Mittelpunkt stehen. Dazu sind ExpertInnen der transdisziplinären Nachhaltigkeitswissenschaften eingeladen, wie Dr. Daniela Gottschlich (Universität Lüneburg) und Prof. Dr. Martina Padmanabhan (Universität Passau) – beide ehemalige NachwuchsforschungsgruppenleiterInnen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung. Darüber hinaus werden Dr. Johannes Karte (DFG) über die Möglichkeiten der Förderungen transdisziplinärer Projekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und Dr. Bettina Schmalzbauer (DKN Future Earth Sekretariat) über die Entwicklungen bei Future Earth berichten. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Eine formlose Anmeldung ist bis zum 15.2.2015 möglich unter: simon.meisch@uni-tuebingen.de an.
Es besteht auch die Möglichkeit eine konkrete Thematik im Rahmen des Schwerpunktes zu besprechen. Dazu soll mit der Anmeldung eine kurze Skizze zur der Fragestellung (maximal 500 Worte) eingereicht werden.
Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier:
Programm_ECS_FE_Transdisziplinarität

Erster Student Sustainability Summit am 23.03. in Leeds

„Bildung zu verändern ist der erste Schritt Gesellschaft zu verändern!“ – so die Einladung zum ersten Student Sustainability Summit am 23.03.2015 an der Leeds University/ England. Die OrganisatorInnen wollen daher mit der Veranstaltung Studierende ins Zentrum der Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Herausforderungen setzen. Der Kreis der Organisatoren besteht aus einer kraftvollen Partnerschaft (studentischer) Vereinigungen in Großbritannien, die bereits in der Vergangenheit als wichtige Lobbygruppe für eine stärkere Ausrichtung der Hochschulen in Richtung Nachhaltigkeit fungiert haben. Der Summit ist daher mit einer weiteren Nachhaltigkeitskonferenz für den Hochschulsektor in Großbritannien zusammengelegt: der EAUC Annual Conference am 24. und 25.03.2015, eine Konferenz die vor allem engagierte Hochschullehrende zusammen bringt.
Mehr Informationen zum Student Sustainability Summit finden Sie hier.

Podiumsdiskussion „Nachhaltige Humboldt-Universität?! Gemeinsam die Uni transformieren“ – ein Veranstaltungsbericht

Im gut gefüllten Senatssaal der Humboldt-Universität wurde am Dienstag, den 27.01.2015, diskutiert, welchen Stellenwert Nachhaltigkeit an der Humboldt-Universität in Zukunft einnehmen könnte. Deren Bedeutung wurde von allen Beteiligten bekräftigt – nicht zuletzt durch das große Interesse der 130 Gäste im Publikum. Die DiskutantInnen verwiesen auf notwendige Schritte und Herausforderungen auf dem Weg zur Nachhaltigen Humboldt-Universität. Von vielen Seiten wurde Unterstützung für das Vorhaben signalisiert, darunter auch durch die Stiftung Humboldt-Universität. Der Präsident der Universität Jan-Hendrik Olbertz lud das studentische Nachhaltigkeitsbüro, Veranstalter der Podiumsdiskussion, und die Dekanate zum weiteren Gespräch zur Erarbeitung von Umsetzungskonzepten ein.
Die vollständige Meldung zur Podiumsdiskussion können Sie hier lesen.

Registrierung möglich für den Green Academic Footprint Workshop „Sustainability at Universities – How to Combine Management and Participation?”.

Die Freie Universität Berlin und das UNICA Academic Footprint Network (UGAF) veranstalten vom 25. bis zum 27. März 2015 den 5.UNICA Green Academic Footprint Workshop zum Thema „Sustainability at Universities – How to Combine Management and Participation?”. Der Workshop widmet sich den Aufgaben internationaler Nachhaltigkeitsnetzwerke und den Möglichkeiten eines gesamtinstitutionellen Ansatzes. Er richtet sich an Nachhaltigkeits- und Umweltbeauftragte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an europäischen Hochschulen. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Das vorläufige Programm kann hier heruntergeladen werden. Die Registrierung für die Tagung ist nun online möglich unter http://www.unica-network.eu/event/5th-ugaf-workshop .

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Internationaler studentischer Kongress „Sozial-Ökologische Hochschule“ vom 05. bis 07.06. in Berlin

Vom 04. bis 07. Juni 2015 wird an der TU Berlin der „Internationale Studentische Kongress Sozial-Ökologische Hochschule“ stattfinden. Er soll in Kooperation mit Uni-internen & -externen Akteuren aus sozialen, ökologischen bzw. nachhaltigen Zusammenhängen organisiert werden. Die OrganisatorInnen wollen möglichst viele studentisch Engagierte zusammen bringen, zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung:

  • aktuelle Umschau studentischer Nachhaltigkeits-Initiativen inner- und außerhalb der Hochschulen
  • Kooperation von Uni und Gesellschaft
  • neue Themen, Inhalte bzw. Ansätze an die Hochschulen bringen
  • Selbstbestimmung – studentische Lehre und Forschung – eigene Motivation finden
  • coole Projekte kennenlernen und weiterentwickeln
  • mehr Praxis & Spaß im Studium – SoftSkills
  • Diskussion über eine Verbesserung der Lehre & Beiträge zu einer sozialökologischen Gesellschaft
  • Empowerment– Wie können sich Initiativen besser aufstellen (Orga, Methoden, Finanzierung etc.)
  • Entschleunigung des Studiums & mehr Flexibilität
  • eigene Ideen entwickeln & gemeinsam verwirklichen
  • kritisches Denken und echte Alternativen entwickeln

Mehr Informationen zum Kongress und zur Beteiligung bei der Kongressorganisation gibt es hier.

Nachhaltigkeitskonferenz des Landes Sachsen-Anhalt mit thematischem Block zum Beitrag der Wissenschaft

Am 28.01.2015 wird in Mageburg die Nachhaltigkeitskonferenz des Landes Sachsen-Anhalt stattfinden. Hintergrund der Veranstaltung ist auch die Veröffentlichung des „Indikatorenberichtes zur nachhaltigen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt 2014“ als eine der Grundlagen für die Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. In einem thematischen Block des Tagungsprogramms wird besonders die Rolle der Wissenschaft für die Nachhaltigkeitsstrategie des Bundeslandes diskutiert. Eine Anmeldung zur Konferenz ist noch bis zum 19.01. möglich. Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen:

EinlNHK28.01.15

Zukunftsfähige Entwicklung und generative Organisationskulturen (ZEGO) – Tagung am 12./13.02. in Bochum

Am 12./13. Februar 2015 findet in Bochum die Tagung „Zukunftsfähige Entwicklung und generative Organisationskulturen (ZEGO)“ statt. Im Zentrum der Veranstaltung stehen Ansätze, die dazu in der Lage sind, die Ebene des individuellen Handelns von Akteuren sowie des systemischen Operierens von Organisationen nicht nur als dynamisch verbundene Bereiche zu erschließen, sondern auch als kulturell konfundierte Bereiche, die zusammen eine Sphäre diskursiver Bedeutungen und gemeinsamer Sinnstiftung bilden. Die Veranstaltung wird vom Institut für Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung (IBKN) der Hochschule Bochum gemeinsam mit dem Wuppertal Institut und dem Institut für Technikfolgenabschätzung des KIT Karlsruhe durchgeführt.
Um auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Gelegenheit zur Teilnahme einzuräumen, werden für interessierte NachwuchswissenschaftlerInnen zwei Plätze bereitgestellt. Als Veranstalter der Tagung übernimmt das IBKN der Hochschule Bochum für diese beiden Plätze die Übernachtungskosten sowie die Teilnahmegebühr; die Fahrtkosten sind von den beiden TeilnehmerInnen selbst zu finanzieren. Von den beiden TeilnehmerInnen wird erwartet, je einen Tagungsbericht zu verfassen, der in ausgewählten Newslettern veröffentlicht wird.
InteressentInnen bewerben sich bitte bis zum 12.01.2015 unter Beilage ihres CVs sowie eines kurzen Motivationsschreibens in elektronischer Form bei Herrn Dr. Mario Lucas, mario.lucas@hs-bochum.de.
Mehr Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier.

Auftaktveranstaltung zum Start der Reallabore für den Wandel zur Nachhaltigkeit in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert ab Januar 2015 sieben Reallabore, bei denen Wissenschaft und Partner wie Kommunen, Verbände und wirtschaftliche Akteure gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen im Land wissenschaftlich bearbeiten. Themen sind unter anderem nachhaltige Mobilitätsstrukturen, nachhaltige Stadtentwicklung, der Nationalpark Nordschwarzwald oder nachhaltiger Textilkonsum. Zum Start der Projekte lädt das Ministerium zu einer öffentlichen Veranstaltung, in der die Reallabore vorgestellt und die Besonderheiten dieser Forschung in ihren Teilaspekten beleuchtet werden: BaWü-Labs GO! Start der Reallabore für den Wandel zur Nachhaltigkeit in Baden-Württemberg am Donnerstag, 30. April 2015, 13.00 – 18.00 Uhr in der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Um Anmeldung wird gebeten bis 21. April 2015 unter: nachhaltigkeit@mwk.bwl.de

Dokumentation der Tagung „Sustainable Science?- Zur Nachhaltigkeit in der Wissenschaftsförderung“ online

Am 01. und 02.12.2014 fand die 7. Jahrestagung des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Unter dem Titel „Sustainable Science?- Zur Nachhaltigkeit in der Wissenschaftsförderung“ diskutierten knapp 200 TeilnehmerInnen, ob die Wissenschaft in Deutschland und in anderen Ländern nach Kriterien der Nachhaltigkeit organisiert ist oder sein sollte. Unter den ReferentInnen war auch Prof. Dr. Uwe Schneidewind, der in seinem Vortrag „Klimawandel in der Wissenschaft: Impulse für eine nachhaltige Hochschul- und Forschungslandschaft“ für eine stärkere Orientierung der Wissenschaft an Nachhaltigkeit plädierte und einige der aktuellen Kontroversen um die Transformative Wissenschaft beleuchtete. Alle Vorträge der Tagung sind als Powerpoint und Audio-Mitschnitt auf der Homepage des iFQ online verfügbar.

„Zeitdiagnose Anthropozän – Konsequenzen für die Wissenschaft“ – Rückschau auf die 25 Jahresfeier des ISOE

Die 25 Jahresfeier des ISOE –  Instituts für sozial-ökologische Forschung Frankfurt Lost in the Anthropocene? Nachhaltige Wissenschaft in der Epoche der Menschheit stellte die Frage nach der Rolle der Wissenschaft im Zeitalter der Menschheit (Anthropozän) in den Mittelpunkt. Rund 130 TeilnehmerInnen hörten und diskutierten unter anderem Vorträge von Dr. Thomas Kluge, Mitbegründer des ISOE,  Prof. Dr. Heike Egner, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Prof Dr. Harald Welzer, Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen Stiftung FUTURZWEI.  Die Frage nach der Zukunft der Wissenschaft hatte am Vorabend der Tagung auch Helga Nowotny, frühere Präsidentin des Europäischen Forschungsrates ERC aufgegriffen. In ihrem Festvortrag „Die Welt von Morgen“ im Frankfurter Museum Angewandte Kunst anlässlich des 25-jährigen Bestehens des ISOE zeigte sie sich überzeugt, dass eine disziplinäre Abgrenzung nicht zeitgemäß und nicht hilfreich sei, um Herausforderungen zu begegnen, die ihrer Art nach ja auch nicht disziplinär seien. Nowotny betonte die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Sichtweise, die Komplexität erfassen kann, um die unbeabsichtigten Folgen menschlichen Handelns besser verstehen zu können: „Alle zukünftige Geschichte wird auf dem Verständnis von gesellschaftlichen Naturverhältnissen und auf einer adäquaten Umsetzung in Handeln beruhen, oder es wird sie nicht geben.“ Auch Thomas Jahn, Mitbegründer des ISOE und Sprecher der Institutsleitung, griff den Gedanken einer sich verändernden Wissenschaft auf. „Die Idee vom Anthropozän wird die Diskussion um Nachhaltigkeit und auch die Wissenschaft verändern“, sagte Jahn. Er gehe davon aus, dass die Notwendigkeit von Transformationen noch deutlicher erkennbar werde. Ein geeigneter Wissenschaftsmodus sei hierfür die Transdisziplinarität, eine problemorientierte Herangehensweise, die nicht nur Disziplinen überschreitet, sondern neben dem wissenschaftlichen Wissen auch das Praxiswissen gesellschaftlicher Akteure in den Forschungsprozess einbezieht. Diese Herangehensweise werde in Zukunft zum „Referenzrahmen für eine Wissenschaft, die sich mit Fragen nachhaltiger Entwicklungen beschäftigt.“

Das ISOE gehört zum Netzwerk der unabhängigen Nachhaltigkeitsforschungsinsitute, Ecornet, und feiert aktuell sein 25 jähriges Bestehen. Eine detailliertere Rückschau auf die Tagung erhalten Sie hier.

Verantwortung der Wissenschaften für Nachhaltiges Wirtschaften – Vortrag von Angelika Zahrnt auf der Göttinger Tagung „Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit – wie passt das zusammen?“

Vom 14.-16.11.2014 veranstaltete die Universität Göttingen zusammen mit der Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW e.V.) das inzwischen 3. Symposium „Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit“. Nach den Themenschwerpunkten Ernährungssicherheit („Sicherung der Welternährung und Armutsbekämpfung als Herausforderung für Frieden und Nachhaltigkeit“) im Jahr 2012 und Nachhaltigkeit („Nachhaltigkeit – Verantwortung für eine begrenzte Welt“) im Jahr 2013 stand in dem diesjährigen Symposium das Thema „Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit – wie passt das zusammen?“ im Zentrum. Das Symposium wurde gemeinsam mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Göttingen veranstaltet.

In ihrem Vortrag auf der Abschlussveranstaltung am 16.11.2014 spannte die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Angelika Zahrnt, u.a. Autorin der Bücher „Postwachstumsgesellschaft“ und „Damit gutes Leben einfacher wird. Perspektiven einer Suffizienzpolitik“, Ehrenvorsitzende des BUND und langjähriges Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung einen Bogen von den inhaltlichen Herausforderungen der Wirtschaftswissenschaften im Kontext Nachhaltiger Entwicklung bis zu den daraus folgenden institutionellen Konsequenzen für das Wissenschaftssystem. Mit ihren pointierten Forderungen zur künftigen Berufungspolitik, der nötigen Diversifizierung in den Hochschulen aber auch der Landschaft der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie einer Demokratisierung der Forschungsförderpolitik löste sie in Göttingen eine lebhafte Debatte aus.

Die Universität Göttingen wird zeitnah einen Videomitschnitt des Vortrages und der anschließenden Diskussion zur Verfügung stellen (Eine Information darüber erfolgt ebenfalls hier auf dem Blog). Zudem greift auch der Blog www.postwachstum.de die Debatte über das Thema Wirtschaftswissenschaften und Nachhaltigkeit auf.

Green Academic Footprint Workshop vom 25. bis 27.03.2015 an der FU Berlin

Die Freie Universität Berlin und das UNICA Academic Footprint Network (UGAF) führen vom 25. bis zum 27. März 2015 den fünften UNICA Green Academic Footprint Workshop durch. Der Workshop behandelt das Thema „Sustainability at Universities – How to Combine Management and Participation?“. Aktuell werden Beiträge für eine Poster-Session zu folgenden Themen gesucht: Sustainable Campus Management, Education for Sustainable Development sowie Involvement of Stakeholders at All Levels of the University. Die Beiträge können bis zum 30.11. angemeldet werden. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

„Dialoge zwischen Wissenschaft und Praxis“ – Veranstaltung des Climate Service Center 2.0/ Helmholtz-Zentrum Geesthacht am 25./26. November

Das Climate Service Center 2.0/Helmholtz-Zentrum Geesthacht wird einen Workshop zum Thema „Dialoge zwischen Wissenschaft und Praxis“ am 25. und 26. November 2014 veranstalten. Der Workshop zielt darauf ab, WissenschaftlerInnen, Praxisakteure aus Wirtschaft und Verwaltung sowie PolitikerInnen zusammen zu bringen, um zu erarbeiten, wie Forschung und Praxis erfolgreich miteinander kommunizieren können. Stakeholder-Dialoge sowie alle Formen der Einbindung von Praxisakteuren in den Forschungsprozess im Sinne der Transdisziplinarität stehen dabei im Vordergrund. Begrifflichkeiten, Herangehensweisen und Praxisbeispiele transdisziplinärer Forschung aus ganz unterschiedlichen Themenfeldern und Disziplinen (darunter der Klimaforschung) sollen besser verstanden und untereinander verglichen werden.

Das Ziel dieses Workshops ist es, dass WissenschaftlerInnen, Fachleute und politische EntscheidungsträgerInnen aller Disziplinen sich austauschen über die Good-Practice-Beispiele und Methoden einer wirkungsvollen Kommunikation im Bereich Corporate Social Responsibility, im Dialog mit Interessengruppen, an der Schnittstelle zwischen Politik und Wissenschaft und bei transdisziplinären Prozessen.

Mehr Information, Registrierung und Programm zum Workshop Dialoge zwischen Wissenschaft und Praxis erhalten Sie hier.

„Lost in the Anthropocene? – Nachhaltige Wissenschaft in der Epoche der Menschheit“ – Tagung des ISOE am 21.11.14 in Frankfurt am Main

Die Menschheit formt die Natur in einem Ausmaß, sodass nicht länger natürliche, sondern gesellschaftliche Prozesse die treibende Kraft auf unserem Planeten sind – so lautet kurzgefasst die These vom Anthropozän. In den Geowissenschaften steht sie für nicht weniger als einen Epochenwechsel und wird hier entsprechend intensiv diskutiert. Welche Bedeutung und welche Folgen die Diagnose von der „Epoche der Menschheit“ außerhalb dieses Diskurses hat, zeichnet sich dagegen erst in Ansätzen ab. Dabei beschreibt die Zeitdiagnose des Anthropozän einen der wichtigsten Perspektivwechsel der vergangenen 100 Jahre: Gesellschaft und Natur sind so eng verwoben, dass sie nicht mehr unabhängig voneinander untersucht werden können. Eine fundierte Rezeption dieser Erkenntnis fehlt bislang vor allem dort, wo zu Übergängen in eine nachhaltige Entwicklung geforscht wird. Unklar ist zum Beispiel, ob aus dem Blickwinkel des „Anthropozän“ ein neues Grundverständnis der Beziehungen zwischen Natur und Gesellschaft erkennbar wird und welche Rückwirkungen diese Zeitdiagnose für die Gestaltung einer Nachhaltigen Entwicklung hat. Und nicht zuletzt: Ändern sich Rolle und Verantwortung von Wissenschaft bei der Entwicklung von Zukunftsvisionen? Muss gesellschaftliche Partizipation am wissenschaftlichen Erkenntnisprozess neu gedacht werden? Mit der Tagung wollen die OrganisatorInnen des Instituts für sozial-ökologische Forschung der Suche nach Antworten auf diese und weitere Fragen Raum geben. Kurze Fachvorträge und unterschiedliche Dialogformate sollen zum Austausch, zum Nachdenken und zur Positionsbestimmung anregen.
Zum Programm der Tagung und zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Call for Papers und Save the Date: Forschungskolloquium „Forschung fuer Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen“ am 11.06.2015 in der HAW Hamburg

Nachhaltigkeitsforschung hat in Deutschland bereits Tradition und einen hohen Stellenwert. Doch die Vielfalt von Akteuren und Forschungsprojekten zum Thema Nachhaltigkeit in Deutschland hat mittlerweile eine solche Dimension erreicht, dass das „Wer macht was?“ schwer zu überblicken ist. Es besteht also ein realer Bedarf, die Akteure, die im Bereich Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen tätig sind, zusammen zu bringen, um als „Gemeinschaft“ über den neuesten Stand der Forschung sowie über zukünftige Trends zu diskutieren.

Aus diesem Grund wird das Forschungskolloquium „Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen“ organisiert. Die Veranstaltung findet am 11.06.2015 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) statt. Gastgeber ist das Forschungs-und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“, Initiator der „Sustainability 2.0“ Initiative und des „World Symposium on Sustainability in Higher Education“, welches aus dem UN Gipfel in Rio de Janeiro im Jahr 2012 entstanden ist.

Als Dokumentation und Output der Veranstaltung wird das Buch „Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen“ als Teil der Buchreihe „World Sustainability Series“ (Springer, Berlin) veröffentlicht. Die Buchreihe, die 2015 startet, ist bereits mit einer Reihe von hochwertigen Publikationen besetzt und wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit zu dokumentieren und sie im ganzen deutschsprachigen Raum zu verbreiten. Weitere Informationen zum Call for Paper und zur Veranstaltung finden Sie hier.

„The long ride towards sustainability at universities: How to accelerate on a bumpy road?“ Podiumsdiskussion am 17.10. an der HU Berlin

Im Rahmen des ersten europäischen Green Office Summit an der HU Berlin wird am 17.10.14 um 18Uhr die Podiumsdiskussion „The long ride towards sustainability at universities: How to accelerate on a bumpy road?“ stattfinden. Als Gäste werden unter anderem erwartet:
  • Charlotte Bonner (National Union of Students UK)
  • Alex Baker-Shelley (PhD Student an der Maastricht University)
  • Anjelle Rademakers (Manager Green Office Utrecht)
  • Miriam Block (Campus Grün Universität Hamburg)
  • Moderation: Felix Spira (PhD Student am Dutch Research Institute for Transitions in Rotterdam und Mitgründer von rootAbility)

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wird es eine Poster Präsentation zu studentisch geleiteten Green Offices in verschiedenen europäischen Ländern geben.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Erste Baden-Württembergische Service Learning – Fachtagung: „Wie Hochschulen gesellschaftliche Aufgaben nachhaltig mitgestalten“

Service Learning ist in Deutschland ein junges Phänomen. An vielen Hochschulen in Baden-Württemberg werden Service Learning Projekte bereits erfolgreich umgesetzt – auch mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Auf der ersten Baden-Württembergischen Service Learning – Fachtagung am 28.11.2014 in Stuttgart werden Best Practice Projekte der Bucerius Law School und der Universität Duisburg-Essen sowie erfolgreiche Service Learning Projekte weiterer Hochschulen vorgestellt. Beim Fachvortrag von Prof. Dr. Anne Sliwka und bei der Podiumsdiskussion mit Theresia Bauer MdL, Ministerium für Wissenschaft, Forschungund Kunst Baden-Württemberg, wird über das Potenzial der Lehrmethode für Studierende und Hochschulen diskutiert: Wie stärkt Service Learning demokratisches Bewusstsein und gemeinwohlorientiertes Engagement von Studierenden?Wie trägt es zur Persönlichkeitsbildung bei? Wie lässt sich Service Learning im Kontext nachhaltiger Entwicklung in die Studiengänge implementieren? Und, wie können Hochschulen Service Learning für ihre Profilbildung nutzen?

Das Programm der Tagung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Studentische „konferenz n – Hochschule weiter denken“ am 10.10. in Bochum

Das netzwerk n e.V. lädt ein zur „konferenz n – Hochschule weiter denken“ am 10. Oktober 2014 an der Hochschule Bochum. Wie gelingt die umfassende Transformation der Hochschulen vor dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung? Welche innovativen Ansätze, Rahmenbedingungen und Projekte gibt es bereits oder werden noch benötigt? Wie können Studierende und Pionier_innen des Wandels zur Transformation ihrer Hochschule beitragen?

Um diese Fragen zu diskutieren, möchte das netzwerk n sich gemeinsam mit den Konferenz-Teilnehmer_Innen einen Tag lang mit Nachhaltigkeit an Hochschulen beschäftigen und diese in all ihrer Vielfalt erlebbar machen. Eingeladen sind alle Akteur_innen, insbesondere Studierende, die sich für eine nachhaltige Hochschullandschaft engagieren. Zu den Impulsgeber_Innen auf der Konferenz zählen u.a. Bianca Bilgram (Leiterin des Sekretariats der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, Deutsche UNESCO-Kommission e.V.), Prof. Dr. Günther Bachmann (Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung) und Dr. Karl Eugen Huthmacher (Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung).

Das vollständige Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist bis zum 5. Oktober hier möglich. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine baldige Anmeldung empfohlen.

Gesellschaftliche Transformation und die Verantwortung der Wissenschaften – Tagung am 25./26.10.

In der Evangelischen Akademie Villigst findet vom 25. bis 26.10.2014 die Tagung „Gesellschaftliche Transformation und die Verantwortung der Wissenschaften. Klimawandel und Bioökonomie als gemeinsame Aufgabe von Gesellschaft, Politik und Wissenschaft“ statt. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler organisiert und soll am Beispiel der beiden Problemfelder Klimawandel und Bioökonomie ausloten, wie sich die Wissenschaft dem gesellschaftlichen Dialog stellen und die Ideen, Erfahrungen und Beiträge von BürgerInnen in die Lösungen konstitutiv mit einbeziehen kann.
Um eine Anmeldung zur Veranstaltung wird hier gebeten.
Das Tagungsprogramm können Sie hier herunterladen:

140074_Gesellschaftliche_Transformation_-_Markus

Mehr Veranstaltungen finden Sie hier.

Forschung für die Energiewende – Jahrestagung des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien am 06./07.11.14

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung wird das Energiesystem verschiedene Phasen durchlaufen und sich dabei in seinen technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Komponenten verändern. Die Vorträge der Jahrestagung des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien am 06./07.11. 14 im Umweltforum Berlin thematisieren die Entwicklungsphasen des Energiesystems für die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität sowie die ökonomischen und die politisch-gesellschaftlichen Phasen der Energiewende. Die Tagung zeigt, wie die Forschung zur Lösung der jeweiligen Herausforderungen beitragen und die Phasenübergänge proaktiv mitgestalten kann. Die Wissenschaftliche Leitung der Tagung liegt bei Prof. Dr. Manfred Fischedick (Wuppertal Institut).
Die Anmeldung zur Tagung kann hier vorgenommen werden.
Das Programm finden Sie hier.

14_11_FVEE_Jahrestagung_2014

Global Sustainability Research Conference 2015: The Interface between Sustainability Research and Policy

Vom 26. bis 27. Januar 2015 wird in Cambridge/ UK die 2. internationale „Global Sustainability Research Conference“ stattfinden. Auf der Konferenz sollen gemeinsam mit Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der Zivilgesellschaft die Schnittstellen zwischen Nachhaltigkeitsforschung und Politik diskutiert werden. Abstracts zu Beiträgen können bis zum 17.10. in folgenden fünf Themenschwerpunkten eingereicht werden.

  • Improving the evidence for action
  • Dealing with uncertainty
  • Sustainability policy in 2015
  • Exploring the policy / research interface
  • Achieving impact through communication and dialogue

Mehr Informationen finden Sie hier.

Workshop „Nachhaltigkeit.Klimawandel.Transformation – Mediale Kommunikationskonzepte und Kommunikationspraxis“

Die AG Medien der BNE-Dekade lädt zu einem Fach-Workshop „Nachhaltigkeit, Klimawandel, Transformation – Mediale Kommunikationskonzepte und Kommunikationspraxis“ am 16. und 17. September nach Berlin, in die Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, ein.

Die erfolgreiche mediale Kommunikation großer Nachhaltigkeitsherausforderungen erfordert neue Konzepte und Praktiken. Dies beinhaltet auch eine erweiterte Wissenschaftskommunikation und wirft viele zusätzliche Fragen an die Wissenschaft selbst auf. Wie kann durch PromotorInnen der Transformation robustes, mittragendes Wissen zur Transformation entstehen? Gibt es eine Abhängigkeit zwischen Transdisziplinarität und Transformation für die Erkenntnis – d.h. brauchen große Transformationsprozesse unbedingt transdisziplinäre Begleitung für ihren Erfolg? Und wie kann eine gute (Wissenschafts-)Kommunikation bspw. im Bereich des Klimawandels gestaltet werden?

Der Fachworkshop soll aus der Sicht von Medienerfahrung verschiedener Projekte und Ansätze dazu eine Bestandsaufnahme machen und lessons learnt aus den Anforderungen der Transformationskommunikation ableiten.

Mehr Informationen zum Workshop und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.

Konferenz des RNE am 13./14.10. in Berlin: „Vom Piloten zum Standard: Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb implementieren“

Am 13. und 14. Oktober 2014 jeweils von 10.00 bis 17.15 Uhr wird im af Auditorium Friedrichstraße – Im Quartier 110 eine Konferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung stattfinden: „Vom Piloten zum Standard: Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb implementieren“.
Mit Blick auf verschiedene Funktionsbereiche und Akteure in den Hochschulen soll im Rahmen der Konferenz ausgelotet werden, wie eine stärkere Implementierung von Nachhaltigkeit in den deutschen Hochschulen gelingen kann. Eine Teilnahme zur Konferenz ist nur auf Einladung möglich.
Interessierte können sich an Riccarda Retsch wenden: riccarda.retsch(at)nachhaltigkeitsrat.de

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier.