Die Helmholtz-Allianz „Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung“ nimmt Arbeit auf

Unter Leitung von Prof. Dr. Armin Grunwald und Prof. Dr. Ortwin Renn startet in diesen Tagen die Helmholtz-Allianz „Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung. Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit“ ihre Arbeit. Die Allianz ist auf 5 Jahre ausgelegt und wird von der Helmholtz-Gemeinschaft mit 8,25 Mio. Euro gefördert. Die Federführung der Allianz liegt beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Weitere beteiligte Helmholtz-Zentren sind das Forschungszentrum Jülich, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ. Darüber hinaus arbeiten am Zentrum Wissenschaftler der Universität Stuttgart, der Otto von Guericke Universität Magdeburg, der FU Berlin sowie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim mit.

Der Schwerpunkt der Arbeit der neuen Allianz liegt an der Schnittstelle zwischen Energietechnik, Planungsverfahren und Verbraucherverhalten. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die aktuelle Transformation des Energiesystems vorwiegend auf regenerative Energiequellen und Energieeffizienz setzt und damit die Energienachfrageseite mehr und mehr in den Fokus von Forschung und Energiepolitik rückt.

Weitere Informationen zur Allianz finden sich unter:
o http://www.helmholtz.de/index.php?id=2270
o Pressemeldung der Universität Stuttgart
o Pressemeldung des Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Sachsen-Anhalt: Zu klein für Sustainability?

Gerade die kleinen neuen Bundesländer stehen vor dem Problem, überhaupt eine ausreichend leistungsfähige Forschungs- und Wissenschaftsinfrastruktur in ihren Bundesländern bereitszustellen. Dies nimmt dann schnell auch die Möglichkeiten für eine landesweite thematische Profilbildung, da insbesondere in der Ausbildung eine gewisse Breite der Grundversorgung sichergestellt sein muss. Sachsen-Anhalt ist ein Beispiel für eine solche Konstellation. Keine der beiden Universitäten Magdeburg und Halle konnte sich mit einem Antrag in der Exzellenzinitiative durchsetzen. Bei den Schwerpunktbereichen der Hochschulen in Sachsen-Anhalt spielen Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte kaum eine Rolle, andere Themen dominieren.

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