Forschungspreis für nachhaltige Entwicklung des BUND

Der BUND schreibt in 2017 erstmals einen Preis für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Nachhaltige Entwicklung in den zwei Kategorien Studentische Abschlussarbeiten und Forschungsarbeiten aus.

Der Preis soll zur Beschäftigung mit dem Thema anregen und dazu beitragen, das Wissenschaftssystem für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu sensibilisieren.
Dabei können Arbeiten aus allen Fachdisziplinen eingereicht werden, mit besonderer Berücksichtigung von interdisziplinär angelegten Arbeiten.
Der Preis ist für studentische Arbeiten (Bachelor- oder Masterthesen) mit 1.000€, für Forschungsarbeiten (Dissertationen oder Forschungsberichte) auf 3.000€ dotiert. Es können noch bis zum 15. März 2017 seit Januar 2015 fertig gestellte Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden.

Die feierliche Preisverleihung erfolgt im Juni 2017. Die prämierten Arbeiten werden anschließend auf der Homepage des BUND veröffentlicht. Alle weiteren Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Grünbuch Citizen Science Strategie Deutschland 2020

Im Rahmen des Projekts „BürGEr schaffen WISSen – Wissen schafft Bürger“ (GEWISS) wurde als Teil des GEWISS-Bausteinprogramms eine Citizen Science-Strategie 2020 für Deutschland entwickelt und nun in Form eines Grünbuchs veröffentlicht.

In acht Dialogforen mit einem Thinktank, einer Auftaktveranstaltung sowie zahlreichen weiteren Beiträgen unter der bundesweiten Beteiligung von über 700 an Citizen Science interessierten Personen aus mehr als 350 Organisationen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Fachgesellschaften, Vereinen und Verbänden, Stiftungen und Einzelpersonen wurde über Citizen Science diskutiert. Daraus wurden nun Beiträge zur Entwicklung der Visionen und Handlungsoptionen für das Grünbuch zusammengeführt und in einer weiteren umfänglichen Online-Konsultation von Privatpersonen und verschiedenen Organisationen aus Wissenschaft und Gesellschaft erörtert.

Das daraus entstandene Grünbuch für eine Citizen Science Strategie 2020 stellt die Ziele, Potenziale und Herausforderungen von Citizen Science in Deutschland dar und zeigt Handlungsoptionen für die Entwicklung einer nationalen Strategie zur Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in die Wissenschaft auf. Dabei wird der Fokus auf drei Handlungsfelder gelegt: Die Stärkung etablierter Strukturen, die Neuschaffung von Rahmenbedingungen und die weitere Integration von Cititzen Science in bestehende Konzepte durch verschiedene Maßnahmen. Außerdem werden im Grünbuch vor allem auch die Ziele und Möglichkeiten ebenso wie eine Vision für die Rolle von Citizen Science im Jahr 2020, unter anderem in Form von zehn Leitbildern, definiert. Im Vordergrund stehen auch hier die breite Etablierung, Anerkennung und Einbeziehung von Citizen Science in gesellschaftsrelevante Kontexte.

Das Grünbuch steht hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Interview „The knowledge of 7.4 Billion“ mit Uwe Schneidewind

Für die Ausgabe #17 „Sharing“ der Zeitschrift Digital Development Debates hat Prof. Dr. Uwe Schneidewind ein Interview zum Thema „The knowledge of 7.4 Billion“  gegeben.

Im Interview diskutiert Prof. Schneidewind den Stand der wissenschaftspolitischen Debatte in Deutschland und beleuchtet die Möglichkeiten transformativer Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika, Asien und Südamerika.

Den vollständigen englischsprachigen Artikel können Sie hier lesen.
Eine deutsche Kurzinformation zur Ausgabe finden Sie hier.

„Responsible University Symposium“ am 07. April 2016 in Lüneburg

Die Leuphana Universität Lüneburg veranstaltet im Rahmen der vom Stifterverband geförderten Initiative „Campus und Gemeinwesen“ am 07. April 2016 auf dem Campus Scharnhorststraße ein Dialogforum über Wege und Wirkungen der Zusammenarbeit von Hochschulen und Gesellschaft.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Hochschulen, Gesellschaft und Politik werden in einer Podiumsdiskussion und anschließenden Workshops die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen näher beleuchtet und Fragen nach den Beiträgen gestellt, die diese zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten können. Dabei sollen auch die Auswirkungen von transdisziplinären Forschungsmethoden auf die Rolle von Hochschulen, die sich durch einen Einbezug der Gesellschaft ergeben,  thematisiert werden.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie die Anmeldung finden Sie hier.

Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen? – Veranstaltung der Plattform Forschungswende am 11.01.16 in Stuttgart

Der BUND, der NABU Baden-Württemberg und die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende laden ein zum Workshop „Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen?“ am
11. Januar 2016 in Stuttgart.

In dem Workshop sollen Ziele, Strukturen und Inhalte der Forschungs- und Innovationsstrategien sowie die Möglichkeiten der Partizipation auf Bundes- und Landesebene vorgestellt und diskutiert werden. Außerdem liegen aus den „Reallaboren für praxisnahe wissenschaftliche Forschung zur Nachhaltigkeit“ erste landesspezifische Erfahrungen für Baden-Württemberg vor, die reflektiert und diskutiert werden sollen. Der Workshop wendet sich insbesondere an die Akteure der Gesellschaft sowie der transformativen Wissenschaft.

Ausführliche Informationen zum Workshop finden Sie in der Einladung.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 05.01.2016 unter Angabe von Institution und Funktion an hello(at)forschungswende.de
Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Konferenz „WELTcampus – Nachhaltige Kooperationen zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft“ am 11. November in Stuttgart

Das Forum für internationale Entwicklung und Planung lädt herzlich ein zur Konferenz WELTcampus – Nachhaltige Kooperationen zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft. Die Konferenz findet am 11. November 2015 im Stuttgarter Literaturhaus statt und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende zivilgesellschaftlicher Organisationen, Studierende, Dozierende und Beschäftigte an Hochschulen. Ziel der Konferenz ist es Interessierten an der wechselseitiger Kooperation zu Fragen der globalen Nachhaltigkeit mithilfe verschiedener innovativer Formate eine Plattform für den gegenseitigen Austausch und konkrete Handlungsoptionen für die Zusammenarbeit zu geben. Studierenden und PreisträgerInnen des campusWELTbewerbs können wir Reisekosten erstatten. Das vollständige Einladungsschreiben können Sie als pdf hier herunterladen. Das Anmeldeformular im Word-Format gibt es hier zum Download.

„Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen“ – Ecornet Tagung am 02.11. in Berlin

Das Ecological Research Network (Ecornet) veranstaltet gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Brot für die Welt und der Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende am 02.11.2015 von 14 bis 18 Uhr in Berlin eine Tagung „Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen“.

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Armutsbekämpfung oder Erhalt der Biodiversität erfordern umfangreiche gesellschaftliche Transformationen. Es werden wissenschaftlich fundierte und in der Praxis anwendbare Lösungen für komplexe Nachhaltigkeitsprobleme benötigt. Die produktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Das ist für beide Seiten nicht ohne Risiko: Verbände suchen konkrete Ideen für Positionierung und Kampagnen, die Ergebnisse aus Forschungsprojekten liegen allerdings häufig erst nach einigen Jahren vor und sind sehr kontextspezifisch. Forscher/innen fürchten um die Unabhängigkeit ihrer Ergebnisse, wenn Praxisakteure ihre Interessen einbringen. Können die ungleichen Partner Wissenschaft und Zivilgesellschaft also „beste Freunde“ sein?

Viele Beispiele der Kooperation von Zivilgesellschaft und Wissenschaft in transdisziplinären Forschungsprojekten zeigen, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten fruchtbar sein kann und Forschungsergebnisse mit hoher Relevanz hervorbringt. Eine weit entwickelte Kooperationskultur in der Breite fehlt aber. Ziel der Tagung ist es, Praxis und Perspektiven dieser Zusammenarbeit zu reflektieren. Wie groß die Potenziale für gesellschaftliche Innovationen und konkrete Problemlösungen sind, wird in Workshops am Beispiel der Handlungsfelder Nachhaltiger Konsum und Sustainable Development Goals diskutiert. Dazu werden die bisherigen Lernprozesse der Plattform Forschungswende reflektiert.

Das Programm zur Tagung finden Sie hier. Eine Anmeldung kann hier vorgenommen werden.

„Transdisziplinaere Ansaetze für die Energiewende“ – Workshop der Plattform Forschungswende und der Schader Stiftung am 21.10. in Darmstadt

Im Rahmen des Forschungsforums Energiewende (BMBF) wurden Stakeholder aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik eingeladen, um sich in die Entwicklung neuer Energieforschungsprogramme einzubringen. Die organisierte Zivilgesellschaft war mit einigen Verbänden wie BUND, Germanwatch e.V., WWF oder Verbraucherzentrale NRW e.V. beteiligt. Das Forschungsforum Energiewende mit der Geschäftsstelle der acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V.) hat mit diesem partizipativen Prozess Neuland betreten. Zeit für die Verbände, Bilanz zu ziehen. Zum einen mit Blick auf die Frage, wie wirksam das Engagement für den Prozess war. Welche Ansätze aus dem Stakeholderkreis wurden im Forschungskonzept berücksichtigt? Zum anderen, um zu überlegen, wie man die „lessons learned“ mit einem konstruktiven Blick nach vorn für weitere partizipative Ansätze fruchtbar machen kann. Die Kunst wird darin bestehen, sowohl ein geregeltes Beteiligungsverfahren zu etablieren, um Willkür, falsche Erwartungen und Überbeanspruchung von Ressourcen in der Partizipation zu vermeiden und gleichzeitig eine offene und lernfähige Entwicklungsperspektive herzustellen.
Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende und die Schader Stiftung laden zum Dialog über diese Aspekte ein. Die Veranstaltung findet am 21. Oktober 2015, 10.00 bis 17.00 Uhr im Schader-Forum, Goethestraße 2, 64285 Darmstadt statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich. Anmeldungen bitte unter der Angabe Ihrer Anschrift bis 16. Oktober 2015 per E-Mail an: kontakt@schader-stiftung.de. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

Angebot für Nachhaltigkeitsinitiativen & Hochschulgruppen

Im Projekt „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ bietet netzwerk n wieder studentischen Nachhaltigkeitsititiativen kostenlose mehrmonatige Begleitung durch zwei sog. Wandercoaches an, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen. Bewerbungen sind noch bis zum 30. September 2015 möglich.
Alle Details zur Ausschreibung finden sich hier.

Drei Stellenangebote zur Umsetzung des Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung bei der Deutschen UNESCO-Kommission

Die Deutsche UNESCO-Kommission setzt mit ihren Partnern im Rahmen einer Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mehrere anspruchsvolle Programmteile des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in Deutschland um. In diesem Zuge sind bei der Deutschen UNESCO Kommission in Bonn drei Stellen ausgeschrieben: ein/e Referent/in für das Webportal „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, ein/e Referent/in für die „Auszeichnungspraxis“ im Rahmen des Weltaktionsprogrammes und eine Teamassistenz der Geschäftsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Die Bewerbungsfrist für alle drei Stellen ist der 14. August.
Die detaillierten Ausschreibungen finden Sie hier.