Qualität statt Quantität – Positionspapier der Jungen Akademie ist auch ein gutes Signal für transdisziplinär arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina hat ein Positionspapier „Qualität statt Quantität – auch in Berufungsverfahren“ vorgelegt, in dem sie die neuen Regeln der DFG auf Beschränkung der Publikationszahlen im Rahmen von Forschungsanträgen begrüßt und entsprechende Regeln auch bei Berufungsverfahren einfordert. Diese Orientierung an „Qualität statt Quantität“ bedeutet auch eine Chance für transdisziplinär arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, weil sie den Blick auf die konkreten Inhalte wissenschaftlicher Arbeiten stärken wird und Anreize dazu schafft, auch komplexere inter- und transdisziplinäre Forschungsvorhaben insbesondere im Kontext einer Forschung für Nachhaltige Entwicklung zu wagen.