Gutachten zu Hindernissen für eine Partizipation der Umweltverbände in der Forschungspolitik veröffentlicht

Das Gutachten „Strukturelle und programmatische Hindernisse für eine Partizipation der Umweltverbände in der staatlichen Forschungspolitik“ wurde im Auftrag der Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende und mit Unterstützung der Stemmler-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erstellt. Im Gutachten wird hinsichtlich der Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Beteiligung in der Wissenschafts- und Forschungspolitik konstatiert:

„Die Möglichkeiten für die Verbände, sich beim Beschreiben von Forschungsprogrammen und – aufgaben einzubringen, sind deutlich beschränkter. Zwar gibt es – gewissermaßen als Vorstufe dazu – diverse von Bundesministerien insbesondere im Rahmen der Energiewende gegründete Plattformen und Netzwerke, an denen einige wenige Umweltverbände beteiligt sind. Doch diese haben allein beratenden Charakter im Hinblick auf die Energiepolitik und weniger in Bezug auf Forschungsagenden. Beratungen über neue Forschungsprogramme sehen bisher weitgehend solche Beteiligungen nicht vor – es sei denn eher informell und ohne festes Regelwerk“ (S. 1)

Das Gutachten untersetzt die Forderungen vieler zivilgesellschaftlicher Verbände zur stärkeren Transparenz und Partizipation in der Wissenschaftspolitik, sowie zur Beteiligung am Agenda-Setting von Forschungsfragen und -programmen. Als eine der ersten großen Umweltverbände hatte bspw. der BUND im vergangenen Jahr ein wissenschaftspolitisches Positionspapier veröffentlicht – inklusive der Formulierung einiger  (aus der Sicht der Verbandsmitglieder) notwendigen Forschungsschwerpunkte zur Erreichung einer Nachhaltigen Entwicklung.

Das vollständige Gutachten kann hier heruntergeladen werden:

Gutachten_Partizipation_VDW

Forschung geht uns alle an: Veröffentlichung der Kernforderungen der zivilgesellschaftlicher Organisationen

Die großen deutschen Umweltverbände BUND, DNR und NABU fordern eine nachhaltige Wissenschaftspolitik. Im Rahmen der gestrigen Tagung der Plattform „Forschungswende“ zur Transparenz und Partizipation in der Wissenschafts- und Forschungspolitik veröffentlichten die Verbände einen gemeinsamen Forderungskatalog der organisierten Zivilgesellschaft.

Der Zehn-Punkte Katalog wurde mit Verbänden und Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit und dem kirchlichen Umfeld sowie studentischen Netzwerken entwickelt und bis Mai 2013 von 17 Organisationen unterzeichnet. Die Forderungen reichen von der stärkeren Beteiligung zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Formulierung von Forschungsfragen und -programmen bis hin zur Ermöglichung eines freien Zugangs zu Forschungsergebnissen. In einem Pressehintergrundgespräch stellten die Präsidenten der drei initiierenden Organisationen den Forderungskatalog vor.

Die anschließende Tagung ermöglichte über 100 BesucherInnen ihre Fragen an VertreterInnen des BMBF, der nationalen Wissenschaftsgemeinschaften und auch einiger Stiftungen zu stellen. Auf der Tagung wurde vor allem die Frage diskutiert wie die Wissenschaft zu einer Gemeinwohlorientierung beitragen kann und welche Instrumente zur Beteiligung der organisierten Zivilgesellschaft im Wissenschaftssystem geeignet sind (bspw. die Beteiligung von VerbändevertreterInnen in den Aufsichtsräten der nationalen Wissenschaftsgemeinschaften oder Projekte zur Förderung eines Capacity Buildings innerhalb der Verbände). Diese Konkretheit zeigt dabei eine echte Entwicklung innerhalb der Debatte um ein neues Zusammenspiel von Wissenschaft und Zivilgesellschaft, indem nicht zuletzt die Wissenschaft selbst profitiert. Denn die Kritik und Forderungen der zivilgesellschaftlichen Verbände befördern eine permanente Reflexion aktueller Schwerpunkte und Entwicklungen in der Forschungsfärderung und damit auch die Innovationsfähigkeit im Wissenschaftssystem.

Der Forderungskatalog der zivilgesellschaftlichen Verbände kann hier heruntergeladen werden.

Plattform Forschungswende – Motor für zivilgesellschaftliches Engagement in der Wissenschaftspolitik

Die Plattform Forschungswende bündelt seit Juni 2012 die wissenschaftspolitischen Positionen von Umweltverbänden, Kirchen und anderen nichtstaatlichen Organisationen. Die Studie Transformative Wissenschaft untersucht welche Rolle ihr im Rahmen der Umsteuerung im Wissenschaftssystem zukommt und zeigt die wichtigsten Forderungen der zivilgesellschaftlichen Verbände.

„Die zivilgesellschaftliche Plattform „Forschungswende“ hat sich mehrere Ziele gesetzt: (1) Bildung von wissenschaftspolitischer Kompetenz in den angeschlossenen Verbänden durch die Plattform, (2) Bildung einer Anlaufstelle für Interessierte aus Politik und Verwaltung an den wissen- schaftspolitischen Positionen der Verbände, (3) stärkere Forderung und Förderung von verbesserter Partizipation und Transformationsorientierung im Wissenschaftssystem.“ (S. 313)

Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Plattform Forschungswende und der erstarkten Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher Verbände unter der Agenda der „Transformation“ findet sich im Buch auf den Seiten 313-315.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei Fairbuch.

„Nachhaltige Universität“ Hamburg – Diskussion von Uni-Präsident Lenzen mit Vertretern der Zivilgesellschaft

In einer Diskussionsveranstaltung am 23. Oktober um 19:00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses stellt sich der Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen, Vertretern der Zivilgesellschaft zu den Herausforderungen einer „Nachhaltigen Universität“.

In einem Eingangsreferat wird Dieter Lenzen, das Konzept der „Nachhaltigen Universität“ vorstellen, während in einem zweiten Teil dieses Konzept mit gesellschaftlichen Akteuren aus den Bereichen Wirtschaft, Gewerkschaften, Umwelt und Soziales auf seine Relevanz hin überprüft werden soll. An der Podiumsdiskussion werden neben Prof. Dr. Lenzen teilnehmen:

  • Dr. Wilma Simon, Vorsitzende des Verbandsrates des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
  • Dr. Andreas Keller, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes und Leiter des Vorstandsbereichs Hochschule und Forschung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
  • Manfred Braasch, Geschäftsführer des BUND Hamburg und
  • Heinrich Lieser, Geschäftsführer Notus Energy.

Die GAL bittet um Anmeldung unter Tel: 42831-1397 oder per Mail: info@gruene-fraktion-hamburg.de.

Wissen von der Basis für den globalen Wissenschaftsrat für Biodiversität – Plädoyer für ein transdisziplinäres Wissenschaftsverständnis vom neuen Leiter des Museums für Naturkunde in Berlin

Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversität

Die Rettung der Biodiversität ist eine soziale und wissenschaftliche Herausforderung. Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde, spricht sich im neuesten Artikel im renommierten Wissenschaftsmagazin „Nature“ dafür aus, Wissen von der Basis stärker im globalen Wissenschaftsrat für Biodiversität, IPBES, zu berücksichtigen. „Wenn Menschen die Probleme beim Klimawandel und Biodiversitätsverlust verursachen, dann ist ein Umdenken der Menschen auch der Schlüssel zum Erfolg. Für die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von IPBES ist es wichtig, dass verschiedene Quellen von Wissen berücksichtigt werden. Dazu gehören nicht nur wissenschaftliche Publikationen in hochrangigen Zeitschriften, sondern auch Erfahrungen und Erkenntnisse normaler Bürger“, so Vogel. „Wir müssen offen sein und neue Wege finden.“

Ein wichtiger Schritt hierfür ist der Ausbau einer Partnerschaft zwischen Forschungseinrichtungen und Bürgern, wo derartige Beziehungen experimentell entwickelt werden können.

Weitere Informationen unter: idw-online.de und biodiversity.de

Die Beteiligung der organisierten Zivilgesellschaft am Wissenschaftsprozess – neue Anforderung an das Wissenschaftsmanagement?

Bild Mandy Singer-Brodowski
Wuppertal Institut für Klima, Energie und Umwelt
bild Dr. Steffi Ober
Projektleiterin „Forschungswende“ für die
Vereinigung der Deutschen Wissenschaftler e.V.
Schneidewind Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Wuppertal Institut für Klima, Energie und Umwelt
Diskussionbeiträge zur Reihe Transformatives Wissen schaffen

Wissenschaft im 21. Jahrhundert differenziert sich zunehmend aus. Sie erforscht komplexer werdende gesellschaftliche und naturwissenschaftliche Phänomene und ist aufgerufen, entscheidend zur Lösung großer Herausforderungen wie dem Klimawandel oder der Sicherstellung der Ernährung von 9 Milliarden Menschen beizutragen.

Durch diese Orientierung an gesellschaftlichen Herausforderungen gewinnen neue Wissensformen an Bedeutung: Neben „Systemwissen“ gewinnt „Zielwissen“ und kontextspezifisches „Transformationswissen“ an Bedeutung. Ein solches „transdisziplinäres“ Wissen lässt sich nicht mehr allein im wissenschaftlichen Elfenbeinturm erzeugen. Es erfordert die enge Einbeziehung der Akteure, die Veränderungsprozesse mitgestalten.

Aus diesem Grund gewinnt die Partizipation zivilgesellschaftlicher Akteure im Wissenschaftssystem eine besondere Bedeutung. Die Diskussion über die Energiewende zeigt dies deutlich deutlich: Technologische Innovationen mit einer nachgeschalteten Akzeptanzforschung alleine reichen nicht aus, um diese Transformation zum Erfolg zu bringen. Es gilt hier technologisches und sozialwissenschaftliches Transformationswissen zur Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen zu generieren.

Deswegen fordern zivilgesellschaftliche Verbände die Beteiligung in wissenschaftspolitischen Entscheidungsprozessen zunehmend ein (Vgl. z.B. BUND-Position). Die Breite der interessierten Akteure zeigt die neu gegründete Plattform „Wissenschaftspolitik“ aus Vertretern der Kirchen, Umweltverbänden, Verbraucherschutzorganisationen und Gewerkschaften, die in den kommenden Jahren unter dem Dach der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW e.V.) organisiert wird. Der Ausschuss für Forschung und Technologieentwicklung sowie einzelne Parteien haben die Diskussion über die Beteiligung der Zivilgesellschaft im Wissenschaftssystem aufgenommen, wie ein Fachgespräch im Bundestag am 27.06. 2012 deutlich zeigte. Eine Frage bleibt jedoch: Wie wird diese Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure in Wissenschaftspolitik und -praxis organisiert? Welche Anforderungen erwachsen darauf für das Wissenschaftsmanagement und für die Politik?

Wohlwissend, dass sich hinter der „Zivilgesellschaft“ ein breites Spektrum an Organisationen und Initiativen verbringt, scheint es wichtig, sich diesen neuen Beteiligungsformen zu stellen. Dabei ist sowohl die einzelne Forscherin und Forscher gefragt als auch Wissenschaftsorganisationen als Ganzes und die Wissenschaftspolitik. Konkrete Aufgaben sind dabei z.B.:

  • die Entwicklung und Umsetzung neuer Qualitätsstandards für eine partizipative Forschung,
  • die Konzipierung gemeinsamer Forschungsdesigns,
  • die Moderation der Kommunikationsprozesse von wissenschaftlichen Partnern unterschiedlicher Disziplinen und außerwissenschaftlichen Partnern,
  • die Integration partizipativer Forschungsdesigns in der Lehre.

Hier entsteht ein wichtiges neues Aufgabenfeld für das Wissenschaftsmanagement an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, das künftig an Bedeutung gewinnen wird.

Bildung einer zivilgesellschaftlichen Plattform zur transformativen Wissenschaftspolitik erfolgreich vorbereitet

Am 03.07.2012 kamen ca. 50 Vertreter_innen von Umweltverbänden, Kirchen, Gewerkschaften, Verbraucherschutz- und entwicklungspolitischen Verbänden in der Bundesgeschäftsstelle des NABU zusammen, um über gemeinsame Positionen innerhalb der Wissenschafts- und Forschungspolitik zu diskutieren. Die Konstellation dieses breiten Bündnisses kurz nach den Transformationskongress des DNR, des DGB und der EKD in Berlin zeigt, dass sich in der Zivilgesellschaft ein zunehmendes Unbehagen über die aktuellen wissenschaftspolitischen Antworten auf die wirtschaftlichen und ökologischen Krisen breitmacht. Der Begriff der Transformation erweist sich dabei für die Rahmung der Debatte als sehr geeignet, denn es geht nicht um kosmetische Korrekturen bisheriger Politik, sondern um strukturelle Weichenstellungen.

Nach einem Impulsvortrag von Dr. Steffi Ober „Warum brauchen wir eine Transformation des Wissenschaftssystems und eine Partizipation der Zivilgesellschaft?“ erörterten die Teilnehmer_innen in vier verschiedenen Arbeitsgruppen zunächst die zentralen Defizite der aktuellen Forschungs- und Wissenschaftspolitik. Neben einer mangelnden gesellschaftlichen Problemorientierung der aktuellen Wissenschaftspolitik, sowie einer Technologie-Fixierung innerhalb großer Förderprogramme wurde von den Teilnehmer_innen das Fehlen von Möglichkeiten und der Bereitschaft zur Partizipation der (organisierten) Zivilgesellschaft an wissenschaftspolitischen Entscheidungen kritisiert.

Der Nachmittag wurde mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind „Warum braucht die Forschungslandschaft die Zivilgesellschaft?“ eingeleitet. In diesem Vortrag thematisierte der Referent die Bedeutung der organisierten Zivilgesellschaft zur Ausbalancierung verschiedener Interessen(sgruppen) an die Wissenschaft und die damit einhergehende Wahrung der Forschungsfreiheit. Anschließend suchten die Teilnehmer_innen wiederum in vier Arbeitsgruppen nach möglichen Strategien auf dem Weg zu einer transformativen Forschungs- und Wissenschaftspolitik. Neben einer ehöhten Transparenz und der gezielten Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure in wichtige wissenschafts- und forschungspolitische Entscheidungsprozesse, fanden die Teilnehmer_innen das Capacity Buildiung und die Knüpfung eines breiten Netzwerks Wissenschaftspolitik besonders wichtig. Zentrales Ergebnis der Veranstaltung war daher, dass ab August 2012 ein regelmäßiger Austausch zwischen den Teilnehmenden zum Aufbau solch einer zivilgesellschaftlichen Plattform führen soll.

Forschung und Innovation für den Erhalt von Biodiversität und gegen den Hunger

Olaf Tschimpke Olaf Tschimpke
Präsident des NABU
Diskussionbeiträge zur Reihe Transformatives Wissen schaffen

Dr. Steffi Ober Dr. Steffi Ober
NABU

Diskussionbeiträge zur Reihe Transformatives Wissen schaffen

Zuerst erschienen im Gegenblende.

Wie können wir in Zukunft 9,5 Milliarden Menschen ernähren, Hunger und Armut verringern, die ländlichen Räume lebenswert halten, Biodiversität und Gesundheit stabilisieren – und all dies sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig?

Die wesentlichen Einflussfaktoren sind heterogen und komplex, ich werde sie im Folgenden schlagwortartig beleuchten: Wie groß ist die verfügbare Anbaufläche für Nutzpflanzen? Können wir degradierte Flächen, die heute nicht in der Produktion sind, wieder urbar machen? Wie schaffen wir es, neben den Nahrungspflanzen noch Biomasse für Energie und nachwachsende Rohstoffe anzubauen? Wie erhalten wir die völlig unberührte Natur, die Hotspots der Biodiversität, aus denen nichts entnommen und nichts von Menschenhand verändert werden sollte? Dieser Gedanke scheint sich ganz den modernen Anforderungen nach Effizienz und Gewinn zu verweigern. Und doch muss es auch diese Oasen der ungestörten Entwicklung geben, um dem rasanten Verlust der Biodiversität zu begegnen. Wie schwierig es ist, die widerstrebenden Interessen dahinter in Einklang zu bringen, zeigen alle Verhandlungen zur Biodiversität in den letzten Jahrzehnten. Unsere Ernährungsmuster verändern sich weltweit. Der Fleischkonsum zeugt von Wohlstand und wächst mit dem Einkommen. Die Nutztiere mit Soja, Mais und Getreide zu füttern, erhöht den Landverbrauch, da je nach Nutztier drei bis sieben pflanzliche Nahrungskalorien verbrannt werden, um eine tierische Nahrungskalorie zu erzeugen. Welchen Beitrag kann und soll die Pflanzenzüchtung in Zukunft leisten, um mehr Ertrag sicher zu produzieren? Auf welche Pflanzen soll sie setzen und sind wir da in Deutschland und anderswo auf dem richtigen Weg? Welchen Beitrag können gentechnologische Verfahren leisten, die seit zwanzig Jahren als Hoffnungsträger von Wissenschaft, Politik und Industrie hochgejubelt werden?

Viele weitere Faktoren spielen dabei noch eine Rolle, wie die Entwicklung der passenden Agrartechnik; die Stärkung der rechtlichen und sozioökonomischen Situation von Frauen; ein faires und transparentes Bodenrecht; die Bekämpfung der Korruption; die „Governance“ der Länder, (also wie gut ihre Institutionen ausgebildet sind, wie gut sie regiert werden); wie der Zugang zu Wasser gewährleistet ist und welche Zukunftsvorsorge für die Versorgung mit Wasser getroffen wird und so weiter. Um diesen mannigfaltigen Herausforderungen zu begegnen, brauchen wir Forschung und Innovationen, die nicht nur mehr technologische Entwicklung bringen sondern vor allem kulturelle und soziale Innovationen ermöglichen.