Ausschreibung zur Förderung von Reallaboren in Baden-Württemberg gestartet

Im Rahmen der Initiative „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums ist die zweite Ausschreibung zur „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ gestartet. Bereits im Jahr 2012 gab es eine Ausschreibung in Höhe von 3 Mio € zur Förderung von Projekten für die Integration von Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Hochschul-Verwaltung.

Mit der Veröffentlichung der Empfehlungen der Expertengruppe „Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung“ im Juni 2013 wurde von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer eine zweite Ausschreibungsrunde in Höhe von 5 Mio € angekündigt. Aufbauend auf den Empfehlungen der Expertengruppe ist der Schwerpunkt dieser Ausschreibung die Förderung von Reallaboren. Die Förderung wird aus Mitteln des Innovations- und Qualitätsfonds (IFQ) ermöglicht. Die Einreichung von Projektskizzen im zweistufigen Antragsverfahren muss bis zum 14.02.2014 erfolgt sein.

Die Ausschreibung, die Richtlinien zur Beantragung und das Antragsformular können Sie hier herunterladen:

IQF_Ausschreibung_Reallabore Kriterien und RichtlinienAntragsformular Nachhaltigkeit

Mehr Informationen erhalten auf der Seite des Baden-Würrtembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst: http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/aktuelle-ausschreibungen/staerkung-des-beitrages-der-wissenschaft-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung/

Video zum baden-württembergischen Bericht „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ online

Inhaltliche Eckpunkte des Berichtes „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ Baden-Württemberg

Am 13.06.2013 empfing die Baden-Württembergische Wissenschaftsministerin, Theresia Bauer, im Rahmen einer Pressekonferenz die Empfehlungen zur „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ durch den Vorsitzenden der Expertenkomission, Prof. Dr. Uwe Schneidewind. In einem kurzen Videostatement geht Uwe Schneidewind auf wichtige Inhalte des Berichtes ein und erläutert die Relevanz nachhaltiger Entwicklung für das baden-württembergische Wissenschaftssystem.

Forschungsfreiheit und Verantwortung – (k)ein Widerspruch? Veranstaltung am 13.04. in Heidelberg

Zu dem Spannungsfeld von Wissenschaft zwischen Forschungsfreiheit und Verantwortung diskutiert die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 13.04.2013 an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg. Eingebettet ist die Diskussion in eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft der Grünen Baden- Würrtembergs unter gleichnamigen Titel. Zum Hintergrund der Veranstaltung:

„Wissenschaft bewegt sich im Spannungsfeld von Forschungsfreiheit und ethischer Verantwortung. In der Politik stößt der Wunsch nach aktiver Gestaltung an verfassungsrechtliche Grenzen. Ein Widerspruch? Was passiert, da, wo Wissenschaft und Politik sich überlappen? Dürfen der Wissenschaft im Interesse der Gesellschaft Grenzen gesetzt werden? Darf Politik diese Grenzen definieren, darf sie in die Wissenschaft hineinregieren? Und umgekehrt: Was ist die politische Verantwortung der Wissenschaft, welche Ansprüche dürfen an sie gestellt werden?“ (Flyer der Veranstaltung)

Ein aus Wissenschaft und Politik besetztes Podium wird mit Theresia Bauer über den Widerspruch zwischen Forschungsfreiheit und Verantwortung diskutieren. Das Thema wird anschließend in offenen Workshops zu Themen wie Zivilklausel und Transparenz, Wissenschaft für Nachhaltigkeit und grüner Innovation vertieft.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Baden- Württembergisches Wissenschaftsministerium fördert Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung mit 8 Mio

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst möchte Baden-Württemberg zum Vorbild für nachhaltige Entwicklung machen und setzt dabei auf wichtige Beiträge aus der Wissenschaft. Daher hat sie acht Millionen Euro zur „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ ausgeschrieben. 

Im Rahmen des Innovations- und Qualitätsfonds wurde ein Förderprogramm zur „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ ausgeschrieben. Der Fonds hat das Ziel, Qualität und Leistungsfähigkeit der Hochschulen zu stärken und innovative Ziele zu fördern. Über eine Laufzeit von drei Jahren stehen für Vorhaben an staatlichen Hochschulen in Baden- Württemberg insgesamt acht Millionen Euro zur Verfügung. In einer ersten Runde werden zunächst drei Millionen vergeben. Dies teilte die Ministerin am 11. Juli in Stuttgart mit.

Mit der Förderlinie sollen unter anderem Vorhaben an den Hochschulen gefördert werden, die die Verankerung von Nachhaltigkeit in der Lehre vorantreiben, den
Transfer von Wissen über Nachhaltigkeit befördern und die Sichtbarkeit von Nachhaltigkeitsforschung an der Hochschule erhöhen. Weitere Impulse erhofft sich Ministerin Bauer von einer Expertengruppe „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“, die vom Ministerium in diesem Jahr eingesetzt wurde und die im Frühjahr 2013 ihre Empfehlungen vorstellen wird.

Die Ausschreibung richtet sich an alle staatlichen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von bis zu drei Jahren angelegt und je Hochschule auf einen Gesamtförderbetrag von 400.000 Euro begrenzt. Antragsfrist ist der 1. November 2012. Über die Anträge entscheidet eine vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und den Rektorenkonferenzen eingesetzte Kommission mit externen Gutachtern.

Weitere Information zur Ausschreibung finden Sie hier.
Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.

Expertengruppe „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ in Baden-Württemberg einberufen

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: Das Wissenschaftsland Baden-Württemberg soll Vorreiter für nachhaltige Entwicklung werden

Die Verhandlungen in Rio de Janeiro über Nachhaltigkeit sind gerade erst vorbei. „So wichtig die Verhandlungen auf internationaler Ebene sind. Die entscheidenden Fortschritte können hierbei nicht allein aus der Politik kommen. Die Wissenschaft muss zum zentralen Katalysator für die zukünftigen Veränderungen werden“, sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. „Baden-Württemberg ist ein hervorragender Wissenschaftsstandort. Wir möchten das Land jetzt in die Lage versetzen, eine Führungsrolle beim Thema Nachhaltigkeit zu übernehmen.“

Das Wissenschaftsministerium hat deshalb eine Expertenkommission einberufen, die Anregungen für die Stärkung von Nachhaltigkeit in Lehre, Forschung und im Betrieb von Hochschulen erarbeiten soll. Sprecher des siebenköpfigen Gremiums ist Professor Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie. Im Frühjahr 2013 wird die Kommission ihre Empfehlungen vorlegen.

Weiter Informationen finden Sie hier.

Gespräche zu Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung: Wissenschaftsministerin Theresia Bauer besucht Heidelberger IÖW-Büro

Am 2. März 2012 war die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zu Gast beim IÖW. Gemeinsam mit Thomas Korbun und Dr. Frieder Rubik vom IÖW sowie Markus Duscha vom Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) sprach sie über die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung ihres Bundeslandes. Anlässlich des Besuches würdigte Bauer die beiden traditionsreichen unabhängigen Institute in ihrem Wahlkreis Heidelberg: „Institute wie das IÖW und das IFEU sind Zukunftslabore, die mit Forschung und Innovationen zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Ich möchte sie und andere außeruniversitäre Umweltforschungsinstitute deshalb in die Landesstrategie „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ einbinden.“

Mehr auch auf: http://www.ioew.de

Hochschultag „Rendezvous mit der Zukunft – Nachhaltige Wertschöpfung am Bodensee“ am 14.10.2011 – Perspektiven Nachhaltiger Entwicklung an Hochschulen

Wie können Hochschulen auf die komplexen Herausforderungen der Nachhaltigen Entwicklung eingehen? Wie organisiert man Lehre, Forschung und Transfer inter- und transdisziplinär? Wie können Hochschulen an bereits vorhandenes Wissen aus Unternehmen und Bürgerorganisationen anschließen – und wie können Hochschulen ihre Kompetenzen in die Prozesse Nachhaltiger Entwicklung aktiv einbringen?

Das haben Studierende, Professoren sowie Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) in Konstanz ein Jahr lang praktisch ausprobiert. Das Projekt „Rendezvous mit der Zukunft: Nachhaltige Wertschöpfung am Bodensee“ (im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württembergs) kommt am 14.10.2011 mit einem Hochschultag zum Ende, bei dem die Erfahrungen ausgewertet sowie Empfehlungen für Hochschulen und Politik formuliert werden.

Nähere Informationen finden sich auf folgender Website, auf der auch eine Anmeldung zur Veranstaltung möglich ist:
http://www.htwg-konstanz.de/hochschultag-ne

Die Teilnahme ist kostenlos, für Schüler und Studierende besteht die Möglichkeit zur Fahrtkostenerstattung.

Kontakt/Fragen an:
Frau Juliane Dross ( juliane.dross[at]htwg-konstanz.de )
07531-206433

Theresia Bauer wird neue Wissenschaftsministerin in Baden Württemberg – erfreuliche Perspektiven für eine Nachhaltige Wissenschaft

Nachdem schon im Koalitionsvertrag der neuen baden-württembergischen Landesregierung das Thema Nachhaltige Wissenschaft eine zentrale Rolle spielt, lässt die heutige Benennung von Theresia Bauer als künftige Wissenschaftsministerin auf eine engagierte Umsetzung dieser Programmatik in der künftigen Legislaturperiode hoffen. Theresia Bauer war in den letzten Jahren eine der engagierten Vordenkerinnen und Vorkämpferinnen für eine nachhaltigkeits-orientierte Wissenschaftspolitik in Baden-Württemberg.