NRW Kongress „Fortschritt gestalten“ am 02.12. in Düsseldorf

Nordrhein-Westfalen hat mit seiner Forschungsstrategie Fortschritt NRW zentrale Impulse gesetzt für eine Wissenschaft, die Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt. Die Forschungsstrategie soll die Erforschung eines Wohlstandes befördern, der gleichzeitig die ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebensgrundlagen bewahrt. Auf dem Kongress „Fortschritt gestalten“ am 02.12. in Düsseldorf werden zentrale Themenfelder aus der Forschungsstrategie diskutiert.
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„Nordrhein-Westfalen hat großes Potenzial, Antworten auf die globalen Herausforderungen der Zukunft zu geben: NRW ist das bevölkerungsreichste und am dichtesten besiedelte Bundesland, es ist die bedeutendste Wirtschaftsregion in Deutschland und es hat eine europaweit einzigartig hohe Dichte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dieses „living lab“ ist geradezu prädestiniert, wissensbasierte aber auch alltagstaugliche Antworten auf die drängenden Fragen der Zukunft zu geben. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Wirtschaftsminister Garrelt Duin laden Sie ein, am 2. Dezember 2013, 11.00 – 13.30 Uhr, mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in vier parallelen Themenworkshops zu den Schwerpunkten
  • Zukunft des Wirtschaftens und Arbeitens
  • Zukunft des urbanen Lebens
  • Zukunft der Energieversorgung
  • Zukunft des Dialogs zwischen Unternehmen und Gesellschaft

anhand von Praxisbeispielen zu diskutieren“ (aus der Veranstaltungsankündigung).
Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Dokumentation des Forums „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft“ vom 8.11.11 ab sofort verfügbar

Im Rahmen der Initiative „Fortschritt NRW“ veranstaltete das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium am 8.11.2011 in der Akademie der Wissenschaften und Künste, Düsseldorf ein Forum zum Thema „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft“. Das Forum wurde durch einen Vortrag von Prof. Dirk Messner, Leiter des Deutschen Institutes für Entwicklungspolitik (DIE) und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates für Globale Umweltveränderungen (WBGU) eingeleitet, der auf die im aktuellen Hauptgutachten des WBGU herausgearbeiteten Defizite des aktuellen Wissenschaftssystems bei der Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen einging. Dem Vortrag schloss sich eine anregende Diskussion auf einem Podium an, auf dem Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Prof. Dr. Achim Bachem/Leiter des Forschunszentrums Jülich, Prof. Ursula Gather/Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz NRW, Dr. Dagmar Simon/Leiterin der Gruppe Wissenschaftspolitik des Wissenschaftszentrums Berlin sowie Philine Warnke vom Fraunhofer-ISI diskutierten. Es wurde deutlich, dass die vom WBGU eingeforderte Verstärkung einer „transformativen Forschung“ noch am Anfang steht. Die Universitäten tun sich dabei schwerer als die großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Sowohl in der Forschungspolitik als auch in den wissenschaftsinternen Anreizsystemen bestehen noch Anpassungsbedarfe. Dabei war bei der Diskussion u.a. umstritten, ob eine „transformative Forschung“ eigene Förderlinien braucht oder integraler Bestandteil bestehender Forschungsansätze und Institutionen werden muss.

Die Dokumentation der Veranstaltung (Vortrag von Dirk Messner, Teilnehmerliste des Podiums) ist ab sofort im Download verfügbar unter: http://www.wissenschaft.nrw.de/landdertalente_nrw/Fortschritt_NRW/Foren_des_Fortschritts/FdF__gesellschaftliche_Verantwortung_v_Wissenschaft/index.php