Global Change-Forschung – internationaler Motor für eine transformative Wissenschaft?

In der Global Change Forschung werden im Zuge der internationalen Netzwerkbildung die großen naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Forschungsprogramme integriert und im Kontext einer Nachhaltigen Entwicklung koordiniert. In der Studie Transformative Wissenschaft wird diskutiert, an welchen Stellen diese Integration bereits erfolgreich ist und was das deutsche Wissenschaftssystem davon lernen kann.

„Die Global Change-Forschung befindet sich seit 2011 in einem Umbruch. Unter dem Titel „Future earth: research for global sustainability“ soll eine noch stärkere Integration der unterschiedlichen themen- und disziplinen-bezogenen Forschungsprogramme sowie ein intensivierter Austausch mit der Zivilgesellschaft erfolgen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei das sogenannte „Co-Design“, d.h. die gemeinsame Festlegung von Forschungsthemen und Fragen mit der Zivilgesellschaft, als auch die „Co-Production“, d.h. Forschungsprozesse, in die betroffene Akteure intensiv eingebunden sind.“ (S. 211)

Eine detailliertere Darstellung der Global Change Forschung findet sich im Buch auf den Seiten 210-214.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.

Deutsches Komitee für Nachhaltigkeitsforschung im Rahmen von „Future Earth“ berufen

Auf dem 5. Nationalen Kolloquium von Future Earth Deutschland im September 2012 wurde die Einrichtung eines „Deutschen Komitees für Nachhaltigkeitsforschung“ beschlossen. Jetzt wurden die ersten Mitglieder dieses Komitees durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine zunächst drei-jährige Amtszeit berufen.

Future Earth ist ein weltweites Programm mit dem Ziel der Koordination und Integration sozial- und naturwissenschaftlicher gesellschaftsrelevanter Forschungsthemen im Rahmen der Global Change Forschung. Die Neuausrichtung der Global Change Forschung soll einen intensivierten Austausch mit der Zivilgesellschaft ermöglichen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei das sogenannte „Co-Design“, d.h. die gemeinsame Festlegung von Forschungsthemen und Fragen mit der Zivilgesellschaft, als auch die „Co-Production“, d.h. Forschungsprozesse, in die betroffene Akteure intensiv eingebunden sind.

Das Gremium setzt sich aus sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen und Institutionen zusammen:

Das DKN-FutureEarth wird die deutschen Perspektiven in den internationalen Entwicklungsprozess von „Future Earth“ einbringen und die Aktivitäten international mitgestalten. Es kann darüber hinaus bei der Strukturierung von Prozessen (wie dem Co-Design von Forschungsfragen) unterstützen oder die Vernetzung der deutschen Communities der natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Bereiche für eine erfolgreiche integrative Forschung im Rahmen von „Future Earth“ begleiten.

Alle Informationen finden Sie auch auf www.dkn-future-earth.org