Braucht eine nachhaltige Gesellschaft eine Demokratisierung der Wissenschaft? Parlamentarischer Abend der Leopoldina

Bereits im Wissenschaftsjahr „Zukunftsprojekt Erde/ Nachhaltigkeit“ hatte die Akademie der Wissenschaften Leopoldina eine Workshop zu „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ veranstaltet. In dem parlamentarischen Abend gemeinsam mit der Jungen Akademie soll diese Diskussion fortgesetzt und die Auswirkungen einer Orientierung am Leitbild Nachhaltiger Entwicklung auf die Qualitätsstandards oder das Portfolio der einzelnen Disziplinen erörtert werden. 

Wann: 12. November 2013 um 18.00 Uhr
Wo: Landesvertretung Sachsen‐Anhalt (Luisenstr. 18 I 10117 Berlin)

Impulsreferate:

Prof. Dr. Gerd Michelsen (Leuphana Universität Lüneburg)
Prof. Dr.‐Ing. Dr. h.c. Matthias Kleiner (Technische Universität Dortmund)

Außerdem auf dem Podium:

Hartmut Möllring (Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen‐Anhalt)
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jörg Hacker (Präsident der Leopoldina)
Prof. Dr. Martin Wilmking (Ernst‐Moritz‐Arndt‐Universität Greifswald)

Moderation: Dr. Jacqueline Boysen

Ab 19.15 Uhr wird zum Empfang geladen. Bitte melden Sie sich zur Teilnahme bis zum 31. Oktober 2013 hier an.

Leopoldina Workshop „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft” am 12. November 2012

Ankündigung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina:
„Nachhaltigkeit scheint eines der prägenden Schlagworte Anfang des 21. Jahrhunderts zu sein. Nahezu in allen Bereichen verwendet, mal mehr, mal weniger konkret definiert, wirft der Begriff auch für die Wissenschaft verschiedene Fragen auf: Kann es eine nachhaltige Wissenschaft geben? Sind wir gar verpflichtet, bei wissenschaftlicher Praxis stets deren Nachhaltigkeit zu berücksichtigen?[…]“

Mit einem eintägigen Workshop möchte die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina einen Rahmen bieten, um diese vielfältige Beziehung zwischen Wissenschaft und Nachhaltigkeit zu beleuchten und in konzentrierter Atmosphäre zu diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an ein geladenes Fachpublikum. Zur  Anmeldung gelangen Sie über folgenden Link.

Hinweis zum Programm.

Qualität statt Quantität – Positionspapier der Jungen Akademie ist auch ein gutes Signal für transdisziplinär arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina hat ein Positionspapier „Qualität statt Quantität – auch in Berufungsverfahren“ vorgelegt, in dem sie die neuen Regeln der DFG auf Beschränkung der Publikationszahlen im Rahmen von Forschungsanträgen begrüßt und entsprechende Regeln auch bei Berufungsverfahren einfordert. Diese Orientierung an „Qualität statt Quantität“ bedeutet auch eine Chance für transdisziplinär arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, weil sie den Blick auf die konkreten Inhalte wissenschaftlicher Arbeiten stärken wird und Anreize dazu schafft, auch komplexere inter- und transdisziplinäre Forschungsvorhaben insbesondere im Kontext einer Forschung für Nachhaltige Entwicklung zu wagen.