International Transdisciplinary Conference 2017 vom 11.-15.09. an der Leuphana Universität Lüneburg

Vom 11.-15. September 2017 findet an der Leuphana Universität Lüneburg die International Transdisciplinarity Conference 2017, organisiert von der Leuphana und dem TD-Net der Schweizer Akademie der Wissenschaften, statt. Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz sind Aspekte von Interkulturalität im Themenkomplex transdisziplinärer Bildung und Forschung.

Durch die Konferenz soll die internationale Community transdisziplinärer Bildung und Forschung gestärkt werden, indem deren Fortschritte in theoretischer, empirischer und transformativer Hinsicht sichtbar gemacht und im Sinne einer Kultur der Interkulturalität auch auf der Konferenz selber verschiedene Regionen, Institutionen, Kulturen und Gemeinschaften zusammengebracht werden.
Im Themenschwerpunkt soll Transdisziplinarität in seiner (inter)kulturellen Dimension betrachtet werden, um das Potenzial von Transdisziplinarität im Umgang mit Heterogenität und sozialen, epistemologischen, als auch regionalen Unterschieden zu beleuchten.

Beiträge in den Kategorien Theorien, Methoden und Case-Studies, als auch didaktische Konzepte können noch bis Freitag, den 10. März in Form von Abstracts eingereicht werden. Den ausführlichen Call können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Transformations Konferenz 2017: „Transformations in Practice“ vom 30.08.-01.09. in Dundee

Vom 30.08.-01.09.17 findet die Transformations Konferenz 2017 zum Thema „Transformations in Practice“ an der University of Dundee in Schottland statt.

Die Transformations Konferenz zielt auf die gegenwärtigen Herausforderungen einer Transformation zu Nachhaltigkeit und geht der Frage nach, wie Voraussetzungen für ein gutes Leben, heute und in der Zukunft geschaffen werden können, während gleichzeitig unsere Umwelt gestärkt wird. Die diesjährige Konferenz widmet sich daher konkreten Praktiken aus aller Welt, die soziale und ökologische Transformationen auf verschiedenen Ebenen ermöglichen. Als transdisziplinäre Konferenz kommen dabei sowohl Forschende wie Engagierte aus der Praxis zu Wort.

Die sechs Subthemen sind dabei die Konzeptualisierung von Nachhaltigkeitstransformationen, Designing Transformation und transformative Formen von Design, Konditionen und Praktiken für Transformationen, Transformationsforschung, Kreativität und Innovationen für erweiterte Praktiken von Transformationen und die Verbindung von Aktivismus und Gesetzgebung.

Als erste Keynote-Speaker wurden Hilary Bradbury und Michael Quinn Patton bestätigt.

Die Einreichungsfrist für Konferenzbeiträge ist bereits abgelaufen, eine Early-Bird-Registrierung ist noch bis April hier möglich. Alle weiteren Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Ausstellung des Reallabors Asyl

Das „Reallabor Asyl„, Teil der Zweiten Förderlinie der Reallabore Baden-Württembergs, präsentiert sich noch bis zum 28.02. im Rathaus Wiesloch in einer Poster-Ausstellung mit praxisorientierten Lösungsvorschlägen zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt der Kommunen der Rhein-Neckar-Region.

Die Ausstellung wurde im Rahmen des Reallaborprojektes gemeinsam von Wissenschaftlern der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) entwickelt und bietet der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit sich über die aktuelle Forschung, regionale Konzepte und Integrationsmaßnahmen zu informieren. Einige Poster finden Sie hier auch online.

Im Rahmen des Forschungsprojektes wird erprobt, welche Faktoren die wirtschaftliche und soziale Integration von Flüchtlingen in den Bereichen Spracherwerb, Arbeitsmarktintegration und Wohnen fördern, mit dem Ziel Best-Practice-Beispiele herauszuarbeiten. Neben der wissenschaftlichen Arbeit ist auch der Austausch mit Praktizierenden und der Fachöffentlichkeit integraler Projektbestandteil.

Die Posterausstellung stellt die einzelnen Teilprojekte des Reallabors vor. Sie beschäftigen sich mit aktuellen Fragestellung wie der Kopplung von Sprach- und Kompetenzerwerb in der beruflichen Bildung, der Entwicklung von Beschäftigungsfähigkeit von Flüchtlingen nach ihrer Ankunft in Hinsicht auf Unterstützungsangebote, Faktoren der Unterbringung für eine echte Integration in die Stadtquartiere oder politische Ansätze für die kommunale Politik.

Weitere Einlicke in die Arbeit des Reallabors liefert die Studie „Integrating Refugees in the Rhine-Neckar-Region: Initial Evidence from an Inclusive Soccer Project„, welche im Dezember veröffentlicht wurde. Die Studie können Sie hier herunterladen.

 

Kolloquium „Wege aus der Wachstumsgesellschaft“ vom 31.03.-2.04. in Otzenhausen

Die Stiftung Forum für Verantwortung veranstaltet vom 31. März – 2. April 2017 ein Kolloquium zum Thema „Wege aus der Wachstumsgesellschaft“ in Otzenhausen (Saarland). Das Kolloquium richtet sich an Masterstudierende und DoktorandInnen aller Disziplinen.

Thematischer Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass wachstumszentrierte Ökonomien das Überleben der Menschheit mittelfristig gefährden. Obwohl zahlreiche Analysen und Studien dazu existieren, gebe es aber kaum Visionen dazu, wie Alternativen praktisch aussehen und erreichbar wären.

Hier möchte das Kolloquium ansetzen – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie u.a. Hans Diefenbacher, Niko Paech und Michael Kopatz stellen unter der Leitung von Harald Welzer Alternativen zur Wachstumswirtschaft zur Diskussion und versuchen, gemeinsam mit den Teilnehmenden Denk- und Möglichkeitsräume für eine Postwachstumsökonomie und Wege zur Nachhaltigkeit zu öffnen.

Die Stiftung trägt dabei alle Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten. Voraussetzung für eine Bewerbung um die Teilnahme ist die Einsendung einer Begründung, weshalb die Bewerberin/der Bewerber am Kolloquium teilnehmen möchte (maximal 1000 Zeichen) sowie eines Lebenslaufs per E-Mail an Birgit Hamm. Die Bewerbung ist noch bis 31.01.2017 möglich.

Das Programm finden Sie hier zum Download. Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebseite.

Workshop „Reallabore als transformative Methode in der Nachhaltigkeitsbildung“ vom 24.-25.01.17 in Wuppertal

Vom 24.-25. Januar 2017 veranstalten das Wuppertal Institut und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) einen gemeinamen Workshop zum Thema „Reallabore als transformative Methode in der Nachhaltigkeitsbildung“ in Wuppertal.

Der Workshop richtet sich an FachexpertInnen aus Wissenschaft und Praxis und soll den Austausch zwischen Reallabor-Forschung und dem Bereich der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE) fördern. So sollen gemeinsam Ideen entwickelt werden, wie sich im Zusammenspiel didaktische Erkenntnisse aus dem Bereich der BNE mit den Praxiserfahrungen der Reallabor-Forschung verknüpfen lassen.

Als Referentinnen und Referenten werden u.a. Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal Instituts), Dr. Heinrich Bottermann (Generalsekretär der DBU), Prof. Dr. Ilka Parchmann (Vizepräsidentin der Uni Kiel) sowie Dr. Mandy Singer-Brodowski (Institut Futur Berlin) dabei sein.

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Es wird um Anmeldung bis zum 17.01.2017 bei karoline.augenstein@wupperinst.org gebeten.

Forum „Zukunftsfähige Hochschule gestalten – Wo liegen die politischen Hebelpunkte?“ am 5.12. in Berlin

Am Montag, den 5.12.16 veranstalten das netzwerk n und die Heinrich-Böll-Stiftung ein gemeinsames Forum unter dem Titel „Zukunftsfähige Hochschule gestalten – Wo liegen die politischen Hebelpunkte?“. Das Forum ist Teil der konferenz n und findet in den Räumlichkeiten der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin statt.

Im Rahmen des Forums soll unter anderem ein Positionspapier des studentischen Netzwerks vorgestellt werden und anschließend mit einer breiten Öffentlichkeit aus Politik, Hochschule, Aktivist_innen und allen weiteren Interessierten diskutiert werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie der aktuelle Stand der Nachhaltigkeitsbestrebungen an Hochschulen ist und wie diese im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zukunftsfähig gemacht werden können.

Es wird um eine Anmeldung an bildung@boell.de gebeten.

Für die konferenz n (vom 3.-5.12. in Berlin) sind noch Restplätze vorhanden – Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

NachDenkstatt 2016 – Denken.Handeln.Wandeln. vom 25.-27.11. in Oldenburg

Vom 25.-27. November 2016 findet an der Universität Oldenburg die NachDenkstatt 2016 statt, eine studentisch organisierte und transdisziplinär ausgerichtete Workshop-Konferenz, die zum mitdenken und selber handeln anregen soll, um gemeinsam den gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten.

Auf der Konferenz sollen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen mit BürgerInnen, Studierenden und weiteren Interessierten gesellschaftlich relevante Lösungsansätze zu vorher definierten Problemen erarbeiten

Die Workshopthemen reichen dabei von materiellem Wohlstand über den Wandel auf individueller Ebene hin zu ökologischen Stoffströmen bis zu den Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung. Dabei ist wichtig, dass zum Abschluss der Konferenz konkrete Ergebnisse im Sinne des transdisziplinären Prozesses erarbeitet worden sind, welche Aktive in Praxis und Wissenschaft zu neuen Fragen und Ansätzen anregen und erste Lösungsansätzen zu bestehenden Problemen bieten.

Bereits seit 2012 organisieren Studierende der Uni Oldenburg ehrenamtlich neben ihrem Studium die NachDenkstatt. Das Organisationsteam besteht dabei zu einem großen Teil aus Studierenden des Master in Sustainability Economics & Management. Alle weiteren Informationen finden Sie hier, für Interessierte gibt es die Möglichkeit, sich noch auf die Nachrückliste der Veranstaltung setzen zu lassen.

Tagung „Engagierte Hochschule“ vom 7.-11. November in Illertissen

Von Montag, 7.11.2016, bis Freitag, 11.11.2016 findet die Tagung „Engagierte Hochschule – Zusammenarbeit von Hochschule und Zivilgesellschaft an nachhaltigen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen“ im Hochschulzentrum Vöhlinschloss in Illertissen (Nähe Neu-Ulm, Bayern) statt.

Die Tagung wird im Rahmen des bayerischen Dialogforums und gleichnamigen Programm des Stifterverbands „Campus & Gemeinwesen“ in Zusammenarbeit mit der Hochschule Neu-Ulm, der Hochschule Augsburg, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie dem Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V. organisiert.

Thematisch steht die zivilgesellschaftliche Öffnung von Hochschulen sowie die Partnerschaft mit außeruniversitären Organisationen im Vordergrund. Alle Interessierten sind eingeladen, sich aktiv einzubringen.

Die Tagung setzt dabei verschiedene Schwerpunkte:

  • Montags stehen Zukunftsperspektiven und Wirkungsforschung rund um die Zusammenarbeit von Hochschulen und zivilgesellschaftlichen Organisationen im Vordergrund,
  • Dienstags werden strategische Partnerschaften und bildungspolitische Fördermaßnahmen diskutiert,
  • Mittwochs steht das Engagement von Studierenden sowie dessen Förderung im Vordergrund,
  • während für Donnerstag und Freitag ein Schwerpunkt „Hochschule ohne Grenzen“ zum Engagement für Geflüchtete vorgesehen ist.

Für Montag und Dienstag (7./8.11.) können Vorschläge für Beiträge eingereicht werden. Die Vorstellung von „Projekten“, „Papers“ oder „Challenges“ ist möglich. Alle Projekte von beispielgebenden Charakter können sich hier im Rahmen eines Gallery Walk mit Posterpräsentation vorstellen; zwölf ausgewählte Paper mit einer Länge von 4-6 Seiten sollen in den parallelen Sessions diskutiert werden und „Challenges“ in Form von Themen-Tischen, sollen in zwei Runden von 45 Minuten von den Teilnehmenden interaktiv bearbeitet werden.
Vorschläge können bis zum 31. Juli per Mail eingereicht werden. Entsprechende Formblätter sowie alle weiteren Informationen zur Einreichung finden Sie hier.

Das vollständige Programm sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier.

3. BMBF-Symposium „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ vom 6.-7. Oktober in Berlin

Am 6. und 7. Oktober 2016 veranstaltet das BMBF im Humboldt-Carré Berlin das 3. Symposium zum Thema „Nachhhaltigkeit in der Wissenschaft„.

Im Rahmen des Agendaprozess „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ (SiSi) wurden in zwei großen Symposien im April 2013 und Mai 2014 sowie in weiteren Fachveranstaltungen von Lehrenden, Forschenden, Studierenden und Hochschulverwaltungen Maßnahmen erarbeitet, um die Hochschulen in ihrer Transformation zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Um den Austausch zwischen den Akteuren anzuregen, soll das Symposium die Diskussion zu Facetten der Nachhaltigkeit in Hochschulen und Forschungseinrichtungen anregen. Thematisch geht es dabei insbesondere um Klimaschutz und Energienutzung, nachhaltigen Umgang mit (Bio)Ressourcen, Mobilitätsmanagement, grüne IT und Forschungsinfrastruktur sowie die Rolle von Forschungsräumen für den sozialen Zusammenhalt.

Dazu sind Interessierte eingeladen, ihre konkreten Beiträge und Erfahrungen zur Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Forschung im Rahmen einer moderierten Poster-Session zu präsentieren oder Projekte und Initiativen zur Vorstellung vorzuschlagen. Vorschläge können Sie bis zum 10. August 2016 unter Verwendung dieser Vorlage an sisi@fona.de  senden.

Die Teilnahme am Symposium ist nur mit einer persönlichen Einladung möglich. Alle weiteren Informationen finden Sie in Kürze hier.

Jahrestreffen der „Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit“ vom 29.-31. Juli in Ulm

Vom 29.-31. Juli 2016 findet das Jahrestreffen der Hochschultage für ökosoziale Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit 2016 im Wissenschaftszentrum Schloss Reisensburg bei Ulm statt.

Alle Hochschulangehörigen, die interessiert sind, sich im Rahmen der Hochschultage für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren oder sich für das Thema ökosoziale Marktwirtschaft interessieren, sind eingeladen dem Treffen beizuwohnen.

Im Vordergrund der Veranstaltung steht die Vernetzung mit den Projektträgern und Beteiligten der in Deutschland, Österreich und Schweiz stattfindenden Hochschultage. Der inhaltlichen Diskurs dreht sich um das Thema ökosoziale Marktwirtschaft, das Format der Hochschultage sowie Nachhaltigkeit an Hochschulen im Allgemeinen.

Die Teilnahme kostet 195€, für Studierende werden die Kosten übernommen. Das Programm sowie alle relevanten Informationen finden Sie hier oder auf der Webseite der Initiative.