Europäische Geistes- und Sozialwissenschaftler fordern in offenen Brief an Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn eine stärkere Berücksichtigung der Sozialwissenschaften im 8. Forschungsrahmenprogramm

In einem offenen Brief an Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn fordern über 20.000 europäische Geistes- und Sozialwissenschafter(innen) eine stärkere Berücksichtigung der Geistes- und Sozialwissenschaften im kommenden 8. Forschungsrahmenprogramm. So waren im 7. Rahmenprogramm vom Gesamtvolumen von 55 Mrd. Euro nur ein gutes Prozent (600 Mio. Euro) für die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung vorgesehen. Gerade wenn die „Grand Challenges“ (d.h. die großen gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie Klimawandel, Energieversorgung, Gesundheit, …) neben der Exzellenzforschung sowie der Förderung von Schlüsseltechnologien im 8. Forschungsrahmenbprogramm die zentrale dritte Säule der Förderung darstellen, so ist dies ohne eine umfassende Berücksichtigung sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschung nicht möglich.

Weitere Informationen zum offenen Brief und der Liste der Unterzeichner(innen) sowie der den Brief unterstützenden Netzwerke finden sich unter: http://www.eash.eu