Reformvorschlag 8: Kultivierung von Inseln der Heterodoxie

Im Buch „Transformative Wissenschaft“ bieten über 30 Reformvorschläge Impulse, wie ein Umsteuern im Wissenschaftssystem möglich ist. Diese werden im Laufe der kommenden Wochen hier vorgestellt. Bei den Reformvorschlägen, die bereits in dem Buch „Nachhaltige Wissenschaft“ 2009 publiziert wurden, werden die Entwicklungen der vergangenen vier Jahre nachgezeichnet.

Kultivierung von Inseln der Heterodoxie

Sowohl als eigenständige Institutionen (z.B. in Form von Institutes of Advanced Studies oder einzelne konsequent heterodox ausgerichtete Hochschulen) als auch in Form von geschützten „Orten“ innerhalb bestehender Institutionen (z.B. durch Sabbaticals und Forschungsstipendien oder eigenständige Zentren) gilt es „Inseln der Heterodoxie“ im deutschen Wissenschaftssystem zu kultivieren. Auf ihnen sollten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus neuen und ungewöhnlichen Perspektiven Fragen der Nachhaltigkeit und der Transdisziplinarität nähern können.

Aktuelle Entwicklungen (seit 2009)

Hier kommt erst langsam Bewegung ins System. Die Schaffung des neuen Instrumentes der geisteswissenschaftlichen DFG-Kolleg-Forschergruppen sowie erste mutige Entscheidungen für heterodoxe Themen wie dem der „Postwachstumsgesellschaften“ weisen in die richtige Richtung. Zudem haben einige stiftungsbasierte Initiativen dazu beigetragen, entsprechende „Inseln“ für heterodoxe Zugänge zu schaffen.

Weitere der 31 Reformvorschläge und deren Entwicklung seit 2009 finden Sie im Buch „Transformative Wissenschaft“ und hier.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.