Wissenschaft in der Effizienzfalle?

Wachsende gesellschaftliche Anforderungen an die Hochschuen (steigende Zahlen der StudienanfängerInnen, Exzellenzorientierung in der Forschung, Umstellung der Studiengänge im Zuge der Bologna-Reform) auf der einen Seite und abnehmende Ressourcen auf der anderen Seite führen Hochschulen in eine „Effizienzfalle“. In der Studie Transformative Wissenschaft wird beschrieben, warum diese Effizienzfalle momentan zu einem „Lernen erster Ordnung“ führt und welche Potentiale in einer umfassenden inhaltlichen und institutionellen Neuaufstellung des Wissenschaftssystem stecken.

„Managerisierung“ im Sinne der vielen neu entwickelten Managementinstrumente und „Ökonomisierung“ im Sinne eines immer stärkeren Achtens auf Input-Out- put-Verhältnisse im Hochschulbereich sind die zwangsläufigen Versuche der Hochschulen, mit der Effizienzlücke umzugehen.“ (S. 84). (Es) „bedarf (…)  jedoch einer grundlegenden Neuausrichtung der Ziele des Wissenschaftssystems: Modus 2-Forschung und die Idee einer Humboldt 2.0-Orientierung stehen für eine Wissenschaft, die sich gesellschaftlichen Veränderungsherausforderungen in neuer Form stellt.“ (S. 77)

Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Kontroverse um eine Wissenschaft in der Effizienzfalle findet sich im Buch auf den Seiten 81-86.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.