Start des niedersächsischen Forschungsförderprogramm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“

Mit einer öffentlichen Veranstaltung am 06.11. in Hannover startete die Niedersächsische Landesregierung das Forschungsförderprogramm „Wissenschaft für Nachhaltige Entwicklung“. Das Programm wird aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung finanziert. Damit ist Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg das dritte Bundesland, das Förderrichtlinien im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung auflegt.

„Bewerben können sich niedersächsische Hochschulen, Kooperationen mit wissenschaftlichen Partnern innerhalb und außerhalb Niedersachsens sind möglich. Für drei Ausschreibungen von 2014 – 2016 stehen zunächst 15 Millionen Euro zur Verfügung. Die erste Antragsfrist endet am 15. März 2014. (…) Unterstützt werden Projekte mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren. Beteiligt sind jeweils drei bis acht Professuren plus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Pro Professur können 60 000 bis 100 000 Euro jährlich beantragt werden. Die eingereichten Projektideen werden in zwei Stufen von unabhängigen Expertinnen und Experten begutachtet und vergleichend bewertet. Die Ausschreibung richtet sich an fächerübergreifende Forschungskooperationen, da gerade im Grenzbereich von Wissenschaftsfeldern wegweisende und äußerst innovative Arbeiten zu erwarten sind. Die Anforderung, die Forschung kooperativ durchzuführen, erwächst aus dem Ziel des Programms, zur Profil- und Strukturbildung beizutragen.“ (IDW – Meldung vom 06.11.2013)

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Start des Programms „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ in Niedersachsen

Zum Start des Programms „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ laden das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung am 06.11. von 10 bis 12.30Uhr ein. In einer gemeinsamen Initiative werden in den kommenden Jahren fachübergreifende wissenschaftliche Projekte in Niedersachsen gefördert – sofern sie einen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft leisten.
Das Programm ist prinzipiell offen für Beiträge aus der Wissenschaft, wie bspw.:
  • Umwelt, Klima, Agrarfragen, Energie, Mobilität
  • Gesundheit, Demographie, offene Gesellschaft, alternative Wirtschaftsformen
  • Kulturelle Selbstverständigung, Nachhaltigkeitsdiskurs in Gesellschaft und Wissenschaft, interkulturelle Studien zum Verhältnis von Natur und Kultur
  • Nachhaltige Technik, gesellschaftliche Bedingungen nachhaltiger Entwicklung / soziale Innovationen

In dem Programm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ werden für die erste Ausschreibung bis zum 15. März 2014 rund 15 Millionen Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab zur Verfügung gestellt. Die Veranstaltung im Festsaal im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen bietet den Auftakt der Initative.

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: Nachhaltigkeit@volkswagenstiftung.de


Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Faltblatt.

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