Reformvorschlag 4: Verstärkung der sozial- und geisteswissenschaftlichen Kompetenzen in den nationalen Wissenschaftsgemeinschaften

Im Buch „Transformative Wissenschaft“ bieten über 30 Reformvorschläge Impulse, wie ein Umsteuern im Wissenschaftssystem möglich ist. Diese werden im Laufe der kommenden Wochen hier vorgestellt. Bei den Reformvorschlägen, die bereits in dem Buch „Nachhaltige Wissenschaft“ 2009 publiziert wurden, werden die Entwicklungen der vergangenen vier Jahre nachgezeichnet.

Verstärkung der sozial- und geisteswissenschaftlichen Kompetenzen in den nationalen Wissenschaftsgemeinschaften

Naturwissenschaftlich-technische Institute der Fraunhofer-Gesellschaft bzw. der Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft sollten konsequenter ihre sozial- und geisteswissenschaftlichen Kompetenzen ausbauen. Bei Neuaufnahmen in diese Gemeinschaften (insbesondere in die Leibniz- Gemeinschaft) sollten Institute mit einer wirtschafts-, sozial- und geis- teswissenschaftlichen Ausrichtung eine besondere Berücksichtigung finden.

Aktuelle Entwicklungen (seit 2009)

Die sozialwissenschaftliche Forschung in den großen Forschungs- gemeinschaften hat in den letzten Jahren weiter zugenommen: So hat die am Karlsruher KIT 2011 initiierte Helmholtz-Allianz „ENERGY- TRANS“ zur Energiewende umfassende sozialwissenschaftliche Anteile oder sind am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) sozialwissenschaftliche Bezüge ausgebaut worden. Trotz des Aufbaus sozialwissenschaftlicher Kapazität bleibt die Herausforderung bestehen, diese zu wirklich integrierten Forschungsansätzen weiterzuentwickeln.

Weitere der 31 Reformvorschläge und deren Entwicklung seit 2009 finden Sie im Buch „Transformative Wissenschaft“ .

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.