Bündnis von rund 100 europäischen zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert Neu-Orientierung der europäischen Forschungspolitik

In einem offenen Brief an Kommissions-Präsident Barroso haben rund 100 europäische zivilgesellschaftliche Organisationen kurz vor der Sommerpause eine Reorientierung in der europäischen Forschungspolitik gefordert. Unter dem provokanten Titel „Public Research should benefit Society, not Big Business“ fordern sie für die Ausgestaltung des nächsten 8. EU-Forschungsrahmenprogramms (2014-2020) insbesondere die Abwendung von einer einseitig technologisch-orientierten Fixierung der Forschungspolitik und mehr Transparenz und demokratische Teilhabe bei der Entscheidung über Forschungsfonds.

Die Kritik der Autoren des offenen Briefes weist durchaus viele Überschneidungen mit den wissenschaftspolitischen Forderungen im aktuellen WBGU-Gutachten auf.