NachDenkstatt 2016 – Denken.Handeln.Wandeln. vom 25.-27.11. in Oldenburg

Vom 25.-27. November 2016 findet an der Universität Oldenburg die NachDenkstatt 2016 statt, eine studentisch organisierte und transdisziplinär ausgerichtete Workshop-Konferenz, die zum mitdenken und selber handeln anregen soll, um gemeinsam den gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten.

Auf der Konferenz sollen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen mit BürgerInnen, Studierenden und weiteren Interessierten gesellschaftlich relevante Lösungsansätze zu vorher definierten Problemen erarbeiten

Die Workshopthemen reichen dabei von materiellem Wohlstand über den Wandel auf individueller Ebene hin zu ökologischen Stoffströmen bis zu den Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung. Dabei ist wichtig, dass zum Abschluss der Konferenz konkrete Ergebnisse im Sinne des transdisziplinären Prozesses erarbeitet worden sind, welche Aktive in Praxis und Wissenschaft zu neuen Fragen und Ansätzen anregen und erste Lösungsansätzen zu bestehenden Problemen bieten.

Bereits seit 2012 organisieren Studierende der Uni Oldenburg ehrenamtlich neben ihrem Studium die NachDenkstatt. Das Organisationsteam besteht dabei zu einem großen Teil aus Studierenden des Master in Sustainability Economics & Management. Alle weiteren Informationen finden Sie hier, für Interessierte gibt es die Möglichkeit, sich noch auf die Nachrückliste der Veranstaltung setzen zu lassen.

Best-Practice Sammlung des netzwerk n veröffentlicht

Das netzwerk n hat am Freitag, den 7. Oktober seine Best-Practice-Sammlung zu Nachhaltigkeitsprojekten im Hochschulbereich im Rahmen des 3. Symposiums Nachhaltigkeit in der Wissenschaft (SISI) in Berlin veröffentlicht.

Die Best-Practice-Sammlung, welche in Kooperation mit der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit produziert wurde, zeigt 27 konkrete Projekte und Strukturen an Hochschulen auf, die bereits heute in den Bereichen Lehre, Governance, Betrieb und Forschung Nachhaltigkeit in der Praxis umsetzen. Die Bandbreite reicht, um einige Beispiele zu nennen, vom Studium Oecologicum in Tübingen, über das Kompetenzzentrum nachhaltige Entwicklung (Wien), die grüne Mensa  „Veggie No. 1“ (Berlin) bis zu einem Student Journal aus Maastricht.

Dabei stellen gerade Studierende und Initiativen an Hochschulen einen wichtigen Faktor im Rahmen des Transformationsprozesses zu Nachhaltigkeit dar. So schaffen diese es, durch ihr ehrenamtliches Engagement starke Veränderungsimpulse in die Institutionen hineinzutragen und sich öffentliches Gehör zu verschaffen, um notwendige Reformen einzufordern.

Die Best-Practice Sammlung können Sie hier herunterladen.
Bei Fragen können Sie sich an Lisa Weinhold vom netzwerk n wenden.

Wandercoaching und Konferenz des netzwerk n

3. Runde des Wandercoachings

Das Wandercoaching des netzwerk n geht in die dritte Runde und studentische wie auch gemischte Gruppen können sich noch bis zum
9. Oktober für eine individuelle Beratung durch zwei ausgebildete Coaches des netzwerk n bewerben, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen.

Studentische Initiativen spielen eine wichtige Rolle in der Transformation der Hochschulen, um neue Impulse zu setzen. Daher fördert das BMBF das Wandercoaching im Rahmen des Projektes „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten„. Einen Eindruck von der letzten Runde des Wandercoachings vermittelt dieses Video. Alle weiteren Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

konferenz n

Das netzwerk n veranstaltet vom 3.-5. Dezember in Berlin bereits zum dritten mal seine jährliche konferenz n, diesmal zum Thema „Studentisches Engagement für nachhaltige Hochschulen – Alles neu durch die Sustainable Development Goals?“.
Informationen zur Anmeldung und Programm finden Sie in Kürze hier.
Ein Video von der letzten konferenz n im Januar in Berlin finden Sie hier.

perspektive n

Am Donnerstag, den 29. September findet im Rahmen des RASUM-Symposiums an der Hochschule Darmstadt eine Diskussionsrunde perpektive n zum Thema „Herausforderung Nachhaltige Entwicklung – die Hochschule Darmstadt weiter denken“, im Rahmen des RASUM-Symposiums der Schader-Stiftung statt.

Das Format „perpektive n“ stellt eine Reihe an Podiumsdiskussion im Fishbowl-Format an verschiedenen Hochschulen dar, in der jeweils mit Vertreter_innen der Hochschulverwaltung und Studierendenschaft Nachhaltigkeitsperspektiven für die jeweilige Hochschule diskutiert werden. Weitere Informationen zum Format finden Sie hier. Bei Fragen oder Interesse an einer solchen Veranstaltung vor Ort können Sie Michael Flohr kontaktieren.

Neuigkeiten vom netzwerk n: Launch der plattform n und Wandercoaches gesucht

Das netzwerk n hat seine plattform n offiziell geöffnet und sucht für die nächste Runde des „Wandercoachings“ noch Studierende, die studentische Nachhaltigkeitsinitiativen beraten möchten.

Launch der plattform n

Seit dem 16. Juni ist die plattform n offiziell für alle Nachhaltigkeits-initiativen an Hochschulen geöffnet. Studentische wie nicht-studentische Akteure sind eingeladen, sich über die Online-Plattform zu vernetzen und diese für ihre Projektarbeit zu nutzen.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick
Vernetzung: Austausch und Wissenstransfer mit anderen Aktiven über das  „Forum“ und Zusammenarbeit in übergreifenden Gruppen und Projekten
Kollaboration: Projektmanagement-Tools zur Dokumentenerstellung, Dateiablage, Nachrichten, Terminfindung, Kalender und Aufgabenplanung
Präsentation: Eine öffentlich zugängliche Infoseite bietet die Möglichkeit der Außenwelt das eigene Projekt und Aktivitäten zu präsentieren
Neu hinzugekommen sind Funktionen zur Facebook-Integration, sowie die Möglichkeit, jetzt auch Tabellen anzulegen.

Das netzwerk n lädt dazu ein, die Plattform zu testen und auszuprobieren. Erste Anleitung und Hilfestellung finden Sie hier, Ansprechpartner für weitere Fragen und Anregungen ist Tillmann Schmitz.

Wandercoaches gesucht

Es werden derzeit für das Projekt „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ engagierte Studierende gesucht, die im Rahmen der dritten Runde des Wandercoaching zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 Nachhatigkeitsinitiativen vor Ort beraten möchten.

Die neuen Wandercoaches bekommen in Workshops das nötige Wissen vermittelt um studentische Initiativen beraten zu können. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2016 bei Henrike Lindemann formlos möglich.

Alle weiteren Infos im untenstehenden Flyer sowie hier.
Wandercoaching Ausschreibung 16

Wochenendakademie für Studierende zu Nachhaltigkeit an Hochschulen vom 6.-8. Mai in Aachen

Der Verein zur Förderung politischen Handelns und rootAbility halten von Freitag, den 06.05. bis Sonntag, den 08.05. in Aachen erneut das Seminar „Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten?“. Das Seminar richtet sich an Studierende, die sich für Nachhaltigkeit interessieren und mehr Wissen und Fähigkeiten erlernen möchten, wie sie Nachhaltigkeit an ihrer Hochschule voranbringen können. Inhaltlich soll es darum gehen:

  • Einsichten zu erlangen, wie sich Nachhaltigkeitsprozesse an Hochschulen gestalten lassen,
  • Sich mit anderen aktiven Studierenden zu vernetzen und auszutauschen,
  • Methoden, Projekte, Tipps und Tricks zu erlernen wie der Nachhaltigkeitsprozess an der eigenen Hochschule besser begleitet werden kann,
  • Neue Inspiration, Motivation und Energie zu gewinnen,
  • Mehr von einem Referenten der Universität Maastricht über das Green Office Modell zu lernen.

Die Plätze sind auf 20 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro. Alle weitere Informationen erhalten Sie hier.

Call for Participants: Best-Practice-Beispiele für nachhaltige Hochschulprojekte in Forschung und Betrieb gesucht

Das netzwerk n sucht Beispiele für erfolgreiche und inspirierende Projekte oder Hochschulstrukturen in den Handlungsfeldern Forschung und Betrieb, um diese in einer Best-Practice-Sammlung zu porträtieren.

Nachdem die Sammlung von Beispielen aus den Handlungsfeldern Lehre und Governance nun abgeschlossen ist (den vorläufigen Entwurf finden Sie hier), sollen nun auch Beispiele aus den Bereichen Forschung und Betrieb gesammelt werden. Durch die konsistente Aufbereitung und De-Kontextualisierung soll der Transfer und die Adaptierung erfolgreicher Projekte und Strukturen an weiteren Hochschulen erleichtert und beschleunigt werden. Die Best-Practice-Beispiele sollen durch drei Formate der relevanten Community zur Verfügung gestellt werden: als Broschüre (ca. 100 Seiten; Auflage: 1500 Exemplare), Veröffentlichung auf der Website und der Online-plattform n des netzwerk n sowie als Kurzvideos (60-90 Sekunden lang).

Wenn Ihr Projekt Teil der Best-Practice-Sammlung werden soll, können Sie den hier verlinkten Fragebogen bis zum 10. April 2016 an Paul Weisser schicken.

Konzeptwerkstatt „Strukturen für Nachhaltigkeit an Hochschulen“ vom 4.-8. Mai in Lüneburg

Das netzwerk n lädt zusammen mit der Leuphana Universität Lüneburg vom 4.-8. Mai 2016 zur einer ersten Konzeptwerkstatt unter dem Titel „Strukturen für Nachhaltigkeit an Hochschulen: Analysieren, Vergleichen & Neues schaffen“ nach Lüneburg ein.

Inhaltlich steht die Frage im Vordergrund, was für Strukturen es braucht, um Nachhaltigkeit an Hochschulen zu verankern. Darüber hinaus wird diskutiert, wie die Gremien und Strukturen an anderen (Vorreiter-) Hochschulen funktionieren, und wie das dort bereits vorhandene Wissen auf die Institutionen der Teilnehmenden übertragen und vor Ort genutzt werden kann.

Bewerben können sich Gruppen mit 4-5 Personen, die idealer Weise sowohl aus Studierenden als auch Hochschulmitarbeitenden und Lehrpersonen bestehen. Ansprechpartnerin für Fragen ist Henrike Lindemann.

Eine Kurzinformation mit Programm finden Sie hier, alle weiteren Informationen finden Sie hier. Bewerbungsfrist ist der 10. April 2016.

„konferenz n – Hochschule weiter denken“ – vom 22. bis 24. Januar in Berlin

Das netzwerk n lädt ein zur nächsten konferenz n – Hochschule weiter denken“ rund um das Thema Nachhaltigkeit an Hochschulen vom 22. bis 24. Januar 2016 in Berlin. Wie schon im Oktober 2014 bringt das netzwerk n auch im Januar 2016 wieder alle Akteure zum Thema Hochschulen in nachhaltiger Entwicklung auf einer Konferenz zusammen. Die Konferenz gliedert sich dabei in zwei Teile:

Am Freitag, den 22. Januar, widmen sich die Teilnehmenden der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Hochschulen, bringen alle Akteursgruppen zusammen und erarbeiten gemeinsam Ideen zur stärkeren Integration der BNE für die Wissenschaftspolitik.

Samstag und Sonntag, 23. und 24. Januar, sind primär für Studierende da; das studentische Engagement für Nachhaltigkeit an Hochschulen steht dann im Vordergrund. Ziel ist es, sich gegenseitig zu inspirieren, über aktuelle Projekte auszutauschen und gemeinsam aus Ideen konkrete Projekte zu entwickeln.

Das Anmeldeformular findet sich hier. Anmeldefrist ist der 15. Januar 2016.

„Studierende als kreative, revolvierende Ressource“ – Nachhaltigkeitstag an der Universität Osnabrück am 11.12.

Am Freitag, den 11. Dezember, findet an der Universität Osnabrück der 4. Nachhaltigkeitstag der Initiative »CookUOS« unter dem Motto »Nachhaltige Entwicklung in der Hochschule – Studierende als kreative, revolvierende Ressource« statt.

Die interdisziplinäre Seminarreihe CookUOS will in Zusammenarbeit mit regionalen Schulen und Partnern die Öffentlichkeit für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Außerdem richtet sie sich speziell an Lehramtsstudierende, um die Kompetenz in den Bereichen Gesundheits-, Ernährungs-, Verbraucher- und Umweltbildung zu fördern, damit diese im Umfeld Schule an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

Der Nachhaltigkeitstag ist eine von mehreren Gelegenheiten, diese Ideen einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Der Key-Note-Sprecher ist Walter Hirche, Wirtschaftsminister a.D. in Niedersachsen und Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung. Daneben sind Johannes Geibel von netzwerk n, sowie Nadine Dembski vom Lehrstuhl Wirtschaftswissenschaften der Universität Bremen als Referenten geladen. Nadine Dembski stellt das Konzept der virtuellen Akademie – Bildung für Nachhaltige Entwicklung vor. Johannes Geibel zeigt Möglichkeiten auf, wie Studierende als kreative, revolvierende Ressource erfolgreich in den Nachhaltigkeitsprozss an einer Hochschule eingebunden werden können.  Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Joachim Härtling, Vizepräsident für Studium und Lehre der Universität Osnabrück.

Die Veranstaltung findet ab 13 Uhr im Bohnenkamp-Haus (Albrechtstraße 29) im Botanischen Garten der Universität Osnabrück statt. Der Eintritt ist frei, eine rechtzeitige Anmeldung unter »http://tickets.cookuos.de erforderlich.

Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten? Wochenendakademie für Studierende vom 11.12. bis 13.12. in Bonn

Der Verein zur Förderung politischen Handelns und rootAbility organisieren vom Freitag den 11.12.2015 bis Sonntag den 13.12.2015 das Seminar „Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten?“. Das Seminar richtet sich an junge Studierende an Universitäten und Fachhochschulen, die sich für Nachhaltigkeit im Hochschulkontext interessieren, und mehr Wissen und Fähigkeiten erlernen möchten, wie sie Nachhaltigkeit an ihren Hochschulen voranbringen können. Die Studierenden erlangen in  dem Seminar…

  • eine Einführung in das Green Office Modell, erste Ideen wie ein Green Office für die eigene Hochschule aussehen kann und es aufgebaut werden kann,
  • ein besseres Verständnis was Nachhaltigkeit für die eigene Hochschule bedeuten kann und wie sich Nachhaltigkeitsprozesse gestalten lassen,
  • neue Ideen für Nachhaltigkeitsprojekte und –Initaitiven, und erste Pläne um diese umzusetzen.

Plätze sind auf 20 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt nur 60 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle zum Aufbau eines Green Office an der Universität Hildesheim ausgeschrieben

An der Stiftung Universität Hildesheim ist zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters/in als Koordinator/in des „Green Office“ (TV-L E 13, 100%) für 3 Jahre zu besetzen. Die studentische Nachhaltigkeitsinitiative S.U.N. (Studium und Nachhaltigkeit) der Universität Hildesheim hatte die Förderung des Green Office durch die Kommission für Studienqualitätsmittel im Oktober erwirkt.

Die Aufgaben der Stelleninhaber/in umfasst den Aufbau und das Management des Green Office Hildesheim (u.a. Koordination der 6 Hilfskräfte, Teambildung, Vernetzung, Verwaltung, Zukunftsplanung), die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts der Universität Hildesheim, die Evaluation des Green Office Projektes, sowie Forschung und Lehre.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben sind bis zum 20.11.2015  einzureichen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Studentische „konferenz n – Hochschule weiter denken“ und Ausschreibung zum Wandercoaching für studentische Nachhaltigkeitsinitiativen

Am 22.01.2016 findet die „konferenz n – Hochschule weiter denken“ des Netzwerks studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen (netzwerk n) – gefolgt vom Vernetzungstreffen am 23. und 24. 01. – in Berlin statt. Zum Start des Weltaktionsprogrammes legen die Studierenden dieses Jahr den Schwerpunkt auf das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Dazu möchten sie eine offene, wertschätzende Atmosphäre schaffen, echten Perspektivwechsel wagen, Interdisziplinarität erlebbar machen und gemeinsam positiv-gestaltend in die Zukunft blicken. Eingeladen sind alle Akteure, die sich für eine nachhaltige Hochschullandschaft engagieren. Alle weiteren Infos dazu finden sich hier.
Weiterhin bietet das netzwerk n studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen eine kostenlose mehrmonatige Begleitung durch zwei sogenannte Wandercoaches an, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen. Die Coaches sind ausgebildet und motiviert, die erste Runde an Coachings ist gestartet. Alle interessierten Gruppen und Initiativen (studentisch und gemixt) können sich jetzt bis zum 22.11.15 bewerben. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen dazu finden sich hier.

Angebot für Nachhaltigkeitsinitiativen & Hochschulgruppen

Im Projekt „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ bietet netzwerk n wieder studentischen Nachhaltigkeitsititiativen kostenlose mehrmonatige Begleitung durch zwei sog. Wandercoaches an, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen. Bewerbungen sind noch bis zum 30. September 2015 möglich.
Alle Details zur Ausschreibung finden sich hier.

Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten? Seminar für Studierende vom 04.09. bis 06.09. in Bonn

Der Verein zur Förderung politischen Handelns und rootAbility organisieren vom 04.09.2015 bis 06.09.2015 eine Wochenendakademie zum Thema „Hochschulen und Nachhaltigkeit – Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten?“. Das Seminar richtet sich an junge Studierende, die sich für Nachhaltigkeit im Hochschulkontext interessieren, und mehr Wissen und Fähigkeiten erlernen möchten, wie sie Nachhaltigkeit an ihrer Hochschule voranbringen können.

Welche gesellschaftliche Verantwortung sollen Hochschulen tragen? Wie können sich Studierende an den Hochschulen für eine nachhaltige Gesellschaft einsetzen? Was gibt es für konkrete Aktivitäten die durchgeführt werden können? Welche Nachhaltigkeitsinitativen machen Studierende an anderen Hochschulen in Deutschland?

Die OrganisatorInnen möchten diese Fragen bearbeiten, indem sie die Situationen an den eigenen Hochschulen analysieren und gemeinsam mit den Teilnehmenden Zielvorstellungen entwickeln. Dazu gehört neben der Exploration bestehender Konzepte, zum Beispiel dem Green Office Modell, und Methoden zur nachhaltigen Gestaltung von (Fach-) Hochschulen auch die Entwicklung eigener Ideen, welche dann in der Realität erprobt werden können.

Das Programm zur Wochenendakademie kann hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden sich auch auf der Internetseite des v.f.h., hier.
Plätze sind auf 20 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt nur 60 Euro.

„Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ – BMBF gefördertes Projekt des studentischen netzwerk n geht weiter

Studierende und studentische Nachhaltigkeitsinitiativen können einen entscheidenden Beitrag zur Transformation der Hochschulen gemäß dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Sie setzen innovative Impulse, mobilisieren eine breite Hochschulöffentlichkeit und fordern notwendige Reformen ein. Bereits heute existieren Leuchttürme an studentischen Initiativen, die eindrucksvoll zeigen, welch herausragendes Potenzial im Engagement der Studierenden für den Veränderungsprozess der Hochschulen hin zu einer nachhaltigen Entwicklung liegt. Für die Zukunft muss es darum gehen, die Studierenden als junge ‚Change Maker‘ noch effektiver dabei zu unterstützen, ihre volle Wirkmächtigkeit zu entfalten. Mit dem Start des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Pilotprojekts Wandercoaching wurden hier von Mai 2014 bis Juni 2015 bereits erste Schritte eingeleitet.

Ziel des Folgeprojekts „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ ist es, Studierende, studentische Nachhaltigkeitsinitiativen und weitere Akteur_innen in ihrem Engagement für Hochschulen in nachhaltiger Entwicklung bedarfsgerecht zu unterstützen und sowohl qualitativ als auch quantitativ weiter zu stärken. Damit möchte das Team des netzwerk n die Transformationsprozesse an den Hochschulen weiter forcieren. Das Projekt gliedert sich in zwei Teilprojekte: Teilprojekt I (Wandercoaching) besteht aus unterschiedlichen Formaten wie Workshops, Konferenzen zur Vernetzung und Konzeptwerkstätten, wodurch die Arbeit der einzelnen Gruppen konkret unterstützt werden soll. Im Teilprojekt II (plattform n) wird die bereits in der Beta-Phase befindliche interaktive Onlineplattform in die Breite getragen und studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen damit eine professionelle Arbeits- und Organisations- und Vernetzungsgrundlage zur Verfügung gestellt.

Mit der Umsetzung des Projektes wird bzw. werden:

1. eine ausgewählte Gruppe an jungen, engagierten Menschen zu Multiplikator_innen aus- und weitergebildet. Als Pioniere des Wandels geben sie wichtige Impulse an die studentischen Initiativen und weitere Akteur_innen weiter.
2. jährlich knapp 20 studentische Nachhaltigkeitsinitiativen an Hochschulen im deutschsprachigen Raum durch vielfältige und bedarfsgerechte Formate unterstützt, diese zu wirkungsvollen ‚Change Agents‘ empowert und dadurch Veränderungen an der Hochschulen angestoßen.
3. ein umfassendes Angebot zum Austausch und zur Vernetzung im physischen und virtuellen Raum mittels einer interaktiven Online-Kollaborations-, Präsentations- und Vernetzungsplattform (plattform n) und durch Vernetzungstreffen (u.a. konferenz n) geschaffen.
4. durch das Projekt selbst wie auch durch die studentischen Initiativen neue und innovative Wege beschritten, um Nachhaltigkeit an der jeweiligen Hochschule strukturell zu implementieren. Dabei kann für den Transformationsprozess des Wissenschaftssystems insgesamt viel gelernt werden.
5. durch Bereitstellung des strategiekoffer n ein zusätzlicher Mehrwert geschaffen und ein offener Wissenstransfer innerhalb der interessierten Gemeinschaft ermöglicht.
Das netzwerk n e.V. ist ein Zusammenschluss von aktiven und erfolgreichen studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen in Deutschland und bündelt vielfältige Erfahrungen in der Initiierung und Begleitung von Nachhaltigkeitsprozessen an deutschen Hochschulen. Das Wissen und die Erfahrung der im Netzwerk versammelten Mitglieder soll in diesem Projekt gezielt für die Beratung lokaler Nachhaltigkeitsgruppen nutzbar gemacht werden. Das Projekt startet am 1. Juli 2015 und ist für zwei Jahre bewilligt. Weitere Informationen unter http://plattform.netzwerk-n.org.

Erster Student Sustainability Summit am 23.03. in Leeds

„Bildung zu verändern ist der erste Schritt Gesellschaft zu verändern!“ – so die Einladung zum ersten Student Sustainability Summit am 23.03.2015 an der Leeds University/ England. Die OrganisatorInnen wollen daher mit der Veranstaltung Studierende ins Zentrum der Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Herausforderungen setzen. Der Kreis der Organisatoren besteht aus einer kraftvollen Partnerschaft (studentischer) Vereinigungen in Großbritannien, die bereits in der Vergangenheit als wichtige Lobbygruppe für eine stärkere Ausrichtung der Hochschulen in Richtung Nachhaltigkeit fungiert haben. Der Summit ist daher mit einer weiteren Nachhaltigkeitskonferenz für den Hochschulsektor in Großbritannien zusammengelegt: der EAUC Annual Conference am 24. und 25.03.2015, eine Konferenz die vor allem engagierte Hochschullehrende zusammen bringt.
Mehr Informationen zum Student Sustainability Summit finden Sie hier.

Internationaler studentischer Kongress „Sozial-Ökologische Hochschule“ vom 05. bis 07.06. in Berlin

Vom 04. bis 07. Juni 2015 wird an der TU Berlin der „Internationale Studentische Kongress Sozial-Ökologische Hochschule“ stattfinden. Er soll in Kooperation mit Uni-internen & -externen Akteuren aus sozialen, ökologischen bzw. nachhaltigen Zusammenhängen organisiert werden. Die OrganisatorInnen wollen möglichst viele studentisch Engagierte zusammen bringen, zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung:

  • aktuelle Umschau studentischer Nachhaltigkeits-Initiativen inner- und außerhalb der Hochschulen
  • Kooperation von Uni und Gesellschaft
  • neue Themen, Inhalte bzw. Ansätze an die Hochschulen bringen
  • Selbstbestimmung – studentische Lehre und Forschung – eigene Motivation finden
  • coole Projekte kennenlernen und weiterentwickeln
  • mehr Praxis & Spaß im Studium – SoftSkills
  • Diskussion über eine Verbesserung der Lehre & Beiträge zu einer sozialökologischen Gesellschaft
  • Empowerment– Wie können sich Initiativen besser aufstellen (Orga, Methoden, Finanzierung etc.)
  • Entschleunigung des Studiums & mehr Flexibilität
  • eigene Ideen entwickeln & gemeinsam verwirklichen
  • kritisches Denken und echte Alternativen entwickeln

Mehr Informationen zum Kongress und zur Beteiligung bei der Kongressorganisation gibt es hier.

netzwerk n im Gespräch mit Angela Merkel

Angela Merkel sprach in ihrem Podcast „Die Kanzlerin direkt“ anlässlich des Zukunftsforums „EINEWELT“ am 24.11.14 in Berlin mit Michael Flohr vom studentischen Nachhaltigkeitsnetzwerk „netzwerk n“. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Vision der Kanzlerin einer zukunftsfähigen Welt, die Einbindung der jungen Generation in den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), die Pluralität in den Wirtschaftswissenschaften und die Frage nach der Vereinbarkeit von Wachstum und Nachhaltigkeit. An dem Zukunftsforum „EINEWELT“ nahm auch Johannes Geibel vom netzwerk n teil. Er stellte dort in einer fiktiven Staatssekretärsrunde mit Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes, und Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt eine mögliche Strategie vor, um das Engagement Studierender in Nachhaltigkeitskontexten zu stärken: einen Innovationsfond „Hochschulen für nachhaltige Entwicklung“ für studentisch-initiierte Projekte im Kontext ihrer Hochschule in Kombination mit der Partizipation junger Erwachsener in den Nachhaltigkeitsgremien der Bundesregierung. Diese Idee geht auf die Bildungskonferenz „Vom Piloten zum Standard: Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb implementieren“ des Nachhaltigkeitsrates vom 13. bis 14. Oktober 2014 in Berlin zurück, auf der gefordert wurde, VertreterInnen von Jugendorganisationen in den Rat zu berufen. Auch Angela Merkel begrüßte in ihrem Interview ausdrücklich, junge Menschen in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen und möchte „bei der nächsten Berufung darauf noch mal ein stärkeres Augenmerk haben“.

Aufruf zur 2. Runde Wandercoaching für studentische Nachhaltigkeitsinitiativen

Das netzwerk n hat den Aufruf für die 2. Runde des Wandercoachings veröffentlicht. Im Rahmen zweitägiger bedarfsgerecht konzipierter Workshops werden studentische Nachhaltigkeitsinitiativen durch zwei Wandercoaches mit Wissen, Erfahrung und Kompetenzen rund um das Thema nachhaltige Hochschule unterstützt. Die Coaches kom­men selber aus Nachhaltigkeitsinitiativen und wurden im Vorfeld inhaltlich und methodisch dafür ausgebildet. Bei den Workshops werden mit den TeilnehmerInnen konzeptionelle Grundlagen erarbeitet, erfolgreiche Beispiele aus den Bereichen Betrieb, Lehre, Forschung und Governance reflektiert und eine Nachhaltigkeitsstrategie für die eigene Hochschule entworfen.

Bewerbungen für das Wandercoaching können bis zum 21.11.2014 eingereicht werden.

campusWELTbewerb – Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen startet

Der campusWELTbewerb möchte Initiativen für eine global nachhaltige Entwicklung fördern. Diese sollen zur Bewusstseinsschaffung dienen und praktisches Handeln anstoßen. Alle baden-württembergischen Hochschulangehörigen können mit einer überzeugenden Projektskizze rund um das Thema global nachhaltige Entwicklung einen Förderbetrag von bis zu 5.000 Euro zur Umsetzung ihres Projekts gewinnen. Wettbewerbsbeiträge in Form einer Projektskizze können bis zum 31.01.2015 eingereicht werden. Gefördert wird der Wettbewerb vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat die Schirmherrschaft übernommen.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

„The long ride towards sustainability at universities: How to accelerate on a bumpy road?“ Podiumsdiskussion am 17.10. an der HU Berlin

Im Rahmen des ersten europäischen Green Office Summit an der HU Berlin wird am 17.10.14 um 18Uhr die Podiumsdiskussion „The long ride towards sustainability at universities: How to accelerate on a bumpy road?“ stattfinden. Als Gäste werden unter anderem erwartet:
  • Charlotte Bonner (National Union of Students UK)
  • Alex Baker-Shelley (PhD Student an der Maastricht University)
  • Anjelle Rademakers (Manager Green Office Utrecht)
  • Miriam Block (Campus Grün Universität Hamburg)
  • Moderation: Felix Spira (PhD Student am Dutch Research Institute for Transitions in Rotterdam und Mitgründer von rootAbility)

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wird es eine Poster Präsentation zu studentisch geleiteten Green Offices in verschiedenen europäischen Ländern geben.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

GAIA Masters Student Paper Award – Einreichung von Bewerbungen bis zum 17.11. möglich

Studierende, die eine inter- oder transdisziplinäre Masterarbeit geschrieben haben, können sich für den GAIA Masters Student Paper Award bewerben. Mit ihrer Bewerbung erhalten sie die Chance, einen Artikel zu ihrem Thema in einer internationalen Peer-Review-Zeitschrift zu veröffentlichen. Außerdem erhält der/die Gewinner(in) ein Jahresfreiabo von GAIA (inkl. Free Open Access) sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.500,– Euro (gestiftet von der Andrea von Braun Stiftung).

Den Preis schreiben die Leuphana Universität Lüneburg und GAIA zusammen aus. Der Einsendeschluss ist der 17. November 2014.
All eingereichten Beiträge werden von einer Jury einer Vorauswahl unterzogen – die ausgewählten Beitrage durchlaufen anschließend den Peer-Review-Prozess von GAIA.
Mehr Informationen zum Award gibt es hier.

Studentische „konferenz n – Hochschule weiter denken“ am 10.10. in Bochum

Das netzwerk n e.V. lädt ein zur „konferenz n – Hochschule weiter denken“ am 10. Oktober 2014 an der Hochschule Bochum. Wie gelingt die umfassende Transformation der Hochschulen vor dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung? Welche innovativen Ansätze, Rahmenbedingungen und Projekte gibt es bereits oder werden noch benötigt? Wie können Studierende und Pionier_innen des Wandels zur Transformation ihrer Hochschule beitragen?

Um diese Fragen zu diskutieren, möchte das netzwerk n sich gemeinsam mit den Konferenz-Teilnehmer_Innen einen Tag lang mit Nachhaltigkeit an Hochschulen beschäftigen und diese in all ihrer Vielfalt erlebbar machen. Eingeladen sind alle Akteur_innen, insbesondere Studierende, die sich für eine nachhaltige Hochschullandschaft engagieren. Zu den Impulsgeber_Innen auf der Konferenz zählen u.a. Bianca Bilgram (Leiterin des Sekretariats der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, Deutsche UNESCO-Kommission e.V.), Prof. Dr. Günther Bachmann (Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung) und Dr. Karl Eugen Huthmacher (Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung).

Das vollständige Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist bis zum 5. Oktober hier möglich. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine baldige Anmeldung empfohlen.

Lesetipp: Nachhaltigkeit als soziale Innovation – Eine Anwendung der Diffusionstheorie auf Hochschulen

Die Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen wird zunehmend von studentischen Initiativen vorangetrieben. Sie können Brücken zwischen den verschiedenen Statusgruppen an den Hochschulen bauen und Nachhaltigkeitsprojekte initiieren und vorantreiben. In der Abschluss-Arbeit von Nadine Richter (FH Dortmund, Sozialwesen) wird die Wirkweise dieses studentischen Nachhaltigkeitsengagements im Sinne der Verbreiterung der sozialen Innovation Nachhaltigkeit in der Hochschule beschrieben und empirisch untersucht. Dazu wurden auf Grundlage der Diffusionstheorie von Rogers leitfadengestützte ExpertInneninterviews mit Mitgliedern aus studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen geführt und ausgewertet.
Die Arbeit kann auf dem Server der Fachhochschule Dortmund hier heruntergeladen werden.

Save the Date: „konferenz n – Hochschule weiter denken“ am 10.10. in Bochum

Wie können Bildung und Forschung für eine nachhaltige Entwicklung gestaltet werden und welche Rolle spielen Studierende dabei? Dieser Frage möchte das netzwerk n im Rahmen der „konferenz n – Hochschule weiter denken“ am 10.10. in Bochum gemeinsam mit allen Interessierten diskutieren. Im Rahmen einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre sollen Akteure, die sich für eine nachhaltige Hochschullandschaft engagieren, in einen gemeinsamen Austausch kommen und positiv-gestaltend in die Zukunft blicken.

„Durch diese Konferenz möchten wir dazu beitragen, sowohl die Motivation für die eigene Arbeit in den jeweiligen lokalen Initiativen und Projekten zu stärken als auch Inspiration für neue Projekte und Kooperationspartner_innen liefern. Insbesondere möchten wir aufzeigen, wie bereits heute Studierende den Wandel von unten initiieren und mitgestalten und darauf aufbauend Wege aufzeigen, wie dieser Wandel zukünftig weiter forciert werden kann.

Das im Anschluss an die Konferenz stattfindende Netzwerktreffen (11. – 12. Oktober 2014) bietet allen Interessierten, insbesondere Studierenden und Promovierenden, die Möglichkeit, gemeinsam an der Konzeption neuer und der Umsetzung bestehender Projekte des netzwerk n arbeiten und dabei die Impulse der konferenz n – Hochschule neu denken direkt einzubinden.“ (Ankündigungstext)

Mehr Informationen können hier eingesehen werden. Eine Anmeldung ist unter diesem Link möglich.

Erster studentischer Kongress „Nachhaltige Hochschulen“ vom 29.05. bis 01.06.2014

Vom 29.05. bis 01.06.2014 gestalten die drei bundesweit aktiven studentischen Nachhaltigkeitsnetzwerke, der Arbeitskreis Nachhaltigkeit des FZS, das Netzwerk Klimagerechte Hochschule und das Netzwerk studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen (netzwerk n) erstmals einen gemeinsamen Kongress „Nachhaltige Hochschulen“. Ziel der Veranstaltung ist es studentische Initiativen, Referate und Arbeitsgemeinschaften die sich mit Umwelt, Ökologie, globaler Gerechtigkeit und/oder Nachhaltigkeit beschäftigen, miteinander zu vernetzen. Dabei wird es die Möglichkeit geben sich zu verschiedenen Themen und Problemen im Rahmen eines studentischen Nachaltigkeitsengagements an der eigenen Hochschule auszutauschen. Im Rahmen des partizipativen Formats der Veranstaltung soll auf die Interessen der anwesenden Teilnehmenden eingegangen werden und im Laufe des Kongresses eine gemeinsame Kampagne erarbeitet werden.
Stattfinden wird das Treffen in der „Freien Alternativ Schule Dresden“ . Für das gesamte Wochenende wird ein Beitrag von 25 € erhoben. Ist es nicht möglich diesen Beitrag über die eigene Hochschule zu finanzieren, besteht die Möglichkeit über einen Härtefall-Antrag einen Zuschuss zu erhalten. Eine frühzeitige Anmeldung ist erwünscht an folgende Mailadresse: anmeldung.knh.oeko@stura.htw-dresden.de
Auch Programmvorschläge werden noch entgegen genommen: programm.knh.oeko@stura.htw-dresden.de

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Studentische Konferenz „Nachhaltige Uni & Urbaner Campus“, 15.5. – 16.5.2014 in Sommerhausen

Im Rahmen des Symposiums „Urbanity and Human Ecology“ der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie (DGH) und dem Commonwealth Human Ecology Council (CHEC) vom 14.5. – 17.5. 2014 findet die Studentische Konferenz „Nachhaltige Uni & Urbaner Campus“ statt.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung ist wichtiger den je, denn die junge Generation steht vor der großen Herausforderung die Zukunft nachhaltig zu gestalten. Die Universität soll die Studierenden auf diese Aufgabe vorbereiten und ist gleichzeitig selbst Gegenstand von Reformbestrebungen. Durch studentische Mitbestimmung eröffnen sich neue Perspektiven: Wie kann ein nachhaltiger, urbaner Campus aussehen, der in engem Bezug zur Region steht und einen öffentlichen Ort des Austausches darstellt? Studierende präsentieren visionäre Ideen, wie sie ihre Universität gestalten wollen, und machen Vorschläge wie transdisziplinäres Lernen und Arbeiten aussehen kann. Raus aus dem Hörsaal – Rein in die Realität: Nach diesem Prinzip soll in Zukunft in „Reallaboren“ die Wissenschaft zusammen mit Kommunen, Verbänden, Betrieben und Unternehmen gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen vor Ort anpacken.“ (Ankündigungstext zur Konferenz)

Abstracts (ca. eine halbe DIN A4 Seite) für Projekte und Ideen, die auf der Konferenz vorgestellt werden sollen, können noch bis zum 23. März 2014 an dgh2014@dg-humanoekologie.de geschickt werden. Die thematischen Stränge dafür sind:
Nachhaltigkeitswissenschaft – Forschung für nachhaltige Entwicklung – Transdisziplinäre Lehre – Regionale Kooperation & Praxis – Reallabore- Urbaner Campus – Nachhaltigkeitscheck für die Universität – Studentische Mitbestimmung

Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

„Zwischen Vorlesung und Seminar die Welt verbessern?“ Studentisches Seminar für nachhaltige Hochschulen

Der Verein zur Förderung politischen Handelns und rootability veranstalten gemeinsam vom 25.04. bis 27.04. in Köln das Seminar „Nachhaltige Hochschulen – Zwischen Vorlesung und Seminar die Welt verbessern?“. „Hochschulen können zu einer besseren Welt beitragen, indem sie zukünftige Entscheidungsträger/innen mit Nachhaltigkeitskompetenzen ausstatten, neues Wissen schaffen und ihren eigenen ökologischen und sozialen Fußabdruck verringern. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit für eine Hochschule konkret und wie können sich Studierende verstärkt dafür engagieren?“ (aus der Seminarankündigung). In dem Wochenendseminar sollen erfolgreiche studentische Projekte für Nachhaltigkeit an Hochschulen vorgestellt werden und am Beispiel des Maastricht University Green Office gezeigt werden, wie studentisches Nachhaltigkeitsengagement strukturell verankert werden kann. Daneben soll es viel Raum für Austausch, Vernetzung und Ideenentwicklung für eigene Projekte geben.
 

Eine Anmeldung für das Seminar kann hier erfolgen.

„World Symposium on Sustainability at Universities“ vom 03. bis 05.09.2014 in Manchester

Vom 03. bis 05. September 2014 wird in Manchester/ Großbritannien das World Symposium on Sustainability at Universities (WSSD-U-2014) stattfinden. Es stellt ein Follow-up eines Side-Events in Rio de Janeiro 2012 dar. Ein Call for Papers  für die Konferenz ist nun freigeschaltet. Die VeranstalterInnen laden qualifizierte WissenschaftlerInnen, Forschungsgruppen und Studierende ein Beiträge zu Projekten der Nachhaltigkeitsforschung einzubringen, speziell zu „curriculum greening“ und Campusaktivitäten in dem Kontext Nachhaltigkeit und Hochschulen. Die Abstracts im Umfang von 200 Wörtern sollen bis zum 30. Januar 2014 eingereicht werden.
 
Ein Ergebnis des WSSD-U-2014 wird ein Buch zu „Transformative approaches to sustainable development at universities: working across disciplines” (peer-reviewed) sein. Mehr Informationen zu dem Call for Paper und der Konferenz erhalten Sie hier.

Stellenausschreibung für das Projekt Wandercoaching beim netzwerk n

Das Netzwerk der Nachhaltigkeitsinitiativen, netzwerk n e.V., sucht für das Projekt Wandercoaching zum 01.02.2014 eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter (50%). Das netzwerk n e.V. ist ein Zusammenschluss von aktiven und erfolgreichen studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen in Deutschland und bündelt vielfältige Erfahrungen in der Initiierung und Begleitung von Nachhaltigkeitsprozessen an deutschen Hochschulen.

Das Projekt Wandercoaching möchte studentische Nachhaltigkeitsinitiativen durch jeweils bedarfsgerecht konzipierte Coaching-Workshops sowie eine langfristige Prozessbegleitung bei der Weiterentwicklung ihrer Aktivitäten unterstützen. Es verbindet Elemente einer strategischen Organisationsberatung mit dem Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie der Vernetzung von nachhaltigkeits-engagierten Studierenden im Kontext Hochschule.Der Projektzeitraum beginnt am 01.02.2014 und endet am 31.01.2015. Das Projekt wird hauptsächlich von Berlin aus koordiniert, einzelne Projektblöcke werden jedoch deutschlandweit stattfinden. Die Stelle ist auf 1 Jahr befristet, Bewerbungsschluss ist der 30.12.2013.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier:
Stellenauschreibung Wandercoaching
Mehr Informationen zum Projekt Wandercoaching und dem netzwerk n erhalten Sie hier.

Erster Nachhaltigkeitsbericht für die Universität Hamburg durch oikos Hamburg veröffentlicht

Oikos Hamburg ist ein gemeinnütziger Studierendenverein, der im Oktober 2010 in Eigeninitiative und unentgeltlich auf das Präsidium der Universität Hamburg zugegangen ist um in Kooperation mit der Universität Hamburg den ersten Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen.

Nach zwei Jahren und vielen Gesprächen mit verschiedensten Mitgliedern der Universität Hamburg aus dem Senat, der Universitätsleitung, der Verwaltung, der Wissenschaft und den Studierenden ist das Ergebnis im Dezember 2012 veröffentlicht worden. Der erste Nachhaltigkeitsbericht der Universität Hamburg soll öffentlichkeitswirksam und reflexiv möglichst viele Mitglieder der Universität Hamburg und darüber hinaus über die nachhaltige Entwicklung informieren.

Die Mitglieder der Universität Hamburg widmen sich in den vergangenen Jahren verstärkt der Umsetzung eines Leitbilds der Nachhaltigen Entwicklung. Die Universität Hamburg hatte sich mit einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept für die zweite Runde der Exzellenz-Initiative beworben. Trotz des Scheiterns dieser Bewerbung, sind die Bemühungen um eine „Nachhaltige Universität“ an der Universität im Präsidium fest verankert und werden in einem eigenen Kompetenzzentrum weitergeführt. Hamburg ist damit eine der größte Universitäten, die sich dieser Herausforderung der stärkeren Implementierung von Nachhaltigkeit in den Bereichen Forschung, Lehre und Hochschul-Governance annimmt. Die studentische Berichterstattung zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten ist dazu eine hervorragende Ergänzung.

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht ist auf der oikos Hamburg Homepage als PDF zu finden und steht hier als Download zur Verfügung:
oikos_Hamburg_Nachhaltigkeitsbericht

Kontakt:
info@oikos-international.org

NachDenkstatt 2012: Workshop „Konzepte zur Etablierung von Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre“ am 30.11. bis 02.12.2012

Unter dem Motto „forschen, verbinden, gestalten“ bietet die studentische Initiative NachDenkstatt eine transdisziplinäre Arbeitsplattform. Praxispartner und Experten aus Wirtschaft und Forschung arbeiten zusammen mit Studierenden in dreitägigen Workshops zu verschiedenen nachhaltigkeitsrelevanten Themen. Gemeinsam sollen gesellschaftlich relevante Lösungsansätze gefunden werden, die wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxistauglich sind. Ziel ist es Prozesse in Rahmen der „Großen Transformation“ in Richtung Nachhaltigkeit zu unterstützen und zu begleiten.

Unter methodischer Anleitung können etwa 100 Teilnehmer vom 30.11. bis 02.12.2012 in vier Themenbereichen forschen, verbinden und gestalten.

Mehr Information finden Sie hier: http://www.nachdenkstatt.de/

Diskussion über nachhaltige Forschung im Vorfeld der NRW-Jugendkonferenz

Am 21.08. findet in Essen die landesweite Jugendkonferenz Nordrhein-Westfalens „Jukon12“ statt. Im Rahmen der Vorbereitung ist eine partzipative Online-Plattform entstanden, aus der im Dialog mit Jugendlichen die Schwerpunkte der Konferenz hervorgehen sollen. In sieben Denkräumen diskutieren die Jugendlichen über Chancengleichheit, die Arbeit von morgen oder die Energie der Zukunft. Erklärtes Ziel der Konferenzveranstalter ist es, die Beiträge der Jugendlichen als Impulse für die Politik in Nordrhein-Westfalen zu nutzen.

Auch für den Bereich der Wissenschaft gibt es Impulse im Vorfeld der Konferenz. Im Denkraum „Wissen schafft Chancen“ eröffnete Ministerin Svenja Schulze eine Diskussion über nachhaltige Forschung, technologische Neuerungen und soziale Innovationen. „Um großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie zum Beispiel Klimawandel, Ressourcenverknappung und demografischer Wandel zu meistern, brauchen wir einerseits technologische Neuerungen, andererseits auch die Akzeptanz bei den Anwendern, sprich, sie müssen gewillt und in der Lage sein, neue Technologien in ihren Alltag zu integrieren und damit vielleicht auch gelernte Gewohnheiten über Bord zu werfen.“

Sie können die Diskussion verfolgen unter: http://www.nrw.de/jukon12/community/denkraeume/wissen-schafft-chancen/forum/

Sammelband „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung!“ erschienen

Mit dem Buch „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung! – Multiperspektivische Beiträge zu einer verantwortungsbewussten Wissenschaft“ möchte die StudierendenInitiative Greening the University e.V. den Diskurs über die Rolle und Bedeutung von Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung weiter voranbringen.

Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung! – Dieser Ausruf soll Zweifaches bedeuten: Mit Bezug auf das normative Leitbild der nachhaltigen Entwicklung werden die Wissenschaften in die Pflicht genommen und aufgefordert, sich gemäß den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung auszurichten. Zugleich drückt dieser Ausruf aus, dass die Wissenschaften selbst aktiv ihre Verantwortung wahrnehmen und ihren Beitrag zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung leisten wollen.

Der Sammelband setzt hierbei drei Schwerpunkte. Die Beiträge tragen erstens zum Verständnis des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung bei. Zweitens fragen sie, wie sich das Wissenschaftssystem verändern muss, um auf die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung antworten zu können. Drittens wird aus der Perspektive verschiedener Disziplinen thematisiert, welchen Beitrag Hochschulen in Lehre und Forschung zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können.


Herausgegeben von der
StudierendenInitiative Greening the University e.V., Tübingen
Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung!
Multiperspektivische Beiträge zu einer verantwortungsbewussten Wissenschaft

447 Seiten | 29,80 EUR
978-3-89518-823-7 (Dezember 2011)
http://www.metropolis-verlag.de/Wissenschaft-fuer-nachhaltige-Entwicklung!/823/book.do

Nachhaltigkeitspreis für Abschlussarbeiten an der Universität Tübingen

Zum kommenden Wintersemester wird erstmalig der Nachhaltigkeitspreis für Abschlussarbeiten von der Universität Tübingen vergeben. Das Konzept dieses Preises wurde von dem seit einem Jahr bestehenden Beirat für Nachhaltige Entwicklung entwickelt, auf Initiative von und in Zusammenarbeit mit der StudierendenInitiative Greening the University e.V. Tübingen.

Mit dem Nachhaltigkeitspreis für Abschlussarbeiten sollen jährlich jeweils bis zu drei Bachelor- und Masterarbeiten (bzw. äquivalente akademische Leistungen wie z.B. Zulassungsarbeiten, Diplomarbeiten etc.) prämiert werden. Bis zum 1. September diesen Jahres können sich alle Studierenden und Alumni der Universität Tübingen für den Preis bewerben, die ihre Abschlussarbeit in den vergangenen beiden akademischen Jahren verfasst haben. Die Preise sind mit 300€ für Bachelorarbeiten und 500€ für Masterarbeiten dotiert und werden jedes Jahr im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung vergeben.

Mit der Vergabe des Nachhaltigkeitspreises möchte die Universität erreichen, dass Themen der Nachhaltigen Entwicklung vermehrt in Forschungsprojekten aufgegriffen werden. Hierbei richtet sich die Herausforderung einer Nachhaltigen Entwicklung – also der Frage, wie sich unsere Gesellschaft ökologisch, ökonomisch sowie sozial-kulturell global- und generationengerecht weiterentwickeln kann – explizit an alle Fachbereiche! Mit der Ausschreibung des Nachhaltigkeitspreises möchte die Universität also sowohl Anreize für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema der Nachhaltigen Entwicklung schaffen als auch bestehende gute Lehre und Forschung an der Universität Tübingen sowie deren Relevanz für die Gesellschaft sichtbar machen.

Die Verleihung des Preises wird am 11.11.2011 im Rahmen des Nachhaltigkeitstages der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim in einer Vorabendveranstaltung stattfinden; Prof. Dr. Klaus Töpfer wird dabei die erste Sustainability Lecture der Universität Tübingen halten.

Wie oben bereits angemerkt können sich (leider) nur Studierende und Alumni bewerben, welche ihre Abschlussarbeiten an der Universität Tübingen abgefasst haben. Als Initiatoren dieses Preises hoffen wir natürlich darauf, dass weitere Hochschulen über Tübingen hinaus diesem Beispiel folgen werden, um verstärkt Anreize zur Erforschung von Themen der Nachhaltigen Entwicklung zu schaffen.

Den vollständigen Auschreibungstext sowie alle Bewerbungskriterien für den Nachhaltigkeitspreises für Abschlussarbeiten finden sich unter http://www.uni-tuebingen.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmin/Uni_Tuebingen/Fakultaeten/WiSo/Wiwi/Uploads/Karriere/Stipendien/Aushang_Nachhaltigkeitspreis_2011.pdf&t=1312629062&hash=f483d2acd8d254dfc3a9c2995e1b40bdf589f158

Tagung am 06.10. an der Universität Hildesheim: Hochschulen in nachhaltiger Entwicklung. Neue Wege des Lernens durch Engagement

Studentisches Engagement sieht sich nach der Bologna-Reform großen Herausforderungen gegenüber. Dabei fördert es die überfachliche und soziale Kompetenzentwicklung der Studierenden. Für den Wandel der Hochschullandschaft in Richtung nachhaltige Entwicklung ist studentisches Engagement zudem von zentraler Bedeutung, wie es zuletzt die Petition „Für eine Hochschullandschaft in nachhaltiger Entwicklung“ deutlich gemacht hat.

Das Netzwerk der studentischen Nachhaltigkeits-Initiativen, die AG Hochschule und die Universität Hildesheim wollen daher Studierende, Lehrende und andere Interessierte zusammenführen, die:

1. sich auch nach Bologna in studentischen Nachhaltigkeits-
Initiativen erfolgreich engagieren,
2. Engagement fördernde Rahmenbedingungen an den Hochschulen
schaffen wollen und
3. eine Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung als Motor
einer innovativen, studierendenzentrierten Hochschullehre
entdeckt haben.

Der angestrebte intensive Dialog der verschiedenen Statusgruppen der Hochschulen wird von den Veranstaltern dabei als einzigartige Strategie zur weiteren Implementierung der nachhaltigen Entwicklung an den Hochschulen betrachtet. Die Tagungsteilnahme ist kostenlos. Für studentische Teilnehmer-Innen können Reisekosten anteilig übernommen werden.

Ort: Universität Hildesheim Datum: 06.10.2011
Mehr Informationen und Anmeldung unter: http://www.nachhaltige-uni.de

Ökosoziale Studientage in Tübingen – Ideenwerkstatt für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Vergangenes Wochenende fanden die ökosozialen Studientage in Tübingen statt. Ein gemischtes Programm brachte den Teilnehmern die Schnittstellen von Nachhaltigkeit und der Vision einer ökosozialen Marktwirtschaft ihres hochschulischen Alltages näher. In Vorträgen und Workshops, sowie Meinungsplätzen erarbeiteten Studierende, aber auch von auswärts kommende gemeinsam mit den Referenten Ideen und konkrete Handlungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung.
Initiatoren waren verschiedene Tübinger Hochschulgruppen, die sich im Bereich der Nachhaltigkeit engagieren, und das Forum für Ökosoziale Marktwirtschaft.
Die Idee der Hochschultage ist keine alleinige Tübinger Veranstaltung, sondern soll flächendeckend in Deutschland Verbreitung finden. Nach dem Auftakt 2010 mit insgesamt vier Veranstaltungen wird für das diesige Jahr schon eine weit höhere Resonanz erwartet.
Interessierte Initiativen sind herzlich geladen, sich an dem Projekt zu beteiligen und selbst vor Ort Veranstaltungen zu organisieren, um wirklich nachhaltige Akzente im Bereich der hochschulischen Bildung zu setzen. Weitere Infos gibt’s hier.

oikos spring meeting vom 24. bis 27. März in Prag – students for sustainable economics and management

Unter dem Titel „Sustainable Architecture: Space for Living“ fand das diesjährige spring meeting von oikos international statt. oikos ist ein Netzwerk internationaler Studierender, mit dem Ziel, Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften zu etablieren.
Architektur, Thema der Veranstaltung, ist aus dem Leben nicht weg zu denken: Die Gebäude, in denen wir uns aufhalten, beeinflussen Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität. Gleichzeitig sind sie durch Heizungen, Ventilatoren und Klimaanlagen energiehungrige CO²- Emittenten. Im Blick auf Energie- und Kosteneffizienz lassen sich Beiträge für den Klimaschutz in jedes betriebswirtschaftliche Kalkül einbauen. Mittel und Wege, Perspektiven und Herausforderungen nachhaltiger Gebäudewirtschaft standen thematisch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dass Nachhaltigkeit und Wirtschaft enger verbunden sind als vielfach unterstellt und praktiziert, hat sich einmal mehr bestätigt.
Mehr zu oikos gibt’s hier.

CampusGrün und grüne Hochschulgruppen

Auch politische Hochschulgruppen engagieren sich im Bereich der Nachhaltigkeit. Hier ein Umfassender Überblick über die aktiven Gruppen an deutschen Universitäten:

Eine Liste nicht-politischer Initiativen findet ihr hier.


Schleswig-Holstein

Kiel
Campus Grüne Kiel

Hamburg
CampusGrün Hamburg

Bremen
CampusGrün Bremen

Niedersachsen
Göttingen
GHG Göttingen
Hannover
CampusGrün Hannover
Lüneburg
CampusGrün Lüneburg
Osnabrück
GHG Osnabrück

Mecklenburg-Vorpommern
Greifswaldd
GHG Greifswald
Rostock
GHG Rostock

Berlin
Grünboldt (HU)
INGruen (TU)
GHG FU

Brandenburg
Potsdam
GAL Potsdam

Sachsen-Anhalt
Halle
GHG Halle
Magdeburg
GHG Magdeburg

Nordrhein-Westfalen
Aachen
GHG Aachen
Bielefeld
Grüne offene Liste
Bochum
GHG Bochum
Bonn
CampusGrün Bonn
Dortmund
Die Grünen TU
Duisburg-Essen
GHG Duisburg-Essen
Hagen
GHG Fernuni Hagen
Köln
CampusGrün Köln
Münster
Campus Grün Münster
Paderborn
CampusGrün Paderborn
Wuppertal
Bündnis Freibeuter und Grüne

Hessen
Darmstadt
CampusGrüne TUD
Frankfurt a.M.
GHG Frankfurt
Giessen
UniGrün GHG
Kassel
GHG Kassel
Marburg
GHG Marburg

Thüringen
Ilmenau
GHG Ilmenau
Jena
Intergrün

Sachsen
Chemnitz
CampusGrün
Dresden
GHG Dresden

Rheinland Pfalz
Kaiserslautern
Grüne:Uni
Mainz
CampusGrün Mainz
Trier
Die GrünOrangen

Saarland
Homburg/ Saarbrücken
CampusGrün Saar

Baden-Württemberg
Freiburg
GHG Freiburg
Heidelberg
GHG Heidelberg
Karlsruhe
GHG Karlsruhe
Konstanz
GHG Konstanz
Mannheim
GAHG Mannheim
Tübingen
GHG Tübingen

Bayern
Augsburg
GHG Augsburg
Bamberg
GHG Bamberg
Bayreuth
GHG Bayreuth
Eichstätt-Ingolstadt
GHG-EI
Erlangen-Nürnberg
GHG Erlangen
München
GHG München
Passau
GHG Passau
Würzburg
GHG Würzburg

Auflistung studentischer Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit

Studierenden liegt das Thema Nachhaltigkeit am Herzen. Deutschlandweit findet sich eine Vielzahl an studentischen Gruppen, die hierfür selbst die Ruder in die Hand genommen haben: Sie organisieren Vorlesungsreihen und Seminare, setzen sich für eine faire Mensen und klimagerechte Gebäude an den Universitäten ein.

Hier eine Auflistung der Gruppen:

Hamburg
Oikos Hamburg
sneep Hamburg

Niedersachsen

Clausthal
Oikos Clausthal
Lüneburg
sneep Lüneburg
Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ Ökologiereferat des AStA
Oldenburg
sneep Oldenburg

Berlin
sneep Berlin
Initiative für Nachhaltige Entwicklung
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Uni Solar

Brandenburg
Cottbus
Solar University/Uni Solar
Potsdam
Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ Ökologiereferat des AstA

Sachsen-Anhalt

Halle
sneep Halle
BURGgrün KH/ Netzwerk Klimagerechte Hochschule Halle

Nordrhein-Westfalen
Bielefeld
AK Ökologie (AStA)
Duisburg-Essen
Initiative für Nachhaltigkeit
Köln
Oikos Cologne
Münster
sneep Münster
Studenteninitiative Wirtschaft und Umwelt e.V.
Paderborn
Oikos Paderborn
Witten/Herdecke
Oikos Witten/Herdecke

Hessen
Marburg
Phlink

Thüringen
Erfurt
AG Nachhaltigkeit
Ilmenau
Referat für Umwelt des StuRa Ilmenau/ Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Nordhausen
Mission Sustainability

Sachsen
Dresden
TU – Umweltinitiative
Leipzig
Netzwerk Klimagerechte Hochschule

Rheinland Pfalz
Trier
sneep Trier

Baden-Württemberg
Friedrichshafen
Oikos Friedrichshafen
Heidelberg
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Karlsruhe
sneep Karlsruhe
Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ kine e.V.
Global Marshall Plan Initiative
Konstanz
Oikos Constance
Stuttgart
sneep Stuttgart
Tübingen
Greening the University e.V.
Oikos Tübingen
Global Marshall Plan Initiative

Bayern
Bayreuth
Oikos Bayreuth
Eichstätt-Ingolstadt
sneep EI
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Nürnberg
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
München
Sneep München
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Passau
sneep Passau
Würzburg
AK Ökologie/ Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ Ö-Pro e.V

Einige dieser Gruppen gehören nationalen wie internationalen Netzwerken an. Siehe hierfür auch:
Oikos international: students for sustinable economics and management
sneep: Studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik
Netzwerk klimagerechte Hochschule
Uni Solar
Initiative für Psychologie im Umweltschutz

Falls eure Hochschulgruppe hier fehlt, hinterlasst einen Kommentar oder wendet euch an den Administrator.

Außer bei den hier aufgeführten Gruppen spielen Aspekte „Nachhaltiger Hochschule“ auch bei den Campus-Grün und den Grünen Hochschulgruppen sowie weiteren politischen Hochschulgruppen eine wichtige Rolle.

Neuer Newsletter der Nachhaltigkeitsinitiative an der Universität Duisburg-Essen erschienen

An der Universität-Duisburg Essen ist der neue Newsletter der BENA-Initiative erschienen – anbei einige der wichtigsten Nachrichten:

Nachhaltigkeit zahlt sich aus. Nachdem das BENA-Netzwerk „Nachhaltigkeit entdecken“ an der Universität Duisburg-Essen bereits vergangenen Herbst als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ausgezeichnet wurde, gewann sie gleichzeitig den Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ der Drogeriekette DM.

Weiterhin fand am 15.01.11 sowie am 19.02.11 die zweite Runde der Mobilität^Werk^Stadt statt. Im Zentrum dieser Initiative steht die Vernetzung von Bürgerinnen und Bürgern mit entsprechenden ExpertInnen, um gemeinsam Konzepte und Maßnahmen für ein nachhaltiges Mobilitätskonzept zu entwickeln. Es geht um Ideen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssituation alternativ zum Bau neuer Autobahnen.

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsinitiative sowie zum BENA-Projekt gibt es unter: http://www.uni-due.de/nachhaltigkeit/

Drei studentische Nachhaltigkeits-Initiativen als Modellprojekte der Dekade einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet

Auf der Berliner Tagung „Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung“ wurden gleich drei studentische Initiativen als Modellprojekte der Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Dies sind:
O die AG Nachhaltigkeit Erfurt e.V. an der Universität Erfurt (www.stufu-nachhaltigkeit.de)
O die Studierendeninitiative „Greening the University“ e.V. an der Universität Tübingen (www.greening-the-university.de)
O der Arbeitskreis Ökologie – Studierendenvertretung der Julius-Maximiliam Universität Würzburg (http://www.stuv.uni-wuerzburg.de/arbeitskreise/ak_oekologie/)

Einen herzlichen Glückwunsch zu dieser Anerkennung der erfolgreichen Arbeit!

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Forderungskatalog studentischer Initiativen für eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Auf der Berliner Tagung „Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung“ am 3.12. in Berlin hat ein Netzwerk studentischer Initiativen (darunter auch die drei dort als Modellprojekte der UN-Dekade der Bildung für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichneten Vereinigungen) einen Forderungskatalog für eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen vorgelegt. Dieser umfasst ein breites Spektrum an notwendigen Verbesserungen an Hochschulen und reicht weit über rein thematische Re-Orientierungen in Forschung und Lehre hinaus. Hier finden sich die sieben wichtigsten Forderungen im Überblick:
1. Förderung innovativer Lehrformen (vom Projektstudium über Summer-Schools bis zu Maßnahmen der Erhöhung von Raum für Reflexion in bestehenden Veranstaltungen)
2. Schaffung der Möglichkeit von ehrenamtlichen Engagement im Lernraum
3. Thematische Integration der Inhalte einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung
4. Förderung von Inter- und Transdisziplinarität in der Lehre
5. Einführung eines integrierten Nachhaltigkeitsmanagements an der Hochschule
6. Verbesserte Informations- und Beteiligungspraktiken in der Selbstverwaltung
7. Ausbau bildungspolitischer Anreize in Politik und Institutionengeflecht der Hochschulen

Neben diesem abgestimmten Forderungskatalog wurden in den Diskussionen in Berlin weitere Ideen entwickelt, deren Weiterverfolgung lohnenswert erscheint:
O Ausbau und Förderung der Möglichkeiten des Peer-to-Peer-Lernens (d.h. Wissensaustausch zwischen Studierenden) in den Hochschulen
O Verankerung einer Nachhaltigkeitsorientierung als Hochschulaufgabe in den Landeshochschulgesetzen
O Aufbau von Förderprogrammen auf Bundes- und Landesebene, die die Einrichtung von Nachhaltigkeitsbeauftragten an Hochschulen unterstützen

Das Netzwerk der Hochschul-Initiativen für eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung wird sich weiterhin eng abstimmen. Eine Liste beteiligter Initiativen ist aktuell im Aufbau. Das Netzwerk wird auf dem Weblog Nachhaltige Wissenschaft über aktuelle Aktivitäten berichten.

4. Studentenwerkspreis für soziales Engagement an die Tübinger Studierenden Initiative „Greening the University e.V.“

Am 25. Oktober 2010 hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, den 4. Studentenwerkspreis für soziales Engagement 2009/2010 „Studierende für Studierende“ an die Tübinger Studierendeninitiative „Greening the University e.V.“ verliehen. Die Studierendeninitiative „Greening the University“ wird für ihr Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet und dabei insbesondere für ihr seit dem Sommersemester 2009 organisiertes Kursprogramm „Studium Oecologicum“. Dieses Tübinger Modell ist bundesweit bisher einzigartig. Weitere Informationen sehen finden Sie hier.

Campus.grün Lüneburg legt Positionspapier „Auf dem Weg zur Nachhaltigen Hochschule“ vor

Die Studierenden-Initiative campus.grün Lüneburg (Link: www.leuphana.de/campusgruen) hat ein umfassendes Papier zur Nachhaltigkeitsstrategie an der Leuphana Universität Lüneburg vorgelegt.
Sie zeigt darin Perspektiven auf, die über das ohnehin schon ergriffene Nachhaltigkeitsengagement der Leuphana hinausgehen. Es umfasst dabei die Bereiche der nachhaltigen Campus-Entwicklung genauso wie Forschung, Lehre sowie das Leben auf dem Campus.

Das Papier kann unter folgendem Link als PDF heruntergeladen werden.

Das grüne Hochschulranking 2010 gestartet

Auf der Internetplattform Utopia wurde das grüne Hochschulranking 2010 gestartet. Der Fragebogen richtet sich an Studierende, nimmt ca. 5 Minuten in Anspruch und muss bis zum 31.05.2010 ausgefüllt werden. Es werden Fragen zu ökologischen Standards an der eigenen Hochschule (Bio-Essen in der Mensa, Energieeinsparung, Müll-Trennung, Engagement der Hochschulleitung, Ökologie/Nachhaltigkeit in der Leere) gestellt. Der Fragebogen bleibt sehr grob, aber das Ranking ist ein erster Schritt in ein Benchmarking aus Studierendensicht. Im Jahr 2009 gewannen (auf der Grundlage von 3000 Beteiligten) die Uni Witten-Herdecke und die FH-Eberswalde das Ranking (vor den Universitäten Kassel und Lüneburg).

Vortrag „Nachhaltige Wissenschaft: Zum nötigen Klimawandel im deutschen Wissenschaftssystem“ als podcast auf der Plattform Lecturio

Ab sofort finden Sie unter http://www.lecturio.de/e-vorlesungen/videoplayer/evorlesung/nachhaltige-wissenschaft.html den von Uwe Schneidewind am 17.12.2009 gehaltenen Vortrag „Nachhaltige Wissenschaft: Zum nötigen Klimawandel im deutschen Wissenschaftssystem“ im Rahmen der Phlink-Vorlesungsreihe an der Universität Marburg. Neben einem Überblick stehen insbesondere die Ansätze im Bereich der Lehre im Zentrum des Vortrages.

Greening the University – Nachhaltige Entwicklung der Universität Tübingen

Greening the University ist nicht nur programmatisches Ziel, sondern auch der Name einer Studierendeninitative an der Universität Tübingen, die mit einer „bottom-up“-Strategie daran arbeitet, die Universität zu einem Ort in nachhaltiger Entwicklung zu machen. Sie soll dabei sowohl als Lebens- und Arbeitsraum wie auch als Ort für Lehren, Lernen und Forschen wahrgenommen werden. Zum einen initiierte und begleitet die Initiative das universitäre Umweltmanagement und die Validierung nach EMAS. Zum anderen organisieren die Aktiven das „Studium Oecologicum“, ein Seminar- und Vorlesungsangebot für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Für ihr Engagement wurde die Initiative als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet und informierte über ihr Vorgehen mit Vorträgen und Diskussionen bei Initiativen an anderen Hochschulen. Im Folgenden berichten die Studierenden über ihre Erfahrungen:

Greening the University – der Start
Gegründet im Herbst 2007 auf Initiative des damaligen AStA-Umweltreferenten widmeten wir uns zunächst der inhaltlichen Arbeit, die schließlich im Juni 2008 in ein Symposium „Perspektiven für eine nachhaltige Hochschule“ an der Universität Tübingen [1] mündete, die – allein organisiert von der Studierendeninitiative – den weiteren Nachhaltigkeitsprozess anstieß.
Auf dem Symposium wurden zwei Themenfelder definiert, die in dieser Form bis jetzt unser Engagement und damit auch das der Universität prägen: Zum einen wurden umweltgerechtes Handeln und Umweltmanagementsysteme thematisiert, zum anderen Bildung für nachhaltige Entwicklung als Querschnittsthema des universitären Lehrens und Lernens diskutiert.

Nach inhaltlichen Inputvorträgen wurden in verschiedenen Workshops die Leitideen für das zukünftige Vorgehen in Tübingen entwickelt. Als ReferentInnen waren ExpertInnen von der HIS (Hochschul-Informations-System GmbH) sowie von Hochschulen in Bremen, Lüneburg, Dresden und Nürtingen anwesend. Gezielt wurde darauf geachtet, neben Studierenden und DozentInnen auch die universitäre Verwaltung und Interessierte aus der Region einzubinden – dieser partizipative Charakter bildete einen Grundstein des späteren Engagements. Zusätzlich trugen PolitikerInnen, angefangen beim Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer über die Landesumweltministerin Tanja Gönner bis hin zum ehemaligem Direktor des UNEP und Bundesumweltminister a.D., Prof. Dr. Klaus Töpfer, mit Vorträgen zu dem Symposium und vor allem zur Öffnung für ein breites (auch außeruniversitäres) Publikum bei. Die Inhalte und Ergebnisse des Symposiums wurden als Buch veröffentlicht [2], das für uns inhaltlich zur Grundlage unseres Engagements wurde.

EMAS-validiertes Umweltmanagementsystem
Im Verlauf des Symposiums verkündete der Rektor der Universität, Prof. Dr. Engler, den Beschluss zur Einführung eines EMAS-validierten Umweltmanagementsystems [3]. In Folge des Symposiums wurde die Stelle einer Umweltkoordinatorin geschaffen, die als zentrale Ansprechpartnerin für das universitäre Umweltmanagementsystem fungiert. Die notwendige Umweltbilanzierung der Universität wurde erstmalig seit Jahren wieder durchgeführt; die Umweltleitlinien [4] in Zusammenarbeit zwischen Rektorat und Studierendeninitiative entworfen.
Im Juli 2009 startete der EMAS-Validierungsprozess offiziell, der in der Anlaufphase auch vom Landesumweltministerium finanziell unterstützt wird [5]. Inzwischen ist die Phase der ersten internen Umweltbegutachtung im Rahmen der EMAS-Validierung abgeschlossen. Nach der externen Begutachtung steht aus unserer Sicht dem EMAS-Prozess mit seinem Zyklus aus Umweltprüfung, Setzung von Zielen, konkretem Umweltmanagement, dem öffentlichen Umweltbericht und externer Begutachtung nichts mehr im Wege. Die Studierendeninitiative versteht sich hier als Teil dieses dauerhaften und kontinuierlichen Prozesses, der zum einen darauf achtet, die Ziele innerhalb des EMAS-Prozesses ambitioniert zu gestalten, und zum zweiten dazu beiträgt, die Bekanntheit und Akzeptanz des Umweltmanagements an der Universität Tübingen zu verstärken.

Studium Oecologicum – Veranstaltungen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
Aus den Diskussionen auf dem Symposium heraus setzten wir uns ein weiteres langfristiges Ziel: Die Perspektive der nachhaltigen Entwicklung soll in alle (modularisierten) Studiengänge integriert werden. In einer kurzfristigeren Planung wurden für uns zwei zentrale Überlegungen leitend: Zum einen musste das Veranstaltungsangebot als Querschnittsthema Studierenden aller Fachrichtungen offen stehen und möglichst auch für das kurrikulare Studium verwendbar sein, zum anderen sollten auch freiere und diskursivere Lehr- und Lernformen Eingang finden und somit ein Beispiel für Bildung für Nachhaltige Entwicklung darstellen.
Als Anknüpfungspunkt an der Universität Tübingen bot sich vor diesem Hintergrund das Programm des „Studium Professionale“ [6] an, in dessen Rahmen Studierende aller Fachrichtungen Schlüsselqualifikationskurse absolvieren. Mit finanzieller Unterstützung des „Studium Professionale“ organisierten wir im Sommersemester 2009 vier Seminare inklusive einer Zukunftswerkstatt. Im Wintersemester 2009/10 wurde dieses Seminarangebot auf 9 Kurse ausgebaut [7]. In beiden Semestern wurden die Kurse sehr gut von den Studierenden angenommen; aufgrund überbuchter Kurse mussten sogar BewerberInnen abgewiesen werden.
Die Kursinhalte decken sowohl konzeptionelle Inhalte der nachhaltigen Entwicklung (z.B. „Bildung für nachhaltige Entwicklung“) und ihre dialogische Wechselwirkung mit Fachdisziplinen (z.B. „Literatur(wissenschaft) und Ökologie“) ab als auch kontextbezogene Anwendungsbereiche wie „Betriebliches Umweltmanagement von der Theorie in die Praxis“ oder „Klimawandel – die Prognosen verstehen“. Zentrales Element aller Kurse ist die Vermittlung von Orientierungswissen und Gestaltungskompetenz; das „Studium Oecologicum“ versteht sich dabei als Beitrag zu einer umfassenden Bildung, die die Studierenden zu eigenverantwortlichem und bewusstem Handeln in Unsicherheit und Komplexität befähigen will.
Als Ergänzung dieses Seminarprogramms organisieren wir im aktuellen Wintersemester 2009/10 die Ringvorlesung „Wissenschaften im Spiegel der Nachhaltigkeit – Nachhaltigkeit im Spiegel der Wissenschaften“ im Rahmen des „Studium Generale“ [8] an der Universität Tübingen. Die Vorlesungsreihe geht der Frage nach, wie nachhaltige Entwicklung einerseits als Leitbild in verschiedenen Wissenschaften fungiert, andererseits aber auch mit fachdisziplinären Perspektiven weiterentwickelt wird. Das Spektrum der vertretenen Disziplinen wurde dabei bewusst weit gewählt, neben den Disziplinen der Ethik, Ökologie und Ökonomie kommen unter anderen auch Vertreter der Literatur-, Politik- und Rechtswissenschaft zu Wort [9]. Mit der Reihe wollen wir zeigen, dass die Perspektive der nachhaltigen Entwicklung als echtes Querschnittsthema an der Universität verankert werden kann – die Dokumentation dieser Reihe wird im Laufe des Jahres 2010 in Buchform erscheinen.

Das weitere Engagement der Studierendeninitiative in diesem Bereich richtet sich vor allem auf die Verstetigung und Institutionalisierung dieses Kursprogramms. Unser spezielles Augenmerk gilt dabei der Qualitätssicherung und Verstärkung des Veranstaltungsangebots, die nur Hand in Hand den Ansprüchen eines starken Nachhaltigkeitsgedankens genügen können. Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung muss in den Fachbereichen verankert werden, das übergreifende Veranstaltungsangebot auch konzeptionell weiterentwickelt werden. Darüber hinaus sind einzelne und einmalige Veranstaltungen und Workshops zu Themen rund um nachhaltige Entwicklung in Planung, die das regelmäßige Programm ergänzen sollen.

Studentisches Engagement an Universitäten – konkrete Erfahrungen
Das Engagement von Studierenden steht vor einem grundsätzlichen Dilemma: Einerseits geht es darum, Dinge grundsätzlich anders zu denken und zu gestalten, andererseits ist Umsetzung immer auch an vorhandene Strukturen gekoppelt, die mitgedacht werden müssen.
Einerseits lässt sich mit ideellen Forderungen, deren Umsetzung nicht mitgedacht wird, wenig bewegen. Andererseits kann es nicht Aufgabe einer Studierendeninitiative sein, der Universität dauerhaft organisatorische Aufgaben abzunehmen – allein die Mitgliederfluktuation durch kürzere Studienzeiten und Auslandsaufenthalte sowie die mangelnde finanzielle Grundausstattung machen ein solches Unterfangen unmöglich.
Unser Engagement zwischen den beiden Polen der Fundamentalkritik und des Einverleibtseins richtete sich deshalb bisher konkret an drei Begriffen aus: Kritische Begleitung, Innovation und Institutionalisierung. Wir verstehen uns als Motor der universitären Umgestaltung im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung, kommentieren dabei sachlich vorhandene Bemühungen und zeigen mit Pilotprojekten Möglichkeiten auf. Dabei behalten wir jedoch stets die langfristige Einbindung unserer Projekte in vorhandene universitäre Strukturen im Blick, auch wenn damit unser eigener Gestaltungsspielraum eingeschränkt wird.
Die Kooperation und der Dialog mit Studierenden, DozentInnen und der Hochschulleitung sind dabei ebenso wichtig wie die Interaktion mit politischen Akteuren aus Kommunal-, Umwelt- und Bildungspolitik sowie der Presse. Studentisches Engagement steht hier aber immer vor dem Problem und der Chance, dass erst Kontaktpersonen gefunden und Vertrauen geschaffen werden muss, dass die Flexibilität und Basisdemokratie einer Studierendeninitiative auf gefestigte Strukturen in Verwaltung und Gesellschaft trifft. Unsere Ergebnisse sind unsere einzige Visitenkarte, auch wenn unsere Vision und die unzählbaren Stunden rein ehrenamtlicher Arbeit darin kaum sichtbar werden. Nachhaltige Entwicklung mit ihrer partizipativen und diskursiven Struktur nicht nur als Zielvorgabe zu begreifen, sondern auch in dem eigenen Vorgehen zu etablieren, zeigt sich vor diesem Hintergrund als notwendiges und gleichzeitig sehr anspruchsvolles Ziel.
Der Weg unserer Studierendeninitiative ist nur gangbar, weil sich viele Engagierte finden, die über Disziplinengrenzen und Weltvorstellungen hinweg mitgehen. Doch der Weg ist steinig – und diese Tatsache zeigt, wie weit es noch ist hin zu einer partizipativen, inter- und transdisziplinären, sozial- und umweltgerechten Universität – einer Universität in nachhaltiger Entwicklung.

Informationsquellen:
[1] Kurzbericht über das Symposium „Greening the University“: http://www.greening-the-university.de/index.php/symposium-2008
[2] Studierendeninitiative Greening the University e.V., 2009: „Greening the University – Perspektiven für eine nachhaltige Hochschule“, oekom, München, ISBN: 3865811329
[3] Informationsseite des Umweltgutachterausschusses des BMU: http://www.emas.de
[4] Umweltleitlinien der Universität Tübingen (veröffentlicht in den Amtlichen Bekanntmachungen Nr. 8/2009 vom 10.08.2009): http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/UmweltleitlinienUniversit%C3%A4tT%C3%BCbingen.pdf
[5] Pressemitteilung der Universität Tübingen zur Einführung des Umweltmanagementsystems nach EMAS (15.07.2009): http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/09-07-15EMAS_Umweltmanagement.pdf
[6] Webseite des Studium Professionales in Tübingen: http://www.uni-tuebingen.de/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/akademisches-beratungszentrum-abz/career-service/studium-professionale-kurse.html
[7] Zusammenfassungsseite des Seminarprogramms „Studium Oecologicum“: http://www.greening-the-university.de/index.php/studium-oecologicum
[8] Übersichtsseite zu dem Ringvorlesungsangebot Studium Generale an der Universität Tübingen: http://www.uni-tuebingen.de/aktuell/studium-generale.html
[9] Zusammenfassungsseite der Ringvorlesungsreihe „Wissenschaften im Spiegel der Nachhaltigkeit – Nachhaltigkeit im Spiegel der Wissenschaften“: http://www.greening-the-university.de/index.php/studium-generale

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Schwerpunkt: Nachhaltige Wissenschaft und studentisches Engagement

Schon von Ende der 80er bis Mitte der 90er-Jahre waren es studentische Initiativen, die dafür sorgten, dass das Thema Ökologie stärker in die Strukturen der Hochschulen einzog. So gingen neu eingerichtete Lehrstühle und Institute für Umweltmanagement u.a. an den Universitäten St. Gallen, der Universität Lüneburg oder TU Berlin auf studentisches Engagement zurück.

Aktuell sind es wieder die Studierenden, die mit Kraft auf Veränderungen in der Hochschulausbildung drängen. Es lohnt daher ein Blick darauf, welche Bedeutung dieses Engagement auch für eine „Nachhaltige Wissenschaft“ haben kann. In mehreren Beiträgen beleuchtet daher der aktuelle Schwerpunkt des Weblogs …
• …wie sich die Forderungen der Studierenden ins Jahr 2010 tragen und mit der Idee einer nachhaltigen Hochschule verknüpfen lassen,
• …warum die aktuellen studentischen Proteste so wichtig für eine notwendige Leitbilddebatte an den Hochschulen sind,
• …welche Hochschulinitiativen derzeit bundesweit mit dem Leitbild Nachhaltigkeit unterwegs sind oder sich aktuell gründen (z.B. an der Universität Tübingen, an der Universität Marburg (das Netzwerk Phlink), an der FU Berlin , studentische Leitbildentwicklung zur Nachhaltigkeit an der Universität Bern, …) – Beiträge werden laufend ergänzt.

Nachhaltige Lehre! oder wie lassen sich die berechtigten Bologna-Anliegen der Studierenden nachhaltig ins Jahr 2010 tragen?

Die aktuellen Studierendenproteste wenden sich gegen die vielfältigen Auswüchse des Bologna-Systems: gegen Verschulung, gegen die Stofffülle, gegen überbordende Prüfungsbelastungen, gegen fehlende Freiräume für selbstbestimmtes Lernen und studentisches Engagement.

Grundsätzlich geben Hochschulleitungen und Hochschulpolitik den Protestierenden Recht und ein baldiger „Bologna-Gipfel“ soll Abhilfe schaffen. Doch angesichts der aktuell zu beobachtenden gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Hochschulpolitik („Die richtige Umsetzung der Studienreformen obliegt der Autonomie der Hochschulen“) und Hochschulleitungen („Ohne ausreichende Finanzierung der Hochschulen durch die Landesregierungen ist eine vernünftige Umsetzung nicht möglich“) ist die Gefahr groß, dass die nötigen Änderungen nur halbherzig angepackt werden.

Was ist den Studierenden zu empfehlen, damit ihre Proteste auch nach der Weihnachtspause weiter mit Elan vorgetragen werden? Was sich anbietet, ist die Fokussierung auf einige Kernfelder, die dann als Katalysator für die Veränderung des Gesamtsystems wirken können.

Fünf solcher Felder seien im folgenden kurz skizziert werden – sie bieten sich auch für die idealtypische Umsetzung einer Nachhaltigen Hochschule an:
1. Fokus: Transdisziplinäre Lehre einfordern – zur Wiederbelebung des Projektstudiums
2. Fokus: General Studies und Professionalisierungsbereiche nutzen
3. Fokus: Freiräume für studentisches Engagement erkämpfen
4. Fokus: Neue Studiengänge
5. Fokus: Über Web 2.0 die Hochschule demokratisieren und das Lehrangebot verbreitern

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Fokus: Transdisziplinäre Lehre einfordern – zur Wiederbelebung des Projektstudiums

Transdisziplinäres Forschen und Lehren heißt „sozial robustes Wissen“ zu schaffen – über Fachgrenzen hinweg und unter Einbezug der Wissensbestände nicht-wissenschaftlicher Akteure. Ausgangspunkt dafür sind konkrete gesellschaftliche Fragestellungen:

Wie lässt sich mehr Demokratie in unserer Hochschule umsetzen? Wie kann der Energieverbrauch in der Uni erheblich gesenkt werden? Das sind Fragen, die sich in jeder Hochschule bearbeiten lassen – fachübergreifend und besonders wichtig: unter Einbezug von Studierenden auf gleicher Augenhöhe, deren Wissen z.B. über eigene Verhaltensmuster und das von Kommilitonen oder über innovative Nutzungsformen des Web 2.0 wichtige Bausteine für eine solche Lehre liefern können. Transdisziplinäres Lernen bringt den Hochschulen das durch die Bachelor- und Masterstrukturen fast völlig verschwundene Projektstudium zurück – heute nochmals sehr viel stärker methodologisch und konzeptionell abgesichert.

Empfehlung: Fordern Sie im Rahmen der Reformierung der Bachelor- und Masterstudiengänge an ihrer Hochschule mindestens ein transdisziplinäres Projektmodul ein, in dem Lehrende und Studierende auf gleicher Augenhöhe Wissensgenerierung im Modus 2 betreiben und gleichzeitig dazu beitragen, konkrete Probleme und gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen.

Links: Projekt „Sparkling Science“ des österreichischen Wissenschaftsministeriums.

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Fokus: General Studies und Professionalisierungsbereiche nutzen

Alle Bachelor- und Masterstudiengänge weisen einen Bereich auf, der hervorragende Möglichkeiten für neue Formen des Lehrens und Lernen eröffnet, aber von den Hochschulen bisher kaum wirklich dafür genutzt wird: die sogenannte General Studies oder Professionalisierungsbereiche. In Deutschland wurde kein Bachelor- oder Masterstudiengang akkreditiert, der nicht einen solchen Bereich der fachübergreifenden Vermittlung von „Schlüsselqualifikationen“ enthält. In den meisten Studiengängen umfasst er bis zu 30 Kreditpunkten und damit ein ganzes Studiensemester. In den meisten Hochschulen wird dieser Bereich stiefmütterlich behandelt, ist ein Sammelsurium von losen Kursangeboten, oft zerrieben in den Konflikten zwischen den Fachkulturen, die diesem Studienbereiche sehr unterschiedliche Bereiche zumessen.

Dabei ist dieser Bereich geradezu prädestiniert, um hochschulübergreifend neue Formen des Lernen zu erproben: Hier lassen sich neue Formen des Lernen und Lernens erproben, hier kann man mit als erstes von zu kleinteiligen Modulen und überfrachteten Prüfungslasten befreien. Gut ausgestaltet können diese Bereiche ein Aushängeschild für jede Hochschule werden.

Empfehlung: Machen Sie die General Studies-/Professionalisierungsbereiche zur zentralen Baustellen und zum Erprobungsort für neue Lehr- und Lernformen. Setzen Sie sich für das Erlernen der Schlüsselqualifikationen ein, auf die es aus studentischer Sicht wirklich ankommt. Hier können Sie fach-übergreifend neue Lern- und Prüfungsformen durchsetzen, ohne sich im Dickicht der vielen Studiengänge zu verlieren. Und zudem tragen Sie damit sogar noch zur Profilbildung Ihrer Hochschule bei und haben daher die Hochschulleitungen auf Ihrer Seite.

Links: Kapitel „Professionaliserungsbereiche/General Studies“ im Buch „Nachhaltige Wissenschaft“

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Fokus: Freiräume für studentisches Engagement erkämpfen

Die Vielfalt der studentischen Aktionen während der Protesttage der letzten Wochen hat gezeigt, welches Potenzial für gutes Lernen in studentischem Engagement steckt. Für diesen Elan gilt es auch in Zukunft Freiräume zu schaffen. Nirgendwo besser lässt sich Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz in engem Zusammenspiel weiterentwickeln als im Rahmen studentischen Engagements – sei es in der Studierendenschafts- oder Fachschaftsarbeit, in studentischen Organisationen wie AIESEC oder christlichen Hochschulgemeinden oder im ehrenamtlichen Engagement außerhalb der Hochschule.

Diese Form der Lernens lässt sich durchaus mit den neuen Studienstrukturen verknüpfen. Sogenannte „Joker“-Module (wie z.B. an der Universität Oldenburg) schaffen die Chance, sich studentisches Engagement auf die „Workload“ anrechnen zu lassen und damit zeitliche Freiräume zu schaffen. Die Verknüpfung von Engagement mit studentischen Job-Möglichkeiten schafft finanzielle Freiräume. Auch hier weisen erste Hochschulen wie die Universität Duisburg-Essen mit ihrem Projekt Uniaktiv vorbildliche Wege. Die General-Studies-Bereiche bieten für entsprechende Vorhaben ein hervorragendes Gefäß – und warum nicht ein Modul schaffen, dass alle Studierenden am Anfang des Studiums in die Möglichkeiten des Engagements an der eigenen Hochschule sowie die Möglichkeiten der Mitgestaltung der eigenen Hochschule einführt?

Empfehlung: Entwickeln Sie Ideen dafür, wie sich studentisches Engagement mit den Rahmenbedingungen der Bachelor- und Masterstudiengänge verknüpfen lässt. Initiieren Sie in Ihrer Hochschule Modellprojekte und öffnen Sie damit auch neue Wege für die Zusammenarbeit von Studierenden mit innovativen Lehrenden und Studiengangsplanern.

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Nachhaltigkeitsinitiative an der FH Jena

Die Zahl der Fachhochschulen, die sich aktuell im Feld der Nachhaltigkeit positionieren, nimmt zu. So hat die Fachhochschule Jena jetzt eine „Engineering Research School for Sustainability“ initiiert, in der 26 Professuren zusammengefasst sind. Diese ergänzt weitere Nachhaltigkeits-bezogene Aktivitäten an der Fachhochschule, wie z.B. Ringvorlesungen oder einen „Tag der Nachhaltigkeit“, an dem Studierende über die entsprechenden Lehrangebote der Fachhochschule informiert worden.

Weitere Informationen unter: http://www.fh-jena.de/index.php/page/231/5665

Campusgrün Herbstkongress

Auch in den Parteien spielen Fragen nachhaltiger Uni-Gestaltung weiter eine Rolle. So wird ‚Campusgrün‘, die Studierendenorganisation der Grünen, ihren diesjährigen Herbstkongress unter das Leitthema „Nachhaltige und klimagerechte Hochschule“ stellen. Es wird einen wissenschaftlichen Vortrag von Herrn Joachim Müller von der HIS zum Thema Nachhaltigkeit an Hochschulen geben und darauf aufbauend verschiedene Workshops, die sich vor allem mit der Erarbeitung von Zielen und konkreten Handlungsmöglichkeiten beschäftigen.

Den Link zur Veranstaltung finden Sie hier:
http://www.campusgruen.de/aktuelles/nachrichten/2916122.html