Unternehmen kritisieren die Hightech-Strategie der Bundesregierung

Die Kritik an der milliardenschweren Forschungsstrategie der Bundesregierung „Hightech-Strategie“ kursiert schon länger in den Kreisen von WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus der Zivilgesellschaft. Jetzt äußern sich auch Unternehmen  öffentlich und prangern die Innovationsfeindlichkeit der Hightech-Strategie an.

Die Hightech-Strategie der Bundesregierung soll Deutschland als Vorreiter bei der Lösung der globalen Herausforderungen der Zeit etablieren. Mit zehn Zukunftsprojekten von der „CO2-neutralen, energieeffizienten und klimaangepassten Stadt“ bis zur „nachhaltigen Mobilität“ sollen in Kooperation mit Unternehmen Forschungs- und Entwicklungsprojekte stimuliert und gefördert – kurzum nachhaltige Innovationen generiert – werden.

Ein Artikel im Spiegel, der zeitgleich zur Hightech-Strategie Konferenz „Wohlstand durch Forschung und Innovation“ am 23.04. veröffentlicht wurde, zeigt die Schattenseiten der Hightech-Strategie, wie sie vor allem von zunehmend mehr UnternehmerInnen gesehen werden. Kritisiert wird vor allem die Intransparenz der möglichen Förderungen für klein- und mittelständische Unternehmen und die Konzentration der geförderten Projekte auf ohnehin schon forschungsstarke Konzerne. Auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIDK) bemängelt die Unkenntnis und das schlechte Image, das die Hightech-Strategie bei den meisten der deutschen Unternehmen habe. Die bisher erzielten Ergebnisse der Hightech-Strategie geben keinen Anlass zur Selbstzufriedenheit.

Der komplette Spiegel-Artikel kann hier eingesehen werden.
Eine Debatte im Bundestag über die Hightech-Strategie vom März 2013 findet sich hier.