Angebot für Nachhaltigkeitsinitiativen & Hochschulgruppen

Im Projekt „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ bietet netzwerk n wieder studentischen Nachhaltigkeitsititiativen kostenlose mehrmonatige Begleitung durch zwei sog. Wandercoaches an, um sich rund um das Thema nachhaltige Hochschule inhaltlich, methodisch und strategisch weiterbilden und coachen zu lassen. Bewerbungen sind noch bis zum 30. September 2015 möglich.
Alle Details zur Ausschreibung finden sich hier.

„Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen?“ Workshop am 11.05.2015 in Düsseldorf

Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende veranstaltet in Kooperation mit dem NABU-NRW und der Verbraucherzentrale NRW einen Workshop „Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen?“. Ziel der Veranstaltung ist es das Verständnis für Forschung und Innovation in zivilgesellschaftlichen Organisationen zu stärken und Ansätze für eine Beteiligung und Vernetzung zu entwickeln. Im Rahmen der Veranstaltung soll gemeinsam mit den Gästen diskutiert werden, wie zivilgesellschaftliche Organisationen in Forschungspolitik und Forschungsstrategien erfolgreich beteiligt werden können. Als Rednerin ist auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Svenja Schulze, eingeladen.
Der Workshop findet am Montag, den 11. Mai 2015, von 10:00 – 17:00 Uhr im NABU Nordrhein-Westfalen (Völklinger Straße 7-9) in Düsseldorf statt.

Bis zum 5. Mai 2015 können Sie sich kostenlos unter info@nabu-nrw.de anmelden. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist.

Der Koalitionsvertrag der großen Koalition: Wie ist er aus Sicht einer transformativen Wissenschaft zu bewerten?

Klimawandel, demographische Entwicklung, Ernährungssicherheit oder nachhaltige Energieversorgung markieren große gesellschaftliche Herausforderungen, die ohne wissenschaftliche Begleitung nicht zu bewältigen sind. Die europäische Union orientiert daher ihr 8. Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ konsequent an diesen großen Herausforderungen. Und auch in der deutschen Wissenschaft, Politik und der Zivilgesellschaft werden die Rufe nach einer entsprechenden Umorientierung im Wissenschaftssystem lauter. Gefordert ist eine „transformative Wissenschaft“, die die Gesellschaft schon in die Problemdefinition mit einbindet und Fragestellungen im sozial-ökologischen Brückenschlag zwischen Technik-/Naturwissenschaften und Sozial-/Kulturwissenschaften inter- und transdisziplinär bearbeitet.

Im jetzt vorliegenden Koalitionsvertrag spielen diese Fragen einer Gesellschaftsorientierung des Wissenschaftssystems im Teil Forschung und Bildung nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch bietet er einige interessante Anknüpfungspunkte:

Den bedeutendsten Punkt bildet die Partizipation der Zivilgesellschaft im Agenda-Setting von Forschungsprogrammen – u.a. eine wichtige Forderung der zivilgesellschaftlichen Verbände im Wahlkampf. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Wir wollen Bürgerinnen und Bürger und die Akteure der Zivilgesellschaft konsequent in die Diskussion um Zukunftsprojekte und die Ausgestaltung von Forschungsagenden einbinden. Wir wollen neue Formen der Bürgerbeteiligung und der Wissenschaftskommunikation entwickeln und in einem Gesamtkonzept zusammenführen.“ (S. 151) Die Umsetzung eines solchen fortschrittlichen Gesamtkonzeptes wäre ein wichtiger Impuls für eine stärkere Gesellschaftsorientierung des Wissenschaftssystems.

Darüber hinaus ist die angekündigte Erhöhung der Grundfinanzierung der Hochschulen (S. 27) eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftsorientierte und heterodoxe Forschung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Sie kann ein Gegengewicht zur gewachsenen Drittmittelorientierung schaffen, die eher disziplinäre sowie wirtschaftlich verwertbare Forschung unterstützt. Abzuwarten ist, wie die bessere Grundfinanzierung der Hochschulen konkret umgesetzt wird. Hierzu gibt der Koalitionsvertrag bisher wenig Auskunft.

Die „Hightech-Strategie“ wird fortgesetzt, jedoch lassen sich aus dem Koalitionsvertrag etwas stärker gesellschaftsorientierte Akzente lesen: „Zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen, die wir mit dieser Innovationsstrategie bewältigen wollen, gehören vor allem Veränderungen wie die demographische Entwicklung, die Digitalisierung und die Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Wir wollen (…) dabei technologische wie gesellschaftliche Innovationen in den Blick nehmen. Wir werden geistes- und sozialwissenschaftliche Begleitforschung sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterstützen, um den verantwortungsbewussten Umgang mit der Forschung und ihren Ergebnissen zu stärken.“ (S. 33)
 
Die Forschung zur Energiewende wiederum lässt diese stärkere sozial- und gesellschaftswissenschaftliche Orientierung noch nicht erkennen. Sie stellt die „Forschung und Entwicklung für intelligente Lösungen insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, Energieeinsparung, Erneuerbare Energien und Versorgungssysteme (u. a. Speicher, Netze und Systemdienstleistungen durch erneuerbare Energien“ (S. 34) in den Mittelpunkt und bleibt damit im Wesentlichen technologie-orientiert. Auffällig ist auch, dass die Förderung der Fusionsforschung „auf dem festgelegten, begrenzten Niveau“ fortgeführt wird.

Gutachten zu Hindernissen für eine Partizipation der Umweltverbände in der Forschungspolitik veröffentlicht

Das Gutachten „Strukturelle und programmatische Hindernisse für eine Partizipation der Umweltverbände in der staatlichen Forschungspolitik“ wurde im Auftrag der Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende und mit Unterstützung der Stemmler-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erstellt. Im Gutachten wird hinsichtlich der Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Beteiligung in der Wissenschafts- und Forschungspolitik konstatiert:

„Die Möglichkeiten für die Verbände, sich beim Beschreiben von Forschungsprogrammen und – aufgaben einzubringen, sind deutlich beschränkter. Zwar gibt es – gewissermaßen als Vorstufe dazu – diverse von Bundesministerien insbesondere im Rahmen der Energiewende gegründete Plattformen und Netzwerke, an denen einige wenige Umweltverbände beteiligt sind. Doch diese haben allein beratenden Charakter im Hinblick auf die Energiepolitik und weniger in Bezug auf Forschungsagenden. Beratungen über neue Forschungsprogramme sehen bisher weitgehend solche Beteiligungen nicht vor – es sei denn eher informell und ohne festes Regelwerk“ (S. 1)

Das Gutachten untersetzt die Forderungen vieler zivilgesellschaftlicher Verbände zur stärkeren Transparenz und Partizipation in der Wissenschaftspolitik, sowie zur Beteiligung am Agenda-Setting von Forschungsfragen und -programmen. Als eine der ersten großen Umweltverbände hatte bspw. der BUND im vergangenen Jahr ein wissenschaftspolitisches Positionspapier veröffentlicht – inklusive der Formulierung einiger  (aus der Sicht der Verbandsmitglieder) notwendigen Forschungsschwerpunkte zur Erreichung einer Nachhaltigen Entwicklung.

Das vollständige Gutachten kann hier heruntergeladen werden:

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„Pioniere des Wandels – Transformationsforschung für eine Kultur der Nachhaltigkeit“ – Veranstaltungsbericht

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Verena Salomon

Studentisches netzwerk n

Diskussionsbeiträge zur Nachhaltigen/ Transformativen Wissenschaft

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Hannes Bever

Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende

Diskussionsbeiträge
zur Nachhaltigen/ Transformativen Wissenschaft

Vom 15. bis 16. Oktober 2013 fand in der Berliner Zentrale der Heinrich Böll Stiftung das Transformative Symposium mit dem Untertitel „Pioniere des Wandels – Transformationsforschung für eine Kultur der Nachhaltigkeit“ statt. Der Andrang und die aktive Beteiligung sprechen für sich, es musste im Vorfeld Teilnehmern abgesagt werden und die angemeldeten nahmen in großer Zahl an der Vorab-Umfrage teil, welche gleich zu Beginn der Veranstaltung ausgewertet wurde.
Seitens der Wissenschaft aber auch der Politik wurde der Anspruch an die Zivilgesellschaft gestellt, gemeinsam mit einer starken Stimme zu sprechen. Die Forschungsgemeinschaft richtete symbolisch das Angebot an die anwesenden Praxisakteure aus der Zivilgesellschaft (beispielsweise Ökodörfer) in direkteren Austausch zu treten und zu formulieren, welche Art von Unterstützung erwünscht und nötig sei. Immer wieder rückte die Frage in den Mittelpunkt, ob ein Wandel aus dem Wissenschaftssystem selbst heraus oder nur von „außen“ möglich sei, was sich in einer hitzigen Diskussion am Mittwochvormittag zwischen Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal Instituts), Prof. Dr. Harald Welzer (Stiftung Futur II) und dem Publikum noch einmal zuspitzte. Dass es in dieser Debatte keine entweder-oder-Antwort geben kann, wurde uns als Pioniere des Wandels, in der Abschlussrunde noch einmal deutlich.
Besonders stach hervor, dass das zu großen Teilen aus Wissenschaftlern bestehende Publikum die Rolle der Wissenschaft als Vermittler auf dem Weg zur großen Transformation eher kritisch betrachtet. Auch die Sinnhaftigkeit, sich an immer neuen Begrifflichkeiten wie Nachhaltigkeit oder Transformation aufzuhängen, wurde hinterfragt. Viel vermeintlich Neues hat es historisch unter anderem Namen gegeben, die Konzepte liegen in der Schublade, nur an der Umsetzung scheitern wir immer wieder.

Leistet zivilgesellschaftliche Beteiligung Klientelpolitik Vorschub?

Die Diskussion über eine „transformative Wissenschaft“ löst in Diskussionen immer wieder eine Reihe von Sorgen und Bedenken sowie Fehlwahrnehmungen aus. 12 der wichtigsten Fehlwahrnehmungen greifen wir auf dem Blog sowie im Buch „Transformative Wissenschaft“ (S. 377 f.) auf.

„In den Bundestagsdebatten des Wissenschaftsjahres kam der Vorwurf auf, eine Beteiligung von Umwelt- und Sozialorganisationen sowie Kirchen leiste „Klientelpolitik“ im Wissenschaftsbetrieb Vorschub.

Dieser Vorwurf überrascht deswegen, weil heute die Industrie prominent in die Definition von Forschungsprogrammen auf allen Ebenen eingebunden ist, es sogar wissenschaftliche Akademien wie die Akademie für Technikforschung acatech gibt, die gemeinsam von Wissenschaft und Industrie getragen werden. Allein in der Forschungsunion zur Begleitung der Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung kommt auf zehn Vertreter großer Aktiengesellschaften eine VertreterIn einer zivilgesellschaftlichen Organisation. Eine Pluralisierung von Interessen im Wissenschaftsbetrieb ist daher das Gegenteil von Klientelpolitik. Die Erweiterung der Organe zur strategischen Beratung von Forschungsförderung um zivilgesellschaftliche Akteure stellt die demokratisch legitimierte Interessensvielfalt gesellschaftlicher Systeme in der Forschungsförderung sicher. (Vgl. zur Vertiefung: „Zivilgesellschaftsbeteiligung und Forschungsfreiheit“: S. 315 ff.“

Weitere der 12 Fehwahrnehmungen finden Sie im Buch „Transformative Wissenschaft“ auf den Seiten 377 ff.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.

Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Gewerkschaften intensivieren

Kritische und Arbeitnehmerorientierte Wissenschaft hat in Zeiten der Drittmittelorientierung in der Forschungslandschaft einen schwierigen Stand – zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht der Gemeinsamen Arbeitsstelle Ruhr-Universität Bochum / IG Metall für 2012. Aus diesem Grund wird in dem Bericht für eine verstärkte strukturierte Kooperation zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt in Form von gemeinsamen Kooperationsstellen plädiert. Die aktuell 23 gewerkschaftlichen Kooperationsstellen an deutschen Hochschulen können dabei ein exzellentes Beispiel für eine intensivere Partizipation der Zivilgesellschaft im Wissenschaftssystem sein. Sie „sind Orte für die Suche nach wissenschaftlichen Fragestellungen, für eine an Nachhaltigkeit und an sozialem Ausgleich orientierte Forschung und für Impulse in Lehre und wissenschaftlicher Weiterbildung“ (Jahresbericht der Gemeinsamen Arbeitsstelle Ruhr-Universität Bochum / IG Metall, S. 4).

Der ganze Bericht kann hier heruntergeladen werden.

 

Forschung geht uns alle an: Veröffentlichung der Kernforderungen der zivilgesellschaftlicher Organisationen

Die großen deutschen Umweltverbände BUND, DNR und NABU fordern eine nachhaltige Wissenschaftspolitik. Im Rahmen der gestrigen Tagung der Plattform „Forschungswende“ zur Transparenz und Partizipation in der Wissenschafts- und Forschungspolitik veröffentlichten die Verbände einen gemeinsamen Forderungskatalog der organisierten Zivilgesellschaft.

Der Zehn-Punkte Katalog wurde mit Verbänden und Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit und dem kirchlichen Umfeld sowie studentischen Netzwerken entwickelt und bis Mai 2013 von 17 Organisationen unterzeichnet. Die Forderungen reichen von der stärkeren Beteiligung zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Formulierung von Forschungsfragen und -programmen bis hin zur Ermöglichung eines freien Zugangs zu Forschungsergebnissen. In einem Pressehintergrundgespräch stellten die Präsidenten der drei initiierenden Organisationen den Forderungskatalog vor.

Die anschließende Tagung ermöglichte über 100 BesucherInnen ihre Fragen an VertreterInnen des BMBF, der nationalen Wissenschaftsgemeinschaften und auch einiger Stiftungen zu stellen. Auf der Tagung wurde vor allem die Frage diskutiert wie die Wissenschaft zu einer Gemeinwohlorientierung beitragen kann und welche Instrumente zur Beteiligung der organisierten Zivilgesellschaft im Wissenschaftssystem geeignet sind (bspw. die Beteiligung von VerbändevertreterInnen in den Aufsichtsräten der nationalen Wissenschaftsgemeinschaften oder Projekte zur Förderung eines Capacity Buildings innerhalb der Verbände). Diese Konkretheit zeigt dabei eine echte Entwicklung innerhalb der Debatte um ein neues Zusammenspiel von Wissenschaft und Zivilgesellschaft, indem nicht zuletzt die Wissenschaft selbst profitiert. Denn die Kritik und Forderungen der zivilgesellschaftlichen Verbände befördern eine permanente Reflexion aktueller Schwerpunkte und Entwicklungen in der Forschungsfärderung und damit auch die Innovationsfähigkeit im Wissenschaftssystem.

Der Forderungskatalog der zivilgesellschaftlichen Verbände kann hier heruntergeladen werden.

Bedeutet zivilgesellschaftliche Beteiligung eine Überforderung für das Wissenschaftssystem?

Die Diskussion über eine „transformative Wissenschaft“ löst in Diskussionen immer wieder eine Reihe von Sorgen und Bedenken sowie Fehlwahrnehmungen aus. 12 der wichtigsten Fehlwahrnehmungen greifen wir auf dem Blog sowie im Buch „Transformative Wissenschaft“ (S. 377 f.) auf:

„Ein immer wieder vorgebrachter Einwand gegen die Forderungen einer transformativen Wissenschaft ist organisatorischer Natur: Er zielt auf die systematische Überforderung, die eine Einbeziehung von Zivilgesellschaft sowohl für die Wissenschaft als auch die Zivilgesellschaft selber bedeuten würde. Er verbindet sich mit dem Zweifel, dass Zivilgesellschaft zudem gar nicht in der Lage sei, die inhaltliche Ausgestaltung von Forschungsprogrammen zu beurteilen.

Im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen bestehen diese Zweifel interessanterweise nicht. Hier sind in den letzten Jahrzehnten eine differenzierte Struktur und Erfahrungen mit der Kopplung von Wirtschaft und Wissenschaft entstanden. Zivilgesellschaftliche Organisationen wie Umweltverbände, Gewerkschaften oder Kirchen verfügen heute schon über umfassende wissenschaftliche Expertise, betreiben z.T. eigene Forschungseinrichtungen und wissenschaftliche Beiräte. Gegen die Beteiligung der organisierten Zivilgesellschaft an den inhaltlichen Schwerpunktsetzungen von Forschungsprogrammen, Forschungsorganisationen sowie an wissenschaftspolitischen Entscheidungen laufen daher entsprechende Argumentationen ins Leere, auch wenn im Vergleich zum Wirtschaftssektor hier noch ein Kapazitätsaufbau in zivilgesellschaftlichen Organisationen notwendig ist.

Eine frühere Beteiligung von Zivilgesellschaft an Forschungsprogrammen und -politiken hätte vermutlich geholfen, viele Technologieentwicklungen der Vergangenheit, die später an gesellschaftlichem Widerstand scheiterten, in andere Bahnen zu lenken. (Vgl. zur Vertiefung: „Die Zivilgesellschaft als wissenschaftspolitischer Motor“: S. 306 ff.)

Weitere der 12 Fehwahrnehmungen finden Sie im Buch „Transformative Wissenschaft“ auf den Seiten 377 ff.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.

Plattform Forschungswende – Motor für zivilgesellschaftliches Engagement in der Wissenschaftspolitik

Die Plattform Forschungswende bündelt seit Juni 2012 die wissenschaftspolitischen Positionen von Umweltverbänden, Kirchen und anderen nichtstaatlichen Organisationen. Die Studie Transformative Wissenschaft untersucht welche Rolle ihr im Rahmen der Umsteuerung im Wissenschaftssystem zukommt und zeigt die wichtigsten Forderungen der zivilgesellschaftlichen Verbände.

„Die zivilgesellschaftliche Plattform „Forschungswende“ hat sich mehrere Ziele gesetzt: (1) Bildung von wissenschaftspolitischer Kompetenz in den angeschlossenen Verbänden durch die Plattform, (2) Bildung einer Anlaufstelle für Interessierte aus Politik und Verwaltung an den wissen- schaftspolitischen Positionen der Verbände, (3) stärkere Forderung und Förderung von verbesserter Partizipation und Transformationsorientierung im Wissenschaftssystem.“ (S. 313)

Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Plattform Forschungswende und der erstarkten Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher Verbände unter der Agenda der „Transformation“ findet sich im Buch auf den Seiten 313-315.

Das Buch „Transformative Wissenschaft“ und die begleitende Diskussion zur Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems – eine Übersicht

Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei Fairbuch.