„The Future of Sustainable Food Business“ Sommeruniversität im August 2016 in Emmendingen

Vom 31. Juli bis zum 14. August 2016 findet die zweite Sommeruniversität
„The Future of Sustainable Food Business“ der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie in Kooperation mit dem College of the Atlantic in Emmendingen (nähe Freiburg im Breisgau) statt.

Die Sommeruniversität richtet sich an (angehende) Abiturienten und Bachelor-Studierende, die in Gruppen selbstgewählte Projekte bei Unternehmen aus der Region durchführen und dabei von erfahrenden Lehrenden angeleitet werden. Dabei werden relevante Inhalte, theoretische Konzepte und Forschungsmethoden in einem Reallabor, erarbeitet, um das Wissen in einer transdisziplinären, praxisorientierten Gruppenarbeit und der offenen Atmosphäre einer Charrette (einer öffentlichen Projektwerkstatt) anzuwenden, die den Partnerbetrieben und interessierten Bürgerinnen und Bürgern die direkte Beteiligung an den Studienprozessen ermöglicht.

Inhaltlich steht die Diskussion um unser heutiges Ernährungssystem, seiner nachhaltigen Entwicklung und möglicher innovativer Konzepte eines Wandels hin zu einer grünen Ernährungswirtschaft im Vordergrund.

Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier. Anmeldeschluss ist der 30. April 2016.

„Responsible University Symposium“ am 07. April 2016 in Lüneburg

Die Leuphana Universität Lüneburg veranstaltet im Rahmen der vom Stifterverband geförderten Initiative „Campus und Gemeinwesen“ am 07. April 2016 auf dem Campus Scharnhorststraße ein Dialogforum über Wege und Wirkungen der Zusammenarbeit von Hochschulen und Gesellschaft.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Hochschulen, Gesellschaft und Politik werden in einer Podiumsdiskussion und anschließenden Workshops die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen näher beleuchtet und Fragen nach den Beiträgen gestellt, die diese zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten können. Dabei sollen auch die Auswirkungen von transdisziplinären Forschungsmethoden auf die Rolle von Hochschulen, die sich durch einen Einbezug der Gesellschaft ergeben,  thematisiert werden.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie die Anmeldung finden Sie hier.

Call for Papers: International Sustainability Transitions (IST) Conference 2016 in Wuppertal

Vom 06. bis 09. September 2016 begeht das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie seinen 25. Geburtstag und verbindet dieses Jubiläum mit der Ausrichtung der International Sustainability Transitions Conference (IST). Das Wuppertal Institut holt damit die jährliche Konferenz des international führenden Sustainability Transitions Research Network (STRN) nach Deutschland.

Mit den zentralen Leitthemen der IST 2016 Conference – „Transformative Wissenschaft“ und „Urbane Reallabore“ – setzt das Wuppertal Institut wichtige Impulse aus der deutschen Debatte und generiert internationale Sichtbarkeit für aktuelle Themen, wie bspw. die Rolle der Wissenschaft und von Städten als Experimentierfelder für eine nachhaltige Entwicklung.

Der Call for Papers kann auf der Konferenz-Homepage heruntergeladen werden: www.ist2016.org

„Studierende als kreative, revolvierende Ressource“ – Nachhaltigkeitstag an der Universität Osnabrück am 11.12.

Am Freitag, den 11. Dezember, findet an der Universität Osnabrück der 4. Nachhaltigkeitstag der Initiative »CookUOS« unter dem Motto »Nachhaltige Entwicklung in der Hochschule – Studierende als kreative, revolvierende Ressource« statt.

Die interdisziplinäre Seminarreihe CookUOS will in Zusammenarbeit mit regionalen Schulen und Partnern die Öffentlichkeit für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Außerdem richtet sie sich speziell an Lehramtsstudierende, um die Kompetenz in den Bereichen Gesundheits-, Ernährungs-, Verbraucher- und Umweltbildung zu fördern, damit diese im Umfeld Schule an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

Der Nachhaltigkeitstag ist eine von mehreren Gelegenheiten, diese Ideen einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Der Key-Note-Sprecher ist Walter Hirche, Wirtschaftsminister a.D. in Niedersachsen und Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung. Daneben sind Johannes Geibel von netzwerk n, sowie Nadine Dembski vom Lehrstuhl Wirtschaftswissenschaften der Universität Bremen als Referenten geladen. Nadine Dembski stellt das Konzept der virtuellen Akademie – Bildung für Nachhaltige Entwicklung vor. Johannes Geibel zeigt Möglichkeiten auf, wie Studierende als kreative, revolvierende Ressource erfolgreich in den Nachhaltigkeitsprozss an einer Hochschule eingebunden werden können.  Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Joachim Härtling, Vizepräsident für Studium und Lehre der Universität Osnabrück.

Die Veranstaltung findet ab 13 Uhr im Bohnenkamp-Haus (Albrechtstraße 29) im Botanischen Garten der Universität Osnabrück statt. Der Eintritt ist frei, eine rechtzeitige Anmeldung unter »http://tickets.cookuos.de erforderlich.

Neuer BMBF-Förderschwerpunkt „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ zielt auf umsetzungsorientierte Lösungen im Umgang mit der Ressource Land

Land wird weltweit zusehends knapper. In Deutschland erhöhen der Umbau der Energieversorgung, wachsende Wohn- und Gewerbegebiete sowie zunehmender Verkehr die Nachfrage nach Flächen. Auch der Klimawandel erfordert eine tiefgreifende Anpassung in Stadt und Land. Nutzungskonflikte sind vorprogrammiert – nachhaltige Lösungen werden benötigt.  Der nachhaltigere Umgang mit Land ist ein Themenbereich, der im Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA) durch das Deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Da die Nachfrage nach und die Ansprüche an Land weltweit steigen und daher zunehmend Nutzungskonflikte auftreten, ist das Ziel einer nachhaltigen Landnutzung, laut Hauptgutachten des WBGU aus dem Jahr 2011, eines der zentralen Handlungsfelder für eine zukünftige Gesellschaftstransformation.

Um dem politischen Ziel einer nachhaltigen Landnutzung stärker Rechnung zu tragen, werden bereits seit 2009 vom BMBF Forschungsvorhaben zum Thema gefördert. Bei der Fördermaßnahme „Nachhaltiges Landmanagement“ wurden sowohl in internationalen wie in nationalen Projekten an Wechselwirkungen und Interdependenzen zwischen den Themenfeldern Klimawandel, Landmanagement und Ökosystemdienstleistungen – als auch an innovativen und umsetzungsorientierten Systemlösungen geforscht. Alle Forschungsvorhaben verfolgten dezidiert transdisziplinäre Forschungsansätze. Die Fördermaßnahme befindet sich gegenwärtig in der finalen Phase des Projektzyklus. Ausführliche Ergebnissynthesen nebst Transferveranstaltungen sind für das Jahr 2016 geplant.

Das BMBF setzt in der anwendungsbezogenen Nachhaltigkeitsforschung nun weitere Akzente. Seit dem letzten Jahr werden mit der Initiierung des Förderschwerpunktes „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ bis zum Jahr 2019 neun Wissenschafts-Praxis-Teams gefördert, die sich zu transdisziplinär forschenden „Innovationsgruppen“ zusammengetan haben. Mit dem neuen Förderinstrument der Innovationsgruppe verfolgt das BMBF eine noch stärkere Akzentuierung auf umsetzungsorientierte Lösungen für konkrete, gesellschaftsrelevante Probleme des Landmanagements. Dazu zählen u.a. der regionale Umgang mit der Energiewende, Fragen der integrierten Stadt-Land-Kooperation, Erhalt der Biodiversität sowie der Kulturlandschaft. Ähnlich wie beim „Reallabor-Ansatz“ sollen exemplarische Vorhaben in Modellregionen Deutschlands initiiert und mit lokalen und regionalen Stakeholdern erarbeitet und umgesetzt werden. Innovationen werden auf diesem Wege nicht nur theoretisch angedacht, sondern angestoßen, begleitet und implementiert.

Um dies zu ermöglichen, finden in dem neuen Förderschwerpunkt verschiedene Spezifika von Innovationsprozessen Berücksichtigung: So wird besonderes Gewicht auf ein strategisches Vorgehen beim prozesshaften Erarbeiten eines Innovationskonzeptes gelegt. Außerdem werden die oft unterschätzten prozessbezogenen Lerneffekte innerhalb der Forschungsverbünde durch spezifische Maßnahmen des capacity building gestärkt. Im Mittelpunkt der Forschung stehen nun nicht mehr ausschließlich technologische Innovationen – soziale Innovationen sollen stattdessen stärker in den Vordergrund rücken.

Wie bei der Vorgängermaßnahme „Nachhaltiges Landmanagement“ wird den Innovationsgruppen ein wissenschaftliches Begleitvorhaben an die Seite gestellt, das den Forschungsprozess begleitet und aus zwei Partnerinstitutionen besteht. Während das Berliner inter 3-Institut für Ressourcenmanagement langjährige Erfahrungen aus der Innovationsforschung und dem Innovationsmanagement in das Begleitvorhaben einbringt, ergänzt das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), das bereits die Vorgängermaßnahme wissenschaftlich begleitet hat, die Kompetenzen in den Bereichen Landmanagement und Governance.

Nähere Informationen zu den Innovationsgruppen finden Sie hier. Kontakt: innovationsgruppen(at)zalf.de

Hochschultag Transformative Wissenschaft am 17.11. an der Bergischen Universität Wuppertal

Der AStA der Bergischen Universität Wuppertal organisiert am 17.11.15 den öko-sozialen Hochschultag „Transformative Wissenschaft“. Die Studierenden stellen mit dieser Veranstaltung die Frage, wie die Hochschule der Zukunft aussehen kann. Welche Art von Lehre und Forschung soll es an den Hochschulen geben, damit sie einen aktiven Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen der „großen Transformation“ leisten können. Wie kann sich Wissenschaft in Anbetracht von Umweltzerstörung, Ressourcenknappheit und einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft neu aufstellen?

Auf der Veranstaltung soll die transformative Wissenschaft als Form der Wissenschaft vorgestellt werden, die Ihre Forschungsfragen aus den gesellschaftlichen Herausforderungen ableitet, transdisziplinär und partizipativ arbeitet, außeruniversitäre Akteure miteinbezieht und Veränderungen so selber mit anstößt. Von Reallaborforschung bis hin zu einer Lehre in gesellschaftlichen Verantwortung (Service Learning) soll an dem Hochschultag gezeigt werden, wie eine transformative Wissenschaft in der Praxis ganz konkret aussehen kann. Die daraus entstandenen Ideen sollen anschließend mit dem Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und weiteren Gästen diskutiert werden. Ein offener Ausklang mit Fingerfood und Getränken bietet Raum zum diskutieren und kennenlernen.

Die Veranstaltung findet ganztägig auf der AStA-Ebene statt und ist öffentlich. Für die beiden Workshops „Transformative Lehre“ und „Transformative Forschung“ wird um Anmeldung an oekologie(at)asta.uni-wuppertal.de gebeten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.asta-wuppertal.de/hochschultag

Der Tag findet in Kooperation mit TransZent und der Initiative ökosoziale Hochschultage statt, und wird von der Stadtsparkasse Wuppertal und der Barmenia gesponsert.

„Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen“ – Ecornet Tagung am 02.11. in Berlin

Das Ecological Research Network (Ecornet) veranstaltet gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Brot für die Welt und der Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende am 02.11.2015 von 14 bis 18 Uhr in Berlin eine Tagung „Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen“.

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Armutsbekämpfung oder Erhalt der Biodiversität erfordern umfangreiche gesellschaftliche Transformationen. Es werden wissenschaftlich fundierte und in der Praxis anwendbare Lösungen für komplexe Nachhaltigkeitsprobleme benötigt. Die produktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Das ist für beide Seiten nicht ohne Risiko: Verbände suchen konkrete Ideen für Positionierung und Kampagnen, die Ergebnisse aus Forschungsprojekten liegen allerdings häufig erst nach einigen Jahren vor und sind sehr kontextspezifisch. Forscher/innen fürchten um die Unabhängigkeit ihrer Ergebnisse, wenn Praxisakteure ihre Interessen einbringen. Können die ungleichen Partner Wissenschaft und Zivilgesellschaft also „beste Freunde“ sein?

Viele Beispiele der Kooperation von Zivilgesellschaft und Wissenschaft in transdisziplinären Forschungsprojekten zeigen, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten fruchtbar sein kann und Forschungsergebnisse mit hoher Relevanz hervorbringt. Eine weit entwickelte Kooperationskultur in der Breite fehlt aber. Ziel der Tagung ist es, Praxis und Perspektiven dieser Zusammenarbeit zu reflektieren. Wie groß die Potenziale für gesellschaftliche Innovationen und konkrete Problemlösungen sind, wird in Workshops am Beispiel der Handlungsfelder Nachhaltiger Konsum und Sustainable Development Goals diskutiert. Dazu werden die bisherigen Lernprozesse der Plattform Forschungswende reflektiert.

Das Programm zur Tagung finden Sie hier. Eine Anmeldung kann hier vorgenommen werden.

Leuphana Universität Lüneburg in internationales Nachhaltigkeitsnetzwerk aufgenommen

„Die Leuphana Universität Lüneburg ist in das Nachhaltigkeits-netzwerk International Sustainable Campus Network (ISCN) aufgenommen worden. Das Netzwerk besteht aus mehr als 70 Mitgliedern, darunter weltweit führende Universitäten wie Havard, Princeton und Yale. Sie verfolgen das Ziel, den Nachhaltigkeits-gedanken an Universitäten zu verankern und in Forschung, Lehre, Transfer und Betrieb zu vernetzen. Mit der Aufnahme in das Netzwerk intensiviert die Leuphana den Austausch mit hochrangigen Universitäten weltweit und verstärkt die internationale Sichtbarkeit ihres Forschungsschwerpunktes Nachhaltigkeit. (…)

Die Leuphana ist (…) bundesweit die einzige Universität mit einer Fakultät für Nachhaltigkeit und einem UNESCO Lehrstuhl für Nachhaltige Entwicklung. Vom ISCN ist sie bereits vor rund 5 Jahren mit dem „International Sustainable Campus Excellence Award“ für ihre Nachhaltigkeitsstrategie ausgezeichnet worden. Im Juli dieses Jahres wurde die Leuphana für das Nachhaltigkeits-Projekt „Going Green“ erneut als Ort im Bundeswettbewerb „Land der Ideen“ ausgezeichnet. Internationale Aufmerksamkeit erreichte sie in diesem Jahr insbesondere mit dem Center for Global Sustainability and Cultural Transformation (CGSC), das sie gemeinsam mit der Arizona State University gegründet hat.“ (Pressemitteilung der Leuphana Universität Lüneburg)

Tagungsbericht: „Zukunftsfähige Entwicklung und Generative Organisationskulturen“ (ZEGO)

Am 12. und 13. Februar 2015 fand an der Hochschule Bochum beim Institut für Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung (IBKN) das Symposium „Zukunftsfähige Entwicklung und Generative Organisationskulturen“ statt. Ein ausführlicher Bericht über das Symposium mit Links zu den einzelnen Vorträgen ist nun von Matthias Reeg (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Technische Thermodynamik, Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung) erstellt worden.

Der wissenschaftliche, politische und soziale Diskurs, warum unser Gesellschaftssystem mit seinen heterogenen Akteursstrukturen und organisationalen Institutionen wie Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen sowie den politischen und zivilgesellschaftlichen Betrieb die Transformation hin zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung bewerkstelligen muss, wurde in den letzten beiden Jahrzehnten in inter- und transdisziplinären Untersuchungen ausführlich analysiert sowie Handlungsbedarf identifiziert.

Auf welche Art und Weise diese Transformation jedoch gelingen kann und vor allem welche Voraussetzungen und Handlungskompetenzen in den verschiedenen Organisationskulturen dafür von Nöten sind, ist bis heute in vielen teilgesellschaftlichen Bereichen recht unklar und diffus. Diesen „Nebel“ zumindest etwas zu lichten und Organisationen zu befähigen, gestörte interne Abläufe sowie Fehlentwicklungen entgegen zu wirken, war Schwerpunkt des hochkarätig besetzten Symposiums „Zukunftsfähige Entwicklung und generative Organisationskulturen“ am 12. und 13. Februar 2015 an der Hochschule Bochum.

Als Organisator der Veranstaltung gab Prof. Andreas Metzner-Szigeth zu Beginn eine Einführung in die Thematik, nebst Problemaufriss und Überblick bisheriger Forschungsansätze. Die zentrale These seines Vortrags, von der ausgegangen werde, ist die Behauptung, dass Nachhaltige oder Zukunftsfähige Entwicklung mehr als jedes andere Fortschrittsparadigma auf (funktionierende) Kommunikation und (gelingende) Verständigung angewiesen sei. Ausgehend davon ergab sich die forschungsleitende Fragestellung des Symposions: Was passiert, wenn diese beträchtlichen Bedarfe an Kommunikation und Verständigung manifest und akut werden? Es also darum geht,  von der Organisation definierte Ziele bezüglich der Umsetzung nachhaltigen Handels praktisch umzusetzen? Hier bieten sich nach Ansicht von Prof. Andreas Metzner-Szigeth drei Anknüpfungspunkte: der Theorie- und Forschungsansatz der Organisationskultur aus dem HSE-Management, der integrative Nachhaltigkeits-Ansatz der Hermann-von-Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren, sowie die IWÖ/IFOKStudie, die sich mit den institutionellen Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung auseinander setzt. Von dieser These ausgehend wurde im Folgenden in insgesamt zwölf Vorträgen von hochrangigen Vertretern unterschiedlichster Forschungsbereiche die Problemlage aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Dabei wurden Grundprinzipien und Interventionsvorschläge dargelegt, wie sich Organisationen hin zu einem stärkeren nachhaltigen Handeln, (sozialen) Innovationen sowie neuen Kommunikationsformen und Managementsystemen entwickeln können.

20 jähriges Jubiläum des Ecologic Institute am 13.10.2015 in Berlin

Das Ecologic Institut feiert 20 Jahre erfolgreiche umweltpolitische Forschung und Politikberatung. Anlässlich seines 20. Jahrestages lädt es am 13. Oktober 2015, ab 18.00 Uhr zu einem feierlichen Abend ein in das silent green Kulturquartier (Gerichtstraße 35, 13347 Berlin).
Beitragende sind die Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (BMUB.), Prof. Klaus Töpfer (Institute for Advanced Sustainability Studies), Michael Mehling (Massachusetts Institute of Technology), Dr. Imme Scholz (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik), Sascha Müller-Kraenner (Deutsche Umwelthilfe) sowie das Team des Ecologic Instituts. Das Programm finden Sie hier.