Auflistung studentischer Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit

Studierenden liegt das Thema Nachhaltigkeit am Herzen. Deutschlandweit findet sich eine Vielzahl an studentischen Gruppen, die hierfür selbst die Ruder in die Hand genommen haben: Sie organisieren Vorlesungsreihen und Seminare, setzen sich für eine faire Mensen und klimagerechte Gebäude an den Universitäten ein.

Hier eine Auflistung der Gruppen:

Hamburg
Oikos Hamburg
sneep Hamburg

Niedersachsen

Clausthal
Oikos Clausthal
Lüneburg
sneep Lüneburg
Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ Ökologiereferat des AStA
Oldenburg
sneep Oldenburg

Berlin
sneep Berlin
Initiative für Nachhaltige Entwicklung
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Uni Solar

Brandenburg
Cottbus
Solar University/Uni Solar
Potsdam
Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ Ökologiereferat des AstA

Sachsen-Anhalt

Halle
sneep Halle
BURGgrün KH/ Netzwerk Klimagerechte Hochschule Halle

Nordrhein-Westfalen
Bielefeld
AK Ökologie (AStA)
Duisburg-Essen
Initiative für Nachhaltigkeit
Köln
Oikos Cologne
Münster
sneep Münster
Studenteninitiative Wirtschaft und Umwelt e.V.
Paderborn
Oikos Paderborn
Witten/Herdecke
Oikos Witten/Herdecke

Hessen
Marburg
Phlink

Thüringen
Erfurt
AG Nachhaltigkeit
Ilmenau
Referat für Umwelt des StuRa Ilmenau/ Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Nordhausen
Mission Sustainability

Sachsen
Dresden
TU – Umweltinitiative
Leipzig
Netzwerk Klimagerechte Hochschule

Rheinland Pfalz
Trier
sneep Trier

Baden-Württemberg
Friedrichshafen
Oikos Friedrichshafen
Heidelberg
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Karlsruhe
sneep Karlsruhe
Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ kine e.V.
Global Marshall Plan Initiative
Konstanz
Oikos Constance
Stuttgart
sneep Stuttgart
Tübingen
Greening the University e.V.
Oikos Tübingen
Global Marshall Plan Initiative

Bayern
Bayreuth
Oikos Bayreuth
Eichstätt-Ingolstadt
sneep EI
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Nürnberg
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
München
Sneep München
Netzwerk Klimagerechte Hochschule
Passau
sneep Passau
Würzburg
AK Ökologie/ Netzwerk Klimagerechte Hochschule/ Ö-Pro e.V

Einige dieser Gruppen gehören nationalen wie internationalen Netzwerken an. Siehe hierfür auch:
Oikos international: students for sustinable economics and management
sneep: Studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik
Netzwerk klimagerechte Hochschule
Uni Solar
Initiative für Psychologie im Umweltschutz

Falls eure Hochschulgruppe hier fehlt, hinterlasst einen Kommentar oder wendet euch an den Administrator.

Außer bei den hier aufgeführten Gruppen spielen Aspekte „Nachhaltiger Hochschule“ auch bei den Campus-Grün und den Grünen Hochschulgruppen sowie weiteren politischen Hochschulgruppen eine wichtige Rolle.

16 für einen nachhaltigen Streich – eine Übersicht über die Nachhaltigkeitsorientierung in den Wissenschaftssystemen der 16 Bundesländer

Das Weblog „Nachhaltige Wissenschaft“ greift in regelmäßigen Abständen Schwerpunktthemen auf. Im ersten „Schwerpunkt“ geht es um den Stand einer „Nachhaltigen Wissenschaft“ in den 16 deutschen Bundesländern. Die Ausdifferenzierung des deutschen Wissenschaftssystems fordert nicht nur die Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen heraus, sich zu positionieren. Auch jede Landesregierung als die zentrale wissenschafts- und hochschulpolitische Instanz steht vor der Frage, mit welcher Form der Wissenschafts- und Hochschulpolitik sie ihr Land fit für das 21. Jahrhundert macht.

Der Aufbau transdisziplinärer Wissenschaftsstrukturen und die Ausrichtung an zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen kann dabei eine interessante Option sein, um im Profilwettbewerb der Länder den eigenen Wissenschaftsstandort für zukünftige Studierende und Wissenschaftler(inn)en attraktiv zu halten. „Nachhaltigkeit“ als ein übergeordnetes Wissenschaftsleitbild mit einem hohen Integrationspotenzial bietet hier vielfältige Chancen. Die Ausrichtung am Leitbild einer transdisziplinären Nachhaltigkeitswissenschaft hat alle Ingredienzien für eine zukunftsweisende Wissenschaftspolitik: Sie kann bestehende Forschungsspitzen aufgreifen und sie in einen gesellschaftlich relevanten Kontext einbetten, sie stärkt die gesellschaftliche Vermittlung von Wissenschaft, fördert die Integration zwischen Disziplinen und Hochschulen (insbesondere auch von unterschiedlichen Hochschultypen) sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen. Sie integriert auf überzeugende Weise Forschung und Lehre. Der Blick auf die 16 Bundesländer zeigt, dass einige für eine solche Strategie hervorragende Voraussetzungen besitzen.

Die folgenden Blog-Beiträge zu den einzelnen Bundesländern sind bewusst kurz und provokant verfasst. Allein die Idee, dass einzelne Bundesländer ihre Wissenschaftspolitik an einzelnen gesellschaftlich relevanten Leitthemen ausrichten, ist an sich schon diskussionswürdig. All dies soll Sie zu Ergänzungen und Kommentierungen anregen.

Neben unmittelbaren Kommentierungen zu den einzelnen Beiträgen („Kommentar schreiben“) sind zu dem Thema ganz herzlich auch Gastbeiträge eingeladen. Wenn Sie einen eigenen Weblog-Beitrag zu Ihrem Bundesland oder der Diskussion insgesamt verfassen möchten, dann wenden Sie sich an die Weblog-Administration, damit Ihnen die entsprechenden Rechte eingerichtet werden. Wir freuen uns besonders über Beiträge mit kontroversen Positionen oder solchen, die neue Blicke auf die Debatte werfen.

Leiten Sie den Link auf die Weblog-Diskussion gerne an andere hochschulpolitisch interessierte Akteure in ihrem Umfeld weiter, um die Diskussion für einen breiten Kreis von Diskutaten zugänglich zu machen.

Hier die Übersicht über die Beiträge zu den einzelnen Bundesländern:
o Baden-Württemberg: „Erdrückt von Exzellenz“
o Bayern: „Wüste jenseits der TU München?“
o Berlin: „Wo bleibt die nachhaltige politische Kraft der Universitäten?“
o Brandenburg: „Advanced Studies als Motor?“
o Bremen: „Hoffnungsvoller Kandidat mit historischem Balast“
o Hamburg: „Potenziale – versunken in Konflikten“
o Hessen: „Ein Ökosystem spannender Davids“
o Mecklenburg-Vorpommern: „Meer- und Ökosystemforschung in schwierigem Umfeld“
o Niedersachsen: „Federführende Rolle mit fehlender politischer Integration“
o NRW: „Schwergewichte mit nur zarter Vernetzung“
o Rheinland Pfalz: „Perlen in schwierigem hochschulpolitischen Umfeld“
o Saarland: „Voran mit externer Förderung“
o Sachsen:“Flagschiff ohne Kontext“
o Sachsen-Anhalt: „Zu klein für Sustainability?“
o Schleswig Holstein: „Über die Meeresforschung den globalen Wandel verstehen“
o Thüringen: „Energie und Nachhaltigkeit nur im Grenzbereich“

Rheinland-Pfalz: Perlen in schwierigem hochschulpolitischen Umfeld

Rheinland Pfalz tut sich nicht leicht mit seiner hochschulpolitischen Positionierung. Die Ergebnisse der Exzellenzinitiative haben ernüchtert. Gerade zu einer Graduiertenschule an der Universität Mainz hat es gereicht. Wäre da eine stärkere gesellschaftsorientierte Ausrichtung des Wissenschaftssystems nicht eine interessante Alternative?

Einige „Perlen“ dafür besitzt das Land. Dazu gehört an prominenter Stelle der Umweltcampus Birkenfeld der Fachhochschule Trier unter Beteiligung der Universität Trier. Und auch in der TU Kaiserslautern spielen Nachhaltigkeitsbezüge über Fachgrenzen hinweg eine zentrale Rolle. Zudem hat sich die TU Kaiserslautern mit ihrem deutschlandweit führenden Weiterbildungangeboten schon früh gesellschaftlichen Belangen geöffnet.

Kommentieren Sie den Beitrag! Zurück zum Übersichtsbeitrag über alle Bundesländer geht es hier.